KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Brauereitraum

Mir träumte, ich würde in einem kleinen Zimmer am Ende einer langen Holztreppe wohnen.

Unterhalb dieser Treppe hatte die beste Ex-Frau von allen von zwei Mechanikern eine kleine Anlage zum Bierbrauen installieren lassen. Die Anlage war jetzt fertig: Mit Braukessel und allem! Ein dicker Braumeister braute zu Testzwecken einen Sand. Dieser landete im Kühlschiff, aus welchem die Mechaniker kosteten. Die Würze schmeckte ihnen nicht und sie riefen laut "bäh!" und „Würg!". Daraufhin sagte der Braumeister: "Wenn Euch das nicht schmeckt, dann wascht Euch doch die Füße damit!"

Alle lachten.

Kneipentraum

Mir träumte, ich liefe über Land und bekam Durst. Da war ein Schützenfest, das ich schon am Tag zuvor besucht hatte. Das Fest war ganz anders als die, welche ich aus meiner sauerländischen Heimat her kenne: Nicht rustikal und bodenständig, sondern in einem hellen Festsaal mit riesigen Fenstern. Neben den Tischreihen und Bänken gab es mehrere schöne Theken mit Barhockern. Die Stimmung war freundlich und gelöst. Ich wollte mich auf einen der Hocker setzen, oder überall standen noch halbvolle Gläser, sodass ich mich nicht traute, einen Sitzplatz in Beschlag zu nehmen.

Also ging ich weiter und fand einen kleine Kneipe. Als einziger Gast setzte ich mich an die Theke und fing ein unverfängliches Gespräch mit der jungen weiblichen Bedienung an. Ich fragte sie, was denn so durch ihren Kopf ginge, wenn keine Gäste in der Kneipe wären. Sie meinte, sie würde sich langweilen und das Trinkgeld würde ihr auch fehlen.

Dann kamen aber nach und nach immer mehr Gäste und die Kneipe füllte sich. Es stellte sich heraus, dass die Kneipe nicht nur nicht ganz so klein war wie gedacht, sondern dass auch einige Veranstaltungen geplant waren.

Als erstes traf ein Schlagersänger auf, der hinter der Theke Playpack sang. Die Stimmung war gut und ich trank Bier. Dann gingen viele Leute in den Saal mit der Bühne und setzen sich auf die dort aufgereihten Stühle.

Ich sah auch meinen alten Bekannten Dingens dort hingehen und wollte nicht von ihm gesehen werden. Doch ich wollte auch nicht einfach abhauen, also blieb ich sitzen.

Auf der Bühne trat Wolfgang Niedecken auf und sang Lieder auf Kölsch, nur von sich selber mit einer Akustikgitarre begleitet. Obwohl ich das Ripuarische ganz gut verstehen kann, hörte sich der Gesang wie Kauderwelsch an.

Nach dem Auftritt stand Dingens plötzlich neben mir und bat mich um Hilfe. Er solle gleich Barbara Schöneberger anmoderieren und brauche ein paar witzige Sprüche.

Also sprach ich in Pseudo-Kölsch: ,,Schöneberger? Schöneberger? Kenn isch die usm Fernsehen? Is dat nit sonne Schauspielerin? Die haddoch sachma im Tatort mitjespöllt! Da war die doch de Witwe von sonnem Urologen. Der Kommissar dachte ärs, die Witwe wäret jewesen, aber dann stellte sich erus, dat die dafür fill zu doof dafür war.

Also de Witwe — nit de Barbara Schöneberger …‘‘

Das fanden alle lustig und die Party wogte hin und her. Junge Asiaten kamen herein und gingen wieder, als sie erfuhren, dass hier Musik gespielt würde. Das Bier floss in Strömen.

Mein Sitznachbar machte mich auf zwei volle Schnapsgläser aufmerksam, die unangetastet vor uns standen. Die hatten zwei der Asiaten wohl bestellt, aber nicht ausgetrunken. Also prosteten wir uns zu und leerten die Gläser.

Freund O. kam dazu. Er meinte, er wolle kein Bier trinken, sondern nur ein kleines schnelles Kölsch.

