Flusskiesels Notizen

08.01.2020 bis 11.07.2020: Besuch und Schauspiel

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Mal anders

Mal anders

Tagesgeplätscher

08.01.2020

Freier Tag, Wohnung putzen. Mein alter Schulfreund J. aus Berlin hat sich angekündigt. Wir hatten einen wunderbaren Tag zusammen mit einem Barbierbesuch, einer kaputten Zapfanlage im Brauhaus, vielen guten Gesprächen und einem köstlichen Essen im ,,Wilden Wiener''.

09.01.2020

Nach dem Frühstück ist J. zu einem beruflichen Termin am Niederrhein gefahren und ich bin durch die Stadt gewandert. Dabei einen schönen Friedhof entdeckt und später dann im ,,Webster'' eingekehrt. Da die Zapfanlage wieder funktionstüchtig war, bin ich dort ein bisschen zu lange geblieben und habe Postkarten geschrieben. Dabei hatte ich große Freude an meinem neuen 8B-Bleistift. Die besonders weiche Mine lässt die Bleistiftspitze über das Papier gleiten wie ein warmer Sommerwind den Weizen streichelt.

10.01.2020

Freitag gefaulenzt und abends kam der Thronfolger zu Besuch. Wir haben weiter ,,Die Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs'' geguckt und ich möchte an dieser Dokureihe bemängeln, dass dort auch Ausschnitte aus Spielfilmen verwendet werden (z.B. aus ,,Die Luftschlacht um England'', ohne dass es dem Zuschauer mitgeteilt wird. Dies verfälscht die Sache meiner Meinung nach.

11.01.2020

Da es abends ins Schauspielhaus ging, bin ich schon am Nachmittag nach Dortmund gefahren und bin in der Stadt herumgelaufen. Ich brauchte ja eh meine 13.000 Schritte. In der Nähe des Hauptbahnhofes habe ich die ersten Fahrzeuge der Kampfmittelräumfirmen gesehen, die bei der großen Bombenentschärfung am Sonntag mitmachen. Direkt in der Nähe ist der Bergmann-Kiosk, wo ich ein Export vom Fass probierte (lecker!). Dann weiter zum Kreuzviertel. Da habe ich mich mal umgesehen, aber auf eine Einkehr verzichtet (ich wollte ja noch mit A. ins Theater).

Dort gab es dann Kay Voges ,,PLAY: Möwe | Abriss einer Reise''. Es war sehr bunt und weniger esoterisch als ,,Die Parallelwelt''. Nach dem Theater sind A. und ich noch mit einem Freund von A. ins ,,Domicil''. Dort war es für meinen Geschmack zu voll, aber eine sehr nette Location. Kollegen von A. kennen gelernt. Leider war es für mich auch zu laut. Da das ,,Domicil'' nahe am Hauptbahnhof ist, konnte ich schnell rüber hüpfen und einen Zug um Viertel vor Zwölf nehmen. Um ein Uhr nachts war ich müde und glücklich im Bett.

Gelesen, geguckt und gehört

Torsten Sträter: Pressesprecher der Online-Versandhändler | extra 3

(Zitat) Wir haben ihm das Geld erst garnicht gegeben, aber das ist Buchhaltung -- und Buchhaltung ist langweilig. (/Zitat)


THEA SOFIE LOCH NÆSS om rollen i "The Last Kingdom" | Youtube Ich verstehe kein einziges Wort und doch bin ich hin und weg.


Kieselfunk

Putzcast

06.01.2019: Friede am Abend

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Wieder daheim!

Wieder daheim!

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Die Nacht war zu 2/3 ganz gut. Mir träumte etwas von einer langen Reise gemeinsam mit Anderen in ein anderes Land. Vielleicht war es Griechenland, denn es war um Ostern herum und ich fand es schade, dass vor Ort ja das orthodoxe Osterfest und damit an einem anderen Datum gefeiert würde.

In unserer Reisegruppe war eine alte Frau, die nach und verweste so wie in einem Zombiefilm. Sie war aber trotzdem freundlich zu Jedermann.

Der Morgen

Am Morgen stieg ich dann das erste Mal seit langem wieder auf die Waage: 145,2 kg! Ich habe über die Feiertage mehr als 5 Kilo zugenommen. Nun geht es aber ja wieder in die richtige Richtung.


