KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Donnerstag, 12.11.2020

12.11.2020

Donnerstag

Gut geschlafen. Mir träumte, ich sähe einen Film zum zweiten Mal. Es handelte sich um einen Science-Fiction-Film. Zu Beginn kam eine illustre Gesellschaft zu einer Party zusammen: Prachtvoll gekleidete Menschen, ein bisschen wie in ,,Flash Gordon'' oder ,,Buck Rogers''. Viele der Frauen trugen recht freizügige Gewänder, die Herren Uniformen und schwarze Anzüge. Zwischen den Partygästen liefen und fuhren Robotermonster herum, die ab und an eine oder einen der Anwesenden auffraß. Das störte aber niemanden, auch nicht den Protagonisten, der mit seinen Gefährten und seiner Liebsten — einer galaxisweit bekannten Edelhure — zusammen stand. Plötzlich kam Leben in die Festlichkeit, denn MaWig, ebenfalls eine Berühmtheit, betrat den Raum. Er war wegen seiner wüsten Experimente und Streiche gefürchtet. Sofort ging er in die Toilettenräume und kurz nachdem er hineingegangen war, stürzten alle Klogänger in den Saal zurück. Alle strömten von der Toilettentür weg, eine leichte Panik lag in der Luft. Der Protagonist warf einen Tisch mit Fingerfood um und er und seine Leute hockten sich dahinter in Deckung. Seine Liebste sah dabei unverschämt sexy aus. Es gab ein paar Knalle und dann detonierte die gesamt Toilettenanlage. MaWig kam aus den Trümmern gekrochen. Seine Haare standen im zu Berge, sonst war er aber vollkommen unverletzt. Mitten in seinem rußverschmierten Gesicht glänzte ein breites Grinsen.

Später mussten der Protagonist und seine Leute fliehen. In der Raumkapsel mit der sie nun durch das All trieben, fanden sie einen wichtigen Hinweis: Auf den Rand der äußeren Abdichtung eines Bullauges hatte jemand geschrieben, wie man die Erde finden konnte. Die Erde! Der Ursprung der Menschheit! Nun machten sie sich auf den langen und beschwerlichen Weg. Die Liebste des Protagonisten sorgte für Unterhaltung und ihre Sexyness war dabei kaum zu ertragen.

Auf der Erde waren viele Menschen auf einem Berg, der aus dem Meer ragte. Der Berg wurde vom Festland nur durch einen wenige hundert Meter breiten Meeresarm getrennt und die Leute wollten gerne auf das andere Ufer. Dort wuchs ein wahrer Dschungel aus Büschen und Bäumen und man konnte auch Ruinen erkennen, die wohl mal ein Tempel gewesen waren. Leider lebte in diesem Meer ein riesiges Krokodil, das jeden fraß, der versuchte hinüber zu gelangen. Der Protagonist baute sich ein Floß und versuchte es damit. Es kenterte und als der Protagonist ins Wasser fiel, glitt etwas sehr Großes unter ihm her. Sein letzter Gedanke war: ,,Gibt es wirklich Salzwasserkrokodile?''

Zum Ende hin gab es noch eine tüchtige Laserblasterballerei. An die kann ich mich aber kaum noch erinnern.

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Aufgestanden um fünf vor halb sechs. Mein neuer Trick hat funktioniert: Der Lichtwecker steht auf 5:25 Uhr. Das bedeutet, ab 4:55 Uhr beginnt er zu Leuchten und wird die nächste halbe Stunde immer heller, bis dann der Weckton (bei mir Vogelgezwitscher, es stehen aber auch noch Meeresrauschen und Radio zur Auswahl) ertönt. Um 5:30 Uhr jedoch laute, unangenehme Weckton meines Tastenhandys und um den am frühen Morgen zu meiden, stehe ich lieber sofort auf.

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Ich freue mich sehr über das neue Mikrofon, dass auch am frühen Morgen am zweiten Schreibtisch eine gute Figur macht.

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Ein wenig ärgerlich ist, dass ich mit meiner kleinen Kamera nicht so gut zurechtkomme (man denke an die verwackelten Fotos von gestern). Mir ist klar, dass das wieder einmal eine von meinen üblichen Spinnereien ist, aber ich mache nicht so gerne Fotos mit meinem Smartphone, obwohl dieses eindeutig bessere Bilder macht. Vielleicht möchte ich die Kamera auch einfach nicht umsonst gekauft haben. Ich bleibe aber erst einmal dran.

