27.11.2019: Seelenheil durch Bibliotheksbesuch

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Seelenheil durch Bibliotheksbesuch


Gedankensalat

Ich will dann hier wieder doch ein paar Zwischenüberschriften nutzen. Sonst wird es mir zu unübersichtlich. Die Struktur soll aber recht einfach bleiben.


Wieder schlecht geschlafen, obwohl ich keinen Grund dafür finden kann: Keine innere Unruhe, keine quälenden Gedanken. Schlafe ich vielleicht zu viel? Dann müsste sich mein Schlaf sonst verbessert haben. Ein Paradoxon! Da ich morgen wieder zur Arbeit möchte, werde ich heute am frühen Abend wohl wieder eine Froschpille nehmen.


Mir träumte, wir waren auf einer Gruppenreise und am letzten Tag stand ich früh auf, um meine Sachen zu packen. Auch mein Bett musste ich abziehen und die Bettwäsche abziehen. Die Prinzenmutter stand nach einigem Lamentieren auch früh auf und wir erinnerten uns an gemeinsame Fahrten, bei denen ihre Freundin T. immer zu spät zum Bus gekommen war.

Später ging ich noch in ein alternatives Kneipenprojekt. Der Raum war groß und schmucklos, auf das Desentliche reduziert. Für Getränke wurde nur eine Spende erwartet, deren Höhe man selber festlegen konnte. Mir erschienen 3,50 Euro für ein großes Bier angemessen.

Eine junge Frau, die auch zu unserer Gruppe gehörte, kam zu mir und meinte, ich müsse mir noch die Haare bürsten. Dabei lachte sie fröhlich und erst jetzt fiel mir auf, wie hübsch die Dame doch war. Ihre Haut hatte die Farbe von Milchkaffee und sie hatte äußerst bezaubernde Lachgrübchen in den Wangen. Ihre Figur war zum Niederknien. Sie hieß N'Tscho und war erst vor kurzem nach Deutschland geflüchtet. Trotzdem konnte sie sich schon sehr gut verständigen. Sie hörte gar nicht damit auch, mich fröhlich anzulachen und mit mir zu sprechen. Es war ganz klar, dass sie mich sehr gut leiden konnte. Warum nur sprach sie erst jetzt mit mir?

Ich sagte zu ihr, dass ich mich jetzt um meine Haare kümmern würde, denn wir müssten ja bald zum Bus. Sie nickte und meinte, sie würde auch noch ihre Spritze bekommen. Mir fiel ein, dass man uns erzählt hatte, dass sie von der Flucht derartig traumatisiert war, dass sie vor längeren Fahrten immer eine Beruhungsspritze bekommen musste.

Sie flirrte noch ein paar Momente um mich herum und ich muss zugeben, dass ich ihre Freundlichkeit sehr genoss.

Dann ging ich ins Bad.


Deutsche beim Einkaufen. LOL.


Pasta im Parmesanlaib -- sind die Leute nun endgültig verrückt geworden?


Vormittags das erste Mal mit der neuen Runde Physiotherapie begonnen. Nun steht leichtes Gerätetraining auf dem Plan. Die Gewichte spüre ich kaum, doch die gerade Haltung ist ganz schön anstrengend.

Am frühen Nachmittag metere ich durch die Stadt und mache in der Stadtbibliothek eine kleine Pause. Ich sitze im kleinen Café und gehe mein Notizbuch durch. Ein paar Dinge daraus will ich nach und nach hier einfließen lassen.

Notizen aus dem Notizbuch

25.10.2019

Kino, ,,Gemini Man'' mit Will Smith. Ich gönne mir eine ,,kleine'' Cola Zero. ,,Klein'' bedeutet hier einen halben Liter. Andere Gäste schleppen Pappwannen voller Nachos in Käsesoße und veritable Fässer mit Softdrinks in die Kinosäle. Was ist nur los mit dieser Welt?

Die Verkäuferin hinter dem Popcorntresen trägt ein Namensschild mit dem Aufdruck ,,Baby Groot''. Sie ist aber in ihrer Brillenschlangenhaftigkeit deutlich süßer als die Gestalt aus den Filmen.

Neben mir sind fast nur Zweiergrüppchen im Kino. Mein aber gilt aber den Menschen, die wie ich alleine hier sind. Warum sind sie hier? Warum alleine? Sind sie ein Fan des Hauptdarstellers? Sind sie einsam?

26.10.2019

U-Bahn-Haltestelle Dortmund Stadtgarten. Der Boden in der U-Bahn klebt. Ein verlebtes Trinkerpärchen küsst sich auf den Mund. Es riecht nach Alkohol.


Was tun, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausscheiden?

Ganz einfach: Popo abputzen, Hände waschen!

Kieselfunk

Innenhafen