Flusskiesels Notizen

05.02.2020: Krank auf dem Sofa

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Kieselfunk

Foto des Tages

Sanierungsplan Duisburg Hbf

Sanierungsplan Duisburg Hbf

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Hust! Schleim! Nies! Hust! Röchel! Schleim!

Mir träumte, ich wäre in England und ginge über einen großen Platz, wo ein indisches Restaurant ganz viele Stände aufgebaut hatte. Dort konnte man sich Essen und Trinken holen und an den Tischen in der Mitte des Platzes essen. Das Angebot an Gerichten war unglaublich reichhaltig und die allmeisten von ihnen kannte ich nicht. Ich ging weiter, denn ich wollte wieder in die Stadt zurück. Auf dem Kiesweg dorthin beschwerte sich ein Junge darüber, dass ich so komisch gehen würde. Ich fragte ihn darauf, ob er das ,,Ministry of Silly Walks'' kennen würde. Er lächelte und gemeinsam machten wir viele seltsame Schritte und zum Ende des Weges malte er mir noch ein ,,Silly Walk''-Stempel auf den Schuh.

Der Morgen

Zu spät verröchelt aufgestanden. Frühstück, Blog und Feeds. Der leere Kühlschrank nervt und so muss ich wohl gleich doch mal raus. Wenigstens scheint die Sonne!

Der Nachmittag

Der Beutezug in den nahen Discounter war anstrengend, aber auch lohnend: Der Kühlschrank ist voll und einige Spezereien locken mich nun. Erkältungsbad genommen, dabei ein wenig gelesen. Nun liege ich auf dem Sofa und schaue nach draußen ins sonnendurchflutete Neudorf.

Der Abend

Der Nachmittag und der Abend auf dem Sofa hat gut getan. Der Hals tut weniger weh und hin und wieder sind Nase und Nebenhöhlen frei. Ich schaue ein bisschen Youtube, lese und später dann noch eine Folge ,,Vikings''.

Kieselfunk

15 Spielempfehlungscast

Link zur Episode Ich überlege, die Episoden des Podcastes durch zu nummerieren und empfehle das Brettspiel ,,Tempo, kleine Schnecke!''.

16 Gewohnheitscast

Link zur Episode Ich sitze erkältet auf dem Sofa und berichte am Beispiel von YNAB, wie schnell sich doch Gewohnheiten ändern können.

04.02.2020: Erkältet!

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

GröHaZ

GröHaZl

Tagesgeplätscher

Die Nacht und der Morgen

Die Nacht war voller wirrer Träume von Reisen, von der großen Wohnung, in der dann fremde Menschen waren.

Hustend und verschleimt aufgewacht. Nun hat mich die Erkältung auch erwischt. Krank gemeldet und den Hals warm umwickelt. Heizungen höher gedreht. Nachher werde ich mal einen Ausflug in die nächste Apotheke wagen. Super schlimm ist es nicht, aber ich möchte die Erkältung niederkämpfen, bevor es richtig unangenehm wird und ich auf der Arbeit länger ausfalle. Ich weiß, das klingt jetzt ein bisschen nach ,,Held der Arbeit'', aber wir sind im Moment krankheitsbedingt derart ausgedünnt, dass ich meine Kolleginnen nicht mit dem Schlamassel alleinlassen möchte.

Aufregung in der Heimat

Die kleine Lia ist noch immer nicht gefunden und selbst wenn sie nicht in die Hönne gefallen sein sollte, so sind ihre Überlebenschancen in einem Versteck irgendwo draußen wohl ziemlich gering. Ein Kind kühlt schnell aus und es hat ja nur einen Schlafanzug an. Am Morgen habe ich mit meinen Eltern telefoniert und wir sind alle sehr traurig.

Lizenzmelancholie

Meine Citavi-Lizenz wurde durch meine Hochschule verlängert. Auch wenn ich das Programm jetzt ja nicht mehr brauche, traue ich mich noch nicht, es zu deinstallieren und werde auch die neue Lizenz importieren. Irgendwie hat man so viel Arbeit da reingesteckt, dass man an so einer Applikation hängt.

Irgendwie seltsam.

Blogfotos

Ich habe schon länger keinen Schnappschuss gemacht und so langsam gehen meine Vorräte zur Neige. Gerade jetzt, wo ich erkältungsbedingt nicht so mobil bin!

