KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Sammelpost 040

Den Samstag viel geschlafen und ausgeruht. Ich bekam ein schlechtes Gewissen, weil die Wohnung unbedingt geputzt werden will.

Einkauf im Discounter, da der Kühlschrank bis auf eine vertrocknete Gurke und Bier leer war. Aus organisatorischen Gründen abgepacktes Grillfleisch gekauft. Das fühlte sich unglaublich falsch an.

Auf dem Balkon gesessen, gegrillt (das geht ja wieder!). Das Plastikfleisch war ok, aber kein Vergleich zu dem vom guten Metzger, der ja Fleisch aus der alten Heimat verkauft.

Später am Abend Homekneiping mit Bier, Gesprächen, Musik und viel Gelächter.

Gegen 23 Uhr ins Bett.

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Sonntagmorgen gegen halb zehn aufgestanden. Wieder zu viel geschlafen mit wirren Träumen. Egal, ob die Sonne scheint: Heute wird die Wohnung geputzt!

Aber erst Kaffee und Bloggen. Immerhin ist Wochenende!

Ich bin ein bisschen aufgeregt, weil morgen das Vorgespräch für meinen Achtsamkeitskursus ist. Das Gespräch und auch der Kursus wird via Zoom gemacht.

Mal schauen, wie das so klappt.

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Während ich in der Küche sitze, läuft im Radio ,,Auf anderen Wegen'' von Andreas Bourani. Das Lied macht mich wie immer sehr traurig.

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Das Bloggen mit Simplenote macht mir Freude und funktioniert toll! Die Vorteile vom Bloggen mit Simplenote werden in dem Blogeintrag ganz gut beschrieben, auch wenn ich ja Bludit statt Wordpress einsetze.

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Im Radio bespricht Elke Heidenreich das Buch ,,Mit uns wäre es anders gewesen'' und ich muss bei der Schilderung an die Wunderschöne denken.

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Hauselfentag (um mal eine Formulierung von Christian zu mopsen)! Die Konzentration auf einzelne Räume (z.B. Küche) klappt ganz gut. Dabei höre ich Podcasts. Immer mal wieder Pausen.

Bad und Küche sind bald geputzt und ich döse nach dem Mittagessen im Sessel. Es ist ein gemütlicher Sonntag.

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Am späten Nachmittag kam mich dann Freund J. besuchen und wir schauten wieder einmal einen Film. Diesmal ,,A Chinese Ghost Story'', ein Film, der mich schon als Jugendlicher begeistert hat. Die Stop-Motion-Tricks sind zwar nicht sonderlich gut gealtert, die Geschichte hat uns beide aber trotzdem wieder in ihren Bann gezogen.

Abends installierte ich das Spiel ,,Kindom Come: Deliverance'', welches mich der Anbieter ,,Good Old Games'' mit einem unschlagbar günstigen Angebot Kaufen zwang. Ich habe nur kurz reingeguckt, um zu überprüfen, ob alles läuft (und welche Grafikeinstellungen gut laufen) und muss sagen: Es ist ein kompliziertes Spiel.

Ich bestellte Essen beim China-Restaurant und schaute eine Folge ,,Band of Brothers'', die mir wie die vorangegangenen Episoden sehr gut gefiel.

Gegen 21 Uhr ins Bett.

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Montag. Wie üblich auf Sonntag unruhiger Schlaf. Voluminöse, verrückte Träume, die man eigentlich nicht aufschreiben kann. Es hatte was mit dem Jenseits zu tun und mit der Auflösung der Realität zu tun. Plötzlich erschien eine zweite Erde am Nachthimmel. Sie war viel, viel kleiner als die unsrige und Menschen stiege auf sie auf und reisten mit ihr durch das All. Die kleine Erde jedoch fiel in den Mund einer gigantisch großen Darstellung des Teufels und wurde verschluckt. Der Teufel (gespielt von Liam Neeson) freute sich einen Ast, weil er mit einem Trick den Himmel betuppt hatte.

Dann spielte er Schlagzeug.

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Aufgestanden um fünf Uhr morgens. Gleich zu Beginn des Tages wieder mit meinen Ängsten und nervösen Zuständen beschäftigt, aber eher konstruktiv und ruhig.

Ich freue mich, dass ich es früh aus dem Bett geschafft und vor dem Homeoffice noch ordentlich Zeit habe.

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Ein bisschen lustlos ins Homeoffice. Immerhin muss ich nicht zu nachtschlafender Zeit durch die Kälte laufen und kann hier schön die Bude lüften -- Kältezeit ist Lüftzeit, denn so bekommt man die Feuchtigkeit aus den Wänden!

Plötzlich durchfährt es mich siedendheiß: Ich wollte heute doch einigen Kolleginnen die Grundzüge von CSS näherbringen!

Da weiß ich, was ich am Vormittag zu tun habe ...

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Während ich mehr oder weniger fröhlich meinen kleinen Vortrag vorbereitet habe, wurde mir plötzlich schwummerig. Einen Grund konnte ich dafür nicht erkennen, aber da es mir so komisch war, habe ich mich mal schnell aufs Sofa gelegt. Nach einer halben Stunde ging es wieder besser.

Komisch: Mir geht es zur Zeit psychisch wieder besser, dafür scheint mein Körper schlapp zu machen.

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Mittags im Sessel geruht und danach den Entschluss gefasst, mich wieder mehr zu bewegen.