Im Radio läuft die ARD-Popnacht und der Moderator erzählt von einem Typen, der seinen Job gekündigt hat, um seinen großen Traum zu verwirklichen, Rockstar zu werden. Dieser Mann nimmt nun in seinem kleinen Kellerstudio Songs auf und schickt sie nun regelmäßig dem Moderator. Der Moderator spielt nun im Radio einen der Songs an und es hört sich an wie eine Comdeynummer über jemanden, der Singen will, es aber nicht kann.

War das jetzt ein Witz? Oder hat der Moderator da gerade jemanden vorgeführt?


Im Zug

Der morgendliche Zug fährt los. Am Platz nebenan eine Dame und ein Herr. Er schaut aus dem Fenster und sagt: ,,Der hat schon eine halbe Minute Verspätung!''

Willkommen in Deutschland!

Am Flughafen Düsseldorf steigen einige Leute aus. Sie ziehen Koffer hinter sich her und schnattern fröhlich. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise. Als der Zug weiterfährt will ein Mann mit einem sehr großen Rucksack noch aussteigen, aber die Türen sind bereits verriegelt. Ich wünsche ihm viel Glück, dass er seinen Flug noch bekommt.


Heute war ich lange im Büro und habe den Fehler gemacht, ausgehungert nach Hause gekommen. Dort einen kleinen Fressflash bekommen. Ich denke, ich muss mich wieder besser organisieren, was das Essen angeht. Daheim ein paar übliche Dinge erledigt und ich bin stolz, dass ich es geschafft habe, mich wenigstens noch eine halbe Stunde an den Roman zu setzen. Bei dem Wort ,,Roman'' muss ich selber schmunzeln, weil es ja bisher nur ein paar mickerige Seiten sind -- aber im Angesicht der jahrelangen Schreibpause bin ich wirklich froh und erleichtert und es beginnt langsam, mir wieder Spaß zu machen.

Gedankensalat

Am Hauptbahnhof in Düsseldorf sind die Schließfächer gegenüber den Toiletten und der Bahnhofsmission. In den Gängen der liegen Obdachlose in ihren Schlafsäcken und Schlafen.

,,Wir machen Ihnen die Hände frei.''


Ferien auf Gut Dünken.


Gelesen, geguckt und gehört

Anstand, Stil & Rücksicht | hmbl

(Zitat) Aber auch wenn heute Erziehung vielleicht anders läuft, dann ist – einen Schritt größer gedacht – Stil und Anstand immer etwas, was vom Mächtigerem definiert wird und das sich der Schwächere halten muss. (/Zitat)

Nebenbei lernt man auch noch, wie man Greta Thunbergs Namen richtig ausspricht.


[So sah ein Tag im Jahr 2010 aus – und so ist er 2020 | Ze.tt](So sah ein Tag im Jahr 2010 aus – und so ist er 2020 https://ze.tt/so-sah-ein-tag-im-jahr-2010-aus-und-so-ist-er-2020/)

Ich verlinke das hier mal, weil weder der eine noch der andere Tag überhaupt etwas mit meinem Leben zu tun hat.


Nachtzug-Geschäft: Wiedereinstieg der Deutschen Bahn wird konkreter | Zugreiseblog

Kaum haben die ÖBB mit ihren Nachtzug Erfolg, schon will man in Deutschland eine Kehrwende einleiten und ebenfalls wieder in das Geschäft einsteigen.


Wolfgang Back vom WDR Computerclub ist tot | WDR.de

Ich mochte Herrn Back immer gut leiden. Mir ist auch nach so vielen Jahren seine angenehme Stimme präsent.


Auf dem Pott mit Alexa: Duschkopf und Toilette mit smartem Assistenten | Heise

Ich verlinke den Artikel nur wegen der gelungenen Überschrift.


Soleimanis Tod und das Völkerrecht: Ist das Krieg? | Legal Tribune Online

Eine Einordnung.


Kieselfunk

Musikhören mit Gewicht
  • Gewicht
  • Musik Hören und Schreiben
  • Klappe Zoom H2n

30 verbrannte Omas
  • Unter Orang-Utan fährt im Hühnerstall Motorrad
  • Gürtel-Ärger

05.01.2020: Music is the key!

