Dienstag, 07.08.2019

Die Nacht

Ich konnte erst nicht einschlafen, dann ging es doch irgendwie doch. Mir träumte, ich wäre auf Reisen in einer fremden Stadt und mein Nachtlager war in einem riesigen Parkhaus. Als ich am letzten Tag dort hinkam und meine Sachen in den Einkaufsroller stopfen und zum Auto bringen wollte, waren schon Mitarbeiter des Hauses damit beschäftigt, mein Gepack zusammen zu packen. Man war aus irgendeinem Grund nicht amüsiert, ich konnte wegen der Sprachbarriere aber nicht mit den Leuten reden.

Der Präsident

Donald Trump fliegt zusammen mit seiner Frau Melania nach Mexiko, um wegen der Opfer von El Paso zu kondolieren.
Vielleicht will er den Mexikanern die Mauer ja damit schmackhaft machen, dass sie dadurch in Zukunft vor us-amerikanischen Attentätern sicher seien.
,,I'll make them pay for it!''

Der Morgen

Müde, erschöpft, müde, erschöpft. Ganz so, als ob die Nacht nicht ausreicht zur Erholung. Es geht aber dennoch weiter. Langsam gewöhne ich mich an die Verbindung über die Nebenstrecke und mich quälen auch nicht jede Stunde meine Dämonen. Auf der Brache hinter dem Duisburger Hauptbahnhof stehen verfallene Gebäude. Wozu die wohl gedient haben? Ob da noch etwas drin ist? Ich stelle mir vor, dass es in diesen Beinhahe-Ruinen vielleicht spukt. Bahner aus der alten Zeit füllen dort ihre Streckenzettel aus und sprechen in Kabeltelefone, die seit Jahrzehnten außer Betrieb sind. Die Männer sind fahl und durchscheinend und sie tragen Uniform. Sie tun geschäftig -- doch nur, damit man nicht sieht, wie traurig sie sind.

Karryk

Angefangen, das erste Kapitel zu schreiben.

Die Frage des Tages

Ist Clemens Tönnies ein Bassist?

Der Abend

Relativ spät heim, bei der Packstation Unterhosen abgeholt, Papierkram (Scheidung) gemacht, ein lauwarmes Bad genommen und dann lesend ins Bett.

Heute bin ich dankbar für:

Den Humor, mit das Team auf der Arbeit die Herausforderungen der Renovierung nimmt. Genau vor einem Jahr -- vor und bei dem großen Umzug -- hat uns das durchhalten lassen.