Zur Not fotografiere ich einfach aus dem Fenster heraus ... und ich muss mal dringend ein Budget für die Kamera einrichten.

Der Nachmittag

In der Apotheke Zeugs gegen die Erkältung geholt und eine Not-Bolognese aus Corned Beef gekocht, da ich zu schlapp zum Einkaufen war. Die Not-Bolo ist ganz gut geworden und ich konnte auch mal ein paar Reste aufbrauchen.

Podcast und Hörbücher gehört. Im Bett noch länger wach gelegen.

Gelesen, geguckt und gehört

Grönemeyer im Songtextstress | Mann, Sieber!

Hihi!


Praktikum im Krisengebiet | Enno Lenze

(Zitat) Hier lernte ich bereits vor Jahren einen kleinen, jesidischen Jungen kennen. Seine Familie wurde vermutlich vom IS ermordet. Er hat unterm IS gelebt bis er vier oder fünf war. Mir ist oft nicht klar, was er wie mitbekommen hat und was nicht. Er erzählt den anderen Kindern oft ganz normale Geschichten und plötzlich etwas absolut schreckliches, ohne die Miene zu verziehen oder während er weiter lacht. (/Zitat)


Es ist kalt da draussen, Grossbritannien | republik.ch

Gut recherchiert! Leseempfehlung! (Via Fefe)

Kieselfunk

Erkältungscast

Ich bin erkältet aufgewacht und versuche, die Erkältung einzudämmen. Der Wert von Schals und Halstüchern wird mir bewusst. Das kleine Mädchen in Menden ist noch immer verschollen und das macht mich traurig. Die Episode endet mit guten Ratschlägen.

31.01.2020 bis 03.02.2020: Winterschlaf im Frühjahr

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Überzug

Überzug

Tagesgeplätscher

31.01.2020

Einen schönen Heimscheissertag ... äh ... Homeofficetag verbracht. Nach der anstrengenden Woche hat die Ruhe sehr gut getan. Die neue Runde Physiotherapie hat auch angefangen und es ist immer wieder erstaunlich, was das ,,bisschen'' Bewegung ausmacht in meinem Rücken.

01.02.2020

Den Tag großflächig verschlafen. Die Woche, die Woche! War so anstrenged, war so anstrengend! Im Laufe des Tages ,,Vikings'' geguckt und trotz der vielen, vielen (heute ist wohl Wiederholungstag!) historischen Unkorrektheiten gefällt mir die Serie ganz gut. Abends bin ich für zwei Stündchen in den Finkenkrug und habe dort Postkarten geschrieben.

02.02.2020

Weiter müde und viel geschlafen. Nachmittags Besuch von Jan und wir haben uns gegenseitig aus unseren Werken vorgelesen. Er hat mir eine Kostprobe aus dem zweiten Band nach INRIMI präsentiert und ich meine ersten Gehversuche in Sachen Roman zum Besten gegeben. Diese Treffen inspirieren und motivieren mich immer zum Weiterschreiben, allerdings fehlen mir oft Zeit und Kraft. Ich muss mal schauen, wo ich da kürzen kann.

Abends früh zu Bett. Noch etwas im Narrenturm gelesen.

03.02.2020

In der Nacht alles zwei Stunden aufgewacht, aber das hat mich nicht sonderlich gestört. Mein Schlafrythmus ist über das Wochenende ja mal wieder komplett in die Binsen gegangen.

Morgens gegen halb sieben raus und wieder zur Physiotherapie. Seitdem stelle ich mir immer wieder vor, die Physiotherapeutin würde meinen Kopf nehmen und nach oben ziehen. Dann bin ich automatisch gerade.


Wegen der Physio bin ich auch erst gegen zehn Uhr in der Dienststelle und ich habe mir vorgenommen, die Zeit dann auch möglichst am selben Tag wieder rauszuarbeiten. Also heute bis 18:30 Uhr im Büro bleiben! Ich vergnüge mich mit Sacherschließungsregal.


Nach Feierabend aufgrund des leeren Kühlschranks im Ostende in Neudorf einen Happen essen gegangen. Dort unerwartet eine Arbeitskollegin mit Lebensgefährten getroffen und noch sehr nett gequatscht.

