KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Donnerstag, 26.11.2020

Nach dem Zubettgehen Durchfall bekommen. Die Gemüsepfanne war wohl doch ein wenig zu stark gewürzt gewesen. Die ekligen Details verbergen sich hier im Blog natürlich schamhaft hinter dem Duschvorhang der Rücksichtnahme. Nur soviel sei geschrieben: Es war nicht so schlimm.

Die Träume waren reichhaltig, bunt und wirr. Es fehlte jede Erzählstruktur und es kamen hauptsächlich Emotionen darin vor. Die vorherrschenden Emotionen waren angenehmer Natur. Ich kann mich nur an Bruchstücke erinnern an einen jungen Mann, der seine Brüder treffen wollte und an eine Entität, die sich für alle überraschend für immer zur Ruhe setzte. Ein Haus kam darin vor, in deren großen Halle der Mieter Bananenbäume pflanzte. Durch die Keller liefen Gruppen von singenden Naturvölkern und kleinwüchsige Karate-Chinesen wollten in einer Minibar Schutzgeld erpressen, erwiesen sich dann aber doch als eigentlich ganz nett.

Ich stand um kurz vor fünf Uhr auf und beschloss, mir eine ruhige Stunde bis zum Losgehen zu gönnen. Wegen des Veranstaltungstermines (wir moderieren eine Art Kennenlernrunde für Nutzerinnen und Nutzer eines bestimmten Kollaborationstools) war ich doch recht aufgeregt.

Trotz meiner erneuten Ernährungsdisziplin (ich habe definitiv deutlich weniger Kalorien zu mir genommen als ich verbraucht habe) und trotz des Durchfalls war ich heute 200 Gramm schwerer als gestern, jedoch ist es nicht ungewöhnlich, dass mein Körper bei so etwas Wasser einlagert.

* * *

Wir dürfen die Sache auf keinen Fall auf die kalte Schulter nehmen!

* * *

Gestern hat mir mein Sohn erzählt, dass seine Schule eine ganz eigene Art des Wechselunterrichts praktiziert, weil sowieso immer die eine Hälfte der Stufe in Quarantäne ist und die andere Hälfte in der Schule.

* * *

Das neue Chromebook macht nach wie vor Freude: Der Tabletmodus ,,funktioniert'' für mich für das Lesen von Artikel sehr gut, da das Gerät ja wie bereits erwähnt, relativ leicht ist. Für längere Arbeiten ist es allerdings weniger gut geeignet als das größere Chromebook von Lenovo. Für ,,richtiges'' Arbeiten bevorzuge ich eh Maus, eine ,,echte'' Tastatur sowie einen externen Monitor.

Heute folgt der Praxistest ,,Acer Chromebook Spin 311 im Rucksack''. :-)

* * *

Wartet mal ab, bis das alles rauskommt! Ihr werdet Euch wundern, was dann alles rauskommt!

* * *

Es ist frisch und kalt geworden. Gleichzeitig reißen ,,die'' hier die Mülheimer Straße der Länge nach auf. Ein Zufall? Wer steckt dahinter? Sind es wieder ,,interessierte Kreise''?

* * *

Wie an jedem Bürotag vor Ort Hektik. Die Zeit verrinnt förmlich.

* * *

Unnützes Wissen: Das französische Wort ,,Havresac'' für ,,Rucksack'' oder ,,Tornister'' ist ein Lehnwort aus dem Deutschen. Dahinter verbirgt sich der Hafersack, in dem die leichten deutschen Reiter der frühen Neuzeit, die ,,Reitres'', während der Hugenottenkriege ihre Beute ,,versackt'' haben.

* * *

Durchsage aus dem Maschinenraum: Es kann sein, dass hier demnächst mal wieder die eine oder andere Überschrift auftaucht. Ich finde es gerade mal wieder schöner, wenn die Einträge strukturierter sind.

* * *

Die Veranstaltung hat ganz gut geklappt. Nach einer Stunde waren wir durch und danach natürlich komplett im Eimer. Allerdings habe ich trotzdem bis halb acht am frühen Abend gearbeitet, da ich ja einige Dinge nur im Büro / in der Bibliothek selber erledigen kann. Nach Feierabend eisern zu Fuß gegangen.

Daheim dann den Rest Gemüsepfanne und ein alkoholfreies Bier (Traugott Simon 0,0% — nicht sonderlich gut). Aufgaben sortiert und gegen 22:30 Uhr ins Bett.