Freitag, 13.09.2019

14.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Die Nacht

Keine besonderen Vorkommnisse. Lange geschlafen.

Der Tag

Besuch der Eltern. Sie wollten doch mal sehen, wie es ,,dem Kleinen'' so geht mit seinem Rücken. Gemeinsam Suppe gegessen und viel geredet. Sie haben mir eine Tüte voll Tomaten aus dem heimischen Garten mitgebracht über die ich mich sehr gefreut habe.

Der Abend

Auf dem Balkon gesessen und nach einigem Hin- und Hertickern mit Th. hat er mich angerufen und wir haben telefoniert bis 23 Uhr. Danach noch ein spätes Abendbrot (Tomaten auf Brötchen) und ab in die Falle.

Kieselfunk

Soundprobleme

Heute bin ich dankbar für:

Meine Eltern


Donnerstag, 12.09.2019

13.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Die Nacht

Dank Physiotherapie die erste schmerzmittelfreie Nacht seit langem. Ironischerweise konnte ich vor Aufregung nicht einschlafen. Trotzdem eine gute Nacht.

Mir träumte, es gäbe da eine DVD-Reihe von einer Serienschauspielerin und einem Serienschauspieler, wo die beiden allerlei Sport- und Fitnessübungen (auch an Geräten) zeigen. Ab und an veröffentlichten die beiden aber auch Mondscheinausgaben dieser DVDs, auf denen die beiden Pornos von sich pressen ließen. Ein Bekannter lieh mir eine dieser Mondschein-DVDs aus, doch ich kam nicht dazu, sie zu schauen, denn ich musste vorher mit vielen gediegenen Businessmen und Businesswomen in voller Kleidung in ein großes Schwimmbecken steigen.

Dann war da so ein Tableu mit Gewürzen: Pulver und Pasten. Dann schauten wir alle ein Video, wo zu einer eingängigen, einfachen Melodie auf indisch (oder so) gesungen wurde. Es handelte sich (wie man den Untertitel entnehmen konnte) um ein Kochlied: ,,Zum Zwiebeln passt Tschirandapa, zu Koriander Nudeln ...'' und so weiter. Die gerade besungenen Zutaten wurden dann vor der Kamera gemeinsam gebraten und es brauchte kein Geruchs-TV, um mir das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen.

Der Tag

Langsam und mit Bedacht ein wenig aufgeräumt, da morgen meine Eltern vorbeikommen um nach dem Rechten zu sehen. Abends mit Heizdecke im Rücken auf dem Balkon gesessen.

Heute bin ich dankbar für:

Nachlassende Schmerzen


Mittwoch, 11.09.2019

12.09.2019 - Lesezeit: 4 Minuten

Die Nacht

Gegen zwölf Uhr mit Schmerzen aufgewacht. Ich versuche zurzeit, das Tramal wegen der Nebenwirkungen, der Schädigung der Leber und des Suchtpotentials zu vermeiden. Um Schlafen zu können, habe ich dann doch 100 mg genommen und konnte Schlafen.

Der Morgen

Eigentlich hätte ich schon um fünf Uhr aufgewacht, aber dann doch schläfrig bis halb neun liegen geblieben (eine der Nebenwirkungen von Tramal). Ich habe es geschafft, dann ein paar Dinge im Haushlat zu erledigen. Dinge wie: Die Krankenhaustasche wieder auspacken, gewaschene Wäche zusammenlegen und Müll runter bringen. Das Ganze immer wieder von Liegepausen unterbrochen, wenn die Schmerzen zu schlimm wurden. Endlich, endlich läuft die Spülmaschine das Chaos in der Küche ist ein wenig gebändigt.
Mittags dann geschlafen. Schmerzen sind anstrengend und sicher hat mein Körper noch mit dem Tramal zu kämpfen. Von einer Gartenparty hinter dem Haus meiner Eltern (das Haus drinnen sah im Traum komplett anders aus als in der Realität) mit vielen Feuerstellen. Vater war ob der vielen kleinen Brandherde nicht amüsiert (altgedienter Feuerwehrmann).

Der Nachmittag

Immer wieder kommt die MRT-Hölle wieder hoch: Das blanke Entsetzen, in so einer Art Sarg eingesperrt zu sein und zu spüren, wie die Panik einem die Luft abschnürt. Es gab mal ein paar Jahren so einen Film, wo jemand lebendig begraben wurde und in seiner Kiste nur ein Handy hat, um Hilfe zu holen. Einen solchen Film würde ich mir auch unter der Androhung von Gewalt niemals ansehen.

