KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Traumtagebuch 2021-03-30: Alleine

Mir träumte, ich wäre mit Freunden A. und CP in meinem Elternhaus und ich hatte wohl zuviel getrunken und außerdem versehentlich das elterliche Auto im Feldweg geparkt und holte es schnell. Als ich wiederkam, waren A. und CP verschwunden und mein trunkenes Herz brach. Später schickte A. mir per Whatsapp ein Foto, wie die beiden durch die Wiesen liefen. Ich wünschte beiden viel Glück auf ihrem Weg und sah auf Video Atze Schröder.

Traumtagebuch 2021-03-29: Vampires on Ice

Mir träumte, ein Mann wäre mit einem Vampir befreundet, ohne etwas über dessen Vorlieben für frisches Blut zu wissen. Die Freundschaft zerbrach und der Mann starb vor Gram. Irgendwann verübte jemand Anschläge auf das untote Leben des Vampirs. Als dieser eines Tages das Grab seines Freundes besuchte, fand er es leer vor. Sein Freund hatte den eigenen Tod nur vorgetäuscht und versuchte nun, ihn auszuschalten!

Der Vampir arbeitete später als Trainer für Katharina Witt und selbst auf dem Eis stieß ihm jemand eine Lanze mit Kunststoffspitze (denn nur Plastik kann Vampire töten!) in die Brust.

Ich selbst ging auch auf den Friedhof, um mein eigenes Grab zu sehen. Es war dunkel und alles war wie immer. Schon komisch: Selbst als Toter hatte ich auf dem dunklen Friedhof Angst. Ich holte ein paar Gegenstände und fuhr mit dem Bus in die Stadt. In Meiderich brannte eine Kokerei. Der Rauch und die Flammen waren gespenstisch.

Traumtagebuch 2021-03-28: Aufs Dach gekotzt

Mir träumte, ich wäre in eine andere Abteilung versetzt worden. Mit Schlips und Kragen bedacht ging ich dort hin und eine große Feier war im Gange, denn zwei Kolleginnen heirateten einander. Es gab ein großes Hallo und die Situation in der großen Halle im Düsseldorfer Stadttor war unübersichtlich, zumal ich niemanden kannte.. Ich nahm ein Glas Weißwein und unterhielt mich mit einer Kollegin, die auf einem Podest lagerte. Sie hatte wohl schon ein paar Gläschen zuviel. Ihre wirklich sehr ansehnliche Fülle polsterte ihr glänzendes Cocktailkleid aus und plötzlich bat sie mich um Begleitung: Sie müsse sich übergeben und wolle ,,rauf aufs Dach'' sagte sie und lief los. Ich folgte ihr. Wir rannten durch Treppenhäuser und Gangschluchten immer weiter nach oben, ständig in Angst, dass die hübsche Frau die Staatskanzlei vollkotzen könne. Irgendwann erreichten wir einen holzvertäfelten Saal mit einer großen Tafel in der Mitte. Die Frau stürmte zu einem der Fenster, riss es auf und übergab sich nach draußen auf ein Flachdach. Nach einem kurzen Moment der Verwirrung nahm ich sie bei den Hüften und hob sie hoch, damit sie sich besser vorbeugen konnte. Der Geruch der Kotze war unangehmen und die Frau fluchte, weil ihr Kleid etwas abgekommen hatte. Nachdem sie fertig war, ließ ich sie herunter und sie zog ihr Kleid aus. Darunter konnte ich für einen Moment erstauliche Piercings sehen, dann schaute ich schamvoll zur Seite. Sie bedauerte sehr, sich daneben benommen zu haben. Plötzlich war jemand im Raum: Der Saaldiener, ein alter Inder in roter Livree war erschienen und sagte zu uns mit sehr ernster Mine, dass wir uns hier im Kabinettssaal ohne formelle Einladung nicht aufhalten dürften. Er führte uns auf verschlungenen, mit Pfeilen auf dem Boden markierten Wegen wieder nach unten. Dort wartete schon der Sohn des Inders auf uns, der seinem Vater auf dem Smartphone Fotos von seinem Cousin zeigen wollte. Diese waren gerade per Whatsapp angekommen. Der Saaldiener holte nun sein unglaublich modernes Smartphone aus der Tasche: Es bestand aus ganz vielen kleinen dünnen Displays, die man wie ein Kartenspiel in der Hand halten konnte. Faszinierend! Da fiel mir ein, dass mein kleines Nokia ja in Wirklichkeit ein randloses iPhone war und ich nahm mir vor, es häufiger zu benutzen.

Zurück auf der Feier suchte ich nach der hübschen Frau, aber die war wohl nach Hause gegangen. Ich trank ein zweites Glas Wein und wurde sofort betrunken. Da kam mir in den Sinn, dass ich ja während des Klinikaufenthaltes keinen Alkohol trinken durfte und sollte!

