KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Traumtagebuch 2021-04-24: Pressekonferenz

Es war eine ganz besondere Nacht: Der Ministerpräsident sollte in unserer Bibliothek eine Pressekonferenz geben! Meine Bibliotheksleiterin und ich waren extra dageblieben. Um fit für eventuelle Rechercheaufträge zu sein, wollte ich noch ein paar Stunden schlafen. Also zog ich mir meinen Schlafanzug an und legte mich in mein Bett in einem der Bibliotheksräume. Ich schlief ein und wurde durch Lärm wach: Ein Hubschrauber landete! Der Ministerpräsident kam herein und lief an meinem Bett vorbei in den Konferenzraum, gefolgt von einer Meute Journalisten. Die Presseleute mussten jedoch noch eine gewisse Zeit warten, bis sie in den Raum gelassen wurden und währenddessen fotografierten sie die Bibliothek und mich. Ich versteckte mich unter meiner Bettdecke und schimpfte laut: Was für eine Frechheit!

Als alle weg waren, stand ich auf und zog mich an. Die Nacht verging ohne besondere Vorkommnisse wie im Flug. Am nächsten Morgen ärgerten wir uns über ein doofes Zeitschriftenabonnement. Diese Zeitschrift hatte nämlich unzählige Nebentitel und Beilagen und niemand konnte die korrekt verbuchen -- trotzdem wollte das Abo aber korrekt bezahlt werden!

Traumtagebuch 2021-04-11: Das fliegende Schloss

Mir träumte, ich wäre Gast in einem fliegenden Schloss. Unzählige kleine Schornsteine von Kaminen und Öfen ragten aus dem Dach des Schlosses in den Himmel und hielten es damit in der Luft. Das das Gebäude geriet in Schwierigkeiten und landte plötzlich im tosenden Meer. Viele der Öfen wurden durch hereinschwappende Wellen gelöscht, doch der Schlossherr konnte das Schloss wieder nach oben bringen. Wir landeten in einer mit Gras bewachsenen, hügeligen Landschaft. Dort wurden die Schäden begutachtet und der Schlossherr schickte jeden, den man entbehren konnte, zum Holzsammeln und Bäume fällen. Jemand brachte eine Vielzahl unterschiedlicher Sägen wir machten uns sofort an die Arbeit. Ein Mann und sein kleiner Sohn mühte sich mit einer Blattsäge an einem dicken Baum ab. Ich löste das Kind ab und wir sägten so lange, bis der Mann auf einmal wegging und ich aufhören musste. Hinter dem Baum stand ein Haus und ich ging dort hinein. Dort war auch eine unheimliche Frau, die ebenfalls wegging. Ich begann, einen offenen Kamin abzureißen, da dieser aus Holz bestand.

Traumtagebuch 2021-04-06: Kläranlage

Mir träumte, ich würde bei meinen Eltern wohnen und wir hätten Besuch von anderen Kindern. Gemeinsam mit dem Besuch und mit der kleinen, dünnen Austauschschülerin liefen wir spät abends über die Straße zur Kläranlage. Dort ließ uns mein Vater ein und er wollte uns alles zeigen. Es war sehr aufregend, durch die in Dunkelheit getauchte Anlage zu rennen. Ich warnte die Austauschschülerin davor, sich von den anderen zu trennen, denn es gäbe hier viele gefährliche Löcher. Leider kam auch der Meister und wir mussten wieder heim. Freund MJ und ich schlichen voraus. Später beschwerte sich mein Vater bei meiner Mutter, dass der Meister den Kindern nur den Blutdruck gemessen und nicht die Rechenanlage gezeigt habe. Gegessen haben wir chinesischen Rosenkohl.

