KieselBlog

Flusskiesels Notizen

2022-01-12 Mittwoch

Die Nacht war teilweise schlaflos. Daher habe ich den Wecker von sechs auf acht Uhr gestellt und ein wenig Schlaf nachgeholt.

Mir träumte, in meinem Elternhaus wären Verwandte zu Besuch. Darunter auch eine Großnichte. Sie hieß Elisabeth und war ein süßes, aufgewecktes Mädchen. Die beste Ex-Frau von allen spielte mit ihr im Garten. Ich hingegen ging mit den zwei alten Herren vom WDR auf Tour. Wir besuchten zuerst ihre Lieblingskaschemme Die Herren tranken Wein, ich hingegen Bier . Am nächsten Morgen wurde ich von einer jungen Frau geweckt. Die Frau war schlank, hübsch und sehr macht. Sie zog mir die Bettdecke vom Leib und gab als Begründung dafür an, die Garantie für die Decke sei abgelaufen.

Ich war so sehr empört, dass ich die für den Tag geplante Tagestour mit den zwei älteren Herren vom WDR verpasste.

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Am Vormittag ein Kennenlerntreffen für die neue Aufgabe (die ich übrigens nur vertretungsweise übernehme). Da sich die Leute kaum kennen, verläuft die Sache eher zäh.

Ich habe den Eindruck, dass alle eine Begegnung in Präsenz gebrauchen können.

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Mittapspaziergang:

Kalt und grau.
Alte Menschen
stehen vor der Imbissbude mit Tüten in den Händen.

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Im Laufe des Nachmittags (ich benutze diese Formulierung häufig, oder?) entwickle ich eine seltsame Besessenheit, was die „Bugs" genannten Aliens aus "Starship Troopers" angeht. Insektenstaaten haben mich schon immer fasziniert.

Bei den Bugs gibt es Warrior-Bugs, Tank-Bugs , den Brain-Bug sowie mich, den Beer-Bug.

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Der Abendspaziergang verwandelte sich aufgrund eines Drängel-Darms in einen hektischen Dauerlauf.

Es ging jedoch zum Glück alles gut und die Gesundheits-App auf meinem Handy lobt mich.

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„Guten Abend! Zwei Personen. Wir sind reserviert!"

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Man kann es drehen oder wenden wie man will: Die schönsten Frauen haben die dümmsten Kerle!

(Die Zeilen entstanden unter dem Einfluss mehrerer "Halbe" von hellem Bier. Sorte auf Anfrage.)

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„Noch ein Bier und dann gehe ich nach Hause! Sonst finde ich morgen den Weg ins Homeoffice nicht!"

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Ein Gedanke.

Zwei Gedanken.

Sumpf.

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Im Finkenkrug gibt es noch so eine alte Pissinne, allerdings mit mannshohen Spiegeln und einer Light-Show.

Jeder Mann, der sich für die Krone der Schöpfung hält, sieht sich hier selbst in seiner ganz eigenen Lächerlichkeit mit seinem fetten Bauch und seinem peinlich rosa kurzem Penis - und er wird eines Besseren belehrt.

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Mein ganz persönliches Kryptonit: Groß - und Kleinschreibung

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Wenn "Handy" (für ein Mobiltelefon) eh ein deutsches Wort ist, kann man den Plural doch auch ohne schlechtes Gewissen mit "Handys" bilden.

Oder?

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Mutter und Tochter sitzen zusammen an Tisch. Beide essen, schweigen, schauen auf ihre Handys [sic!].

Dann bestellen sie Mineralwasser.

2022-01-11 Dienstag

Wenig Schlaf. Mir träumte, ich wäre lange abwesend gewesen und würde nun in meine Wohnung zurückkehren. Auf dem Monitor des PC lief der Bildschirmschoner. Man konnte die Wörter „Shy Lady" lesen. Als ich die Wörter in eine Suchmaschine eintippte, kam als Treffer sofort der Trailer eines Filmes. Erst dachte ich, es handele sich dabei um so einen alten Karate-Kung-Fu-Heuler, aber dann mischte mehr und mehr die Band Rammstein mit.

Ich wollte das unbedingt meinem Freund Th. erzählen, wusste aber nicht mehr, welche der vielen Telefonnummern ich wählen sollte. Die Anrufliste war leer.

