Flusskiesels Notizen

11.12.2019: Gelesen, geguckt und gehört


Nowabo und der Veith Club Veith Lemmen scheint einen sehr großen Anteil am erfolgreichen Mitgliedervotum von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zu haben.


Carsten ärgert sich darüber, dass das Internetradio Kiraka durch Standardware ersetzt wurde, und auch wenn ich weder das eine noch das andere kenne, kann ich ihn gut verstehen, denn gerade eine gemeinsame Sendung im Radio ist eine sehr schöne Sache für Eltern mit kleinen Kindern.


Bei Kemperdieck im Taxi auf der halben Arschbacke sitzen -- so stelle ich mir das Leben vor:

Taxifahren | Studio Glumm


Lars gibt ein paar Gedankenstöße, was die Mobilität auf dem Lande angeht und ich stimme ihm zu.


Enno Lenze findet deutliche Worte zur aktuellen Aktion des ,,Zentrums für politische Schönheit''.

04.12.2019: Gelesen, geguckt und gehört

Wie jedes Jahr sorgt die NORAD (North American Aerospace Defense Command) dafür, dass der Weihnachtsmann sicher über den Himmel geleitet wird. Augen geradeaus! berichtet darüber.


NSU 2.0 - Wenn Terror-Vergangenheit auf Gegenwart trifft | Telepolis
Über die Verstrickung der Sicherheitsbehörden in den rechten Terror.


Prepper in der Schweiz: Einblick in eine wundersame Parallelwelt | NZZ
Ich stelle mir da immer die Frage: Wo hört die vernünftige Vorsorge auf und wo fängt das Beklopptsein an?


Der Bimbes-Skanald ist 20 Jahre alt und ich erinnere mich an die wundervolle Aktion der Titanic zwei Jahre später dazu und muss noch immer Lachen.

30.11.2019: Gelesen, geguckt und gehört

Ein bisschen erhöhten Blutdruck gefällig? Dann einfach mal dieses Interview mit Arno Luik lesen, dem Autor von ,,Schaden in der Oberleitung - Das geplante Desaster der Deutschen Bahn''!


Eduard Kaeser schreibt in der NZZ über ,,Murksologie'', dem ewigen Flickwerk und den immer komplizierteren gefuckelten technischen Lösungen. Ich möchte noch die immer komplexer werden den organisatorischen Lösungen unserer modernen Gesellschaft hinzufügen, für die es dann immer komplexeres Flickwerk geben muss. Neben der von Kaeser vorgestellten ,,demutvollen Vigilanz'' fehlt meiner Meinung nach noch die kritische Distanz -- nämlich die Fähigkeit, sich die Frage zu stellen, ob man diese eine glänzende und komplizierte ,,Lösung'' überhaupt benötigt, ob sie überhaupt wirklich eine Lösung ist (,,Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.'').


Ein kleines Dorf in Bayern zeigt der Republik, wie das so geht mit dem Internet. Solange in unserer Republik Konzerne wie die Telekom das Sagen haben, so wird es Bürger und Firmen wie dem Pärchen ab Minute 5:11 ergehen. Ein Beitrag des Bayerischen Rundfunks, der Hoffnung für ,,das platte Land'' macht!


Punkbands gewinnen gegen Sachsens Verfassungsschutz

(Zitat) Als Nebeneffekt der Erwähnung in den Geheimdienstberichten und der Klagen steigerte sich die Popularität von Feine Sahne Fischfilet merklich. Deren Label Audiolith Records honorierte dies im November 2012 mit einem Präsentkorb, der persönlich an die Mitarbeiter des Verfassungsschutzes in Schwerin übergeben wurde. Zuletzt tauchte die Band 2015 im Bericht in Mecklenburg-Vorpommern auf, wurde danach nicht noch einmal erwähnt. (/Zitat)

Gelesen, gehört und geguckt, 28.10.2019

Gender-Gaga vs. gestrige Gestalten

Ein differenzierter Blick auf eine undifferenzierte Debatte.

Electricitymap: Woher unser Strom kommt | Ruhrbarone

Eine schöne Übersicht! Jedoch teile ich Stefan Laurins Meinung nicht, dass der Atomausstieg ein Fehler war: Jeder abgeschaltete Reaktor verringert die Gefahr eines Super-GAUs.

Hedwig Porschütz, die stille Heldin | Ruhrbarone

Eine ehemalige Prostituierte, die während der Nazizeit Juden versteckte und versorgte.

Sigmar Gabriel gilt als Favorit für den Job als Chef-Autolobbyist | Spiegel

Das Versorgungskarussell dreht sich weiter!
Via Fefe  

Leserbrief zur Bahn und dem Stellwerk-Softwareupdate | Fefe

Eine lesenswerte Erklärung für die Totalsperrung des Frankfurter Hauptbahnhofes am letzten Samstag.

Todesparty II | Badmovies.de

Der Satz des Tages: ,,Lieber saufe ich eine Ente aus.''

Gelesen, gehört und geguckt, 24.10.2019

Lagebericht zum Reiseglück | Ruhrbarone

In diesem Buch scheint es ganz schön in den binsen zu rauschen, trotzdem wirft es einen wichtigen Blick auf die Selfie-Selbstfinder, die ja doch nur ein Leben von der Stange leben. Meiner Meinung nach kann man an der nächsten Straßenecke etwas ganz Besonderes finden -- auch wenn das dann auf Instragram nicht so toll aussieht. Leider kommt auch dieser Blogpost nicht ohne die Verachtung der Ruhrbarone für das Zugfahren aus.

Ein schönes Zitat noch:

(Zitat) Kapitel 11 widmet sich kritisch den Kommunikationsmitteln, der Smartphonisierung, der Autor warnt davor den Leser davor, sich durch die Beschäftigung mit Insta, facebook & Co auf Reisen zerstreuen zu lassen, denn das Handy „hat die Macht, die Erfahrung des Reisens zu zerstören.“ und erläutert dies mit vier Aspekten. Was Laage dem Reisenden rät, lässt sich allgemeingesellschaftlich übertragen, der autistische Blick auf das Display zerstört jeden Moment die Möglichkeit für Erfahrungen, Beobachtungen und Kommunikation in der Realität. Das ist kein 2.0-Bashing, denn: „Die Kunst liegt darin, die nützlichen Informationen in möglichst kurzer Zeit aufzunehmen und dann die Finger vom Gerät zu lassen.“, das ist die Voraussetzung für die persönliche Fokussierung auf die Welt. (/Zitat)

Mein Reden!

"Unser Standardkunde will Sex haben und danach Sportschau schauen und ein Bier trinken" | Telepolis

Die Vorstellung eines Leihservices für Sexpuppen finde ich irgendwie schon ein bisschen eklig. Beim Lesen des Interviews kommt mir dann noch ein Gedanke: Schon seltsam, dass Sex-Toys für Frauen angeblich dem Empowerment dienen, Sex-Toys für Männer aber wohl total böse sind...