Flusskiesels Notizen

24.05.2020: Pizza mit Staub

  1. Die Nacht
  2. Der Tag
  3. Civilization VI
  4. Staubfänger
  5. Was heute gut war
  6. Schnappschüsse

Die Nacht

Tief und fest und traumlos geschlafen.

Der Tag

Spät aufgestanden, weil mir sowohl die Wanderung als auch der Biergartenbesuch noch in den Knochen hingen. Leicht melancholisch den Tag verbracht. Pizzateig angesetzt und mit Freund O. telefoniert. Später kam der Thronfolger auf Pizza, alkoholfreies Radler und Gotham vorbei. Die Serie entwickelt sich mehr und mehr von einer Krimi- zu einer Superschurkenserie.

Civilization VI

Epic Games verschenkt noch bis Ende des Monats Civilization VI und das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen.

Das Spiel atmet noch den Geist von Civilization II, dass ich einst vor mehr als zwanzig Jahren im Praktikum im Juristischen Hauptseminar der Universität zu Köln auf dem Bestellrechner fand und in den Pausen (und auch sonst immer wieder zwischendurch) begeistert gespielt habe. Später hatte ich das Spiel dann auch auf meinem eigenen PC und habe damit so manche Nacht durchgespielt.

Vom nun sechsten Teil der Serie konnte ich mich spät abends nur mit Mühe losreißen.

Staubfänger

Caasn und ich haben eine erste Episode unseres Bücherschwank-Spinoffs ,,Staubfänger'' aufgenommen und ich finde, die Folge ist ganz gut geworden.

Was heute gut war

Die Pizza, die dem Thronfolger gut geschmeckt hat.

Schnappschüsse

Nadel

Nadel

Pilz

Pilz

23.05.2020: Wandertag

  1. Die Nacht
  2. Der Traum
  3. Der Tag
  4. Was heute gut war
  5. Gedankensalat
  6. Kieselfunk
  7. Schnappschüsse

Die Nacht

Gut geschlafen.

Der Traum

Mir träumte, ich wäre mit Flöte unterwegs und Flöte wurde von einer Jugendgang gejagt. Wir rannten hierhin und dorthin und versteckten uns, doch überall fanden sie uns. Irgendwann hatte ich eine Idee und wir verschwanden im letzten Moment in einem Hauseingang. Wir liefen Treppen hoch und Flure entlang und kamen oben in der Stadt wieder ins Freie.

Die Angst spürte noch lange nach.

Der Tag

Um halb zehn losgewandert. Wie schon letzte Woche ging es durch den Stadtwald rüber auf die Mülheimer Seite und dann südwärts mit dem Ziel Entenfang und Regattabahn. Nur diesmal bin ich alleine unterwegs. Der Himmel ist bedeckt und es ist recht windig, aber immerhin noch trocken. Ich denke viel nach, vor allen Dingen über die seltsamen Gefühle, die immer wieder in mir hochkommen. Warum habe ich ständig das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt? Dass irgendetwas nicht richtig ist? Gerade tue ich doch etwas Gutes für mich selber, indem ich Wandern gehe, mich bewege und den Kopf auslüfte. Warum habe ich trotzdem den Eindruck, es wäre nicht richtig?

Die Wanderung war sehr anstrengend, aber auch sehr schön. Der Wald, das viele Grün und die Bewegung taten sehr gut. Der Rückweg von der Sechs-Seen-Platte nach Neudorf war allerdings recht schmerzhaft, weil die Füße überlastet waren.

Daheim habe ich mich erst mal in die Wanne gelegt und danach bin ich auf ein paar Biere in den Biergarten des Finkenkrugs. Dort habe ich auch zwei Unterstützer-T-Shirts abgeholt (eines für mich und eines für Freund O.).

Die verschiedenen Biere schmeckten mir und beim Trinken habe ich Postkarten an Freunde geschrieben. Bis auf die Gesichtsmasken, die man sich selber aufsetzen musste, wenn man auf die Toilette ging, fühlte es sich schon fast normal an.

Noch im Hellen ging ich nach Hause und habe noch einen kleinen Umweg eingelegt, um die Postkarten einzuwerfen.