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen

Tagesgeplätscher

Gestern und heute

Gestern mal wieder zu spät ins Bett, aber immerhin habe ich in der Nacht mehrere Stunden am Stück geschlafen. Gegen 8 Uhr aufgewacht, aber noch faul bis 10 Uhr liegen geblieben. Dann Frühstück (Spiegelei), Nachrichten und Die Lage der Nation heruntergeladen. Das kleine Telefonat mit den Eltern wurde durch Netzstörungen unterbrochen, wobei es allerdings ausnahmsweise mal nicht an meinem Anschluss lag.

Pläne für den Tag machen: Was Putzen, was Waschen, was Schreiben, was in den Keller bringen, was Spazieren, was dem Thronfolger beibringen (Java).


Der Tag vergeht so langsam. Ich bin müde, aber nun ist die Waschmaschine gereinigt und ich sitze am Schreibtisch und höre Qntal und schreibe ein wenig am Roman weiter. Das Schreiben wird langsam aber sicher weniger zäh.

Befindlichkeit

Am Samstag habe ich darauf geachtet, möglichst regelmäßig möglichst viel Wasser zu trinken. Auch habe ich zwischendurch meine Lieblingsmusik gehört. Mir ist aufgefallen, dass ich in Zeiten, in denen es mir schlecht geht, dazu neige, eben keine Musik zu hören. Ich vermute, dass ich dann versuche, zu starke Emotionen zu vermeiden (ich bin ein sehr emotionaler Musikhörer). Jedoch ist es für mich möglicherweise gerade gut, die Emotionen sozusagen zu stimulieren und sie dann eben zuzulassen. Außerdem habe ich in der letzten Zeit zu wenig Wasser getrunken und durch die Trinkerei an und um die Feiertage bin ich wohl ziemlich dehydriert.

Notiz an mich:
Wasser trinken! Musik hören!


Der Abend ist da und der Thronfolger ist gerade nach Hause aufgebrochen. Draußen ist es zappenduster. Wir haben mit der Java-Nachhilfe angefangen und ich bin schockiert, wie weit die in der Klasse schon sind. Aber es lief ganz gut an und wir haben uns zur Belohnung Fastfood gegönnt und zusammen auf Netflix den ersten Teil von ,,Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs'' gesehen, einer Doku, bei der die Originalaufnahmen nachkoloriert worden sind.


Morgen werde ich mich nach längerer Zeit wieder wieder und habe tatsächlich ganz schön Schiss davor. Gerade backen in der Heißluftfritteuse zwei Roggenbrötchen. Die werden gleich gewogen, belegt und eingetragen. Es geht weiter mit dem Abnehmen!


Gelesen, geguckt und gehört

Der andere Blick: Die CDU vernachlässigt die innere Sicherheit | CDU

Warum hat die CDU das Thema der inneren Sicherheit und damit die Polizei als Institution so sehr vernachlässigt (wobei sich auch die SPD diese Frage erlauben lassen muss -- nur wurde ja früher die innere Sicherheit als Kernkompetenz der CDU gesehen)? Meiner Meinung könnte das im neoliberalen Unsinn liegen, der die Politik in Deutschland zum ,,Staatsfeind'' hat werden lassen. Seit den 90er Jahren wird der öffentliche Dienst (und mit ihm Polizei, Bundeswehr und die Deutsche Bahn) ja kaputt gespart.

(Mir ist klar, dass die Deutsche Bahn ein Staatsunternehmen ist und keine Behörde. Trotzdem war sie das mal und ist im Staatsbesitz.)


Madagaskar: Schnelles Geld mit Vanille befeuert Kriminalität

(Zitat) Geschichten wie aus dem Wilden Westen zur Zeit des Goldrausches. (/Zitat)


Kieselfunk

Thank You for Your service

04.01.2020: Ein guter Tag

04.01.2020: Ein guter Tag

  1. Foto des Tages
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Foto des Tages

Morgengemütlichkeit

Bild Titel


Tagesgeplätscher

Die Nacht war ein wenig besser als die Nächte zuvor. Trotzdem hatte ich Probleme, gegen sieben Uhr morgens aufzustehen. Ich hatte viele wirre Träume in der Nacht.

