KieselBlog

Flusskiesels Notizen

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Der Corona-Virus als narzisstische Kränkung

Schlagen deswegen die COVIDioten so wild um sich?


Auch wenn die Informationen eh schon durch die Medien getrieben werden, verweise ich mal auf diese knappe und verständliche Beschreibung der neuen Corona-Impfstoffe der taz


Warnung! Misstrauen Sie Ihrem Misstrauen!

Faszinierende Beispiele aus der Welt des Betrugs: Die Opfer machen häufig nicht nur mit, sondern verteidigen die Täter auch noch.


Noch ein Nachruf auf Karl Dall und auch einer auf eine Pommesbude

Solche Verluste sind schmerzlich und schade (natürlich die eines Menschen mehr als der eines Unternehmens). Das verlinkte Rezept für Saunudeln muss ich aber mal unbedingt ausprobieren!


Covid-19 Impfstoff und dann? Die Funktion und Wirksamkeit von mRNA (mp3-Direktlink)

Sehr informativ.

Montag, 23.11.2020

23.11.2020

Montag

Für einen Wechsel von Sonntag auf Montag erstaunlich gut geschlafen.

Mir träumte, der Thronfolger, seine Mutter und ich würden in einer kleinen Wohnung wohnen, die sich bei genauerer Betrachtung als groß und verwinkelt herausstellte. In vielen Zimmern standen Gästebette und Sofas. Ich wollte mich gerade zur Arbeit umziehen, da klingelte mein Handy. Am anderen Ende der Verbindung war ein Mann, der leise und undeutlich sprach. Erst vermutete ich, es könnte jemand aus dem Büro sein, aber dann kam ich darauf, dass der Arzt war, bei dem ich letztens wegen einer Entzündung in Behandlung war. Der Arzt sagte, man habe ja festgestellt, dass eines meiner inneren Organe zu groß sei und man dort mal ,,draufschauen'' müsse. Ich war seiner Meinung und bat um einen Termin. Da wurde es kompliziert, denn der Arzt meinte, man sei ausgebucht und für so eine Untersuchung bräuchte man eine ganze Reihe von Terminen. Hektisch suchte ich nach einem Stift und einem Zettel, um mir Daten aufzuschreiben. Immer wieder war der Arzt still, so dass ich schon dachte, die Verbindung sei unterbrochen, doch dann redete der Mann weiter. Er erzählte, man sei stolz auf ihre Praxisorganisation, es würde Leute aus aller Welt kommen um die Praxis zu besichtigen, auch die BILD habe schon berichtet. Langsam wurde ich ungeduldig und schlug vor, dass ich mich selbständig in ein paar Wochen mal melden könne. Er war irgendwo mehr oder weniger einverstanden und ich legte auf.

Inzwischen waren wir draußen und die Tiere der Nachbarschaft wuselten um uns herum: Ein Schaf, Hunde, Hängebauchschweine und sogar ein Stinktier. Dann lief der Thronfolger los und er trug eine Geige. Er rannte zwischen Tieren und Leuten hindurch und er lachte. Seine Mutte lief hinter ihm her und ich konnte nur noch winken. Plötzlich drehten beide um und kamen wieder auf mich zu. Der Thronfolger ließ seine Geige fallen, sie ging kaputt und der Thronfolger begann zu weinen. ,,Heb sie auf!'' rief ich meinem Sohn zu ,,Vielleicht kann man sie ja reparieren lassen!''

* * *

Ich habe mir am Wochenende anlässlich meiner Beförderung ein neues Chromebook geschenkt und bin schon geanz aufgeregt, wann es denn eintreffen wird. Ich hoffe auf ein handlicheres Gerät als das Lenovo Thinkpad und für den günstigen Preis kann man ja nicht viel falsch machen, oder?

