KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Sammelpost 048

Mittwoch. Beim abendlichen MBCT-Kursus fällt mir auf, dass mein Geist momentan sehr, sehr unruhig ist. Vielleicht bin ich auch deswegen körperlich so erschöpft (neben der Dunkelheit und der Zeitumstellung)?

Das werde ich mal beobachten!

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Donnerstag. Ich habe es geschafft, um acht Uhr aus dem Bett zu kommen. Der Kopf ist wirr und duselig. Im Büro direkt in eine Videokonferenz. Die Notwendigkeit, mich selber zu aktivieren, wird mir immer deutlicher. Aber wie soll ich das schaffen?

Nach der Videokonferenz schnell einen Kaffee geholt. Der hilft ein wenig. Ich versuche, im Moment zu sein und konzentriert meine Aufgaben zu erfassen. Das ist nicht leicht. Der Kopf ist wie brei und es ist warm in der Bibliothek.

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Heute habe ich mal darauf verzichtet, mein Acer Chromebook mit nach Düsseldorf zu nehmen und schon vermisse ich es.

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Schon wieder ein Spiel im Angebot und ich muss es für den reduzierten Preis natürlich kaufen..

Eine U-Boot-Simulation! Das erinnert an die Zeiten von [Silent Service](https://de.wikipedia.org/wiki/Silent_Service_(Computerspiel), Wolfpack und 688 Attack Sub.

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Jemand hat Lindor-Kugeln mitgebracht und hinter die Ausleihtheke gelegt. Ich vermute einen heimtückischen Anschlag auf meine eh schon arg strapazierte Waage.

Nach dem Mittagessen (1/2 Hähnchen mit Pommes, wieder ein Anschlag!) eine zweite Tasse Kaffee. So langsam fühle ich mich wieder wie ein Mensch.

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Ich bekam ein freundliches Feedback auf meine Podcast-Frage. Jemand wünscht sich eine Neubelegung meines alten Biercasts ,,Alles außer Weizen''. Vielleicht kombiniere ich das ja mit einem anderen Thema (vielleicht Auszüge aus meinen Notizbüchern). Nun fehlt mir nur noch ein Name (,,Biernotizen''? Titelschutz!).

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Lange im Büro gewesen (merke: Wer spät kommt, der darf auch lange bleiben!). Daheim ein bisschen an den PC. Zum Abendbrot Wirsing mit Chorizo gegessen.

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Freitag. Recht guter Nachtschlaf. Sehr ulkige Träume, in deren Verlauf ich als Polizist in Österreich gearbeitet habe und von meinen ,,Partnern'' gemobbt wurde. Später haben wir uns aber wieder versöhnt. Aufgestanden um acht Uhr. Das Schlafbedürfnis scheint abzuebben. Der Tag im Büro hat mich wohl irgendwie aktiviert.

Die Arbeit im Homeoffice ist reichhaltig. Ein wenig Ärger über Kolleg*innen, für die wir Dinge erledigen und von denen wir aber nur schwammige und unzureichende Informationen bekommen. In der Folge sucht man dumm herum, ohne jedoch wirklich zu arbeiten. Sehr frustrierend.

Bei einem Projekt (mein Konvertierungsprogramm zur Erstellung von Listen zur Veröffentlichung im Intranet) schreitet ein wenig weiter voran. Vielleicht kann ich in ein paar Tagen fertig sein.

Ein bisschen Angst machen mir die sich häufenden Termine und Veranstaltungen.

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Samstag. Besuch von Freunden aus Hameln und Dinslaken. Wir saßen in meiner Küche und tranken Bier, danach ging es in die Kneipen Duisburgs.

Im Finkenkrug bekamen wir keinen Platz mehr, jedoch klappte es im Bürgerhof. Danach fuhren wir rüber nach Ruhrort zum Hübi, dort hielten wir es wegen der furchtbaren lauten Musik nicht lange aus. Am Ruhrorter Markt ging es noch in die dortige Hafenkneipe (ein Relikt aus der Zeit, als man Ruhrot noch ,,Das St. Pauli des Ruhrgebiets'' genannt hat). Die Kneipe war äußerst maritim, es roch aber nach Klostein.

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Sonntag. Lange den Kater ausgeschlafen. Recht gute Laune. Mit Kumpel J. die erste Hälfte von ,,Alexander'' geguckt. Am Abend Essen vom Chinesen und zeitig ins Bett.