18.07.2019 - Erschöpfte Teilhabe

22.07.2019 - Lesezeit: 3 Minuten

Die Nacht

Ein bisschen spät im Bett gewesen, da ich mich mit einem Kumpel verquatscht hatte. Sehr müde gewesen, tief geschlafen. Trotzdem in der Nacht zweimal wach und auf Klo gewesen. Gegen halb fünf am Morgen aufgewacht, sofort wach gewesen. Trotzdem Erschöpfung.

Der Morgen

Irgendwie hat es heute Morgen nicht gelohnt, Kaffee zu Kochen. Deswegen bin ich früher als gewohnt los und habe den frühen RRX bekommen, der baustellenbedingt schon um 05:40 Uhr in Duisburg abfährt. Viel zu früh im Büro, trotzdem wach und froh (Reim!).

Gelesen, geguckt und gehört

1. Nukleare Aufrüsung der Nato und die nukleare Teilhabe | Telepolis

Die Telepolis scheint eines der wenigen Medien zu sein, dass über die nukleare Teilhabe (bedeutet: Deutsche Bundeswehrpiloten würden im Kriegsfall us-amerikanische Atombomben ins Ziel bringen) berichtet. Was früher vielleicht mal für die Bundesregierunge einen Sinn gehabt haben mag -- weil man so wenigstens ein Mitspracherecht bei den verbündeten Atommächten hatte -- ist heute in meinen Augen nur noch totaler Quatsch. In Zeiten von Hyperschallraketen Jagdbomber mit Atombomben zu bestücken ist Irrsinn.

Aber für die Amis lohnt es sich: Zitat:

Die europäischen Alliierten müssen mit der Modernisierung der US-Atombomben ihre "nukleare Infrastruktur" modernisieren und dafür am besten die F-35-Kampfflugzeuge kaufen, die die neuen taktischen Atombomben B61-12 abfeuern können. Damit würden die USA ihren "nuklearen Schirm" noch stärker über den Alliierten ausbreiten und diese von sich abhängig machen. Belgien, Italien und die Niederlande sind mit den F-35 schon dabei, wie es mit der Türkei weitergeht, ist noch unklar. Deutschland hat sich noch nicht entschieden: Bundeswehr sucht neuen Atombombenträger.

2. US-Präsident Donald Trump attackiert Demokratin - Menge skandiert "Schickt sie zurück!" | GMX News

Ok, das war ein Fehler! Man sollte niemals auf diese Hascherl-Meldungen klicken, die nach dem Abmelden bei GMX erscheinen. In der verlinkten Meldung fand sich dann natürlich Seltsames:
Zitat:

Die vier Politikerinnen sind allesamt US-Staatsbürgerinnen mit Migrationshintergrund: Alexandria Ocasio-Cortez ist puerto-ricanischer Abstammung, geboren in New York; Rashida Tlaib ist Tochter palästinensischer Einwanderer, geboren in Detroit; Ayanna Pressley ist Afroamerikanerin, geboren in Chicago. Omar kam zwar in Somalia auf die Welt, wurde aber schon als Teenager in den USA eingebürgert.

Ayanna Pressley (laut Wikipedia ist sie in Cincinnati geborgen worden, laut Biographical Directory of the United States Congress in Chicago), als ,,US-Staatsbürgerin mit Migrationshintergrund'' zu bezeichnen, ist schon ein bisschen ulkig. Demnach hätte ja jeder Bürger der USA mit Ausnahme der Indianer einen Migrationshintergrund ...


Kieselfunk Lübeck

22.07.2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Reisefieber vor der Abfahrt

Angekommen

Die erste Nacht und die Hanse

Hafenrundfahrt

Fischrestaurant

Hansemuseum

Brauhaus und Ende


Die Mulmionen

18.07.2019 - Lesezeit: 3 Minuten

Physiognomie

Mulmionen sind Wesen, welche als besonders absonderlich beschrieben werden können. Sie sind meist von runder und abgeflachter, mitunter wanzenartiger Form und fast ausnahmslos ist ihre Haut schwarz.

Diese äußere Form wurde in der Vergangenheit häufig angezweifelt, angesichts vieler Berichte über Exemplare mit ganz anderen Körpern, jedoch muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass Mulmionen ihre Körperform frei wählen können und dies bei passender Gelegenheit auch hin und wieder gerne tun. Die Hauptform ist jedoch die runde, flache, wanzenartige.
Ausgewachsene Mulmionen in Normalform werden im Durchmesser ca. 2 Meter und in der Höhe bis zu 1 Meter hoch. An der vorderen Oberseite tragen sie zwei große, weiße, runde Augen und gleichmäßigen, ebenfalls runden Pupillen. Unter den Augen befinden sich zwei schräg sitzende Nasenschlitze und genau auf der Kante zwischen Ober- und Unterseite des Mulmion befindet sich der zahnlose Mund.