In einem Traum war ich mit Freunden in Irland in einem Pub und dort war es sehr schön. Man trank ein malziges, süffiges Bier mit dem Namen ,,Sharn Burn'' und ich sogar zwischendurch Cider. Der Cider wurde aus der Flasche in ein Glas gegossen und dann noch in einem seltsamen Gerät nachbehandelt. Die Stimmung im Pub war großartig, bis auf die kleine, dunkelhaarige junge Frau, die mich bezichtigte, ihr nachzustellen. Später stellte sich heraus, dass sich in mich verknallt war und nur meine Aufmerksamkeit wollte.


Am Morgen habe ich festgestellt, dass sich die Stimmung langsam hebt. Der ruhige Abend mit dem Buch sowie der verbesserte Schlaf hatten wohl eine stimmungaufhellende Wirkung auf mein Wohlbefinden.

Was auch stimmungsaufhellend wirkt, ist die Aussicht, dass ich in der nächsten Zeit Freundesbesuch bekomme und das tut immer gut.


Ich gehöre ja zu den Leuten, denen offensichtliche Sachen immer erst spät auffallen. Zum Beispiel sitze ich heute morgen mal nicht in der Küche vor dem Chromebook sondern im Wohnzimmer am Schreibtisch im Bürostuhl vor einem richtigen Monitor und freue mich darüber, dass das besser für meinen geschundenen Rücken ist.


Kurze Nachricht aus der Grammatikabteilung: Ich merke, wie sehr es mich nervt, dass ich beim Beschreiben einer aktuellen Situation den Text so tagebuchmäßig in die Vergangenheitsform pressen muss. Ich werde ab jetzt einfach die für den Schreibmoment passende Form wählen -- also immer vom Zeitpunkt des Verfassens aus gesehen.


Draußen will es überhaupt nicht hell werden und dabei ist es schon halb neun. Dichte, dunkle Wolken ziehen schnell vorüber. Vielleicht sollte ich mir wirklich mal eine Tageslichtlampe besorgen! Immerhin werden ab jetzt die Tage heller.


10:39 Uhr Ich habe es heute tatsächlich geschafft, etwas weiter an meinem Roman zu schreiben. Es kamem allerdings nur zwei kleine Absätze dabei heraus. Immerhin habe ich als Prokrastinationsprofi nun auch das passende Programm zu schreiben gefunden: TeXstudio lässt sich prima konfigurieren und bietet eine gute Oberfläche zum Schreiben! Vielleicht schaffe ich ja später am Tag noch ein paar Zeilen ...


Den Tag über dann noch fröhlich ein paar Dinge erledigt und abends glücklich am Rechner versumpft.

Es war ein guter Tag!


Gedankensalat

  • Gefühlte Getränke
  • Fühlmittel
  • Fühlsysteme

Solidarität mit künstlicher Intelligenz!


Gelesen, geguckt und gehört

Der Speiseplan von morgen | Telepolis

(Zitat) Eins der Hauptargumente für die Eingriffe ins genetische Gefüge der Landwirtschaft sind die demnächst auf dem Planeten erwarteten Bevölkerungszahlen - für 2050 etwa wird mit fast zehn Milliarden Erdenbürgern gerechnet. Um deren Versorgung sicherzustellen, müssen die Ernteerträge erhöht werden. Gleichzeitig geht die weltweit verfügbare Fläche an bestellbarem Land zurück. Ein weiteres Argument: konventionelle Züchtung dauert einfach zu lange. (/Zitat)

Aber auch:

(Zitat) Dass diese Besorgnis jedoch nicht weit hergeholt ist, zeigen Beispiele wie das vom "StarLink"-Mais, einer Sorte von Aventis CropScience, der mit nachgerüstetem Bacillus thuringiensis-(Bt)-Toxin ihr eigenes Insektizid mitgegeben wurde. In den USA nur als Tierfutter zugelassen, tauchte der Mais dennoch zu verschiedenen Lebensmitteln verarbeitet auf - mit unbeabsichtigten, stark allergenen Reaktionen bei einer Reihe von Verbrauchern. 300 Produkte mussten in der Folge zurückgerufen werden. (/Zitat)


Früher war sogar das Warten schöner | NZZ

Ein schöner Essay über das Warten. Leider habe ich für das Warten keine Zeit, die Tage sind angefüllt, ausgefüllt, voll mit Dingen.