Gelesen, geguckt und gehört

Wie ein Virus alle Vernunft zerstört | quer vom BR

Wie rechte Verschwörungsdödel den Corona-Virus zur Panikmache nutzen.


Weinen lernen für jeden Tag - Ein Beitrag des Schauspiel Dortmund

Die großartige Julia Schubert bringt uns das Heulen bei!


Zehnjährige in Menden vermisst: Suche an der Hönne eingestellt | WDR.de

In der Nähe meines Elternhauses war wohl alles voller Polizei und Rettungsmannschaften. Wir beten alle, dass das Mädchen lebend gefunden wird.


Die nervige Lust am Missverstehen | Nicole Diekmann

Via Christian


PETA fordert: Und täglich soll nur noch die Murmeltier-KI grüßen | Heise.de

:-)


Blue Hawaii | Studio Glumm

Eine Zeitreise


Generationenkonflikt: "OK, Boomer" ist okay, Boomer! | Rezo

Eine nett unaufgeregte Meinung.


Assange: UN-Folterexperte wirft Behörden "konstruierte… | Heise.de

Unglaublich. Einfach Unglaublich.


15 Jahre Hatun Sürücü: Mythen und Fakten zu "Ehrenmorden" | Telepolis

(Zitat) Durchsucht man Medienberichte zu "Ehrenmorden" in Deutschland, fällt allerdings schnell auf: Bei den meisten sogenannten "Ehrenmorden" gibt es keine Hinweise auf eine Beteiligung der Familie. Sie unterscheiden sich von anderen "Beziehungstaten" oder "Familiendramen" durch die Herkunft des mutmaßlichen Täters. (Zitat)

Kieselfunk

Brexitingerüberfall am Heimscheissertag Ich schwafel kurz über den Brexit, dann über Serien auf Netflix und über Vikings und darüber, dass der Sklave nicht die Herrin Bumsen darf.


Weltkrieg verlängert

Der zweite Weltkrieg hatte wohl doch mehr Wendepunkte als gedacht. Ich habe zu lange Serie geguckt.


Ostende Gelände

Ich komme ausgehungert und müde in Duisburg an. In Menden wird ein kleines Mädchen vermisst. Das Ostende rettet mich.

30.01.2020: Penis-Graffito, aber müde

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Fallen Love

Fallen Love

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Wegen mehreren Telefonaten und einem spannenden Buch bin ich zu spät ins Bett gegangen. Wenn ich also heute müde bin, ist die Literatur daran schuld! Immerhin habe ich recht gut tief geschlafen und vielleicht hilft mir die künstliche Verknappung des Schlafes ja dabei, einen besseren selbigen zu bekommen.

Der Morgen

Aus Zeitmangel musste das Morgenritual ausfallen, immerhin habe ich ein kleines Tässchen Kaffee trinken können. Alles ist gut.

Der Mittag

Mittagsspaziergang am warmen Rheinufer (seltsames Adjektiv an dieser Stelle, nicht wahr?) und eine kleine Podcastaufnahme. Ich verspüre Fröhlichkeit und Glück.

Der Nachmittag

Eine liebe Kollegin in den Urlaub verabschiedet und mich ab halb vier alleine in der Bibliothek dem Feierabend entgegen gefreut.

Plan für den weiteren Verlauf des Tages: Ein Penis-Graffito fotografieren und Einkaufen.

Der Abend

Das Penis-Foto musste ich auf die nächste Woche (Mittagspause) verschieben, weil es zur Feierabendzeit doch schon arg düster war. Ich war weiter im Selbstgönnermodus und habe im Sawadi fein gespeist. Die Stimmung ist gut. Auf dem Heimweg vom Sawadi dann noch einen kurzen Podcast aufgenommen und weiter über Brieftaschen und Glück gesprochen.


Ich habe es geschafft, endlich mal das Standard-Coverbild des Podcast-Generators gegen mein eigenes Podcast-Logo zu tauschen. War natürlich überhaupt nicht schwierig: Einfach in den Feed gucken, wo die Grafikdatei liegt und diese dann mit der eigenen Datei überschreiben. Happy!

Gedankensalat

Du sollst nicht begehren Deines nächsten Vibe!