Piratentraum

Mir träumte, ich wäre ein Drachenmensch, gefährlich und geschult im Nahkampf.

Irgendwann heuerte ich auf einem Piratenschiff an und diente mich dort hoch bis zum Maat.

Doch es gab Unstimmigkeiten, als der unbeliebte Kapitän ein Händlerehepaar auf das Schiff entführte. Die Mannschaft teilte sich in zwei Hälften und bereitete sich auf den Kampf vor. Ich stand mit einigen Kameraden auf einer Treppe und sah, wie viele nach ihren Entermessern und Pistolen fingerten. Da ich keine Pistole hatte und normalerweise nur mit meinen Klauen kämpfte, wollte ich nach oben, um genügend Bewegungsfreiheit zu haben.

Bevor es zum Schlagabtausch kam, einigte man sich auf eine Versammlung der gesamten Mannschaft, um den Konflikt friedlich zu lösen. Alle gingen unter Deck. Dort war ein riesiger Saal mit langen Tischreihen. Die Tische waren festlich mit weißen Laken und schönem Geschirr eingedeckt. Als ich gewahr wurde, dass es Platzkärtchen mit Namen drauf gab, rief ich laut:
,,Ist das hier eine Piratenversammlung oder ein Kindergeburtstag?‘‘

Baal

Baal

Mir träumte, ich wäre an der Hochschule in der Stadt nahe der Küste.

Der alte Magier führte mich in das Gebäude aus Glas. Dort zeigte er mir die Schale mit der Asche des Propheten. Sie stand auf einen kleinen Tisch neben einem kleinen Schwimmbecken. Die Wände waren aus Glas, die Decke des Raumes waren ebenfalls aus Glas.

Wir standen draußen vor den Scheiben und schauten hinein.

Da traten die Schweden in ihren langen schwarzen Mänteln und mit ihren schwarzen Melonen auf dem Kopf hinzug und betraten den Raum.

Sie versammelten sich und die Schale mit der Asche und berieten. In mir stieg das panische Gefühl hoch, dass die Schweden gleich etwas sehr, sehr Dummes tun würden -- und tatsächlich: Einer von ihnen nahm die Schale vom Tisch und schüttete ihren Inhalt in das Schwimmbecken.

Ein Riss ging durch meine Seele und das Wasser im Becken begann zu Brodeln. Ich rannte weg und ein junger Mann im weißen Hemd folgte mir spontan.

Wir strebten dem Ausgang zu und mehr und mehr Menschen schlossen sich uns an. Nahe der großen Tür saßen junge Studentinnen und tranken Kaffee. "Raus hier! Schnell raus!" schrie ich. "Warum?" fragte mich eine der Frauen. „Weil etwas Schreckliches geschehen wird!" war die einzige Antwort, die mir einfiel.

Der junge Mann und ich rannte, rammten, rannten.

Es ging quer durch den Duisburger Landschaftspark Richtung Meer. Auf den Halden versammelten sich Menschen und sie blickten ängstlich und erwartungsfroh zugleich in Richtung der schwarzen Rauchwolke, die nun aus der Hochschule in den Himmel stieg. Der junge Mann war ebenfalls neugierig, doch ich trieb ihn panisch so lange weiter, bis wir in der Nähe der großen Mauer waren, welche den Strand vom Festland trennte. Hier standen hohe Säulen mit einem Laufgitter oben auf den Enden im Sand. Wir hielten an und stiegen eine Metalltreppe seitlich der Säulen hinauf. Oben standen schon viele Menschen und einer von ihnen versuchte sogar, uns Eintrittskarten zu verkaufen. Wir ignorierten ihn und stellten uns in die Reihe der Schaulustigen.

Der Anblick war schrecklich: An der Stelle, an der vorher die Hochschule gestanden hatte, war ein schwarzes, qualmendes Loch und Mensch liefen schreiend vor der Gestalt weg, die sich aus der Tiefe erhob: Baal, der Verschlinger!