Getragen werden diese Wesen von einer Vielzahl von dünnen, halb durchsichtigen Tentakelbeinchen, welche ihnen eine erstaunlich elegante Fortbewegungsweise ermöglichen. Bei toten Exemplaren konnte man bis zu 200 Tentakelbeinchen zählen. Bei lebenden Mulmionen ist ein Zählen der Exetremitäten aufgrund ihrer hohen Bewegungsfreude nicht möglich. Die Länge der Beinchen beträgt zwischen 20 Zentimetern bis zu 10 Metern. Vieles spricht dafür, dass Mulmionen in der Lage sind, die Länge ihrer Tentakelbeinchen ähnlich wie ihre Körperform zu verändern.

Ernährung

Mulmionen ernähren sich von pflanzlicher Nahrung. Mit ihren Tentakelbeinchen rupfen Sie Grasbüschel aus und führen diese zum Mund. Mitunter grasen diese Wesen auch Büsche und Bäume ab.
Bestimmte Vorlieben scheinen sie dabei nicht zu haben.

Sozialverhalten

Mulmionen werden meist als Einzelgänger angetroffen, sie schließen sich jedoch auch zu Familienverbänden mit bis zu sechs erwachsenen Exemplaren zusammen - vermutlich, um sich gegenseitig bei der Aufzucht von Jungtieren zu unterstützen.
Trifft man in der Wildnis auf eine Gruppe von Mulmionen, so nehmen einige der ausgewachsenen Tiere die Jungtiere auf und verstecken sie zwischen ihren Tentakelbeinchen. Andere ausgewachsene Tiere (möglicherweise Alttiere) stellen sich zwischen die ,,Muttertiere'' und den Beobachter.

Einzelgänger beobachten häufig den Betrachter eindringlich, bevor sie sich abwenden und Fliehen.

Geschlechterverhalten

Es war bisher noch nicht möglich, beim Mulmionen unterschiedliche Geschlechter festzustellen. Es steht zu vermuten, dass sie Zwitter oder vollkommen geschlechtslos sind.

Erwähnungen in der Literatur

Bereits um 200 erwähnt der Dichter und Scholar Bremo von Tito Mulmionen in seinem Gedicht ,,Nebel am Kwand'' mit den Zeilen:

dort fern am Ebenenrand stehen Mulmionen und sehen Dich an.

Bremo von Tito spielt hier auf das offensichtliche Interesse von Mulmionen an menschlichen Tätigkeiten an. Häufig scheinen sie Menschen aus der Ferne zu beobachten, obwohl bisher keinerlei Versuche einer Kontaktaufnahme bekannt sind.


16.07.2019 - Müder Scan

17.07.2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Die Nacht

Unruhig geschlafen, von Symbolen geträumt.

Der Morgen

Müde. Gestern zu lange gearbeitet. Habe noch nicht meine Balance gefunden, was Arbeit und Ausruhen angeht. Gedanken purzeln durch den Kopf. https://www.focus.de/politik/ausland/us-politik-im-news-ticker-inakzeptable-angriffe-trumps-rassismus-geht-jetzt-sogar-den-republikanern-zu-weit_id_10929107.html

Kieselfunk

Die Scannenden

Gelesen, geguckt und gehört

1. "Inakzeptable Angriffe": Trumps Rassismus geht jetzt sogar den Republikanern zu weit | Focus

Hoffentlich nimmt sich Donald Trump nicht selbst ein Beispiel daran und geht in sein Heimatland zurück ... IIRC stammt der doch aus Deutschland ...

2. Mein Leben als Strippenzieher | Michael Wuliger

Was ist nur in die Leute beim Spiegel gefahren?
(Via Caasn)

3. Eine Nebenwirkung haben Globuli doch schon – alle die gleiche | Ruhrbarone

:-)

4. [Medienhype um die Klinikstudie der Bertelsmann-Stiftung | Telepolis][4]

Zitat:

Auffällig an der Krankenhausgeschichte, die gestern und heute auf allen Medienkanälen läuft, ist aber vor allem - wie so oft -, was nicht berichtet wird: Dass nämlich Dr. Brigitte Mohn nicht nur im Vorstand der Bertelsmann Stiftung sitzt, sondern zugleich Vorstandsmitglied der Rhön-Privatkliniken AG ist, eine Aktiengesellschaft also, die ein direktes finanzielles Interesse an der Schließung öffentlicher Krankenhäuser haben könnte.