Gelesen, geguckt und gehört

Ins Herz der Finsternis | Spiegel.de

(Zitat) Allzu lange ist Sigmar Gabriel in der sozialdemokratischen Vorstandsetage herumgesessen, aber jetzt ist es an der Zeit hinauszugehen. Dorthin, wohin er schon 2009 wollte: "Ins Leben; da, wo es laut ist; da, wo es brodelt; da wo es manchmal riecht, gelegentlich auch stinkt." Genau dort kommt er jetzt an. (/Zitat)


Politische Modeströmung: Die weiblichen Dandys von Brazzaville | NZZ

Die faszinierende Szene der Sapeurs und Sapeuses.


Haben Zeitungsleser für Journalismus jemals gezahlt? | Indiskretion Ehrensache

Der Niedergang der Printzeitungen begann schon vor dem Internet! Via Christian.


Margarete Stokowski über Rassismus: War da jemand? | Spiegel.de

Selbst wenn der Fotograph die Frau wirklich nicht aus rassistischen Motiven aus dem Bild ausgeschnitten hat -- man lässt doch grundsätzlich auf einem Foto für die Presse keine Leute verschwinden! Wir sind doch nicht in der Sowjetunion!

Kieselfunk

Tot in der Wohnung

Dies und das. Jemand liegt eine Woche tot in der Wohnung. Steuererklärung.


Mittagscast

Ich gehe Spazieren. Freude oder Glück? Ein schönes Leben an der Theke. Gebrauchte Dinge sind gute Dinge. Meine Angst, wichtige Dinge zu verlieren. Wo kauft man eine neue Brieftasche?


Büffellederbikerbrieftasche

Thailändisch Essen. Eine Brieftasche kann man bei eBay kaufen. Noch mehr Gedanken über Glück.

29.01.2020: Freude und Traurigkeit

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Thommy

Thommy

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Wieder einigermaßen geschlafen. Die abendliche Erschöpfung hat geholfen. Mir träumte von einem Film, in dem kleine, freundliche Minipanzer es mit kriminellen Militärs aufnehmen und mit allerlei Tricks und mit ihren kleinen Geschützen den Tag retten. Besonders hat mir die Einstellung gefallen, als ein kleiner Jagdpanzer dem Oberbösewicht (gespielt vom jungen Michael Caine) in die Brust geschossen hat.

Der Morgen

Wach war ich wieder gegen drei Uhr. Aufgestanden um kurz nach vier. Schon seltsam. Ich werde mal weiter versuchen, relativ spät ins Bett zu gehen um den Schlaf zu verbessern. Die viele Arbeit im Büro hilft dabei ja auch ein wenig.

Ich bin ganz schön erschöpft und sehne den Freitag herbei.


Draußen ist es kalt geworden und die Menschen fürchten sich vor hustenden Chinesen.


Gegen 16 Uhr Feierabend gemacht und durch das noch taghelle Düsseldorf gelaufen. Die untergehende Sonne hat die Stadt wundervoll beleuchtet und ich habe geflucht, dass ich noch immer keine richtige Kamera habe. Beim Holy Craft ein paar Biere eingekauft und dann weiter zum Hauptbahnhof.


Daheim Rückenschmerzen und Traurigkeit. Die schlechte Nachricht zehrt. Immerhin ein bisschen was aufgeräumt und die Budgets bei YNAB endlich wieder auf Stand gebracht. Ein Budget (eine Versicherung, die jährlich abbucht und die ich nicht auf dem Schirm hatte) hat mein Reservebudget namens ,,Sofaritze'' aufgefressen. Allerdings ist das Reservebudget genau für diesen Zweck da und alles ist gut. Es fühlt sich gut an, dass auch viele andere Posten, die erst in Monaten fällig werden, schon mit einem passenden und gefüllten Budget versehen sind.

Gelesen, geguckt und gehört

Flüchtlinge in Kurdistan | Enno Lenze

(Zitat) Der Dank an Ursula von der Leyen beruht vor allem auf der Lieferung von MILAN-Raketenwerfern, welche einen Umschwung im Kampf gegen den IS brachten und viele Leben auf der kurdischen Seite geschützt haben. Deutsche rümpfen da oft die Nase – wie kann man sich über Waffen freuen? Aber es ist einfach, die Welt so zu sehen, wenn die eigene Familie nicht von einem fahrenden Selbstmordattentäter zerfetzt wurde. Ich habe die Opfer solcher Angriffe gesehen, bzw. Teile von ihnen. Ich kann gut nachvollziehen, dass sich die Leute dort über diese „Geschenke“ von „Ursula“ freuen. (/Zitat)


Coronavirus: Was man darüber wissen muss | Mimikama

Zusammenfassung: Keine Panik schieben! Regelmäßig Hände gründlich waschen!