Was heute gut war

Neben der Wanderung das schöne Abhängen im Biergarten. Die Kombination aus Verausgabung und Sich-was-Gönnen mag ich sehr.

Gedankensalat

Gegen zwei Uhr kommt die Sonne raus. Ich sitze am ausgetrockneten Bett des Wambaches und versuche, einfach nur zu sein.

Das ist gar nicht so einfach.

Kieselfunk

76 Wandertag 2

Ich wandere mal wieder.

* * *

77 Silikonfupen

Weitere Wandererlebnisse

Schnappschüsse

Baum für Notizen

Baum für Notizen

Bienenstock

Bienenstock

22.05.2020: Pizza-Diät

  1. Die Nacht
  2. Der Tag
  3. Was heute gut war
  4. Schnappschüsse

Die Nacht

Lange und traumlos geschlafen.

Der Tag

Gegen Mittag aufgestanden und beim trinkgut alkoholfreies Radler für den Thronfolger und für mich verschiedene kalorienfreie Limonaden gekauft. Ich möchte die mal durchprobieren und wenn mir eine gut schmeckt, will ich mir einen ganz Kasten davon besorgen.

Später dann Besuch des Thronfolgers. Es gab Pizza und Gotham.

Schöne Erkenntnis: Eine große Pizza hat ca. 1.500 kcal. Mein Grundumsatz beträgt (broca-bereinigt) etwas über 2.000 kcal. Ich könnte also eine Diät machen, bei der ich den ganzen Tag im Bett liege, täglich eine große Pizza esse und ich würde trotzdem abnehmen.

Was heute gut war

Der Besuch des Thronfolgers

Schnappschüsse

Alles ist albern

Alles ist albern

A3

A3

21.05.2020: Vattatach

  1. Nacht
  2. Traum
  3. Morgen
  4. Die Aufname
  5. Vatertag
  6. Microsoft News App
  7. Was heute gut war
  8. Gedankensalat
  9. Gelesen, geguckt und gehört
  10. Kieselfunk
  11. Schnappschüsse

Nacht

Ob der heftigen Erschöpfung gut eingeschlafen. Leider hatte der Nachbar über mir ab ca. 3 Uhr morgens Besuch. Ich hörte, wie fröhlich gebumst wurde, bin mir im Nachhinein aber nicht mehr sicher, ob ich das nicht auch geträumt habe. Sicher bin ich mir, dass nicht nur gelacht wurde (nicht schlimm), sondern dass auch jemand laute Geräusche gemacht hat, als würde er im Zimmer direkt über jemand Dribbeln.

Ausdauernd.

Sehr ausdauernd (zumindest im Vergleich zum Gebumse).

Ich möchte nicht spießig sein, aber das hat mich schon geärgert.

Ab vier Uhr war dann Ruhe und ich konnte bis sieben Uhr schlafen.

Traum

Mir träumte, ich wäre in einer Gang aus Rittern im Mittelalter oder auch in unserer Zeit. Meine Kameraden waren allesamt gute, moralisch einwandfreie Typen. Menschen, zu denen man aufschauen konnte. Sie waren das, was man heute ,,Gutmenschen'' nennen würde.

Es kam zu Streit und Kampf mit einer Gruppe Businness-Punks. Wir standen uns auf der Straße gegenüber und zogen unserer Schwerter, das heißt: Alle zogen ihre Schwerter, bis auf mich. Ich hatte nämlich keines.

Als es losging, hatte ich irgendwie Glück, denn auf mich ging ein gepanzerter Punk los, der zwei Schwerter hatte. Ich bekam seine beiden Handgelenke zu fassen und stürzte mich auf ihn. Zwar konnte er mich leicht am Kopf verletzen, ich schaffte es aber trotzdem, ihm mindestens eine Waffe zu entringen. Der Kampf war unübersichtlich und ich schlug, nun bewaffnet, wild um mich.