Baal war mindestens 30 Meter hoch und sein androgynes Gesicht wäre fast schön, wären da nicht die Widderhörner, welche aus Schläfen lugten sowie die zwei dunklen, ausgefransten Höhlen, wo eigentlich Augen hätten sein sollen.

Baal bückte sich und hob mit der rechten Faust ein Bündel zappelnder Leiber hoch und stopfte es sich in das Maul.

Das Schlimmste jedoch war, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, er würde mich dabei aus seinen toten Augenhöhlen über die nun brennende Stadt ansehen.

Diesen Druck hielt ich nicht aus und ich rannte die Treppe hinunter. Der junge Mann im weißen Hemd wollte mir nicht folgen und lieber weiter der Vernichtung der Stadt zusehen und so ließ ich ihn zurück.

Unten angekommen, entdeckte ich eine Lücke in der Mauer zum Strand und ging hindurch. Kurz entschlossen lief ich nach links in Richtung Westen. Wenn ich mich an der Küstenlinie orientierte würde ich mich, so hoffte ich zumindest, in einer möglichst gerade Linie von Baal entfernen können. Es war ein Wunder, dass ich eine solche Puste hatte, so schnell kam ich zur nächsten Stadt. Hier verirrte ich mich kurz in den menschenleeren Straßen und stolperte in einen Park am Rande der Stadtmauer. Hier traf ich eine junge Joggerin, die ebenfalls auf der Flucht war.

Gemeinsam fanden wir den Weg zur Küste wieder und rannten gemeinsam in den Sonnenuntergang.

Der Zug

Der Zug fuhr durch den Herbst wie durch ein Meer von Tränen. Zwischen den langsam kahl werdenden Bäumen standen Menschen aus Moos und schauten hinüber zu diesem Ungetüm aus Stahl und Dampf. Sie sammelten sich häufig an den Böschungen in der Nähe der Bahngleise, denn die diese ehernen Bänder waren ihnen unheimlich und trauten sich nicht, sie zu überqueren.

Der Heizer nahm seine Arbeit sehr ernst und man konnte fast die Funken aus dem Schornstein fliegen sehen. Der Zug hatte es eilig, denn bald würde die Dunkelheit über das Land kommen und bis dahin wollte man unbedingt in der Sicherheit des Bahnhofes eingefahren sein.

Hier draußen gab es noch weitaus Schlimmeres als Menschen aus Moos und in der Nacht, da lauern die Schrecken.

Neo Colonia Teil 2 (Repost)

Mit Schwindel und Schmerz kam ich wieder zu mir. Der Geruch von warmen Blut und Scheiße stieg mir in die Nase und ich musste würgen. Dann erst bemerkte ich den Lärm: Schüsse, lautes Klirren, metallisches Klappern. Dazu das Gewimmer der Sterbenden und darüber ein Gebrüll, als wolle ein Drache die gesamte Welt verschlingen. Wankend kam ich auf die Beine und sah mich um. Ich war kaum in der Lage, die toten und zerfetzten Männer und Pferde um mich herum zu sehen, da schob sich bereits etwas anderes in mein Blickfeld:
Ich blickte in eine Masse von heranstürmenden Feinden. Hunderte von ihnen rannten schreiend auf mich zu, die Piken zum Stoß gesenkt. Ich wusste nichts weiter, als mein Schwert zu ziehen und dem Tod ins Auge zu blicken.

Gerade als ich begann, die letzten Reste eines Gebetes zum Allmächtigen in meinem Gedächtnis zusammen zu kratzen, da bemerkte ich die Farben der sich nähernden Männer und die Wappen auf ihren Bannern:
Der Ochse von Krefeld flatterte neben dem Galgen von Gladbach. Daneben die Wappen kleinerer Häuser, die ich nicht kannte.
Das waren die Truppen vom Niederrhein! Unsere eigenen Leute!

Ich stand falsch herum!

Also reckte ich schnell mein Schwert in die Höhe und zeigte in die Richtung, wo ich die hessischen Stellungen vermutete. Dann brüllte auch auch und rannte ebenfalls los in die Richtung des Feindes, voller Sorge, irgendein übereifriger Bauer würde die Spitze seines Spießes in meinem Rücken versenken.