Übrigens versuche ich, eine neue Tagesroutine zu etablieren und jeden Tag die Fotos von der Kamera zu sichten und ggfs. zu verbloggen und dabei den täglichen Blogeintrag zu Ende zu Schreiben. Eine ähnliche Routine könnte ich auch gut mit dem Smartphone etablieren, was auch zur Folge hätte, dass ich die ,,Fotogalerie'' auf dem Smartphone jeden Tag aufräumen würde.

Ich bleibe dran! Sie bleiben informiert! ;-)

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Mit Plastik kann man keine Diamanten schneiden!

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Unter der Zufahrt zur ein Kniebrücke hat ein Mann eine Art Altar aufgebaut. Auf dem kleinen Tisch stehen Kerzen und er steht dahinter. Man sieht ihn nur als Schattenriss und er singt laut mit erhobenen Händen. Es klingt wie ein Gebet in einer fremden Sprache.

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In Videokonferenzen schaffen es geschätzt 5 % der Teilnehmenden nicht, ihr Mikrofon stumm zu schalten. Das ist eine faszinierende Beobachtung, denn diese Leute scheinen nicht zu bemerken, dass sie die gesamte Konferenz mit Rückkopplungen, Gesprächen und anderen Geräuschen lahm legen. Ein Klick auf das rote Mikrofonsymbol würde reichen.

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Vielleicht haben wir ja Glück und es gibt doch noch einen knackig-kalten Winter. Dann spenden uns die Masken eine angenehme Gesichtswärme.

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Bauarbeiten im Haus. Ausgerechnet, wo ich Homeoffice habe! Ich prangere das an! Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden! Ich trage ein schweres Schicksal! Sogar die Badewanne habe ich voll Wasser laufen lassen, da ich sonst nicht auf Klo gehen kann (technisch gesehen kann ich natürlich auch trotzdem aufs Klo gehen ... wir ersparen uns mehr Details!).

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Zu Mittag habe ich die beiden ausgelassenen Hähnchenschenkel vom Lieblingsmetzger gebraten und den Rest des gestrigen Ofengemüses warm gemacht. Von beidem habe ich nur die Hälfte gegessen. Heute werde ich mein Kalorienlimit von 1.500 kcal um ca. 200 kcal reißen, aber ich könnte (zumindest was die Zahlen angeht) auch heute den ganzen Tag im Bett liegen und würde mit einer Zufuhr von knapp 1.700 kcal noch immer abnehmen. Außerdem werde ich heute wieder gut Schritte zu machen versuchen. Vielleicht ist sogar eine Walking-Runde drin.

Das Hähnchen war übrigens köstlich!

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So langsam trudelten die Benachrichtigungen für die bestellten Dinge ein: Ein Päckchen war in der Packstation, eines in der Postfiliale gegenüber, eines in der Hauptpost in der Kommandantenstraße und eines wurde an meine Wohnadresse geschickt anstatt in die Packstation. Immerhin habe ich jetzt einen WLAN-Repeater und überall in der Bude hervorragenden Empfang, Ersatzflaschen für Maggi (ich berichte im Podcast darüber) und Bier für die Verköstigung demnächst.

Nachdem ich die oben verlinkte Episode aufgenomme hatte, habe ich mal spontan das Rode USB-Mini mit einem USB-C-Kabel man mein Smartphone angeschlossen und tadaa! ich kann auch so prima aufnehmen (Hörbeispiel! Der eröffnet gewissen Möglichkeiten für Aufnahmen auf Reisen. Für ,,richtige'' mobile Aufnahmen würde ich natürlich weiter das Zoom H4n nutzen, auch wenn ich mich weiterhin über dessen Wuchtigkeit ärgere. Ich hätte mir seinerzeit lieber ein Zoom H2n kaufen sollen und liebäugele nun doch mit einem Tascam DR-22WL.

Aber wie ich erwähnte, bin ich eh gerade in einer seltsam Kauflaune …

Abends noch eine gute Stunde mit den Stöcken unterwegs gewesen, um über 10.000 Schritte zu kommen.

Bildersturm

Podcast-Setup

Mein neues Podcast-Setup

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Ausblick vom Balkon

Die Kamera macht das Licht heller als es in Wirklichkeit ist. Irgendwann wurde der Tag aber freundlicher.

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Baum im Herbstkleid

Der Baum auf der anderen Straßenseite trägt das Herbstkleid.