Nach dem siegreichen Kampf hielt ich ein blutbeflecktes Kurzschwert in den Händen und ging mit ein paar anderen in unser Stammlokal, einer kleinen Pizzeria. Der Wirt war ein wenig erschüttert wegen der Business-Punks in ihren Anzügen und erzählte von seiner Zeit in Marokko. Währenddessen hielt ich die ganze Zeit das blutige Schwert in den Händen und mir war das peinlich. Ich war in einer Zwickmühle: Weder wollte ich mich am Wirt vorbei Richtung Toilette verdrücken und die Waffe dort reinigen, wo er doch so schön von früher erzählte; noch wollte ich das Teil hier irgendwo ablegen und womöglich eine Tischdecke verschmutzen.

Einen Teller oder Ähnliches fand ich auf der Stelle auch nicht.

Morgen

Aufgestanden um sieben Uhr. Ein schönes Gefühl, an einem Feiertag ausgeschlafen (naja) aus den Federn zu hüpfen (naja), während draußen die Sonne sich schon Mühe gibt (yeah!).

Flugs die Brillen in die Reinigungsmaschine geworfen, Kaffee gekocht und mich ans Traumaufschreiben gemacht. Ein wenig hadere ich wieder mit den Zeitformen (wie man an diesem und dem letzten Satz sehen kann) und überlege, ob ich nicht einfach doch ganz im Präsens schreiben sollte. Die Krux ist, dass ich manchmal ja direkt aus dem Moment heraus schreibe und manchmal Vergangenes berichte. Gibt es vielleicht Meinungen in der Leserschaft dazu?

Ein Plan will gemacht werden, denn am Vormittag möchte ich ein paar Haushaltsräumdinge erledigen. Mittags bin ich zum Podcast verabredet und danach möchte ich Grillen und mich des Lebens freuen (Vattatach!). Vorgefastet habe ich ja hoffentlich genug.

Die Aufname

Die Aufnahme via Zencastr hat -- zumindest in der Durchführung -- ganz gut geklappt. Das Ergebnis wird (hoffentlich) in den nächsten Tagen hier im Blog verlinkt.

Vatertag

Ich halte nichts vom ,,Vatertag'' und hatte auch nie so wirklich den Drang, einen Bollerwagen besoffen durch die Gegend zu ziehen (Allerdings habe ich einmal an einer solchen Tour teilgenommen: Die Väter hatten einen feuerwehrroten ,,Bollerwagen'' gebaut, mit Bierkühlung und Grillfach und wir wanderten durch Bergkamen, wobei sich die Väter alle sehr gut benommen haben -- niemand ist besoffen in irgendwelche Büsche gekippt.).

Dieses ,,Sich-Feiern'' der Herrenschaft entzieht sich meinem Verständnis und ich trinke lieber im Stehen oder Sitzen, zumal mich Massenbesäufnisse mehr und mehr verunsichern und anekeln.

Trotzdem freue ich mich heute auf das Grillen (leider mit mir alleine) und das Bier dazu.

Ist das schon Ambiguitätstoleranz?

Microsoft News App

Bei Windows 10 ist ja so eine News-App von Microsoft dabei, die man sich auch als Kachel in das Startmenue heften kann. Damit habe ich heute mal rumgespielt. Schön ist, dass dort Kurzmeldungen durchlaufen und man mit einem Klick auf die Kachel die App öffnen kann. Leider wird aber nicht die Meldung angezeigt, die man in der Kachel gesehen hat.

Das ist irgendwie dumm.

Was heute gut war

Die Podcastaufname mit Caasn.

Gedankensalat

Sau->Dorf

Gelesen, geguckt und gehört

Kieselfunk

75 Vattatach

Ich diskutiere diesen seltsamen Brauch und freue mich irgendwie doch.

Schnappschüsse

Das Leben wird auch wieder schön

Das Leben wird auch wieder schön

Pommesgabel

Pommesgabel

20.05.2020: Wieder nach Düsseldorf

  1. Nacht
  2. Morgen
  3. Mittag
  4. Nachmittag
  5. Abend
  6. Podcasts
  7. Corona: Stille Hoffnung
  8. Schnappschüsse
  9. Gedankensalat
  10. Gelesen, geguckt und gehört
  11. Was heute gut war

Nacht

Nach ein paar Einschlafproblemen (aufgeregt wegen des neuen PCs) relativ gut gepennt, nur zwei Toilettengänge zur Nacht (Mitternacht, zwei Uhr) störten ein wenig.

