KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Sammelpost 032

Donnerstagmorgen. Mal wieder verpennt und mich ein wenig darüber geärgert. Die Ursache war die eigene Dummheit: Als ich am Vortag in Duisburg ankam, hatte ich schon Abendbrothunger, aber anstatt mir einfach am Bahnhof ein belegtes Brötchen zu kaufen, bin ich in den Film gegangen (der mir übrigens genauso gut gefiel wie beim ersten Anschauen). Danach knurrte mein Magen so sehr, dass ich mir einen Döner gegessen habe. Der lag mir dann schwer im Magen.

Allerdings habe ich zum meinem Schlafverhalten wieder etwas gelernt (nicht nur, dass ich abends schwere Speisen meiden sollte -- Captain Obvious lässt grüßen!): Es tut mir und meinen Tagesstrukturen besser, wenn ich strikt zu einer bestimmten frühen Uhrzeit aufstehe, egal wie schlecht ich geschlafen habe. Dann bin ich halt mal müde, komme aber am Abend besser in den Schlaf!

Immerhin bin ich wegen es Besuches bei einem Freund eh lange im Büro und da kann ich die verspätete Ankunft ein wenig ausgleichen.

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Die Deutsche Bahn ist mal wieder ein bisschen Durcheinander. Was ist die aber auch für ein Schlingel!

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Heute las ich auf der Arbeit ein schönes, neues Wort: ,,Löschmoratorium''.

Das ist übrigens nur schön, wenn man nicht davon betroffen ist.

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Der englische Wirtschaftsminister heißt Kwasi Kwarteng. Das ist ein toller Name!

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Gegen Nachmittag ist auf der Arbeit irgendwie die Luft raus. Ich muss mich den Impulsen, die Zeit irgendwie rumzuschlawinern, entgegenstemmen.

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Beim heutigen Telefon-Coaching-Gespräch für meine Bemühungen um gesunde Strukturen gelobt worden. Die Therapeutin fragte mich auch noch, ob ich mich auch selber loben würde und da musste ich erst einmal verneinen.

Ich arbeite daran!

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Übrigens ,,blogge'' ich jetzt seit einigen Postings mit der Hilfe von Evernote -- und zwar so:

Ich sammele auf verschiedenen Wegen (Web-Interface, Android-App, Desktop-Client daheim, E-Mail) meine Textlein in einem ,,Notizbuch'' (so nennt Evernote seine Ordnerstruktur) und füge die einzelnen Notizen dann zusammen. Gerne nutze ich auch die sogenannte ,,Kurznotiz'', das ist ein freies Notizfeld auf der Startseite der verschiedenen Darreichungsformen von Evernote. Diese Kurznotiz kann man mit einem Klick in eine ,,richtige'' Notiz verwandeln.

Einziges Manko bisher: Die Android-Versionen auf meinen Chromebooks sind leider hoffnungslos veraltet und es ist kein Update in Sicht. Hier schreibe ich meine Einlassungen meist im Text-Editor und maile das Ergebnis dann an Evernote.

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Momentan bin ich ja recht schreibfreudig und wie immer stehe ich mir dabei selber im Wege: Ich mag es nämlich aus irgendeinem komischen Grund nicht, mehrere Blogeinträge an einem Tag zu veröffentlichen und versuche also, die Einträge auf mehrere Tage zu verteilen. Dies hat zur Folge, dass ich mir Gedanken mache(n) (muss), wann ich denn welchen Eintrag veröffentlicht haben will.

Ich ärgere mich selbst über meine seltsamen Zwänge und gelobe mir selber Besserung!

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Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man nicht nur der letzte Mitarbeiter vor Ort in der Bibliothek, sondern auch der letzte im heutigen Gruppenchat ist:

,,Hallo? Halloooo?''

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Dies hier soll kein Todo- und Notizenblog und erst Recht keine Lobhudelei für Evernote werden, aber einen Gedanken will ich noch loswerden:

Schon länger überlege ich, eine Datenbank zu basteln, um meine länger haltbaren Lebensmittel (Konserven) zu erfassen, um das Ablaufen des MHDs zu vermeiden. Allerdings konnte ich mich bisher noch nicht recht dazu aufraffen, etwas zu programmieren. Ich will jetzt mal schauen, ob es etwas zum Selber-Hosten gibt (Grocy vielleicht?).

Falls ich nichts finde, könnte ich das auch recht einfach in meinem nun schon sattsam häufig erwähnten Notizen-Dienst abbilden.

Da muss ich aber noch mal in Ruhe drüber nachdenken.

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Angesichts des U-Boot-Streites zwischen den USA, Großbritannien, Australien und der EU erfreuen sich Stockfotos von Atom-U-Booten wieder großer Beliebtheit.

Ich muss bei dem Wort ,,Stockfoto'' allerdings immer an die fotografische Abbildung eines abgebrochenen Astes denken.

Die Lesefröschlein mögen entschuldigen: Mein Gehirn kann einfach nicht anders!

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Ich habe einen Superschurken für das DC-Universum erfunden (Verzeihung, liebe Lieblingskollegin!!):

Ra’s al Ragù, der unsterbliche Zauberer der Bolognese!

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Manchmal springt sie einen ganz plötzlich und unerwartet an, die Schönheit, das Leben, die Freude!

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Ich werde den Verdacht nicht los, dass die ganzen Wahlplakate gephotoshoppt sind!

Ich glaube, ich bin da einer großen Sache auf der Spur...