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Aufgestanden um sechs Uhr. Geduscht und den Pipibecher seiner Bestimmung zugeführt. Danach zum Doc. Die Blutabnahme erfolgte angenehm fix, ich habe wie üblich nicht hingesehen.

Auf dem Heimweg Brot und Brötchen geholt. Daheim erst einmal gefrühstückt und vor dem Homeoffice noch ausgeruht. Auch wenn es mir schon besser geht, ist die Kraft noch nicht wieder ganz hergestellt.

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Die Kolleginnen nehmen mich virtuell an die Hand und das tut gut. Ein paar kleinere Aufgaben erledigt und eine 30GB große Log-Datei gelöscht. In unserer Lagebesprechung haben mir mal gesammelt, was wir im letzten Jahr ja alles geschafft haben. Diese „Schulterklopfrunde" war sehr schön.

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Irgendwann werde ich wieder auf eine meiner seelischen "Baustellen" gestoßen, die ich wohl auch wieder „erfolgreich" von mir weggeschoben habe. Die Zeit des verstärkten Homeoffice (in dieser Woche werde ich überhaupt nicht nach Düsseldorf fahren) sollte ich für innere Arbeit und Self care nutzen.

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Mittagsspaziergang im Sonnenschein. Der botanische Garten in Duissern ist fast menschenleer. Ich finde eine trockene Bank und verschnaufe. Energielevel: 70%

Während mich die Wintersonne wärmt, sortiere ich meine inneren Baustellen. Es ist doch schade, dass die Arbeiter dort niemals Urlaub machen. In diesem Moment fühle ich das innere Kind sehr stark. Es ist verängstigt und klammert verzweifelt.

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Ich rufe mir ins Bewusstsein, wer ich wirklich bin: Kein Kleinkind mehr, sondern ein Erwachsener.

Als ich von der Parkbank aufstehe, nehme ich mir vor, meine Handschuhe aus dem Schrank zu holen. Es ist doch ganz schön frisch!

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Nebenbei gefragt:
Was macht eigentlich der Leitzins? Liegt der immer noch faul in der Hängematte herum?

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Am frühen Nachmittag dann mal wieder ein mittlerer Trigger: Eine (natürlich) komplett harmlose Nachricht löst einen Gefühlsturm aus. Spontan stelle ich mein Telefon auf die Hotline um und gebe kurz Bescheid, dass ich mal für 20 Minuten nicht erreichbar bin. Dann setze ich mir meine guten, neuen Kopfhörer auf und mache die Meditation ,, Schwierigkeiten erforschen" aus dem MBCT-Kurs. Die ist sehr hilfreich und bald kann ich weiterarbeiten.

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Es ist eine Menge zu tun und ich muss mal wieder Aufgaben sortieren.

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Todesursache: Dänische Remoulade

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Feierabend, Einkauf beim Discounter. Danach neben dem Kochen des Abendessens (Gnocci- Sauerkraut-Pfanne) nicht mehr viel geschafft. Immerhin eine Rechnung angewiesen.

Gegen 22 Uhr ins Bett.

2022-01-10 Montag

Am Wochenende ordentlich ausgeruht und die Batterien zumindest teilweise wieder aufgeladen. Die Nacht von Sonntag auf Montag war erstaunlich gut.

Gegen fünf Uhr aufgestanden, mich jedoch vor dem Homeoffice noch für ein Stündchen hingelegt.

Übrigens habe ich meinen E-Book-Reader reaktiviert und das Buch „INITIUS" drauf geladen.

Nach einer kurzen Videokonferenz musste ich mich beeilen, um rechtzeitig zu meinem Termin beim Hausarzt zu kommen. Die Sonne schien und die Gehwege waren glatt.

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Die Untersuchung hat nichts ergeben. Morgen früh muss ich noch einmal hin, um Blut und Pipi abzugeben.

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Im Homeoffice nur das Nötigste gearbeitet. Auch wenn es mir besser geht, habe ich immer wieder mit Erschöpfungszuständen zu kämpfen.

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Meine neue Jacke ist angekommen! Es handelt sich um eine Art Parka und gefällt mir ausnehmend gut. Ich fühle mich in der Jacke, als hätte ich den Pelz gewechselt. Zusammen mit der neuen Tasche und dem Remarkable 2 kann das neue Jahr gerne kommen!

