Archive for May, 2010

Der schwarze Drache

Thursday, May 27th, 2010

Es hätte eine Patrouille sein sollen wie jede andere auch. Katraya war am späten Nachmittag aufgebrochen, begleitet von einem der Knappen, Matros war sein Name. Sie hatten den Lagerplatz hinter sich gelassen, wo die anderen Knappen, die Knechte und auch einige der Ritter mit dem Aufbau der Zelte beschäftigt waren. Katraya seuftze leise: Noch zwei Nächte in der Wildnis, und sie würden endlich wieder unter Dächern schlafen!

Der Wald war an dieser Stelle nicht besonders dicht und die Pferde suchten sich selbst ihren Weg.

Alles war friedlich und ruhig.

Ob sie beide zu unvorsichtig waren? Oder hatten sich die Wyrn einfach zu gut versteckt?

Der Pfeil zischte haarscharf an Katrayas Gesicht vorbei und traf den Knappen neben ihr seitlich in den Rumpf. Er durchschlug sein Wams wie ein dünnes Tuch.

Matros schnappte nach Luft und kippte vom Pferd. Instinktiv griff Katraya nach ihm, doch es war zu spät.

Er fiel zu Boden.

Ein Geschrei erhob sich und fünf oder sechs Wyrn tauchten aus dem Nichts auf.

Katrayas Pferd stieg hoch und schlug aus. Einer der Wyrn kippte nach hinten um.

Katraya zog ihr Schwert und schlug um sich. Ein weiterer Pfeil zischte heran, zerbrach aber an ihrer Rüstung.

Sie geriet in Panik. Ihr Pferd schrie auf und Schläge prasselten auf ihre Beine ein.

Dann begann ihr Sattel zu Rutschen!

Einer der Wyrn hatte den Sattelgurt durchgeschnitten!

Katraya fiel auf einen der Wyrn und konnte sich abrollen. Wie durch ein Wunder kam sie auf die Beine und wirbelte herum – gerade rechtzeitig, um einen von oben geführten Schlag abzuwehren.

Die Wyrn waren jetzt ein wenig vewirrt – mit so viel Gegenwehr hatten sie wohl nicht gerechnet. Ihr schwarzen Schnauzen zuckten. Die Krieger trugen Lederkleidung und einige von ihnen Mützen aus Fell. Offensichtlich handelte es sich um Nomaden.

Aber was machten die hier?

Doch Katraya hatte keine Zeit zum Nachdenken, denn die Feinde drangen nun weiter auf sie ein.

Das würde nicht gut enden!

Ein Keulenhieb traf sie an der linken Schulter und die Luft wich aus ihren Lungen. Beinahe hätte sie ihre Waffe verloren!

Das würde überhaupt nicht gut enden!

Katraya führte gerade einen Streich gegen den Wyrn mit der Keule, da ließ ein lautes Krachen sie alle zusammenzucken.

Etwas brach mit Gewalt durch das Unterholz.

Sie sah ihn zuerst:

Er war ganz in Schwarz gehüllt, sein Gesicht hinter einer dunklen Maske verborgen. Die Maske schien aus Eisen oder festem Leder zu sein und ließ nur Mund und Augen offen. Katraya konnte deutlich die Träne erkennen, die unter dem linken Auge eingraviert war.

Das einzig Helle an der Gestalt waren ihre Augen.

Sie waren eisblau und strahlten zornig aus den Sehschlitzen der Maske hervor.

Das Wesen bahnte sich seinen Weg durch den Wald wie ein schwarzer Drache, in den Händen einen großen Anderthalbhänder.

Die Wyrn wandten sich dem Neuankömmling zu.

Katraya nutze die Gelegenheit und stieß dem Feind neben ihr das Schwert in die Seite.

Der Schwarze teilte den ersten Wyrn mit einem Hieb von links oben nach rechts unten fast in zwei Hälften, dann dreht er sich um die eigene Achse und enthauptete den Nächsten.

Sie hatte noch niemals jemanden so kämpfen sehen!

Es war fast wie ein Tanz, die Bewegungen waren fließend und doch fraß sich der Stahl seines Schwertes unerbittlich durch Fleisch und Knochen seiner Gegner.

Nur einen Augenblick später befand sie sich mit einem anderen Wyrn im Kampf. Er war mit einer Art Säbel bewaffnet, konnte aber nicht sonderlich gut damit umgehen. Katraya trieb ihn mit gezielten Schlägen vor sich her, bis er mit dem Rücken an eine dicke Eiche stieß.

Seine kurze Verwirrung nutze sie aus und traf seinen Schwertarm. Blut spritzte auf und der Säbel fiel runter. Der nächste Streich riss dem Wyrn die Kehle durch. Sprudelnd glitt er zu Boden.

Es war auf einmal ganz still.

Katraya drehte sich um. Vor ihr stand der Schwarze. Um sie beide herum lagen die toten Wyrn. Der Mann (war es wirklich ein Mann?) hatte sein Schwert in die Linke genommen, hielt die recht Hand vor seine Brust. Er deutete eine Verbeugung an.

Seine Stimme war ganz leise, wie ein lautes Flüstern. Fast ein Krächzen:

“Zu Euren Diensten!”

Katraya stand da mit offenem Mund und konnte nur in diese hellen Augen sehen.

Dann hörte sie jemanden laut aufstöhnen.

Matros!

Ohrentalg 169 – Biercast Herforder Maibock

Tuesday, May 25th, 2010

Hier entlang …

Der schwarze Weg. Geh hier nie im Dunkeln lang! Böse Dinge lauern hier.

Sunday, May 23rd, 2010

Image posted by MobyPicture.com
- Posted using MobyPicture.com

Zäh fliesst die Zeit, bis die Freitagspizza kommt.

Friday, May 21st, 2010

Image posted by MobyPicture.com
- Posted using MobyPicture.com

Entspannung auf dem Balkon. Es grünt.

Friday, May 21st, 2010

Image posted by MobyPicture.com
- Posted using MobyPicture.com

Wickeln auch für Männer

Tuesday, May 18th, 2010

Das erinnert mich an die Zeiten, an denen ich überall nach Wickelmöglichkeiten für meinen Sohn gesucht habe. Gewickelt wurde zur Not überall: Auf Bierbänken, Tischen, Stromkästen …

Bei IKEA gibt es sogar auf dem Herrenklo Wickelplätze!

Glückliches Schweden!

Ohrentalg 168 – Biercast Obolon

Monday, May 17th, 2010

Hier entlang …

Lustige Gesellschaft

Sunday, May 16th, 2010



Gesehen im Landschaftspark Duisburg-Nord

!!

Friday, May 14th, 2010

Gesehen in Duisburg-Meiderich.

Zyklop

Monday, May 10th, 2010



Gesehen im Landschaftspark Duisburg-Nord