Spiel mit der Polizei: Wenn Hilfswachmänner in Uniform durch die Strassen ziehen | NZZ

Der feuchte Traum eines jeden Blockwartes: Mit einer Uniform andere Leute drangsalieren!


Kieselfunk

Samstag
  • Schlaf
  • Schreiben
  • MarkDown
  • Kolorierte Schwarz-weiß-Filme
  • Datschenlauben

03.01.2020: Die Affen im Narrenturm

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Bunker im Dunkeln

Bunker im Dunkeln

Tagesgeplätscher

Nachklapp:
Abends mit dem Buch ,,Der Narrenturm'', einem historischen Roman von Andrzej Sapkowski angefangen. Der Beginn ist abenteuerlich und gewohnt deftig, die Atmosphäre sehr dicht -- so wie ich es mag!


Die Nacht war unruhig, trotz Pipamperon. Tiefschlaf war fast nicht vorhanden, nur immer kurze Wegnicker. Träume waren wild und wirr und sind kaum aufzuschreiben. Immerhin gab es überhaupt etwas Schlaf und die Nacht war um vier Uhr morgens zu Ende.


Den Arbeitstag über war ich verwirrt und habe einige Fehler gemacht. Das ist aber in der letzten Zeit nichts Neues. Zu Mittag gab es in der Kantine im Nachbarministerium ungewürzten Grünkohl.

Zeitig Feierabend gemacht.


Daheim wollte ich es mir vor dem Fernseher gemütlich machen und anfangen, ,,Vikings'' zu gucken. Die Serie gibt es nämlich jetzt komplett auf Netflix. Ärgerlicherweise war das Internet kaputt und es kam nur der Fehler ,,2020''. Will man sich einmal berieseln lassen und dann das!

Stattdessen habe ich mir mein Buch geschnappt und auf dem Sofa liegend gelesen.

Wunderbar!


Gedankensalat

Januar.
Mit Schmerzen durch Mülheim laufen,
Böllerasche atmend.


Die Menschen trauern um Affen mehr als um Menschen während die USA einen iranischen General töten und so die Gefahr eines Krieges heraufbeschwören.

Die Menschen sind verrückt.


Ich lasse den RE2 sausen, um den RRX 8 Minuten später zu nehmen.

Ich Luxusgeschöpf!


Gelesen, geguckt und gehört

Duisburg/ Wesel: Duisburger Staatsschutz ermittelt nach versuchtem Brandanschlag auf islamischen Kultur- und Bildungsverein | Xtranews
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.


Detaillisten wehren sich gegen Diebe – meist erfolglos | NZZ
Die meisten Leute tun es wegen dem Kick.


Zoo Krefeld: Trauer um tote Affen steht längst in keinem nachvollziehbaren Verhältnis mehr | Ruhrbarone

Die Ruhrbarone haben mit diesem Artikel sehr recht.


Zur Causa Handke: Wenn Journalisten Geschichte schreiben wollen | Telepolis

Damals habe ich das Theater über die Auslassungen Handkes zum Jugoslawienkrieg nicht richtig mitbekommen -- ich war seinerzeit noch zu jung. Jetzt scheint mir die ganze Aufregung um den Literaturnobelpreis für Handke doch ein bisschen arg übertrieben. Für mich sind seine Texte eh zu sehr verschwurbelt und auch wenn er in seinem Essay doch ziemlich deutlich Partei für die serbische Seite einnimmt so wirkt das auf mich eher naiv als bösartig. Man kann einem Menschen durchaus vorwerfen, naiv zu sein, aber was hat das mit einem Literaturpreis zu tun? Können naive Menschen keine preiswürdige Literatur schreiben?


Kieselfunk

Schlaflos
  • Schlaflose Nacht
  • Der Narrenturm

Abendprogramm
  • Kein Netflix

31.12.2019 bis 02.01.2020: Der Waldspaziergang hilft

  1. Foto des Tages
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  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Bist Du glücklich?

Bist Du glücklich?