* * *

In der Mittagspause dann ein innerer Konflikt: Sollte ich beim Herumwandern Podcasts hören oder lieber dem Hirn Stille gönnen? Momentan ist mir das Hören des ,,Sicherheitshalber'' über Unterseekabel eine Freude und ein Gewinn. Auf der anderen Seite braucht mein Geist Ruhe unter Erholung. Bei mir ist werden selbst so einfache Fragen häufig zum Problem.

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Alle warten auf die Zulassung des ersten COVID-Kampfstoffs.

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Eine gute Nachricht: Mein Bärlender 2021 ist auf dem Wege zu mir!

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Daheim noch geduscht, etwas aufgeräumt und ein wenig über Karl Dall getrauert.

Bildersturm
Guten Tag

Guten Tag

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonntag, 21.11.2020

21.11.2020

Sonntag

Viel vom Tag verschlafen. Die belgischen Biere haben doch ganz schön Wirkung hinterlassen. Das wöchentliche Telefongespräch mit Freund O. war unerwartet lang. Am späten Nachmittag kam der Thronfolger vorbei. Wir aßen Pizza und ich schaffte von meiner etwas mehr als die Hälfte (den Rest würde ich dann am Montag mit zur Arbeit nehmen) und wir schauten ein paar Folgen ,,Gotham''.

Gegen 21 Uhr ins Bett.

Samstag, 21.11.2020

21.11.2020

Samstag

Lange im Bett geblieben und dann von Neudorf nach Meiderich gewandert, dem duisburger Stadtteil, in dem ich viele Jahre gelebt habe. Es war frisch und kalt und als ich am Rhein-Herne-Kanal eine Pause machte und einen Apfel aß, sprach mich ein älterer Herr auf einem E-Bike an. Wir kamen ins Gespräch und redeten bestimmt eine Stunde lang über Gott und die Welt, bevor die Kälte und die hereinbrechende Dunkelheit uns zum Weitergehen zwang.

In Meiderich konnte ich dann nicht ganz so viele Punkte besuchen wie geplant, weil es schon so dunkel war. Ich schaute mich in der Fußgängerzone um und ging auch an der alten Wohnung vorbei. Dann ging es mit der U-Bahn wieder nach Neudorf.

Abends dann Homekneiping via Videokonferenz. Wir probierten belgische Biere und das war recht lustig.

Bildersturm
Schritte beim Start

Schritte beim Start

Über die Ruhr

Über die Ruhr

Am Rhein-Herne-Kanal

Am Rhein-Herne-Kanal

Schrott

Schrott

Der Meidericher Hahn

Der Meidericher Hahn

Schritte beim Ende

Schritte beim Ende

Freitag, 20.11.2020

20.11.2020

Freitag

Einigermaßen gut geschlafen, auch wenn mich Rückenschmerzen plagten.

Mir träumte, ich wäre in der Schule und hätte meine Russisch-Hausaufgaben nicht gemacht. Ich konnte nicht einmal mehr das Arbeitsblatt in meiner Tasche finden. Da ich Angst vor dem Lehrer hatte, wühlte ich immer wieder in der Tasche herum und hoffte so, vor ihm sicher zu sein.

Später war dann ,,Eltern-Kind-Unterricht''. Es kam noch eine Kleinfamilie hinzu. Die Kinder (ein Baby und ein Kleinkind) waren süß, die Mutter aufgetakelt und der Vater war tätowiert. Ständig kamen Leute rein, die sich in der Zimmernummer geirrt hatten. Der Lehrer war konfus. Als dann eine Gruppe älterer Herren sich im Klassenzimmer breit machte und dabei laut schwatzte, bin ich einfach gegangen.

Aufgestanden gegen halb acht und ziemlich direkt an den Rechner. Im Teamchat las ich, dass es wohl gestern extreme Netzprobleme und anderes technisches Ungemach gab.

Zum Frühstück gab es drei Scheiben ,,leicht & kross'' mit körnigem Frischkäse und Marmelade. Heute große Esslust. ,,Mach einen Ausnahmetag! Mach einen Ausnahmetag!'' flüstert das Teufelchen auf meiner Schulter.

Ich will nicht.