Was für ein lustiger Marsch! Um mich herum pfiffen die Kugeln der Feinde und obwohl mir die Knochen von meinem Sturz schmerzten als seien sie samt und sonders zerbrochen, rannte ich mit den wackeren Bauern hinüber zu den Hessen. Also wir in ihre Reihen brachen, schlugen wir fein drauf los und die hessischen Schützen rannten um ihr Leben!

Ich haute und stach mitten im Gewühl und weiter und weiter drangen wir vor. Einem spaltete ich den Schädel und der trug die Uniform eines Artilleristen. Wir waren bei den Geschützen angekommen!

Der Sieg war unser!

Der König von Hessen versuchte noch den Tag zu retten, indem er mit seinen Rittern die Kanonen zurück zu erobern suchte, doch er beendete sein edles Leben auf der Pike eines Sermer Freibauern.

„Hey! Du da! Wenn Du da Wurzeln schlagen willst - ich gieße Dich gerne mit meiner Pisse!“

Der Ruf des Bauern hinter mir riss mich aus meiner Erinnerung. Ich drehte mich um und sah ihm in sein kantiges, rotes Gesicht. Er hatte seinen Karren hinter sich stehen und hielt dessen Griffe in seinen Fäusten, als wolle er ihn auseinander reißen und mir um die Ohren hauen.

Dann fiel sein Blick auf das Schwert an meiner Seite und er wurde blass still.

Ich wandte mich wieder dem Tore zu und schritt lässig an den Wachen vorbei in die Stadt.

Neo Colonia Teil 1 (Repost)

Neo Colonia öffnete seine Tore und die Menschen davor, meist Bauern aus dem Umland, strömten in die Stadt. In einer mehr oder weniger ordentlichen Schlange reihten sich ihre Karren hintereinander auf, so weit das Auge reichte. Nun aber setzte ein lautes Schreien und Fluchen ein und die Landmänner begannen, mit Gerten auf die Rücken von Ochse, Esel oder sogar Pferd zu schlagen. Die Reihe setzte sich in Bewegung und ich war in ihrer Mitte. Meine Habseligkeiten trug ich in einem Sack auf dem Rücken bei mir und ich war guten Mutes: In meinem Beutel klimperten Münzen und mit meinen guten Stiefeln ließ es sich trefflich durch den Kot der Straße stapfen.

Dazu schien die Sonne.

Während der Bauer vor mit seinem Karren voller Mohrrüben, Salatköpfe und Rettich mit der Torwache sprach und seinen Heiermann zahlte, schaute ich mir die stattliche Mauer an, welche die Stadt umschloss.

Sie bestand zu einem großen Teil aus Steinen von Gebäuden aus der alten Zeit - den Tagen vor dem Zusammenbruch. Das alte Colonia war in der großen Wirrnis mehrmals geplündert und niedergebrannt worden und selbst das neue Colonia hatte sich nicht immer gegen die Horden aus jener Weite hinter den Duisburger Schädelfeldern verteidigen können, welche immer wieder harte und wilde Stämme ausspuckte.

Doch der Rhein hatte den Bürgern - wie schon immer - reichlich Geld an die Türschwelle gespült und man hatte nach und nach begonnen, sich erfolgreich gegen die Räuber zur Wehr zu setzen.

Mehr und mehr der wilden Krieger waren nicht mehr in ihre toten Landen im Ruhrtal zurückgekehrt und irgendwann hatten die Stämme ihre Überfälle dann fast ganz aufgegeben.

Die letzte Gefahr für die Rheinlande war noch der König von Hessen gewesen, doch ihn hatte das vereinte Heer von Köln und Düsseldorf bei Koblenz vernichtend geschlagen. Die Vasallen vom Niederrhein hatten Fußtruppen geschickt und man hatte bis in das Bergische Land hinein Soldritter geworben.

