KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Dienstag, 26.01.2021

Der Wecker klingelte um vier Uhr morgens. Auf zum Corona-Test! Das Acer-Chromebook bettelte beim Synchronisieren (das Gerät ist ja für Reisen bestimmt und da möchte ich Texte und zu beantwortende E-Mails gerne schon dabei haben) um ein Update und willfuhr. Später wollte sich das Chromebook dann irgendwie neu installieren, glücklicherweise waren die lokalen Apps und Einstellungen aber noch vorhanden.

Optimistisch wie ich bin, habe ich eine Thermosflasche mit Kaffee eingepackt. Essen und Trinken im Zug war zwar nicht gerade en vogue (zurecht), aber ich war fast zwei Stunden unterwegs und mit einem Umstieg in Köln würde sich hoffentlich eine Gelegenheit für einen Kaffeepause ergeben. So war es dann auch: Da ich nervositätsbedingt mal wieder viel zu früh am Duisburger Hauptbahnhof ankam, konnte ich einen früheren Zug Richtung Köln nehmen. Das erhöhte die Umsteigezeit dort und ich nutzte die Gelegenheit für einen Brötchenkauf beim Kettenbäcker Kamps. Auf dem fast leeren Bahnsteig konnte ich dann für Kaffee und Brötchen die Maske abnehmen. Es sind die einfachen Dinge, die einen glücklich machen!

Die Klinik habe ich schnell gefunden, auch wenn es noch dunkel war. Ich sprach bei der zentralen Anmeldung vor und wurde auf den Innenhof geschickt. Dort sollte ich vor einem Container mit einem Pavillonzelt warten. Da ich wohl (wie üblich …) einen recht verwirrten Eindruck gemacht haben muss, kam die Dame noch mal zu mir und meinte, ich könne mich auch ruhig unter das Zeltdach stellen, damit ich nicht nass werde.

Eine Krankenpflegerin holte mich ab und wir gingen in den Container. Der Test war ein Rachenabstrich und bis auf zwei kurze Würgereflexe meinerseits kurz und schmerzlos. Mir wurde gesagt, wenn ich nichts Gegenteiliges hören würde, könne ich am Donnerstag einfach in die Klinik kommen.

Die Rückfahrt erfolgte im Hellen und ich konnte die Gegend um Königswinter entsprechend würdigen. Es ging nach Düsseldorf ins Büro. Ich musste dort noch einige Dinge glattziehen und mein Büro aufräumen. Mein ehemaliger Kollege Th. kam noch vorbei und wir haben schön gequatscht. Ich habe mich auch von meiner Lieblingskollegin verabschiedet. Die hat nur einen ziemlich blöden Vertretungsvertrag und ich hoffe inständig, dass sie noch bei uns in der Bibliothek ist, wenn ich aus der Klinik wiederkomme.

Abends einen Cheeseburger bestellt und vor Youtube verzehrt. Sehr aufgeregt wegen der ganzen Kliniksache.

Viel zu spät ins Bett.