Ich beschloss, nach Hause zu gehen. Dort bekleckerte ich meinen frischen Pulli beim Frühstück und meine Mutter war enttäuscht.

Traumtagebuch 2021-03-27: Wönnchen

Mir träumte, Mein Sohn würde in einer Netflix-Serie die Hauptrolle spielen. In der Serie ging es um einen Jungen, der ein genialer Spielentwickler war und um dessen ersten großen Spielerfolg eine weltweit agierende Firma entstanden war. Da er selber noch ein Kind war, war er am operativen Geschäft nicht beteiligt, arbeitete aber schon an einem neuen Spiel. Dieses Spiel sollte was Effekte und Weltendesign angeht, alles bisher dagewesene in den Schatten stellen.

Die Geschäftsführerin der Spielefirma jedoch war eine sinistere Person und der Junge hatte den Verdacht, dass sie irgendeine krumme Sache plante. Er konnte allerdings nichts herausfinden, da er zu den Geschäftsdaten keinen Zugang hatte -- er war ja noch nicht volljährig. Über seinen Onkel (gespielt von Kumpel G. aus Hameln), der viele Anteile der Firma hielt, wollte er etwas herausfinden, doch er hatte viel zu große Angst, dass E-Mails, Telefonate usw. abgehört werden könnten. Also verfiel der geniale Bursche auf einen Trick: Er verfasste einen Brief, der sich so las, als sei er von seiner polnischen Haushaltshilfe (gespielt von einer Mitpatientin von mir) geschrieben. Aus dem Brief konnte man sehr deutlich schließen, dass der Onkel und die Haushaltshilfe ein Verhältnis miteinander hätten und dass die beiden sich treffen müssten. Die Dame war von der Sache nicht gerade begeistert, aber sie machte gute Mine zum bösen Spiel.

Der Brief war in Kinderschrift geschrieben und war unterzeichnet mit ,,Wönnchen''.

Traumtagebuch 2021-03-25: Zombies in LA

Mir träumte, ich würde nach der Zombieapokalypse in einer sehr großen Gebäude leben, das inmitten einer Kaserne lag. Wir liefen durch die Gänge und suchten Schwachstellen in unserer Verteidigung. Glücklicherweise trafen wir auf keine Zombies. Die Angst lief aber immer mit.

Später kam noch das Problem hinzu, dass die Kriegsstämme der Dinosaurier in der Steppe sich zusammenschlossen und die Sorge aufkam, dass sie bald angreifen würden, obwohl es dafür überhaupt keinen Grund gab. Deswegen schickte man mich als Boten nach Los Angeles und ich stieg in einen Bulli, der von einem Typen für regelmäßige Busfahrten genutzt wurde. Er stieg vor mir in den Bulli ein und begrüßte die Fahrgäste. Er wies darauf hin, dass die Strecke nach L.A. einigermaßen zombiefrei sei und er habe auch eine Pistole dabei. Dazu hielt er einen kleinen Revolver hoch. Dann fiel sein Blick auf den 45er Colt in meinem Holster und er wurde sehr ruhig.

L.A. galt als ziemlich sicher und nur in den Außenbereichen konnte man auf Untote treffen. Ein Schmelztigel von (lebenden) Menschen hatte sich hier versammelt. Um in die Stadt zu kommen, musste man durch ein Flughafen-Gate und ich reihte mich in die Schlange der Wartenden ein. Dabei versuchte ich, meine Waffe mit meiner Jacke zu bedecken, denn Waffen waren in L.A. verboten.

Ich wusste schon vorher, dass ich gleich verhaftet werden und man mir meinen Colt abnehmen würde. Ich würde mich und meine hübsche Begleiterin (die erst jetzt aufgetaucht war) befreien und tolle Abenteuer erleben, bis wir später das Geheimnis der Kriegsstämme lüften und dann endlich, endlich irgendwann zum Bumsen kommen würden.

Traumtagebuch 2020-03-024: Im Strombad des Kommunismus

Mir träumte, ich müsste einen christlichen Propagandafilm schneiden. Der Film war natürlich in schwarz-weiß. Darin wurde ein gläubiger Christ von Josef Stalin gefoltert. Stalin wollte den Christen zum Sowjetkommunismus zwingen, oder der Gläubige hielt stand und brachte den Diktator mit seinen klugen Reden zum Nachdenken. Zum Ende des Filmes sollte es ein großes Fest geben, auf dem die Errungenschaften des Kommunismus gezeigt werden sollten. Unter anderen sah man als Symbol der Elektrifizierung Kondensatoren, zwischen denen Blitze zuckten. In den Blitzen schwammen Babies. Die Babies brannten und doch verbrannten sie nicht: Es machte ihnen vielmehr eine große Freude, im Strom zu baden.