Mir träumte Wirres von Reisen, von einer riesigen Modelleisenbahn im Elternhaus, von einem Besuch bei Leuten mit einem Opa, der ständig kleine Häuserzeilen bastelte , welche sehr schön waren, ob ihrer schieren Anzahl aber nervten. Dann ging es um einen Schlüssel und dass man die einem jungen Mann vor Jahren gab und er hilflos war, denn er war nicht in der Lage (wie ich später), einfach einen Trinken zu gehen.

Morgen

Aufgewacht um vier Uhr und wieder eingedusselt bis halb fünf. Eigentlich wollte ich die Lichtphase (30 Minuten) des Weckers bis fünf Uhr weiterschlafen, dann fiel mir auf, dass ich ja doch schon wach sei und deswegen bin ich raus aus dem Bett.

Seltsamerweise beschlich ich mich ein schlechtes Gewissen, obwohl dies eigentlich rein ist (solche Gefühle überfallen mich manchmal hinterrücks). Vielleicht liegt es an der gestrigen Begeisterung für den neuen PC.

Auch fällt mir es ein bisschen schwer, mich in die Routine des Pendelns wieder einzufügen. Kurz vor dem Losgehen bumpert das Herz vor Aufregung.

* * *

Losgegangen um zwanzig nach fünf. Der Himmel ist blass und blau und Duisburg-Neudorf schon fast sommerlich warm. Am Hauptbahnhof baumelt schon locker der Mundschutz an meinem Finger mit eine winzigkleine Handtasche. Vielleicht sollte ich mir einen Karabinerhaken an die Umhängetaschen machen und die Maske an ihrem Bändchen daran befestigen.

Eigentlich könnte ich ja noch den Zug um 5:36 Uhr kriegen, aber auf dem Nachbargleis fährt der ,,Koblenzer'' (Abfahrt 5:42 Uhr) ein und alle Mann rennen rüber. Der Grund ist klar: Es handelt sich um einen RRX! Ich folge also den Leuten und steige kurz darauf in meinem Lieblingszug.

Es ist heiß unter der Maske und da ich zügig gelaufen bin, puste ich mir selber heiße, warme Luft auf die Brillengläser. Ich taste mich durch dichten Nebel zu meinem Sitzplatz.

Den Weg vom Hauptbahnhof zur Dienststelle lege ich zu Fuß und mit einem schon fast provinziell vor Staunen geöffnetem Munde zurück, denn die paar Wochen Abwesenheit haben die Stadt sich wieder häuten lassen. Das Fachgeschäft für Karnevalsbedarf hat bis auf weiteres geschlossen. Wahrscheinlich, weil momentan genügend Clowns auf den Straßen herumlaufen.

Schön war es, am Schwanenspiegel entlang zu laufen.

Im Büro fühlte sich dann die Welt dann schon fast normal an.

* * *

Im Laufe des Vormittags zogen Wolken auf und selbst das machte den Tag nicht unfreundlicher. Ich kämpfte mit mir, ob ich mir einen Kaffee in der Kantine gönnen könne (ich war recht wach und brauchte eigentlich keinen) und verlor nur knapp.

Mittag

Mittags in der Kantine Putengeschnetzeltes ,,Gyros Art'' mit Tzaziki, Pommes und Salat. Die erste Mahlzeit seit fast 24 Stunden. Ich versuche momentan, für den ,,Vatertag'' vorzufasten, weil dann nämlich Grillen möchte.

* * *

War ich vorher noch frisch und wach (obwohl mir sicher zwei bis drei Stunden Schlafen fehlen), überkam mich eine große Müdigkeit (,,Suppenkoma'') und so ging der Kampf um den Kaffee in die Rückrunde und ich gewann: Kurz vor Schließung der Kantine trank ich ein Kännchen des schwarzen Lebenssaftes und las ein wenig dabei.

