KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Sammelpost 052

Sonntagabend. Müde, müde, müde. Ich schaue den neuen Trailer von The Batman an. Irgendwie gefällt der mir und irgendwie verstehe ich nicht, warum man diesen Film überhaupt gemacht hat.

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Zum späteren Abend hin traurig.

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Hatte ich schon erzählt, dass ich wegen des noch verstopften Abflusses im Bad mich nur mit dem Waschlappen waschen kann?

Das hat irgendwie ganz gut geklappt. Vielleicht mache ich das demnächst ja häufiger, denn es spart im Gegensatz zum Duschen Wasser und Energie.

Allerdings freue ich mich schon wie Bolle auf die nächste ,,richtige'' Dusche.

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Montag. Unruhige Nacht. Wieder zu lange geschlafen. Mir spontan den Tag frei genommen, denn ich hätte nach Düsseldorf fahren, den Laptop holen und dann wieder um 12 Uhr in der Bude sein müssen, weil dann der Klempner kommen soll. Die ganze Jongliererei mit den Terminen war mir dann doch zuviel.

In der Nacht träumte mir von der Wunderschönen. Sie hatte eine neue, total abgefahrene Frisur mit langen Glitterbändern darin. Sie erzählte begeistert von ihrem Friseurbesuch und nannte ständig Hairstyling-Fachbegriffe, die ich nicht verstand. Sie selbst saß in einem Sessel ausgestreckt und trug ein geschlitztes Kleid und ich musste mich zwingen, nicht auf ihre langen Beine zu starren. Ich kniete vor ihr und einmal habe ich sie aus Versehen berührt. Das machte aber nichts. Später kam sie noch zu mir und zeigte mir ihre neuen Armbänder.

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Auf dem PC werkelt Windows 11 ganz nett vor sich hin. Das Startmenue in der Mitte ist sehr nett (erinnert doch stark an MacOS ...), auch wenn ich zum Runterfahren des Rechners immer noch in die linke Ecke des Desktops klicke.

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Gestern noch von der Packstation ein Paket mit neuen OP-Masken und Selbsttests abgeholt.

Man tut, was man kann.

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Der Klempner war da, ist aber unverrichteter Dinge wieder abzogen, weil für die Rohrreinigung der Nachbar unter mir da sein muss. Das hätte man mir ja auch mal vorher sagen können ...

Der Unruhelevel ist momentan bei ungefähr 70% und ich beginne, mich über alles und jeden zu ärgern.

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Nun konnte ich doch zur Gruppentherapie und das war sehr gut. Ich konnte über meine Probleme sprechen und habe gute Rückmeldungen erhalten. Danach traf ich mich mit dem Thronfolger im Ostenende zum Essen (montags ist der Laden immer recht leer und da traue ich mich noch).

Daheim musste ich meine kleinen Aktivboxen vom PC abklemmen, weil die plötzlich so einen Robotersound machten. Keine Ahnung, ob das was mit den Boxen oder mit Windows 11 zu tun hat (Soundkarten-Treiber?), aber ich steige auf das Headset um. Beim Herumrücken des PCs wegen der Anschlüsse finde ich meinen alten Kaweco-Füller wieder und freue mich.

Am PC noch ein wenig ,,Kingdome Come'' gespielt. Gegen 22:30 Uhr ins Bett.

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Dienstag. Recht gut geschlafen. Träume nicht erinnerlich. Aufgestanden vor dem Weckerklingeln und zwar um halb sechs.

Zum ersten Mal in meinem Leben mir in der Küche die Haare gewaschen. Meinen älteren Durchlauferhitzer für Warmwasser (einen mit ,,ewigem Licht'') habe ich mal ausgeschaltet, denn das bisschen Wasser für das Waschen kann ich auch mit dem Wasserkocher erhitzen. Es ist erstaunlich, wie gut das Ganze klappt.

Mit dem Nachbarn unter mir habe ich freundlichen Kontakt via WhatsApp wegen eines erneuten Klempnertermins. Ich nehme aber an, dass das Ganze noch eine Weile dauern wird.

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Ich übe mich in Gefühlsaktzeptanz. Nicht einfach. Mir ist klar geworden, dass ich in der letzten Zeit zu sehr im ,,Austernmodus'' war, um mich selbst vor meinen Gefühlen zu schützen. Allerdings sollte ich viel mehr mit ihnen arbeiten.

Ganz schön anstrengend.

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Für ganz persönliche Notizen (,,Gefühlstagebuch'') nutze ich nun wieder vermehrt mein schwarzes ,,Leuchtturm 1917''-Büchlein. Dort kommen Erlebnisse und Dinge hinein, die im Blog nichts zu suchen haben.

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Mittagsspazierung durch Düsseldorf-Bilk. Trübes Wetter, frische Luft. Ich bin gerade sehr innerlich und da benötige ich Abstand. Einige Sticker für meinen Instagram-Kanal fotografiert.

Tat gut.

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Entgegen meinen privaten Lockdown-Plänen noch einmal bei Sawadi essen gewesen (,,Dienstag ist Sawadi-Tag!''). Ich fürchte, dass war das letzte Mal seit langem und ich habe es genossen.

Daheim ganz schön platt vom Arbeitstag mit seinen Anforderungen. Diese waren heute -- neben meinen eigenen Baustellen -- menschlicher Art.

Abends habe ich noch ein wenig ,,Kingdom Come'' gespielt und mit dem komplexen Kampfsystem beschäftigt. Holy Shit! Da muss ich aber noch üben.

Zeitig zu Bett.