5. Wie Medien Falsches berichten, weil es ins Narrativ passt | Telepolis

Wenn eine Meldung der italienischen Polizei frei dreht. Inzwischen gibt es wohl auch schon mehrere unterschiedliche Versionen der Polizeimeldung.


15.07.2019 - Meckernde Zombiebanken

16.07.2019 - Lesezeit: 3 Minuten

Die Nacht

In der Nacht gegen 2 Uhr aufgewacht und eigentlich schon aufstehwach gewesen. Jedoch wieder eingeschlafen. Mir träumte, ich hätte ein neues Büro in einem neuen Gebäude und dort würden die Türen mit Chipkarten und kleinen Sendern am Schlüsselbund geöffnet. Einer dieser Sender war sogar in einer Armbanduhr. Als ich die Uhr um das Handgelenk geschnallt hatte, fiel mir auf, dass es in denselben weiß-blauem Karos gemustert war wie mein Hemd. Mir gefiel das.

Befindlichkeit

Mir fällt auf, dass ich wieder montags sehr aufgeregt bin. Fast so, als würde ich auf eine Reise gehen, jedoch geht es nur nach Düsseldorf ins Büro. Mich wundert, dass ich schon seit Jahrzehnten im Berufsleben bin und trotzdem die Aussicht auf die Fahrt zur Arbeit meinen Puls hochjagd.

Der Nachmittag

Gegen halb sechs am Nachmittag (oder am frühen Abend, wie man's nimmt) bin ich plötzlich alleine in der Bibliothek. Ganz entspannt fahre ich die Rechner runter, schalte die Vitrinenbeleuchtung aus und packen meinen Rucksack. Frieden macht sich in mir breit.

Die Reise

Ich werde demnächst eine Reise machen und bin schon voller Vorfreude. Ich schaue auch schon mal, wo ich des abends mal fein essen gehen kann. Nachdem ich Google-Rezensionen, Tripadvisor, yelp und andere Meckerplattformen konsultiert habe, werde ich mich wohl vor Ort auf meine eigene Nase und meinen eigenen Geschmack verlassen.

Der Abend

Relativ lange gearbeitet und deswegen abends nicht viel Zeit gehabt: Ein paar Dinge aufgeräumt, geduscht, Tomatenbrote gegessen und ,,Oblivion'' gespielt. Dann wacker in die Heia.

Gelesen, geguckt und gehört

1. "Deutsche Bank" oder "Zombie-Bank" | Telepolis

Zitat:

Zwischen 2012 und 2018 schüttete die Bank Boni an Mitarbeiter in Höhe von etwa 17 Milliarden Euro aus, auch und vor allem an Investmentbanker, die so gar keine Erfolge vorzuweisen hatten. Meist schrieb das Institut Verluste, die sich in diesem Zeitraum auf knapp 6 Milliarden Euro summierten.
Ohne die Bonuszahlungen hätte unter dem Strich ein Gewinn von mehr als zehn Milliarden gestanden. Ausplündern nennt man das umgangssprachlich. Die Reißleine wurde nie wirklich gezogen und es ist die Frage, ob sie nun gezogen wird.

2. Demografie und Einwanderung: Frankreich klärt auf | Telepolis

Es scheint auch weiterhin so zu sein, dass sich die Geburtenrate der Eingewanderten schnell der Rate der Gesamtbevölkerung anpasst.

Drei Dinge, für die ich heute dankbar bin:

  1. Vorfreude,
  2. die Tomaten vom türkischen Supermarkte umme Ecke,
  3. alkoholfreies Weizen.

14.07.2019 - Ruhe und Comics

15.07.2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Die Nacht

Gut und lange geschlafen.

Der Morgen

Gemütlich in der Küche gesessen, Kaffee getrunken und mich an die bereits recht lange Instapaper-Liste gemacht. Doch die vollgestellte Küchenspüle schaut mich so auffordernd an, dass ich mich an die Arbeit mache: Die Küche will aufgeräumt und geputzt werden und das Badezimmer hat den Wischlappen auch mal dringend nötig.
Frisch ans Werk!

