KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Samstag, 17.10.2020

17.10.2020

Lange geschlafen und gemeinsam mit dem Thronfolger mittags aufgestanden. Ich machte ihm Spiegeleier mit Baked Beans und danach sind wir eine schöne Runde durch den Botanischen Garten Duissern gelaufen. Mir fiel das wegen des schmerzenden Fußes allerdings recht schwer.

Danach guckten wir noch ein paar Clips der ,,heute-show'' und nachdem der Thronfolger sich gen Hause verabschiedet hatte, machte ich es mir auf dem Sofa gemütlich. Noch ein bisschen Youtube und dann mit dem E-Book-Reader ins Bett. Der Fuß pochte und meine Ibuprofen-Vorräte gehen langsam zur Neige.

Freitag, 16.10.2020

16.10.2020

Ein bisschen zu lange in Redanien gewesen gestern Abend. Gut geschlafen, wieder viel geträumt und das meiste vergessen. An einen Traum erinnere ich mich noch schwach: Ich fuhr mit einem Fahrrad auf ein Segelschiff der Marke ,,Pirat''. Aus der Kapitänskajüte sah ich, wie ein Greif auf dem Oberdeck landete. Durch die offenen Türen bekämpfte ich ihn mit einem Speer und als er mit langen, dürren Klauen nach mir griff, hieb ich mit einem Sax auf sie ein.

Wie man an diesem Traum merkt, spiele ich in der letzten Zeit recht gerne ,,The Witcher 3''. Interessant ist, dass sich das schnell auf meine Träume auswirkt, während andere Umstände meist mehrere Wochen brauchen, bis sie in meine Traumwelten sickern. Vielleicht liegt es an der Bildgewalt und daran, dass mich das Spiel schon sehr fesselt.

Aufgestanden gegen halb acht Uhr und nach einem kurzen Frühstückskaffee ging es ab ins Homeoffice. Ich bin froh, heute nicht durch die Gegend fahren zu müssen, da mir die hohen Infektionszahlen große Sorgen bereiten. Wir wollen in der nächsten Woche auf der Arbeit mal besprechen, wie wir uns da am besten verhalten, da von der Dienststelle bisher seltsamerweise überhaupt nichts kommt.

Meine sozialen Kontakte schränke ich noch stärker ein als sonst. Bin ich ab und an mal in ein Restaurant zum Essen gegangen, so ist das für mich erst einmal gestrichen (sorry, Finkenkrug!!). Nur den Thronfolger werde ich heute sehen. Der war für eine Woche in freiwilliger Quarantäne wegen eines Falles in seiner Stufe.

Ich schaue nach draußen und es mal wieder grau und trüb. ,,Wenn es wenigstens regnen würde!'' denke ich. Dann würde sich das Wetter wenigstens für die Natur lohnen. Immerhin trage ich mein neues, weiches Langarmshirt (der Link wird wahrscheinlich nicht lange funktionieren). Es ist schwarzweißgrau und sehr bequem. Es ist so fein zu tragen, dass ich mir gleich ein zweites bestellt habe und ich konnte mich gerade noch zurückhalten, ein drittes dem Warenkorb hinzuzufügen. Sie erinnern sich vielleicht: Ich bin der Typ, in dessen Kleiderschrank ein Stapel schwarzer T-Shirts neben einem Stapel blauer Jeanshosen liegt. Oder anders ausgedrückt: Als in ,,The Umbrella Academy'' der Charakter ,,Nummer 5'', der immer nur eine Art Schuluniform mit kurzen Hosen trägt, einmal seinen Kleiderschrank öffnet, ist dieser ausschließlich mit weiteren identischen Schuluniformen dieser Art gefüllt. Ich fühlte mich mit ,,Nummer 5'' in diesem Moment sehr verbunden.

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Gegen Rückenschmerzen hilft ja Wärme. Ich bin jetzt also ganz offiziell im Rotlichtmilieu angekommen.

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Ich finde eine corona-bedingte Sperrstunde um 23 Uhr überhaupt nicht gut! Ich halte an der Theke maximal bis 21 Uhr aus, dann bin ich voll und muss nach Hause!

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Abends kam der Thronfolger zu Besuch und wir haben Burger gegessen und die Doku ,,Rohwedder -- Einigkeit und Mord und Freiheit'' geschaut -- und zwar die gesamte Serie. Der Thronfolger hat nämlich bei mir übernachtet. Die Dokumentation fanden wir sehr gelungen und gingen beide zu spät zu Bett.

15.10.2020

Donnerstag, 15.10.2020

Die Nacht verlief ohne größere Zwischenfälle. Eigentlich auch ohne kleinere Zwischenfälle. Wenn man es genau nimmt, gab es überhaupt keine Zwischenfälle, aber wie im ersten Satz klingt es viel besser.

Ich hatte einen langen, zusammenhängenden Traum, den ich aber komplett wieder vergessen habe. Vielleicht fällt er mir im Laufe des Tages ja wieder ein.