Streit über Bonpflicht: Was das neue Gesetz überhaupt soll | Heise

Mal etwas Licht ins Dunkel der öffentlichen Aufregung.


Interessiert Sie Kunst? | Studio Glumm

Bilder von Susanne Eggert.


Zum 85. Geburtstag von Richard Brautigan | Studio Glumm

Den Autor kenne ich noch nicht, aber das hört sich sehr interessant an.


Die Juden von Rhina | Telepolis

(Zitat) Die NS-Täter von damals kamen ins Rentenalter, bestimmten aber noch den Dorfalltag. Sie lasen die Nationalzeitung, die das Ziel hatte, Altnazis im antibolschewistischen Kampf mit der Westbindung der BRD zu versöhnen. Manche wählten die NPD, die in Bad Hersfeld, in der Nähe von Rhina, immer einige Mandate hatte. Andere wählten die CDU, die in Hessen unter Alfred Dregger einen betont deutschnationalen Kurs gefahren ist. (/Zitat)

Kieselfunk

Mini-USB-Glück

Ich bin müde und kaputt und verdaue noch die schlechte Nachricht von gestern. Immerhin bin ich wach und habe gestern ein Unterwegs-Mini-USB-Kabel gefunden und daran halte ich mich fest.

28.10.2020: Langer Tag mit schlechtem Ende

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Frisches Brot

Frisches Brot

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Endlich wieder ein paar Stunden geschlafen. Unruhig geträumt von einem Raum, der fast ganz unter Wasser stand und kleine Fischchen schwammen herum. Die Zwerge aus Time Bandits stahlen nicht Napoleon, sondern Jamie Lannister die Handprothese. Die Bestie wollte die kleinen Fische fangen und peitschte das Wasser auf. Mein Kopfhörer und die Powerbank lagen beim Aufladen im Wasser. Der Kopfhörer funktionierte später noch, die Powerbank begann zu Rauchen und giftige Substanz trat aus ins Wasser.

Die Fische starben.

Der Morgen

Früh wach und um kurz vor vier aufgestanden. Endlich mal genügend Zeit für den Morgenkaffee, die RSS-Feeds und das Blog!


Die Stimmung hat sich gebessert.


Das Brot von gestern kleiner geschnitten, damit ich die Teile weitergeben oder einfrieren kann. Mit der Krume bin ich sehr zufrieden. Ich sollte wieder häufiger Brot backen!

Die Arbeit und der Abend

Mittags mit dem Team Pizza gegessen. Die Chefin und ich haben einen ausgegeben (Geburtstag und Master). Sonst viel gearbeitet von halb sieben bis halb sieben.


Abends dann zur Prinzenmutter und ihr etwas von dem frischen Brot gebracht. Eigentlich war ich dazu zu müde, wollte aber trotzdem unbedingt das Brot bei ihr und dem Thronfolger vorbeibringen, solange es noch frisch ist. Irgendwie hatte ich das richtige Gefühl, denn ich bekam eine sehr traurige und schockierende Mitteilung und wir haben dann noch eine ganze Weile zusammen gesessen. Ich denke, es war gut, dass ich da war.

Daheim dann noch zu aufgeregt gewesen, um ins Bett zu gehen. Also noch den Blogeintrag zuende geschrieben und den Podcast von heute hochgeladen. Dabei Trost durch den Troja Alert.

Danach Dusche und Bett.

Gedankensalat

Wenn sie sich hätte selber beschreiben sollen, hätte sie wohl in jeden Satz das Wort ,,zu'' benutzt: Zu groß, zu kleiner Busen, zu große Füße, zu dunkles Haar, die Augen zu klein. Doch ein Betrachter von außen hätte stattdessen eine junge, groß gewachsene und hübsche Frau gesehen mit einem sanften Gesicht.