Der Tag

Viel Ruhe gehabt und viel ausgeruht. Einen Reiseführer gelesen (ich will noch nicht verraten, wann es wo hingeht. Zwischendurch Küche und Bad geputzt. Frühlingsrollen frittiert und genossen. Comics gelesen.

Befindlichkeit

Langsam sickert das Gefühl durch, dass ich mir auch Ruhe gönnen darf. Es mischt sich auf etwas Traurigkeit unter die Erleichterung. Ich weiß nicht, wo diese herkommt, sie ist aber auch nicht schlimm. Just sad.

Gelesen, geguckt und gehört

1. Klimawandel: Online-Pornos produzieren so viel CO2 wie Rumänien | heise.de

Also: Pornos runterladen!!! (Via caasn)

Drei Dinge, für die ich heute dankbar bin:

  1. Ruhe,
  2. Die Stadtbibliothek Duisburg mit ihrer großen Auswahl an Comics,
  3. Sonntage allgemein.

13.07.2019 - Der ewige Kreislauf

14.07.2019 - Lesezeit: 3 Minuten

Die Nacht

Tief geschlafen. Mir träumte, die Mutter meines Sohnes und ich lebten im Haus meiner Eltern. In der Nähe der Terrasse nervten Fruchtfliegen. Die Mutter meines Sohnes schoß mit einer kleinen Schleuder in einen Baum, um sie zu bekämpfen. Dabei fiel ein Buch heraus, was wohl schon länger dort oben zwischen den Ästen lag. Das Buch war zwar schon etwas aufgequollen vom Regen und schmutzig, aber man konnte es noch lesen. Der Titel lautete: ,,Wie man weniger Geld ausgibt''

Der Morgen

Aufgewacht mit Übelkeit. Der Kreislauf ist unten. Ich glaube, der Druck von Maatahabait war so stark, dass es nun zu einem Druckabfall gekommen ist. Das seltsam schwüle Wetter tut sein übrigens. Eimer ans Bett gestellt, musste aber doch nicht brechen. Elternbesuch abgesagt, Mutter traurig.

Der Nachmittag

Viel ausgeruht und geschlafen. Nachmittags ein bisschen Doku auf Youtube geguckt und den neuen Sandwichtoaster ausprobiert. Dann früh ins Bett.

Kieselfunk

Kreislauf

Gelesen, geguckt und gehört

1. Instagram outage caused chaos at Paris Fashion Week | page six

ROTFL!
(Via fefe)

2. Aufforstung wäre effektivster Klimaschutz | tagesschau.de

Na, dann mal los!
NA, DANN MAL LOOOOOOOS!1!! (Via fefe)

3. Layover in Frankfurt - GERMAN FOOD, Doner Kebab, and Sightseeing in Frankfurt, Germany!

Ich weiß nicht genau, warum ich dieses Video gesehen habe. Ich war fasziniert davon, einem fröhlichen Amerikaner dabei zuzusehen, wie er deutsches und türkisches Essen in sich hineinfuttert und es ihm schmeckt.
Mir war übrigens überhaupt nicht klar, dass Amerkanern Döner Kebap vollkommen unbekannt ist.

4. Dokumentation ,,Eine schrecklich nette Familie''

Sehr interessant. Ob sich Sam Kinison wohl sehr geärgert hat, dass er seinerzeit die Rolle des Al Bundy ausgeschlagen hat? Obwohl er bis zu seinem Unfalltod im Jahr 1992 ja wohl durchaus Erfolg hatte.

Drei Dinge, für die ich heute dankbar bin:

  1. Ruhe,
  2. Zeit,
  3. Schlaf

12.07.2019 - Die EU im Fluss

13.07.2019 - Lesezeit: 5 Minuten

Die Nacht

Ordentlich geschlafen. Die Erschöpfung hilft dabei natürlich. Mir träumte, ich wäre in der Ruhr schwimmen: Rüber nach Fröndenberg, dort in den Fluss gestiegen und durch tiefes, reines Wasser flussabwärts geschwommen. Zwischendurch kamen kamen Morlocks und schossen mit Pfeilen auf mich, doch ich bin einfach weggetaucht. Irgendwann nur noch fröhliche Menschen auf Gummibooten um mich herum. Später ging ich an Land und zog mich wieder an (meine Anziehsachen lagen zufällig dort). Ich wollte mir noch an dem netten Freiluftimbiss ein Bier holen, bevor es wieder nach Hause ging. Ich lief an vielen, schönen und edlen Restaurants und Cafés vorbei. Die Stadt Fröndenberg hatte sich ganz schön entwickelt!
Ich nahm mir vor, jetzt jeden Abend Schwimmen zu gehen.