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Beim Lieblings-Barista haben sie gerade keinen selbstgemachten Eistee sondern nur so eine süße Arizona-Plärren. Brrr...

Die Menschen flanieren durch die Stadt und genießen die Wintersonne.

In meinem Inneren steigt die Unruhe knisternd an. Gerne wäre ich jetzt weit weg und könnte über grüne Hügel laufen.

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Ich freue mich jetzt schon (15 Uhr) auf mein Bett.

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Es ist wundervoll kalt draußen. Zusammen mit meiner neuen dicken Joppe denke ich, das Frühjahr dann doch überstehen zu können.

Hoffnung keimt.

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Ich gehe aus der heutigen Gruppenitzung stabilisiert raus und breche spontan mit meinem Vorhaben, die Gastronomie weiträumig zu meiden. Ich besuche nämlich das „Ostende" , um eine Portion Pide zu erhaschen.

Gedanken und Gefühle fließen.

Am Nebentisch planen junge Menschen ein großes Event, Sie sind sehr engagiert und konzentriert.

Die/der/das Pide schmeckt mal wieder echt gut und ich fühle innere Wärme , aber auch den Drang, nach draußen in die Kälte zu gehen.

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Später werde ich gebeten, wegen Corona-Abstand den Tisch zu wechseln. Ich füge mich natürlich und gründe sofort einen Vertriebenenverband.

Am Nebentisch entsteht eine Diskussion über Scotch und ich möchte spontan meine OP-Maske essen.

Ich glaube, so langsam muss ich nach Hause.

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Ich laufe in meiner neuen Jacke durch Neudorf. Die Luft ist sphärisch. Ein paar Aliens radeln vorbei. Daheim lege ich ein paar Flaschen Bier vom Balkon zum Aufwärmen in den Kühlschrank.

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Abends zwischen Buchseiten und Zeilen zur Ruhe gekommen.

2022-01-07 Freitag

Den Wecker früh morgens ausgeschaltet und ermattet weiter geschlafen. Die Nacht war angefüllt mit Träumen voller Streit und Hass.

Aufgestanden gegen 10 Uhr.

Eine freundliche E-Mail von der Chefin bekommen. Der kurze dringend notwendigen Einkauf im Supermarkt verlief wegen Rücken und Sprunggelenk äußerst schmerzhaft. Für Montag einen Termin beim Hausarzt gemacht.

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Zur Mittagszeit wurde es draußen schon dunkel. Stimmung niedergeschlagen.

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Ein bisschen Selfcare alleine reicht manchmal nicht.

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Am Nachmittag sitze ich in der Küche und warte auf den Thronfolger. Die Spülmaschine läuft und ich habe ein paar Kerzen angezündet.

Das Wochenende ist endlich da.

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Der Thronfolger und ich haben zusammen erfolgreich Rinderrouladen gebraten und mit Rotkohl und Klößen gegessen.

Das war gut für Leib und Seele.

Wir schauten danach noch die letzte Folge "Daredevil" und etwas "Rick and Morty".

2022-01-06 Donnerstag

Ruhige Nacht. Trotzdem wieder vollkommen kraftlos aufgewacht. Insgesamt habe ich fast 12 Stunden geschlafen und mache mir langsam Sorgen.

Bahnt sich ein depressiver Schub an? Allerdings habe ich momentan eher den Eindruck, auf einem guten Weg zu sein.

Es fällt mir gerade sehr schwer zu entscheiden, was gut für mich ist. Da endlich mal wieder die Sonne scheint, entscheide ich mich für einen Spaziergang.

Das Anziehen fällt mir unglaublich schwer: Muskeln und Gelenke sind steif. Beim Laufen tut der Rücken weh. Doch ich halte mich tapfer und sowohl Licht als auch Luft und Bewegung tun gut. Ich bereite meinen alten Hoodie auf einer Sitzbank aus und schreibe diese Zeilen .

Auch das ist hilfreich.

Ich beschließe, Termine beim Hausarzt und beim Kopfdoktor zu machen, um mögliche Ursachen und eine eventuelle Anpassung meiner Medikation zu klären.

Was mich besonders besorgt ist, dass meine Akkus so unglaublich schnell leer sind und ein einfaches Ausruhen sie nicht mehr Aufladen kann.