Auf der Ebene stehen. Sie ist endlos. Nichts, woran das Auge sich festhalten könnte. Der Himmel ist grau. Der Boden ist grau. Der Staub auf dem Boden ist grau. Der Staub in der Luft ist grau. Alles ist voller Staub. Der Mund ist voller Staub. Das Gesicht ist voller Staub. Du kannst Trinken, so viel Du willst: Alles ist Staub. Selbst das Wasser ist Staub. Alles ist tot und grau und Staub und nichts wird sich jemals daran ändern.

So fühlt sie sich an, die Depression.


Wie schön satt der Flughafen in der Dunkelheit liegt mit seinen fröhlichen Lichtern. Kleine Autos wuseln um die Flugzeuge herum, die wie Wale an Schläuchen hängen. Die Menschen sind aufgeregt, ziehen Koffer hinter sich her.


Prinz Charles ist auch ganz schön alt geworden!

Gelesen, geguckt und gehört

Bildung: Gebt den Kindern einen Grund zum Lernen | ZEIT Online

Leseempfehlung. Zwar ist die Organisation in einem so kleinen Land wie Neuseeland immer einfacher als in Deutschland, aber man wünscht sich, in Deutschland würde man mehr von Neuseeland lernen. Via Christian.


Steuerfall in Wengi: Die Tragödie hinter der Akte Bangerter | NZZ

Trauriger Fall, bei dem ein alkoholkranker Mann in die Mühlen der schweizer Steuerjustiz gerät. Auch wenn die Schweiz und Deutschland ein völlig anderes Steuerrecht haben, gibt es hierzulande sicher auch genügend ähnliche Fälle.


Landlust und Landflucht | Telepolis

Sollte man angesichts dieser Verschiebungen nicht daran denken, die Bewohner weit draußen eher in regionalen Zentren anzusiedeln und die sterbenden Dörfer einfach rückzubauen?


Deutsche Bahn hat Ärger mit neuen Intercitys

(Zitat) Interne Bahnvermerke beschreiben groteske Zustände. So "bricht das Betriebssystem des Zuges regelmäßig zusammen", vor allem beim Wechsel der Fahrtrichtung. Nur mit einem zweiten Lokführer an Bord gelinge es, die Probleme überhaupt zu beheben. Oft aber falle der Zug ganz aus. Um losfahren zu können, müssten Lokführer eine Stunde vor Abfahrt am Zug sein, um das System zu starten. Techniker der Bahn sind deshalb fassungslos und sprechen von rückständiger Technik: Niemand fahre sein Handy eine Stunde hoch, um eine App zu nutzen. (/Zitat)

Seufz

Kieselfunk

Scheißhaus-Rant Ablenkungs-Unachtsamkeit, der neue Kopfhörer von URBANISTA, Leute gucken doof, Netflix gucken im Gehen, Scheißhaus-Rant.

27.01.2020: Pizza und Brot

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

Duisburg Hbf

Duisburg Hbf

Tagesgeplätscher

Die Nacht und der Morgen

Gut gelaunt und müde früh ins Bett gegangen, dann aber nach zwei oder drei Stunden Schlaf aufgewacht mit Panik im Herzen. Finstere Gedanken, Gewissensbisse und Verzweifelung waren die Begleiter bis in die Morgenstunden. Den ersten Impuls, mich krank zu melden, fortgewischt und eben später zur Arbeit. Traurig und zerknirscht und von dem Gefühl durchflutet, dass das alles komplett unsinnig ist.

Die Arbeit

Auf der Arbeit angekommen festgestellt, dass ich meine Kleen Kanteen zu Hause vergessen habe. Also Wasser mit dem Glas vom Spender holen!

Das Zeitschriftenverwaltungssystem meckert eine fehlende Lizenzdatei an, aber immerhin taucht just in diesem Moment der helfende Admin im Türrahmen auf.

Während das Zeitschriftenverwaltungssystem (schön langes Wort, nicht?) repariert wird, bastele ich meinem Login ins Dokumentenmanagementsystem herum. Da hatte ich bei der Initialisierung vor einigen Monaten nämlich das falsche Login eingegeben und seitdem überschüttet mich das DMS bei jedem Systemstart mit Fehlermeldungen. Ich kann das Login korrigieren, wie ich will: Beim nächsten Systemstart geht alles wieder von vorne los.