Der Morgen

Länger geschlafen (bis ca. halb sechs) und das hat gut getan. Linker Fuß tut noch ein bisschen weh, aber er scheint sich zu erholen. Auch sonst fühle ich mich wacher und fitter.
Küche, Kaffee, Kohlenschaufeln (alliterationsbedingt).

Befindlichkeit

Langsam ebbt die Unruhe wirklich ab und das tut gut. Ich hoffe, ich kann mich jetzt wieder besser selber einfangen und mich auf das Wesentliche (das Leben) konzentrieren.

Der Nachmittag

Nach der Arbeit mit dem Anderson Shopper (Disclaimer: Ich bekomme nichts von denen. Ist keine Werbung.) in die Stadt. Dort Büchereiausweis verlängert, Reiseführer über Lübeck und ein paar Comics ausgeliehen. Zum Kodi und zu Rossmann und einige dringend benötigte Dinge gekauft. Fröhlich mir einen Sandwichtoaster gegönnt. Während ich im Kodi herumgelaufen bin, wurde mir aber schwummerig. Der Kreislauf macht nicht mehr mit. Fühle mich kaputt.

Der Aufruf

Esst mehr Käsetoast!

Gelesen, geguckt und gehört

1. Zwischenfall im persischen Golf: USA im Eskalationsmodus | Telepolis

Was erfahren wir wohl alles nicht? Interessant der Hinweis auf die ,,Ship to Ship''-Aktivitäten von Schiffen mit iranischem Erdöl.

2. Gemeinsame Armee und abgeschafftes Einstimmigkeitsprinzip | Telepolis

Das Gerumpel um die geplante EU-Kommissionspräsidentschaft Ursula von der Leyens geht weiter. Ein paar stichpunktartige Gedanken dazu:

  1. Das ganze Theater zeigt natürlich das Demokratiedefizit in der EU.
  2. Auf der anderen Seite zeigt die mediale Abdeckung des Themas, dass ,,EU'' so langsam aber sicher als wichtig erkannt wird. Hätte man sich vor, sagen wir, 15 Jahren so sehr für die Präsidentschaft der EU-Kommission interessiert?
  3. Mehr mediale Abdeckung sorgt auch für mehr Kontrolle durch die Öffentlichkeit.
  4. Die normale Reaktion auf EU-Themen ist ja hierzulande ja immer erst ,,Das berührt uns doch nicht, was da in Brüssel passiert!'' und dann -- wenn es konkret wird sich irgendwjemand irgendwas ausgedacht hat am grünen Tisch -- ,,Brüssel mischt sich in unser Leben ein!''. Dieser Teufelskreis aus Desinteresse und Empörung könnte mit mehr Demokratie und vor allen Dingen mit mehr Aufmerksamkeit seitens der Medien und der Wähler durchbrochen werden.

3. Homöopathie-Gesetz: Deutschlands schlechtestes Gesetz | maiLab

Meine Meinung: Homöopathische Mittel (nicht: ,,Arzneimittel'') sollten nicht wie Medikamente behandelt werden. Sie sollten analog zu den USA mit einem entsprechenden Warnhinweis versehen werden.

4. Filmtrailer: Ein ganz gewöhnlicher Held

Zitat:

Es muss wirklich toll sein so ein Job, wo Du nur herumsitzt und Bücher liest.''

5. Free Amthor | Bohemian Browser Ballett

Schlecky Silberstein ist einer schrecklichen Sache auf der Spur. Bitte unterstützt auch die Petition Free Amthor!

5. Serien auf Deutsch zu schauen ist viel toller, als alle behaupten | jetzt.de

Der Artikel spricht mir aus der Seele. Jetzt, wo ich bald auch mal Netflix ausprobieren will (in der Post-Maatahabaits-Zeit), ist das Thema für mich ja auch relevant: Gibt es Another Life jetzt auch auf deutsch oder soll ich mich trauen, die Originalfassung zu gucken und ggfs. nur 2/3 des Inhalts verstehen? Gibt es überhaupt eine deutsche Synchronfassung? Allerdings möchte ich noch hinzufügen, dass mir deutsche Untertitel auch genügen würden.
Lesen kann ich ja.

Drei Dinge, für die ich heute dankbar bin:

  1. Meinen Einkaufsshopper,
  2. Home-Office am Freitag,
  3. Duisburg als Wahlheimat.