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Was meine Aufgaben angeht, so schickte ich um und konzentriere mich auf das Allernötigste.

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Den Spaziergang wegen starken Schmerzen im linken Sprunggelenk abgebrochen. Mir bleibt auch nichts erspart...

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Daheim auf dem Sessel ausgeruht und zwei Schmerztabletten genommen. Habe ich vielleicht eine Entzündung im Körper?

Nach einer Stunde Dösen waren die Batterien wieder ein wenig aufgeladen und ich begann Rotkohl zu schnippeln. Mittendrin ging mir dabei allerdings wieder die Puste aus.

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Wofür Bloggen dann doch gut ist: Wenn ich so die letzten Einträge durchsehe, finde ich doch so einige Passagen, in denen es um Dunkelheit und Trübnis geht.

Später ging es mit dem Rotkohl weiter.

Dabei hörte ich von Heinz Strunk "Mit Hass gekocht". Darin channelt Strunk gefühlt die alten Hörspiele von Helge Schneider.

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Letztens unterhielt ich mich mit einem Freund über Geldanlagen.

Ich habe mich jetzt für einen Bio-Rinderfond entschieden.

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"Hi! Wir waren nur gerade in der Nähe und dachten, wir schauen mal vorbei! Keine Angst: Wir wollen Dich nicht heimsuchen! Wir bleiben einfach für immer!"

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„Fenster auf Kipp und dabei die Heizung an - na, Ihr müsst es ja haben!"

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Während der Rotkohl sintert, bekomme ich eine freundliche E-Mail und die legt etwas Weiches auf die Seele.

Währenddessen spricht Max Goldt in meine Ohren und das tut sowieso gut.

Gegen 22 Uhr ins Bett gekrochen.

2022-01-05 Mittwoch

Sehr schlechte Nacht. Am Morgen physisch und psychisch am Boden.

Krank gemeldet und mich erst einmal ausgeruht. Danach Manöverkritik: Die Gruppensitzung am Montag hatte mich doch mehr getriggert, als ich es wahr haben wollte und so bin ich am Dienstag in den Verdrängungsmodus gewechselt, ohne es zu merken.

Im Laufe des Tages lief ich heiß und habe mich dabei komplett verausgabt. Immerhin habe ich das am heutigen Mittwoch merken und gegensteuern können: Meditation, Gefühlsachtsamkeit sowie viel Ruhe waren angesagt.

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Heute mal wieder teilweise mit der Tastatur geschrieben. Es ist bereits um die Mittagszeit dunkel und dunkel ist auch mein Gemüt. Ich kann mich aber selber dafür loben, dass ich es inzwischen schaffe, mich selber aus solchen Löchern wieder herauszuarbeiten.

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Was Gutes zum Jahresanfang:

Von meinen Ear Buds ist der rechte in der letzten Zeit immer leiser geworden. Ich dachte schon, der Kopfhörer würde sich so langsam verabschieden, aber nachdem ich die Öffnungen des kleinen Lochgitters mit einer Nadel gereinigt habe, ist alles wieder wie vorher.

Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber eine Kleinigkeit, die mir Freude macht!

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Das hat geholfen: Der Abendspaziergang war zwar wetterbedingt ungemütlich, aber ich bin trotzdem auf meine 10.000 Schnitte gekommen.

Abends ein warmes Wannenbad und ein gutes Buch.

Eine gute Portion Atosil half auch dabei, zur Ruhe zu kommen.

2022-01-03 Dienstag

Nach einem recht erquickenden Nachtschlaf bin ich um viertel vor fünf recht dynamisch aufgestanden. Mir träumte, mich würde eine Tigermücke in die linke Handfläche stechen, was sehr schmerzhaft war. Ich versuchte, die Mücke zu zerdrücken , jedoch stach sie dadurch nur noch mehr.

Da kamen viele kleine Frösche und retteten mich.

Nach dem Anziehen und der üblichen Medikamenteneinnahme machte ich einen frühmorgendlichen Spaziergang durch menschenleere, nasse Straßen.

Die ersten 3.000 Schnitte hatte ich dadurch schon mal auf der Uhr.

Zum Frühstück Spiegeleier auf Brot, dazu Kaffee.