Aus den Babies wurden Superheldinnen und ich traf sie in einer großen Stadt. Sie konnten ähnlich wie ,,Die menschlische Fackel'' in Flammen aufgehen und durch den Auftrieb sogar fliegen. Allerdings sahen sie dabei wesentlich besser und glaubwürdiger aus als der Held von Marvel. Ich war auch ein Superheld, konnte mich aber nicht mehr an meine Superkräfte erinnern.

Traumtagebuch 2021-03-23: Superheldenumkleidekabine

Mir träumte, ich würde bei Spiderman (gespielt von Tom Holland) und einem weiteren, von Will Smith gespielten Superhelden wohnen. Wir versammelten uns in der Superheldenumkleidekabine und berieten, wie wir weiter vorgehen würden. Spiderman wollte unbedingt ins Kino, weil dort angeblich immer die Schurkenangriffe starten würden. Will Smith hingegen glaubte, dass Spiderman einfach nur einen Film sehen wollte und plädierte für gründlichere Nachforschungen. Daraufhin stapfte Spiderman wütend davon. Mir war klar, dass ich die Helden für den Endkampf wieder würde zusammenbringen müssen und warb bei Will Smith um Verständnis für den jungen Mann. Dann wollten wir auch los und ich hatte Mühe, rechtzeitig die Schnürsenkel in meine Schuhe zu schnüren.

Draußen ging eine Art Dimensionstor in einen Dämonenwelt auf und ein Monster zog Passanten hinein. Will Smith und ich sahen vom Schreck gebannt zu, wie die Passanten halbwegs in einem Stück wieder in unsere Welt stolperten, gefolgt von seltsamen Alptraumgestalten. Viele hatten Superkräfte und formierten sich zu einer Art Sightseeing-Gruppe. Ihnen gefiel diese für sie neue Welt offensichtlich.

Ich stieg in einen Bus und musste ansehen, wie einer der Fahrkartenkontrolleuere absichtlich eine dicke schwarze Frau über den Haufen rannte. Er war auch sonst ein unangenehmer Typ. Als er brüllend durch den Bus lief, stand ich auf und fragte ich ihn nach seinem Namen, um mich bei der Geschäftsleitung über ihn zu beschweren. Er zeigte mir seine Dienstnummer, aber ich konnte sie nicht so schnell lesen und mir merken. In der Zwischenzeit hatte sich eine dünne Dame auf meinen Platz gesetzt und schaute mich trotzig an. Ich sagte, sie könne ruhig sitzen bleiben, denn ich habe ja Zeit. Daraufhin laberte sie mich zu.

Traumtagebuch 2021-03-22: Verwirrende Gänge

Mir träumte, ich wäre auf der Arbeit. Dort waren die Flure und Gänge verwirrend verwinkelt. Überall waren kleine Lämpchen angebracht, immer zwei kleine Glühbirnen in einer Halterung. Wahrscheinlich sollten sie der Orientierung dienen, viele von ihnen waren aber kaputt. Ich beschloss, der Haustechnik Hilfe anzubieten und defekte Leuchten auzutauschen. Dazu ging ich in den Keller in den Technikraum. Hier waren überall hohe Regale mit Werkzeug und anderem Kram. Ein junges Pärchen leitete die Haustechnik. Sie waren beide totale Nerds und sie deutete auf ein Poster mit einem Bilderrätsel. Sie versuchte nämlich schon seit einiger Zeit, die Botschaft hinter dem Poster zu entschlüsseln. Ich wollte helfen, kam aber nicht sonderlich weit. Immerhin war ein Paket für mich da: Eine befreundete große Bibliothek hatte uns ein Etikettiergerät geschickt. Während ich mich mit der Verpackung beschäftigte, kam eine Frau in den Keller, in die ich total verliebt war. Sie beachtete mich überhaupt nicht und ging einfach direkt zum Schreibtisch des Haustechnikerpärchens. Ich fokussierte mich wieder auf das Etikettiergerät und fragte ich, wann die befreundete große Bibliothek es wohl wieder zurückhaben wollte. Die Nichtbeachtung durch die Schönheit tat mir weh, aber es war wohl besser so.

Später fuhr ich mit dem Auto zum Einkaufen und parkte auf einem unpassenden Parkplatz. Im Laden fiel mir auf, dass ich nur Unterwäsche anhatte, aber immerhin konnte man meinen Aufzug auch für Sportkleidung halten. Ich kaufe fettes, süßes Gebäck, weil ich so durcheinander war. Gleichzeitig bekam ich große Angst davor, einen Strafzettel zu bekommen. Später aß ich das Gebäck, dass in echt ganz anders aussah als auf der Verpackung. Panisch suchte ich die Nährwertangaben des Gebäcks und fand sie erst, als nur noch ein Stückchen davon übrig war. Meine Erleichterung war groß, als ich feststellte, dass ein Stück Gebäck nur 50 kcal hatte.