Traumtagebuch 2021-04-05: Spähpanzer

Mir träumte, Arbeitskollegin B. und ich wären zu einer Übung der Bundeswehr. Wir fuhren in einem Luchs-Spähpanzer auf den Truppenübungsplatz und ich hoffte, das Gefährt so positionieren zu können, dass wir die 20-Millimeter-Kanone des Panzers zur Verteidung nutzen könnten. Die Einweiser führten und in eine Höhle mit zwei Ausgängen und erklärten uns die Lage und die ungefähre Position der Gegner. Am Tag vorher seinen Waffenhändler gesichtet worden und wir sollten gut acht geben. Ich spielte mit dem Gedanken, die B. an den anderen Ausgang der Höhle zu beordern, um ihn zu bewachen. Dann nahm ich von der Idee jedoch Abstand und das stellte sich ja richtig heraus: Finstere Gestalten griffen an! Ich griff mir ein Gewehr und wir stürmten ihnen entgegen. Es wurde geschossen. Einer der Angreifer hatte sich in ein elektrisches Maschinengewehr geschnallt und richtete die Rohre der Waffe auf mich. Ich wurde getroffen, machte aber weiter (hatten die Schiedsrichter nichts gesehen?) und schoss meinerseits. Der Mann kippte aus dem Sitz und ich bemannte das MG. Mit der Waffe auf unserer Seite konnte ich den Angriff stoppen und uns den Weg zum Luchs freischießen. Im Inneren des Panzers wollte ich die Kanone ausrichten, doch der Panzer war nun ein schöner alter Waggon mit Holzverkleidung und ich fuhr mit ihm in ein fernes Land.

Traumtagebuch 2021-04-04: Sheriff im Nebenjob

Mir träumte, ich hätte einen zweiten Job in einer kleinen Softwarefirma angetreten. An meinem ersten Tag zeigte mir ein Kollege meinen Arbeitsplatz in einem Großraumbüro und erzählte, wie sehr er und andere Kollegen doch für vernünftige Rechner hatten kämpfen müssen. Ich wurde von allen (besonders von den Kolleginnen) oberflächlich freundlich, aber mißtrauisch beäugt. Jeder war sehr gut gekleidet. Auf meinem Schreibtisch lag noch mein Zubehör für das Reinigen des Druckers und das wollte ich wegräumen. Beim Aufhängen von so komischen Kabeln auf so kleine Haken stellte ich mich sehr ungeschickt an. Die vielen Augen auf mich machten die Aufgabe nicht leichter. Am PC wollte ich eine E-Mail an meine ,,richtige'' Arbeit schicken, da fiel mir ein, dass mir den Nebenjob ja überhaupt nicht hatte genehmigen lassen! Ich hatte mich einfach beworben und die Stelle angenommen, ohne darüber nachzudenken! Mir wurde heiß und kalt.

Zum Glück wurde ich dann wach.

Später träumte mir, dass ich am Computer ein Wild-West-Computerspiel spielte. Ich spielte den Sheriff, der mit einer Gruppe Deputies den Überfall einer Bande abwehren musste. Wir ritten auf das Versteck der Banditen zu und feuerten aus allen Rohren. Ich schaltete mich auf den Hilfssheriff ganz rechts auf und umging die Feinde an der Flanke. In ihrem Unterschlupf gab es eine Mine und eine Bahnstation mit dampfender Lokomotive. Mein Pferde zwängte sich zwischen einem Zaun links und einem Fels rechts durch und ich hatte freies Schußfeld. Schnell wechselte ich den Colt gegen die Winchester und schoß auf die Feinde, die nach und nach getroffen zu Boden sanken und verschwanden. Irgendwann war das Magazin leer und ich musste unter Feuer nachladen. Zum Glück kam mir ein Kamerad zu Hilfe und gab mir mit seiner Schrotflinte Deckung (der Spieler saß neben mir). Ich gab ihm schnelle Kommandos und schoß jedes Mal, wenn eine neue Patrone im Lauf war, diese sofort raus. Der Feuer des Feindes ließ nach und auch die Lokomotive und ihre Waggons waren nun weggeschossen. Ich stieg vom Pferd ab und zog den Colt. Leider konnte ich keine Banditen oder auch nur eine Spur ihrer Beute finden.

Traumtagebuch 2021-04-03: Klo im Schrank

Mir träumte, ich müsse dringend aufs Klos. Die Toilette war jedoch in einen niedrigen Schrank eingebaut. Ich stakste rückwärts und gebückt in ihn hinein in der Hoffnung, so mit dem Hintern auf die Brille zu kommen.

