KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Sammelpost 039

Donnerstagvormittag Videokonferenz. Wieder neue Begriffe gelernt, z.B. ,,Maintainership''.

Das ist ein Schiff mit ganz vielen Softwareentwicklern.

Es wird anstrengend.

Es wird sehr anstrengend.

Es zieht sich. Ich habe Durst.

Ich möchte jetzt gerne in der Sonne sitzen. Jeder sollte in der Sonne, wenn er es sich wünscht. Das sollte ein Grundrecht sein!

Fernsehturm Düsseldorf in der Sonne

* * *

Meine neue Tasche macht mir Spaß: Sie ist nicht nur so schön einfach und robust, sondern auch ein wenig größer als meine bisherige Umhängetasche.

* * *

Ach! Heute ist ja schon Donnerstag! Das Wochenende naht!

* * *

Diese Woche ist dann doch ganz schön anstrengend, sei es durch die Arbeit, aber auch durch die Erkenntnisse der Gruppentherapie am Montag. Viel Arbeit draußen, viel Arbeit drinnen.

Ein Treffen am Wochenende habe ich lieber abgesagt, denn ich muss mich unbedingt ausruhen, die Wohnung putzen und etwas für mich alleine machen.

* * *

Meine große Recherche von gestern ging gleich weiter. Ich musste wieder Aktenordner mit alten Presseschauen aus dem Keller holen und wieder ging es auf eine Zeitreise.

Übrigens habe ich herausgefunden, wann genau Olaf Scholz als erster Bürgermeister der Stadt Hamburg zurückgetreten ist.

Wer mag mal recherchieren? Wo kann man das finden?

Sucht doch mal! :-)

* * *

Im Zuge unserer neuen Zeiterfassung habe ich das Konzept der Industrieminute kennen gelernt und ich wundere mich, warum ich das bisher noch nicht kannte.

Praktisch!

* * *

Fast vergessen: Der neue Regulator für meinen Gasgrill ist endlich angekommen. Juchuu! Für das Wochenende werde ich wie angekündigt beim neuen Bio-Metzger Fleisch und Wurst kaufen und es dann gemeinsam mit dem Thronfolger auf den Grill schmeißen.

Yeah!

* * *

Lässt sich das Sandmännchen eigentlich impfen?

* * *

Wieder lange auf der Arbeit gewesen. Daheim nur ein bisschen Podcast gehört und dann früh zu Bett.

* * *

Freitag. Sehr unruhig geschlafen mit wilden und wirren Träumen. Zerknautscht aufgestanden.

Zerknautscht ins Homeoffice aufgestanden. Es ist dunkel und kalt, also schalte ich das Licht an und drehe die Heizung auf (Höhlenmenschen hassen diesen Trick!).

Die Wohnung sieht aus als wäre hier die leichte Brigade durchgeritten. Mein Plan, dieses Wochenende hier klar Schiff zu machen, verfestigt sich.

Zum Frühstück Spiegel mit ein wenig Sucuk auf Brot. Der Kühlschrank ist erschrecken leer.

* * *

Sehnsucht nach der Wunderschönen -- so etwas kann ich jetzt überhaupt nicht gebrauchen. Allerdings hat sich die ,,innere Arbeit'' in dieser Woche ziemlich gelohnt, glaube ich. Oder ist das jetzt gerade vielleicht nicht mein dysfunktionales Muster, sondern einfach eine ,,normale'' Verliebtheit?

Wenn die eigenen Emotionen so sehr von der Norm abweichen, ist es irgendwie schwierig einzuschätzen, ob sie verzerrt sind oder nicht.

* * *

Der Arbeitstag ist stressig, geht dadurch aber wenigstens schnell rum. Viko, Anrufe, Intranet und eine Fika.

* * *

Am Nachmittag erinnert mich die beste Ex-Frau von allen daran, dass wir Scheidungstag haben. Sie kommt vorbei und wir trinken was zusammen. Es wird viel gelacht.

Später kommt noch der Thronfolger dazu. Nachdem sich die beste Ex-Frau von allen verabschiedet hat, gucken wir Daredevil weiter. Die Figur Elektra geht uns furchtbar auf die Nerven (wie es schon die Lieblingskollegin prohpezeit hat). Gegen Ende der Episode stirbt sie, wird aber leider wiederbelebt.

Später noch alle vor Youtube versumpft und vom Dreitteiler ,,Der vergessene Blitzkrieger'' (Teil 1, Teil 2, Teil 3) begeistert. Viel über die deutsche Rüstungspolitik im zweiten Weltkrieg, der Herstellung und Verarbeitung von (Panzer-)Stahl gelernt.