Nachmittag

Am Nachmittag noch für ein ziemlich großes Projekt eine Vorbesprechung und dank sachlicher, freundlicher und offener Kolleginnen verlief diese sehr konstruktiv.

Ein ganz kleines bisschen habe ich auch daran mitgewirkt.

* * *

Das Mittagsmahl hält noch bis zum Feierabend an. Auch wenn zwischendurch ein kleines Hungergefühl auftritt, so verschwindet dies schnell und ich fühle mich satt. Eventuell wird es am Vatertag morgens eine Vaterwiegung geben.

* * *

Auf dem Heimweg nervt die Maske in der Bahn. Ich habe das Gefühl, halb verdaute Gyrosluft zu atmen und irgendwie stimmt das ja auch. Immerhin scheinen die anderen Leute um mich herum recht cool mit der Sache umzugehen und der Zug ist zwar verspätet, aber nicht voll.

Abend

Noch mit dem Thronfolger und seiner Mutter etwas Ernstes besprochen. Dann daheim geduscht und mich bettfertig gemacht. Eigentlich wäre Homekneiping dran gewesen, aber dazu war ich einfach zu kaputt.

Gegen halb zehn ins Bett.

Podcasts

Momentan sammeln sich im Podcatcher wieder mehr Episoden an, als ich es schaffe, sie zu hören. Ich muss gegen den Impuls ankämpfen, ,,was weghören'' zu müssen. Vielleicht ist es auch wieder an der Zeit, die Abos durchzugehen und auszusondern.

Corona: Stille Hoffnung

Im aktuellen RKI-Lagebericht lese ich eine R0-Zahl von 0,8 irgendwas und solange die Zahl unter 1 bleibt, sieht es ja ganz gut aus. Ich hege die leise (natürlich fachlich unbegründete, weil laienhafte) Hoffnung, dass das schon fast normale Social Distancing und das Maskentragen einen großen Effekt haben.

Aber wie gesagt: Nur eine Hoffnung meinerseits.

Schnappschüsse

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

2 Meter

2 Meter

Gedankensalat

Schundmutz

* * *

Idee für die Deutsche Bahn: Einfach alle Bahnhofsuhren fünf Minuten nachgehen lassen -- dann klappt's auch besser mit der Pünktlichkeit!

Gelesen, geguckt und gehört

Das medizinische Personal des Krankenhauses St. Pierre in Brüssel begrüßte die belgische Premierministerin mit einer stummen Form des Protestes

Via Draußen nur Kännchen

* * *

Die Wahrheit hinter Kafkas ,,Die Verwandlung'' kann man beim Kiezschreiber nachlesen.

* * *

Das Ende des Frühstücksbuffets | Christian Buggischs Blog

Via Buddenbohm & Söhne

* * *

3400 Franken, dann klappt die Adoption | Republik

Was heute gut war

Die Arbeit im Büro mit den Kolleginnen.

19.05.2020: Der Erlöser-PC

  1. Die Nacht
  2. Der Tag
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Schnappschüsse
  5. Was heute gut war

Die Nacht

Mittelgut unruhig geschlafen.

Mir träumte, ich würde mit unserem Hund Oskar im Garten meiner Eltern immer im Kreis um das Gemüsebeet laufen (wir hatten übrigens nicht einen Hund, aber in meinen Kindertagen einen Kater namens Oskar). Oskar war recht groß und weiß. Ein Spaziergänger gesellte sich mit seinem Hund dazu. Der war auch weiß und die beiden Tiere hatten ihre helle Freude aneinander.

Später dann beobachtete ich auf dem nachbarlichen Bauernhof, wie die Rinder auf die Hinterbeine stiegen und gingen wie Minotauren. Ich fotografierte sie, bekam es aber dann mit der Angst zu tun. Wie sehr wollte ich endlich einen guten, treuen Stab, um mich verteidigen zu können! Die Äste, die im Garten am alten Ziegelhaufen lehnten, waren alle alt und morsch. Mein Schwager gab mir den Rat, doch in den Wald zu gehen und einen frischen Ast zu schneiden. Das war eine gute Idee! Allerdings hatte ich auch Sorge, denn so etwas war ja verboten und außerdem: Hatte ich überhaupt mein Taschenmesser dabei?