Mittags mal ausnahmsweise in der Kantine gegessen (lecker!) und dort einen Kollegen getroffen, der auch mal in Kommilitone war. Wir haben uns gut unterhalten und das tut der Seele gut.

Abends

Nach Feierabend war ich noch eben bei einer Pizzeria und habe Flyer geholt. Wir wollen mit dem Team heute nämlich mal ne Runde Pizza bestellen (und essen)! Meine Wenigkeit gibt einen aus auf den Master und die Chefin auf ihren Geburtstag.

Abends noch das angesetzte Brot gebacken, gelesen, geschlafen.

Gelesen, geguckt und gehört

Schiitische Milizen im Irak treffen | Enno Lenze

Eine komplizierte Lage.


USA: Alkoholverbot vor 100 Jahren – im Rausch der Nüchternheit | NZZ

(Zitat) Die Trinkmuster ändern sich zudem, da die Versorgung mit Bier viel mehr Infrastruktur benötigt als jene mit Spirituosen. Einer der damals bekanntesten Strafverteidiger des Landes, Clarence Darrow, enerviert sich, die Prohibition habe lediglich «für viele Leute Bier durch Whiskey ersetzt, was ich für einen schlechten Tausch halte». (/Zitat)


Warum der Alkoholkonsum zum Kater führt | NZZ

Die Fuselöle sind also doch nicht schuld!


Corona-Virus: Was eine Atemschutzmaske bringt | WDR.de

Service-Link!


Konstruktiver Journalismus in Grün: Ein Selbstversuch mit dem Deutschlandfunk | NZZ

,,Selbstversuch'' klingt ein bisschen übertrieben -- interessant ist der schweizer Blick auf den Deutschlandfunk schon.

25.01.2020: Shownotes-Basteleien

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Akademie Mont Cenis in Herne

Akademie Mont Cenis in Herne

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Sehr gut geschlafen. Träume nicht erinnerlich.

Der Morgen

Am Morgen das Glucks Bier von gestern doch ein wenig gemerkt, aber es doch ganz gut vertragen. Um neun Uhr aufgestanden und Kaffee getrunken und gebloggt und gepodcastet.

Momentan bastele ich an den Shownotes herum und habe endlich den Unterschied zwischen ,,Summary'' und ,,Shownotes'' (im Podcast Generator ein bisschen verwirrend ,,Beschreibung kurz'' und ,,Beschreibung lang'' genannt) verstanden: Die Summary ist eine ganz kurze Beschreibung der Episode, die in Podcatchern oder auf Podcastseiten meist unterhalb des Episodentitels angezeigt wird. Hier sind keinerlei Formatierungen erlaubt. In den Shownotes (die meist nur im Podcatcher angezeigt werden) ist HTML erlaubt. Nun schreibe ich meine Shownotes einfach in Markdown und wandele das dann beim Hochladen der Episoden einfach in HTML um und gut ist.

Der Tag

Hausrat aufgestockt und die Wohnung geputzt. Abends dann schön im Finkenkrug gehockt und ein paar Biere probiert.

Gelesen, geguckt und gehört

Gorch Fock soll bis zum 22. Dezember 2020 fertig saniert sein | Augen geradeaus

Der Steuerzahler liest und schüttelt den Kopf.


24.1.2020 – hoch die Hände? | hmbl

Der letzte Absatz hat mich geflasht:

(Zitat) Heute war ein guter Tag.
Wissen Sie was? Heute war überhaupt ein ganz guter Tag. (/Zitat)

Warum? Weil mir aufgefallen ist, dass mein Tag gestern auch ein ganz guter Tag war, mir das aber erst heute (also einen Tag später) so richtig auffällt.

Daraus folgt für mich: Wieder mehr Achtsamkeit!


Ein Tag in der Schulleitung 2.0. | Halbtagsblog

Via Christian.

Kieselfunk

Wendepunkte des Freitagabend

Wir gucken Weltkrieg, ich trinke Glucks und bin vergluckst.

  • Glucks
  • Weltkriegs-Doku
  • Die Schlacht von Midway
  • Determinismus
  • Verknallt

Samstagmorgen

Ich mache mir ein bisschen Sorgen um den Corona-Virus und schraube an den Shownotes herum.

  • Corona
  • Podcast-Logo, Shownotes
  • Inne Stadt