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Abends mit Podcasts in der Küche gesessen.

Bildersturm
Stahl in Duisburg

Stahl in Duisburg

Liebesgrüße an das Eiscafé

Eiscafé 1

Eiscafé 2

Eiscafé 3

Donnerstag, 19.11.2020

19.11.2020

Donnerstag

Nach der schlaflosen Nacht krank gemeldet und bis Mittag Schlaf nachgeholt. Irgendwann aus dem Bett gequält. Trotz Regen eine Runde Walking. So langsam beruhigte sich der Geist wieder. Es ist immer eine seltsame Mischung aus Unruhe und totaler Erschöpfung an solchen Tagen.

Früh zu Bett.

Mittwoch, 18.11.2020

18.11.2020

Mittwoch

Gut geschlafen. Ich habe damit begonnen, ein Schlafzeitentagebuch zu führen.

Mir träumte, ich wäre zu Besuch bei einer kleinen, christlichen Glaubensgemeinschaft. Weniger eine Sekte als eine Gruppe eigenständiger Geister. Ihr kleines Gemeindehaus hatte einen schönen Garten und bei gutem Wetter machten sie hier ihre Versammlungen, die sie auch als Podcast aufzeichneten. Ich verspürte zwar nicht den Wunsch, zu ihnen zu gehören, aber die ruhige und unaufgeregte Atmosphäre war sehr angenehm.

Später war ich im neunzehnten Jahrhundert in einer Zeichenschule. Ich muss älter und größer als die anderen Schüler gewesen sein, denn ich griff ein, als ein böser, wirklich böser Junge einen kleinen und schwächeren malträtierte. Der fiese Bursche war über alle Maßen gemein und brutal, also schlug ich ihn. Er ließ sich davon nicht sonderlich beeindrucken und meinte, ich würde das schon zurückbekommen, ,,auch wenn ich zehn Jahre älter'' als er wäre. Davon ließ wiederum ich mich nicht beeindrucken. Wir gingen auf große Fahrt nach München und als wir am Bahnsteig auf den Zug warteten, warf ich ihn kurzerhand ins Gleis und er lief fort. Dann mussten wir schnell laufen, um den Zug zu kriegen und ich kletterte über Schotter und dampfspuckende Weichen, bis ich endlich mit meinem Köfferchen in der Hand in den Waggon kletterte. Der Zug war herrlich gediegen mit Sessel und Stofftapeten eingerichtet wie ein gutes Café. Die Lehrer saßen beisammen und tranken Tee. In meinem Koffer wühlte ich nach dem Zugticket.

In der Schweiz stand ich an einem mechanischen Ticketautomaten und wollte meinen Rückfahrschein nach Deutschland ausdrucken. Es kamen allerdings nicht nur dieser Fahrschein, sondern auch das Ticket aus dem Automaten, mit dem der Thronfolger und ich eigentlich hatten fahren wollen, als wir noch vorhatten, die USA zu sehen. Auf dem Weg dorthin wären wir nämlich auch durch die Schweiz gekommen. Viel Zeit blieb mir nicht für die Rückfahrt, denn ich sollte noch Impfdosen austragen.

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Aufgestanden um halb sechs, obwohl ich schon vorher wach war. Stimmung gut. Im Radio meinten Sie, gestern wäre etwas mit Fußball gewesen.

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Möchte ich eine Smartwatch haben? Nein? Wirklich nicht?

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Den Rest des Tages von einer seltsamen, immer weiter sich steigenden Unruhe gequält worden. Nach dem ersehnten Feierabend durch die Stadt gelaufen und im Supermarkt wahllos Dinge gekauft. Abends in der Küche gesessen und telefoniert, doch das half auch nicht.

Eine schlaflose Nacht folgte und sie war voller Selbstekel und -hass. Kleinigkeiten bauschten sich in meinem Kopf zu Kriegsverbrechen auf.

Ich versteckte mich unter meiner Bettdecke und nachdem ich irgendwann weinen konnte, bin ich wohl eingeschlafen.