Tagesgeplätscher

31.12.2019

Den Nachmittag über habe ich meinem Kumpel J. geholfen, ein externes Mikrophon und eine Webcam an seinem Laptop ans Laufen zu kriegen. Es war ein hartes Stück Arbeit, zumal die Einstellungen dazu in Windows 10 ziemlich verteilt sind, aber wir haben es geschafft! Zur Belohnung gab es dann ein leckeres vegetarisches Essen und wir haben die ersten drei Folgen der achten Game of Thrones-Staffel geguckt.


Später dann zu Hause habe ich wie geplant den Bohneneintopf gegocht und er ist sehr gut gelungen. Am Abend ,,Rim of the World'', gegessen und getrunken. Um Mitternacht dann hing die Stimmung ziemlich durch und ich habe beim Telefonat mit Mutter geweint. Dieses beschissene Jahr ist endlich zuende!


Gefühlt wurde wesentlich weniger geböllert als in den letzten Jahren.

01.01.2020

Den Neujahrstag verschlafen. Die schlechte Ernährung und der viele Alkohol über die Feiertage rächen sich, denn es geht mir nicht nur körperlich schlecht, sondern ich fühle auch das Schreckgespenst der Depression wieder aufstehen.

02.01.2020

Zur gedrückten Stimmung kommen nun auch noch Rückenschmerzen. Ich melde mich krank und beschließe, dass es jetzt soweit ist, den ersten Teil meiner guten Vorsätze in die Tat umzusetzen und wieder aktiver zu werden und mich gesünder zu ernähren und wieder mehr Spazieren zu gehen (auch für den Rücken!). Doch zuerst gab es Kaffee, Radio und das Blog im Bett. Sobald das Schmerzmittel gewirkt hat, bin ich aufgestanden.


Gegen halb drei am Nachmittag rief mich der Stadtwald und dank Ibuprofen konnte ich ganz gut laufen. Durch einen unabsichtlichen Umweg gelangte ich bis nach Mülheim und erlief mir dann über 13.000 Schritte.

Hungrig habe ich mir beim neuen Imbiss in der Moltkestraße eine türkische Pizza mit Salat gegönnt. Um halb sechs war ich wieder zu Hause und habe sicherheitshalber eine Pipamperon genommen.

Alles in allem hat der Spaziergang sehr gut getan, sowohl was den Rücken als auch was die Psyche angeht: Wenn man beschließt, dass es ab jetzt wieder bergauf geht, dann klappt das vielleicht auch.

Abends dann eine warme Badewanne mit Buch und früh zu Bett.


Gelesen, geguckt und gehört

Der Bleistift hat eine von Krieg und Liebe geprägte Geschichte | NZZ
Eine Hommage an den Bleifstift! Hach!

Kieselfunk

Polenböllerpflicht

  • Das Zoom H2n funktioniert wieder!
  • Wie man das Böllerproblem lösen könnte

Nikolaus, Christkind und Co.

  • Depression
  • Wie das Christkind erfunden wurde und warum der Weihnachtsmann rote Kleidung trägt.
  • Gute Vorsätze 2020

Waldspaziergang

Frohes neues Jahr!

Ich wünsche allen Lesefröschlein hier ein gutes und gesundes neues Jahr!

Das letzte Jahr war nicht einfach für mich: Die Trennung von meiner Frau, die Masterarbeit, die Abschlussprüfung, der Bandscheibenvorfall und die vielen Dinge, die in meinem Kopf leben und von denen ich hier nicht schreiben mag.

Mir geht es gerade nicht gut. Updates folgen.

30.12.2019: Vermatschter Tag

  1. Foto des Tages
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  3. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

Bunte Fassade

Bunte Fassade

Tagesgeplätscher

Statt um halb fünf Uhr morgens erst um acht Uhr aufgewacht. Völlig vermatschtes Gefühl. Das kommt davon, wenn man sich am Samstag gehen lässt! Man ist ja keine 20 mehr!

Auf der Arbeit plätschert alles so vor sich hin.

Gelesen, geguckt und gehört

Wie ein syrischer Religionslehrer die Geschichte von Jesu' Geburt erfand | Telepolis
Die Weihnachtsgeschichte schön erklärt.


Das Brotexperiment und die hygienische Botschaft | Telepolis
Die Botschaft ist sehr einfach: Wascht Euch die Hände!