Der Nachtschlaf schien doch nicht so gut Gewesen zu sein, denn mir fielen plötzlich die Augen zu. Ich döste noch eine Stunde im Sessel, bevor ich mich frierend ins Homeoffice setzte.

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Den restlichen Vormittag plätschert Regen auf Duisburg hinab. Es war also doch sehr gut, dass ich schon früh morgens meine Runde gedreht habe.

In der Mittagspause hatte der Regen so weit nachgelassen, dass ich zum Haushaltswarendiscounter laufen konnte. Als ich wieder vor dem PC saß, war die Anzahl meiner Schritte schon auf über 7.000 angewachsen.

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Später kamen traurige, melancholische Gedanken über gebrochene Herzen auf. Sehr gefühlige Stimmung, jedoch habe ich auch den Eindruck, momentan stark mit der Welt verbunden zu sein.

Die Wunderschöne ist mir so fern wie nie und das ist wohl auch gut so.

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Meine private Todo-Liste füllt und füllt sich und ich kämpfe gegen das Gefühl an, mein Leben nicht auf die Reihe zu bekommen.

Immerhin ist das Bett mit frisch gewaschener Wäsche bezogen!

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Im Laufe des Tages stieg die innere Unruhe immer weiter an. Leider habe ich diese Unruhe mit Dynamik verwechselt und versuchte instinktiv, diese mit Aktivität und Ablenkung (z.B. dem dauerhaften Hören von Podcasts) zu bekämpfen.

Ein Einkauf im Edeka überforderte mich total: Viel zu viele Waren, viel zu große Auswahl, viel zu viele Menschen.

Das war furchtbar!

Abends war ich dann vollkommen erledigt und anstatt ins Bett zu gehen, wollte ich mir etwas Gutes tun und mir was kochen. Dabei war ich total hektisch, aber der Schnitzelpfannenauflauf ist trotzdem gut gelungen.

Überflüssig zu erwähnen, dass ich viel zu viel gegessen habe.

2022-01-03 Montag

Gut geschlafen. Ich war früh wach, blieb aber noch lange in den gemütlichen, weichen Kissen liegen. Ab halb neun Uhr saß ich im Homeoffice und alles deutete auf einen ruhigen Tag hm.

Draußen konnte sich das Wetter nicht zwischen Frühjahr und Frühling entscheiden.

Zum Frühstück Kaffee und Kniften. Leider hat eine meiner Lieblingstassen eine Macke abbekommen.

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Wie immer gehe ich zu Fuß zur Gruppentherapie. Es ist trüb und nass, daher habe ich keine Lust auf eine Extrarunde und so breche ich meinen Lieblings-Barista. Bei dem kann man nämlich auch draußen unter einer Markise sitzen.

Ich trinke eine „Vitamin-Granate" (Granatapfel, Zitrone, Orange). Schmeckt sehr gut und man fühlt sich unbesiegbar.

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Viel Innerlichkeit. Eigentlich eine gute Entwicklung .

Warum schreibe ich "eigentlich"? Weil ich dem Braten nicht traue?

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Die Gruppentherapie hat mir gezeigt, dass ich tatsächlich ein gutes Stück meines langen Weges vorangekommen bin.

Die Sitzung hat mich total erledigt. Nach dem Abendessen (Reste des asiatischen Essens gestern) ging es mit dem Remarkable und einem Buch in den gemütlichen Sessel.

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Der Schrittzähler im iPhone motiviert mich, doch noch aufzustehen und eine Runde zu drehen. Ich komme leicht über die geplanten 10.000 Schritte. Vielleicht wäre ja eine Schrittanzahl von 10.000 Schritten pro Tag im Durchschnitt (Woche? Monat? Jah?) ein gutes Ziel. Oder ist das etwas zu optimistisch gedacht?

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Meine gute, alte Brieftasche geht aus dem Leim und eine neue musste her.

Da ich die Marotte habe, meine Geldbörse anzuketten, sollte es wieder eine sogenannte „Biker-Brieftasche" werden. Ich musste eine Weile suchen, bis ich eine ohne Löwe, Adler oder Totenkopf darauf gefunden habe.

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Nach dem Abendspaziergang habe ich noch ein wenig im Sessel entspannt.

Gegen 22:00 Uhr zu Bett.