Zu dieser Zeit war ich in den Diensten eines Freiherren von Mettmann gestanden und war mit ihm in den Krieg gezogen. Während sich die Sache am Tor hinzog, kam mir die Erinnerung hoch wie schlechter Wein der letzten Nacht:
Wir waren auf der Ostseite des Rheins nach Süden marschiert und standen nun vor Koblenz. Die kleine Stadt hing am Festungsberg wie ein Kind am Rockzipfel seiner Mutter. Rauch stand im blauen Junihimmel.

Zwischen der Stadt und uns wartete das Heer der Hessen. Die Frankfurter und Marburger Ritter bildeten die rechte Flanke und auf der linken hatte der König seine Geschütze positioniert. Er besaß noch eine Hand voll Haubitzen aus der Zeit vor der großen Wirrnis und sie waren seine gefürchtetste Waffe.

Solange jemand noch ein paar Schuss Munition für diese Kanonen hat, kann er eigentlich jede Formation aufbrechen, jedes Heer zerstreuen.

Zumindest dachten das die Hessen.

Stolz standen sie uns gegenüber aufgereiht. Ihre Banner wehten im Wind und die Ritter hatten ihre Rüstungen poliert. Die Fußtruppen im Zentrum standen ordentlich aufgereiht, Schützen hatten ihre Gewehre geschultert.

Ich stand gemeinsam mit den Bergischen Rittern auf unserer rechten Flanke - also direkt gegenüber der hessischen Artillerie. Hinter uns waren die Freibauern vom Niederrhein aufgestellt, links von uns die Kölner und Düsseldorfer Ritter und rechts von uns war nur der Rhein.

Dann ertönte ein Trompetensignal und wir griffen an.

Wenn der Feind mit Kanonen auf Dich schießt, dann hast Du drei Möglichkeiten: Entweder Du weichst zurück, Du gräbst Dich ein oder Du versuchst, ihn so schnell Du kannst zu erreichen, um ihm seinen verdammten Schädel einzuschlagen - und genau Letzteres taten wir.

Gemeinsam mit den Bergischen Rittern gab ich meinem Pferd die Sporen und wir stürmten los. Hinter uns marschierten die Niederrheiner in guter Formation.

Die Geschützmannschaften der Hessen begannen, hektisch um ihre Kanonen zu laufen. Dann geschah alles gleichzeitig:
Vor uns blitzten die Mündungen der Haubitzen auf und plötzlich stiegen um mich herum Säulen aus Dreck und Rauch auf. Mein Mettmanner Soldherr neben mir wurde von Splittern zerrissen. Aus irgend einem Grund sah ich nach links und sah - nichts.
Die Rheinischen Ritter waren nicht mit gestürmt.

Als dann noch die hessischen Musketen Rauch und Tod in unsere Reihen spuckten, wurde es mir klar:
Man hatte uns nur vorgeschickt, um das Feuer auf uns zu lenken.

Die Soldritter und Bauern sollten sterben, um kostbares rheinisches Blut zu schonen!

Ich hatte nicht viel Gelegenheit, mir über diesen Verrat Gedanken zu machen, denn mein Pferd wurde mit einem Mal unter mir in die Luft gehoben. Alles färbte sich grau um mich herum und ich wollte noch an den Zügeln reißen, da sah ich, dass mein Pferd gar keinen Kopf mehr hatte.

Dann kippte die Welt zur Seite und wurde schwarz.

Traumtagebuch 2021-10-10: Das Riesengebäude

Mir träumte, ich liefe mit Th. durch ein gigantisches Gebäude. Es ging Treppen rauf und runter. Wir gingen durch Türen und bestaunten Kellerräume. Immer wieder kamen wir an Ecken, die mir bekannt vorkamen, wie z.B. ein mit gemütlichen Sofas ausgestatteten Raum, der als Studierendencafé diente. Auch einen auf das Mittelalter spezialisierten Spielzeugladen fanden wir und diesen kleinen, sehr hellen Saal, an dessen Wand ,,Die Reputation der Kirche'' stand und wo ich mit der Ex-Frau mal eine Lesung besucht hatte. Von diesem Saal aus konnte man das Schwimmbad sehen und wir überlegte, wie wir um die Becken herumgehen konnten. Wir wollten nicht mit unseren Straßenschuhen über die nassen Fliesen laufen!