KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Dienstag, 24.11.2020

24.11.2020

Dienstag

Erst wollte der Nachtschlaf nicht so kommen, dann war er aber da. Mir träumte, es wäre Weihnachten und wir (die ehemalige Gattin, ein gewisse ,,Gröming'' und ich) zogen uns schöne Klamotten an. Unter den Klängen fröhlicher Musik hüpften wir das Treppenhaus bei meinen Eltern auf und ab — so wollte es der Weihnachtsbrauch!

Im Keller räumte ich dann erst einmal eine große Mülltüte mit Bierdosen weg und fand dabei das Buch, dass meine Mutter gerade las zusammen mit einer angebrochenen Tafel Schokolade. Die Schokolade war teilweise geschmolzen, so dass ich mit einem Lappen die Flecken aufwischte. Da kam mein Vater von draußen herein und die hübsche Frau von Gröming betrat den Keller. Sie trug ein Brautkleid und weinte. Vergeblich versuchte sie, ihre Schwiegereltern anzurufen, denn sie wollte wissen, ob sie trotz der Trennung von ihrem Mann, noch weiter bei ihnen arbeiten dürfe..

Eine verfahrene Situation!

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Aufgestanden um halb fünf und zum ersten Mal seit langem ganz früh Kaffee gekocht. Ich fühlte mich wach und munter. Den Kaffee füllte ich in meine neue Thermoskanne, um den Rest auf der Arbeit austrinken zu können.

Eine gute Nachricht: Das neue Chromebook ist heute morgen in aller Frühe in Dorsten angekommen und soll noch immer angeblich heute an die Packstation zugestellt werden!

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Heute ist der zweite Masken-Kontrolltag in NRW und hoffentlich werde ich mal so richtig durchkontrolliert!

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Der junge Mann, der immer im Nebentunnel des Duisburger Hauptbahnhofs Gitarre spielt und bettelt, war heute morgen nicht da. Ich hoffe, ihm ist nichts zugestoßen! Vielleicht war ich aber auch einfach zu früh und er fängt seine Schicht immer erst später an. Dagegen spricht leider, dass der junge Mann im Tunnel auch zu schlafen schien.

Ich werde die Augen offen halten, auch wenn das natürlich nichts bringt.

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Heute habe ich ein neues Verb erfunden! Es lautet ,,Rambulieren'' und ich finde es sehr gelungen, denn es klingt sowohl gebildet als auch volksnah.

Leider fehlt mir noch eine Bedeutung dieses Begriffes.

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Selbst wenn ich morgens — so wie heute — richtig viel Zeit habe, weil ich früh aufgestanden bin, so sitzt mir die ganze Zeit ein Teufelchen im Nacken, dass mir zuflüstert: ,,Du musst los! Du kommst sonst zu spät! Geh' los! Geh' schon! Dann hast Du es hinter Dir!''

Selbst wenn ich gemütlich beim Kaffee in der Küche sitze und ich mir vornehme, um zwanzig nach fünf aufzustehen, den Rest meines Krams einzupacken, die Schuhe anzuziehen usw., damit ich um fünf Uhr fünfundzwanzig losgehen kann, schiele ich beim Lesen der Feeds jede Minute nervös auf die Uhr: ,,Muss ich los? Muss ich los?'' — und das, obwohl es auch nichts ausmachen würde, wenn ich einfach einen Zug später nehmen würde. Ich kann es nicht ändern, das Teufelchen ist noch immer da, auch nach so vielen Jahren (Jahrzehnten!) des Pendelns mit dem Zug. Vielleicht hilft es, wenn ich mir den Handywecker stelle? Meist beruhigen mich solche technischen Hilfsmittel ja ein wenig...

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Nachklapp zu gestern: Was für eine Aufregung! Ab Mittag war der Vodafone-Mobilfunk in Deutschlank großflächig gestört und die Endgeräte meldeten ,,SIM-Karte nicht registriert'' oder ähnlich. Man war mal für ein paar Stunden auf die Wirklichkeit zurückgeworfen, wobei das eine oder andere WLAN über die Runden half. Für Pendler ist ein Netzzugang wegen der DB-Apps außerordentlich wichtig.

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Den Arbeitstag mit zwei Besprechungen (Video), einer kurzen Veranstaltungsvorbereitung (wobei eine liebe Kollegin das meiste vorbereitet hat), etwas körperlicher Betätigung zwischen den Bücherregalen und einer HTML-Bastelei verbracht.

Feierabend gegen viertel vor sieben Feierabend gemacht und durch ein ganz schön kaltes Düsseldorf zum Bahnhof gelaufen. Die Erschöpfung war groß, aber auch die Aufregung: Das Chromebook solle in der Packstation liegen, hieß es!

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Tippfehler des Tages: Packsatan.

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Hurra! Hurra! Das neue Chromebook ist da! Leider hatte ich nicht viel Zeit, es auszuprobieren und einzurichten, da es schon recht spät war.

Ich bekam einen Schreck, als nach dem ersten Einschalten kein Batteriesymbol zu sehen war. Eine kurze Google-Suche bestätigte einen defekten Akku. Ein Batteriecheck via Crosh meldete: ,,No Battery found''!

Musste ich das neue Teil etwa zurückschicken?

Ich schaltete das Chromebook mal aus, zog den Netzstecker, steckte ihn wieder ein und nach einem Neustart war auch das Batteriesymbol wieder da.

Uff!

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Nachdem ich den Tag über nur zwei Mehrkornbrötchen (die eckigen ,,Landbrötchen'' vom Aldi) mit Hähnchenbrust sowie ein paar Möhren gegessen hatte, überkam mich doch ein ziemlicher Hunger. Ich aß zum Abendbrot erst eine Dose Wachtelbohnen und weil ich nicht achtsam war, danach noch Bismarckheringe und Pastrami. Auch wenn ich mein Kalorienbudget eingehalten habe (mit einem Rest von fast 300 kcal!), bekam ich von der ungewöhnlichen Kombination Bauchweh. Ich hätte nicht von Podcasts abgelenkt Essen sollen.

Noch mit Mama telefoniert und dann gegen halb zehn mit Bauchgrimmen ins Bett.

Bildersturm
Reflexion

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Hase

Hase

Carl Straat

Carl Straat

Love in the air

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Medienhafen

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Passt nicht

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Die Augen links

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