Nachdem wir etwas in den Keller geräumt hatten (z.B. ein Stofftier und den Ghetto-Blaster), brannte jedoch der Wald und auch Teile des Garten. Funken stieben um uns herum und bissen meine Haut. Ich ging dennoch nicht ins Haus, denn ich hatte Sorge, dass sich der Brand weiter ausbreitet. Bei allem Schrecken sah das Feuer wunderschön aus. Am Horizont konnte man die große, alte Buch in Flammen sehen und sie sah aus wie ein Weihnachtsbaum.

Der Tag

Um viertel vor fünf verwirrt und mit Kopfschmerzen aufgewacht und bis fünf Uhr liegen geblieben. Aufgestanden und erst einmal das Bett gemacht. Schon mal den Dienstrechner hochgefahren, damit früh morgens ggfs. Updates eingespielt werden können.

Der Arbeitstag ging dann ganz gut rum mit ein paar Telefonkonferenzen und einem weiteren Teil meiner Fortbildung via Videokonferenz. Wegen der überlasteten VPN-Verbindungen wollte ich meinen privaten Laptop benutzen, doch bei dem hat sich nach dem Lüfter nun auch das Display verabschiedet (ich vermute einen Wackelkontakt am Scharnier). Ich konnte glücklichweise auf das Chromebook ausweichen.

Mittags vegetarische Bolognese (hatte ich vor ein paar Wochen gekocht und die Reste eingefroren) mit Spagetti.

Ein bisschen nervös war ich heute schon, da sich ja der neue PC angekündigt hatte. Mit nur ein bisschen Verspätung stellte mir der freundliche UPS-Mann das große Paket vor die Füße und am Nachmittag konnte ich ihn endlich auspacken und anschließen. Den alten Laptop habe ich dann über den Fernseher gesteuert (HDMI sei dank) und konnte so noch ein paar Dateien von der Festplatte kopieren (der Rest lag eh in der Cloud). Nun konnte ich nach und nach ein paar Programme installieren und vor allen Dingen den unglaublichen Schrott von der Kiste schmeißen, die man heutzutage zu einem neuen Rechner mitgeliefert bekommt.

Ich werde wohl noch ein paar Tage brauchen, aber so langsam nimmt die Kiste Formen an und ich bin mit der Leistung usw. sehr zufrieden.

Gegen 22 Uhr zu Bett.

Gelesen, geguckt und gehört

Der Tod gehört wieder den Rechten | Republik

(Zitat) Besonders im Zentralorgan der Neuen Rechten, der «Sezession» unter der Ägide des rechtsextremen Vordenkers Götz Kubitschek, wird diese Rhetorik angewandt. Der dort tätige Heino Bosselmann (der sich selbst in der Risikogruppe sieht) schreibt etwa in mehreren Artikeln, dass der Tod angenommen werden muss. Nicht feige und sich versteckend, sondern mutig und mit kalter Gewissheit. Das ist die Idee eines heroischen Heldentodes und eines stoischen Aushaltens auf verlorenem Posten. (Zitat)

Wenn die Rechten gerne heldenmutig an Corona sterben möchten -- bitte sehr! Mich erinnert das immer stark an den alten Spruch: ,,Lieber tot als rot!''. Das sehe ich persönlich anders, weil mir mein Leben doch sehr lieb ist. Aber warum wollen die Rechten auch über mein Leben bestimmen? Was gibt denen das Recht, mich und andere Riskiogruppen sterben zu lassen?

Schnappschüsse

is doch ekelhAFD!

is doch ekelhAFD!

Landesbehördenhaus

Landesbehördenhaus

Was heute gut war

Dass der neue PC keinen Tag zu früh ankam!

18.05.2020: PC-Vorfreuden

  1. Die Nacht
  2. Der Tag
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Schnappschüsse
  5. Was heute gut war

Die Nacht

Sehr unruhig geschlafen. Schlimme Träume, böse Gedanken. Alte Wunden brachen auf. Gegen Morgen konnte ich mich wieder beruhigen.

