KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Sammelpost 049

Montag. Recht gut geschlafen mit viel (Nach-)Durst in der Nacht. Um kurz vor fünf aufgestanden (ungewöhnlich für einen Montag). Kaffee und Blog.

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Ich sollte mehr in den Wald gehen!

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Spontan Schokolade kaufen, sie in den Schrank legen und dort vergessen. Meine geheime Superkraft.

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Momentan habe ich daheim immer wieder Probleme mit Internetzugang via WLAN (Vodafone). Über Ethernet ist die Verbindung jedoch stabil.

Seltsam.

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Am Samstag habe ich vor dem Eintreffen der Freunde noch einen Schnelltest daheim gemacht (obwohl ich geimpft bin, könnte ich ja trotzdem jemanden anstecken). Dabei kam mir mal wieder der Gedanke, wie seltsam normal es sich für mich doch anfühlt, so ein Stäbchen in ein Röhrchen zu stecken und die Flüssigkeit darin auf ein kleines Gerät zu tropfen.

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Frisch geduscht ans Homeofficewerk. Ich bin froh, heute nicht nach Düsseldorf fahren zu müssen. Die innere Unruhe steigt wieder an.

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Die Gruppe heute hat mich ganz schön geschafft! Eigentlich hatte ich heute keinen Redebedarf, aber dann kam der Fokus doch auf eine meiner schlimmen Stellen. Ich konnte den Schmerz zulassen und ihn spüren.

Bin total fertig danach.

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Der Kopf voll weißes Rauschen.
Bilder rasen.
Die Nacht ist voller Schrecken.

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Nach der Gruppe im Ostende noch Pide, gefüllt mir Käse und Salami gegessen. Ein paar Seiten im zweiten Buch meines Kumpels Jan gelesen und dann überkam mich die Schreiblust. Ich möchte unbedingt auch mit meinem Roman weiterkommen und da werden sicher viele Dinge einfließen, die ich über mich selber in den letzten Monaten gelernt habe.

Es geht -- wie immer nach einer längeren Pause -- ein wenig lahm los, aber ich komme dann doch wieder rein.

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Dienstag. Sehr unruhige Nacht mit besonders merkwürdigen Träumen (ja, das kann man noch steigern!). Irgendwas mit niedlichen Schweinen, die bei den Nachbarn meiner Eltern gegenüber im Garten lebten (obwohl es dort überhaupt keine Nachbarn gibt) und das Dachgeschoß wurde überraschend für mich zur Wohnung ausgebaut -- und zwar mit einer Unzahl von Handwerkern. Dann wachte ich auf und stellte fest, dass das Dachgeschoß tatsächlich für mich aus ausgebaut wurde und dann erst wachte ich richtig in meinem Bett in Duisburg-Neudorf auf.

Etwas vermatscht zur Arbeit und dort habe ich dann die erste Lagebesprechung verpasst. Da sie nicht im Kalender stand, trifft mich keine Schuld und es war auch nicht so schlimm.

Wir haben wieder eine kleine (corona-gerecht organisierte) Veranstaltung in der Bibliothek und ich komme natürlich wieder in Stress, damit die Technik funktioniert. Eigentlich ist das überhaupt kein Grund für Stress, aber ich mache mir den einfach, weil ich mich eben dafür verantwortlich fühle.

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Viele Gedanken über die gestrige Therapiesitzung. Ich weiß nun, warum ich mich mit dem Schreiben des Romans so schwer tue: Es berührt bei mir die seelischen Schmerzpunkte. Doch genau dort muss ich hin und vielleicht ist das Schreiben dann ja wirklich eine Art Therapie für mich.

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Ach! Als ich auf dem Chromebook Simplenote im Browser geöffnet habe, stand da ,,Installieren''. Es gibt also eine Chrome-App und ich muss nicht die Android-App nutzen. Das ist was Feines!

Es sind die kleinen Dinge ...