Dem Fuß ging es beim Aufstehen auch besser, doch als ich mich auf den Weg zur Arbeit machte, nahm das Verhängnis seinen Lauf: Erst war ich vom Roman (,,Autorität'' von Jeff Vandermeer) so sehr gefesselt, dass ich den falschen Zug nahm und in Rheinhausen-Ost aussteigen und wieder nach Duisburg zurückfahren musste, dann streikt in Düsseldorf auch noch die Rheinbahn und ich musste mit einem schmerzendem Schochen zur Dienststelle laufen. Um den Weg abzukürzen, bin ich mit der S-Bahn näher an die Dienststelle gefahren und musste ,,nur'' einen Kilometer humpeln.

Nennt mich einen Helden!

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Ich sehe einen Rucksack und möchte ihn sofort haben.

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Ein schrecklicher Verdacht: Hatten die Aliens Nazi-Technologie?

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Abends leckere Kniften und danach ging es ab nach Redanien

Zu spät ins Bett.

Leseliste

Johann König glaubt gar nichts mehr

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[Herzlichen Glückwunsch, Sir Cliff Richards!]()

Ein schönes Porträt beim WDR 2 ,,Stichtag''.

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Wie man Regeln entwirft, um ein tragbares Gerät an einem festen Standort zu verwahren, und damit Probleme schafft, statt welche zu lösen, Via

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Ich, gehasst

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Death Star Canteen, Via

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Andreas Rebers mal wieder sehr treffend

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Fatman Trailer

Der Trailer endet anders als er anfängt. Gefällt mir!

14.10.2020

Der Schmerz im linken Fuß wurde so stark, dass ich gegen zwölf Uhr nachts 800mg Ibuprofen genommen habe, danach ging es etwas besser.

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Mir träumte, ein Hippie-Pärchen würde mich in einem VW-Käfer nach Hause fahren. An meinem Elternhaus angekommen, wollten sie in der Einfahrt drehen, doch die neuen Nachbarn meiner Eltern waren Nazirocker, welche sich furchtbar aufregten. Ein besonders unangenehmes Exemplar stellte sich vor den Käfer und zählte laut hoch. Das sollte der Eurobetrag sein, welchen das Pärchen als Strafe zahlen sollte. Ich wurde wütend, ließ mir aber nichts anmerken. Nach und nach holte ich mein Gepäck aus dem Wagen und brachte es in die Garage. Mein Vater filmte alles mit seiner Videokamera, wohl um Beweismaterial zu sichern.

Der Rockernazi wurde immer lauter und die Hippies versanken immer tiefer in ihre Autositze. Das machte mich immer wütender und ich nahm mir einen Ziegelstein, um den Nazi zu erschlagen. Doch dann fuhren die Hippies langsam los und der Rockernazi ließ sie ziehen.

Ich ging ins Haus und nach oben, wo meine Gemächer waren. Inzwischen hatte es zu regnen begonnen. Wie immer war ich selbst erstaunt über den Luxus hier oben: Ich hatte drei Badezimmer und eine eigene Wasserrutsche. Da das Kuppeldach darüber geöffnet war, floss eine Menge Wasser die Rutsche hinunter. Einzig mit meinem Willen schloss ich das Kuppeldach, weil ich nicht wollte, dass meine fünf Großbildfernseher nass würden. Die schwarzen Lamellen unter der Decke begannen zu wirbeln und sich wie im Tanze zu drehen.

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Da ich kaum laufen konnte, habe ich mich morgens krank gemeldet und gleich Ibuprofen (400mg) nachgelegt. Ich kenne meinen Fuß schon: Vor einiger Zeit habe ich den Fehler gemacht, ihn bei solchen Schmerzen zu schonen. Dies hatte zur Folge gehabt, dass die Schmerzen immer schlimmer wurden. Helfen tun in einem solchen Fall aber eher Schmerzmittel (Ibuprofen, Voltaren) und moderate Bewegung. Kein Stillstand!

Trotzdem sehr ärgerlich, die Sache!

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Zum Frühstück Aufbackbrötchen (Mehrkorn) mit gekochten Eiern. Das Feedlesen danach gestaltete sich schwierig, da die Internetverbindung immer wieder abbrach.

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Ich bin noch immer von der schönen Grafik von ,,The Witcher 3'' begeistert, auch wenn sie sicherlich nicht mehr ,,state of the art'' ist. Das Spiel selber macht mir ja weiterhin große Freude mit seiner guten Geschichte, der Action und dem trockenen Humor.

Hier mal ein paar Screenshots:

The Witcher 3: Aussicht an der Küste

The Witcher 3: Aussicht an der Küste

The Witcher 3: Felder

The Witcher 3: Felder

The Witcher 3: Auf den Zinnen

The Witcher 3: Auf den Zinnen

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Es fiel mir sehr, sehr schwer, mich zu einem Anruf bei der psychosomatischen Fachklinik zu überwinden, aber das erste Telefongespräch verlief sehr gut. Es wurden einige Grunddaten abgefragt und ich habe einen Termin für ein Erstgespräch -- auch via Telefon.

Puuuh!

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Über den Tag ging es dem Fuß immer besser. Ich habe versucht, kleine Wege zu machen und das hat gut getan. Wenn ich meinen ,,dicken Fuß'' habe und ihn schone, wird er zusehends immobiler. Abends gab es noch eine Ladung Voltaren und eine Ibu für zum Schlafen.

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Abendbrot war Toast Hawai. Letztens hatte ich ja schon mal diese Köstlichkeit der fünfziger Jahre gegessen und wollte die Ananasscheiben nicht verkommen lassen.