Viel Wasser getrunken.

Mir träumte, die Ruhrbarone hätten einen Stand, wo sie gebrauchte Bücher für kleines Geld verkauften. Ich langte kräftig zu, denn es waren sehr schöne Bücher dabei, darunter ein Bilderbuch mit Hasen. Leider war mein Rucksack schon so voll: Als ich in ihn hinein schaute, war er eine innen eine vollgestopfte Abstellkammer. Selbst mehrere Bildbände hatte ich in der letzten Zeit mit mir rumgeschleppt!

Der Tag

Erst kurz nach neun auf der Arbeit gewesen. Immerhin hat die Fahrt ganz gut geklappt mit den ganz Postkutschenräubern und ihren maskierten Gesichtern. Die Sonne schien und die Laune hob sich. In der Bahn weiter ,,Lux Perpetua'' gelesen und im Zug die Blogeinträge der letzten Tage auf Vordermann gebracht.

* * *

Übrigens habe ich ganz vergessen zu erwähnen, dass ich mir bei Dell einen neuen PC (Danke an Lars für den Tipp!) und beim schwedischen Möbelhaus mit Duz-Zwang einen Schreibtisch bestellt habe. Ich bin nun sehr aufgeregt und hoffe, dass der Rechner bald eintrifft. Es liegt dann eine Menge Arbeit vor mir, das neue Gerät einzurichten.

* * *

Im Dienstgebäude ist es ruhig. Im E-Mail-Postfach liegt eine neue, seltsame Aufgabe. Die Zeit dehnt sich.

* * *

Heute will ich folgenden Fastenrythmus ausprobieren: Die erste Mahlzeit des Tages ist das Mittagessen und Abendbrot dann zu Hause. Es läuft ganz gut, nur nervt mich ein großer Appetit, die Vorfreude auf Putenschnitzel Hawai.

* * *

Auf meinem Schreibtisch stand übrigens ein kleiner Schokoladen-Osterhase (ich war schon echt lange nicht mehr im Büro) mit meinem Namen drauf. Den habe ich zum Nachtisch gegessen. Lustig: Ich esse einen Osterhasen, der genauso heißt wie ich!

* * *

Eine hoffentlich gute Nachricht: Der neue PC soll morgen geliefert werden! Aufgeregte Vorfreude durchspülte mich. Glücklicherweise konnte ich noch einen zusätzlichen Homeofficetag einlegen, um ihn in Empfang zu nehmen.

* * *

Die Rückfahrt nach Hause war unspektakulär. Es gab die üblichen Verspätungen und der Zug war nicht sonderlich voll.

Daheim dann ein eher schlechtes Telefonat. Es gibt Probleme mit der Schule und war wütend und genervt.

Mich mit Haushaltsarbeit ein wenig abgelenkt.

* * *

Abends geduscht und noch ein paar Zeilen gelesen.

Gelesen, geguckt und gehört

Es ist was ganz schlimmes passiert (Zum 87. Geburtstag meiner Mutter) | Studio Glumm

Sehr bewegend. Feuchte Augen bekommen.

* * *

Der 20-Billionen-Dollar-Raub | Kiezschreiber

;-)

Schnappschüsse

Karatebierkiosk mit Herz

Karatebierkiosk mit Herz

Wovon träumst Du nachts

Wovon träumst Du nachts

Was heute gut war

Der Abend, der Sonnenuntergang.

17.05.2020: Sofatag

  1. Die Nacht
  2. Der Tag
  3. Was heute gut war
  4. Schnappschüsse

Die Nacht

Zu spät ins Bett (Homekneiping) und unruhig geschlafen.

Der Tag

Katertag. Sofatag. Abends den Film ,,Die fast vergessene Welt geguckt und Unmengen Wasser getrunken.

Gegen 21 Uhr ins Bett, noch etwas gelesen (,,Lux Perpetua'').

Was heute gut war

Die Einsicht, dass man auch mal faul sein darf.

Schnappschüsse

VHS-Kassette im Efeu

VHS-Kassette im Efeu

Maurer

Maurer