Später kam Kumpel C. zu Besuch und erzählte, wie eklige Würmer aus Äpfeln gekrochen waren, welche ihm seine Schwiegermutter geschenkt hatte. Ich vergaß ständig, Bier für ihn kalt zu stellen und kochte stattdessen Tee.

Traumtagebuch 2021-04-02: Den Krieg gewonnen

Mir träumte, ein Stapel Persönlichkeitstests läge in der Post. Zusammen mit meiner Mutter ging ich sie durch. Besonders interessierte ich mich für den Bogen von J. In den Bogen stand, ihr fehle eine Niere und sie wäre handwerklich geschickt. Das fand ich hochinteressant, obwohl ich mich wegen meiner Neugier schämte.

In der Nacht lief ich von zu Hause zu einem Fitnessstudio in Bahnhofsnähe. Die Türen waren offen, weswegen ich reinging und eine moderne, harte Variante von ,,Ghostbusters'' spielte. Diese Variante war so hart, dass sogar Hannibal Lector beeindruckt war. Wir Geisterjäger trugen nämlich sogar Kettenhemden als Schutz vor Verletzungen. Mit einem Suchscheinwerfer spielte ich Geisterjagd, bekam aber Angst, von einem Sicherheitsdienst oder der Polizei erwischt zu werden. Nachdem ich mit dem Scheinwerfer auf ein Werbeplakat gerichtet hatte (,,Bzzzzzzzt!''), machte ich ihn aus und ging heim. Im Rausgehen jedoch sah ich, dass Leute trainierten, denn es handelte sich in Wirklichkeit um ein 24-Stunden-Fitnessstudio! Ich hätte nur so tun können, als würde ich trainieren und hätte dadurch in Ruhe Weiterspielen können!

Daheim Grillen im elterlichen Garten. Für mich lagen zwei Nackensteaks im Kühlschrank und man musste sich in eine komplizierte Liste eintragen, um die gegrillt zu bekommen. Ein Kamerad versuchte mir das System zu erklären, bei Rückfragen meinerseits ging er aber schnell aufs Klo. Flaschenbier bekam man gegen Wertmarken und ich überlegte, ob ich mir 10 Wertmarken kaufen solle.

Die Entscheidungen verschob ich und spielte ,,Carrier Command'' in der Version eines hamburger Softwarehauses. Ich schwebte mit einem Manta-Jäger über einer Insel und wollte ausprobieren, eine Bombe abzuwerfen, wenn das Fluggerät fast keine Fahrt machte. Dazu schaltete ich die Sicht nach unten ein und wählte eine angeschwemmte Kiste als Ziel aus. Ich löste die Bombe aus -- und traf! Da erschien auf dem Bildschirm die Meldunge, dass ich den Krieg gewonnen habe und ob ich weiterspielen wolle! Ich war doch sehr irritiert! Allerdings bekam ich jetzt die Anlagen des Gegners, darunter einen Fliegerhorst, der in einen Berg hineingebaut war und neue Flugzeugtypen. Ich versuchte gerade herauszufinden, wie man diese starten konnte, da fielen mir wieder meine Nackensteaks ein und ich ging zum Grill.

Traumtagebuch 2021-04-01: Verlorene Schlacht

Mir träumte von einem traurigen Mann. Er war alt, hatte schon einen langen, weißen Bart. Er trug einen offenen Helm, einen Morion und einen Harnisch. Er stand alleine auf einem Hügel und musste zusehen, wie seine Truppe versuchten, sich nach einer verlorenen Schlacht geordnet zurückzuziehen.

,,Verloren!'' stammelte er verzweifelt ,,Alles verloren!''

Mir träumte außerdem, dass ich nach Hause käme und oben auf dem Stapel mit der Post läge ein Benachrichtigungslieferschein der Buchhandlung, bei der wir auf der Arbeit viel bestellen. Adressiert war der Schein an eine gewisse ,,Frau Raake -- AUF DEM RADWEG --'' und auch die Adresse stimmte nicht. Was sollte ich nun tun? Ihn einfach wieder zurückschicken?

Ich war ratlos.