Ernährung

Wegen der Bandscheiben kann ich ja nichts kochen und weit Laufen kann ich auch nicht. Wenn ich also etwas Warmes essen will, muss ich auf Fertiggerichte oder Lieferdienste zurückgreifen.
Langsam hängt mir das Zeug zum Halse raus und ich sehne mich nach einfachem Essen mit Kartoffeln und Gemüse.

Heizdecke

Mein guter Freund Th. hat mir eine Heizdecke geschenkt. Damit ich bin jetzt offiziell alt. ;-)
Allerdings leistet sie mir gute Dienste und ermöglicht mir, z.B. diesen Eintrag zu schreiben, denn mit einem warmen Rücken kann ich für eine gewisse Zeit auf meinem Bürostuhl sitzen.
Danke dafür!

Das Datum

Beim Scrollen durch die RSS-Feeds fällt mir auf, dass heute ja der elfte September ist. Ich erinnere mich noch gut an den elften September, wo mich auf der Arbeit der (leider schon längst verstorbene) Herr D. ansprach, ob ich schon mitbekommen habe, dass in das World Trade Center ein Flugzeug gestürzt sei. Ich dachte dabei an eine kleine Sportmaschine und zuckte nur mit den Achseln. Als dann später das zweite Flugzeug in den zweiten Turm stürzte, brach das Internet zusammen. Ich machte Feierabend und fuhr gleichzeitig aufgeregt und wie betäubt nach Hause. Daheim am frühen Abend sah ich dann, dass auch das Pentagon angegriffen worden war und in mir stieg Panik hoch. ,,Jetzt gibt es einen Atomkrieg!'' rief ich und fing zu Weinen an. Meine Freundin hat mich dann getröstet und ganz so schlimm wurde es dann ja doch nicht.
Auch wenn es fast so schlimm werden würde.
An einem solchen Tag sollten unsere Gedanken (und wer mag: Gebete) bei den Opfern und deren Angehörigen sein.

Physiotherapie

Bei der Physiotherapie hat der Therapeut micht seltsam hin- und hergerollt und sich auf mich abgestützt, ,,um die Wirbel zu öffnen''. Dank dieser Öffnerei war der Abend schmerzfrei. Weiter ,,Der Dunkle Kristall'' geguckt und dazu Essen vom Chinamann. Ich kann das Lieferessen bald nicht mehr sehen.

Heute bin ich dankbar für:

Gute Freunde, hilfsbereite Hände und für die Heizdecke.


Gelesen, gehört und geguckt

11.09.2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Von Sonntag, 08.09.2019 bis Dienstag, 10.09.2019

11.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Sonntag und Montag

Schlimmer werdende Schmerzen. Nacht auf Montag schlaflos. Montag dann zum Doc. Aufgrund der stärker werdenden Taubheit im rechten Bein schreibt er eine Notfalleinweisung. Ich nach Hause und in Etappen die Tasche gepackt und dann mit dem Taxi in die Wedau-Klinik. Dort kann ich erst einmal drei Stunden warten, bis mich dann ein junger Arzt in ein Behandlungszimmer bittet. Er fragt mich, ob schon ein MRT gemacht worden sei. Ich verneine. Daraufhin meint er, er könne ohne ein MRT überhaupts nichts tun und da das MRT des Krankenhauses komplett ausgebucht sei, solle ich wieder nach Hause fahren. Verwirrt und wütend tue ich das.

Dienstag

Relativ früh aufgewacht und herumtelefoniert und glücklicherweise heute noch einen Termin in einer radiologischen Praxis bekommen. Dort kann ich sogar mit der Straßenbahn hinfahren, ohne besonders weit laufen zu müssen.

Das Liegen ,,in der Röhre'' kommt für mich der Hölle gleich und ich kann die klaustrophobische Panik nur einige Minuten unterdrücken. Glücklichweise sind dann die wichtigsten Aufnahmen schon gemacht. Die Diagnose: Bandscheibenvorfall. Immerhin!

Kommenden Montag habe ich einen Termin beim Orthopäden. Ins Krankenhaus will ich nach meiner Erfahrung von gestern nicht.

Tramalbedingt viel geschlafen.


Samstag, 07.09.2019

10.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Die Nacht

Recht gut geschlafen. Intensiv von ,,Der Dunkle Kristall -- Ära des Widerstands'' geträumt, da ich seit gestern einen Netflix-Zugang habe.

Der Morgen

Rückenschmerzen sind wieder schlimmer geworden. Keine Ahnung, warum. Der Plan für heute ist eine Expedition zur Stadtbücherei, um dort Comics abzugeben.

Der Abend

Schmerzen verschlimmern sich weiter.

Kieselfunk

Widerstand


Gelesen, gehört und geguckt

10.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Gelesen, gehört und geguckt

06.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute