KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Sammelpost 055

Freitag. Die Nacht war besser als die vorherige und ich konnte wieder arbeiten (Homeoffice). Habe mich mit unserem Steinzeit-CMS herumgeärgert.

Mittags ein Schläfchen.

Ich mag heute nicht rausgehen.

Ist es eigentlich statthaft, sich schon um 17 Uhr den Schlafanzug anzuziehen?

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Samstag. ,,Tag der Achtsamkeit'' von meinem MBCT-Kursus. War sehr gut und ich habe wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Nur einmal, als ich während einer Körperübung auf dem Fußboden auf dem Monitor meinen eigenen, graubesockten Fuß wie eine Sockenpuppe auftauchen sah, musste ich gar herzhaft lachen.

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Am späten Nachmittag kamen der Thronfolger und ein guter Freund zum Kochen vorbei. Es gab Nudeln in Lachs-Sahne-Weißwein-Soße und die waren sehr lecker.

Lange zusammengesessen.

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Sonntag. Viel und lange geschlafen. Rumgeschlufft. Die ersten Episoden von ,,Arcane'' geguckt und thailändisches Essen gegessen. Früh zu Bett.

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Montag. Wirre, wilde Träume voller Schießereien und Gewalt. Lange geschlafen und zermatscht ins Homeoffice. Rücken- und Kopfschmerzen.

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Mittags Feierabend, weil ich zur Personalausweisabholung musste. Die Fußgängerzone mit dem Weihnachtsmarkt großräumig umlaufen. Die Straßenbahn habe ich auch gemieden.

Die Kopf- und Rückenschmerzen vertrieb die frische Luft. Eine traurige Zeit beginnt, denn nun kann/möchte ich nicht mehr mal schnell in ein Café oder eine Wirtschaft auf ein Heißgetränk oder eine Kleinigkeit zu essen (ich weiß: Ich jammere auf hohem Niveau!).

Da ich seit dem Frühstück aber nichts gegessen hatte, bin ich doch in einen orientalischen Imbiss und habe ein halbes Hähnchen gegessen. Als es serviert wurde, hatte ich erst den Gedanken, dass man mir statt eines halben Grillhähnchens eine Art Hähnchendöner gemacht haben müsse. Es hatte bei der Bestellung auch ein paar Verständigungsschwierigkeiten gegeben. Passiv, wie ich bin, freundete ich mich mit der Situation an und aß erst einmal die zwei Stücke dünnes Fladenbrot mit einem leckeren, warmen Aufstrich, die obenauf lagen.

Dann nahm ich das große Fladenbrot hoch und darunter lag das halbe Hähnchen.

Es hat sehr gut und ungewöhlich geschmeckt. Dummerweise habe ich vergessen zu fragen, aus welchem Land die Würzung kommt. Satt und zufrieden ging ich meiner Wege.

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In der Gruppe war ich heute erst einmal sehr ruhig. Irgendwie war ich so bei mir, dass ich wenig erzählt habe. Trotzdem habe ich wieder einmal ein paar wichtige Dinge mitgenommen.

Daheim die Küche ein wenig aufgeräumt.

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Wozu nützt eigentlich eine Impfpflicht, wenn eh nicht genügend Impfstoffe da sind?

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Im Büro fand ich heute morgen eine Adventskarte und einen Schokobären von einer Kollegin vor. In der Karte steht etwas wirklich sehr liebes geschrieben und ich habe mich sehr über diese kleine Geste gefreut!

Wegen eines gewissen kommunikativen Overkills (3 Vikos am Vormittag) war ich alleine in der Kantine und aß Entkeule mit Rosenkohl und Rosmarinkartoffeln. Sehr lecker!

Der Kantinenpächter machte einen verzweifelten Eindruck, weil jetzt die Homeofficepflicht wieder kommt und er nicht weiß, wann wie viele Leute im Dienstgebäude sind und er die Essensmengen schlecht kalkulieren kann.

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Nach der vierten Viko rauscht irgendwie alles durch den Kopf. Ich drucke eine Kabinettvorlage aus und schaue sie an wie eine Kuh ein Ufo anschauen würde.

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Feierabend im Dunkeln, was natürlich keine Kunst ist zu dieser Jahreszeit. Als letzter in der Bibliothek plötzlich starke Gefühlswallungen, die ich jedoch gut annehmen konnte. Weiter Erkenntnisse in das Gefühlstagebuch geschrieben.

Abends mit einem Freund telefoniert und beim Computerspielen das erste Mal seit langem komplett die Zeit verloren. Plötzlich war es 0 Uhr!