27.02.2020: Ohne Mütze

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

Das Leben ist schön

Das Leben ist schön

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Unruhig geschlafen. Nervöse Zustände. Träume nicht erinnerlich. Ibuprofen wegen verstärkten Rückenschmerzen am Abend.

Der Morgen

Um kurz nach vier Uhr glichtweckert worden. Wollte erst noch eine Stunde Schlaf nachlegen, dachte aber dann: ,,Hey! Du bist ja eh schon wach! Also steh ruhig auf!'' und tat dies dann auch. Kaffee, Rucksack packen, neue Hose anziehen (sitzt doch ein wenig stramm!), Bloggen, Feeds lesen.

Draußen bölken um zwanzig vor fünf ein paar Betrunkene herum. Bei solchem Geschrei bekomme ich es immer mit der Angst zu tun, dass da jemandem Gewalt angetan wird, aber in Wirklichkeit tun sich die Leute ja nur selber Gewalt an.

Die Mütze

Gestern hat sich meine geliebte Schiebermütze auf die große Reise um die Welt gemacht. Erst hätte ich sie fast im Zug vergessen und bin noch einmal in den Zug rein- und mit ihr wieder rausgestürmt. Das hätte mir eine Warnung sein sollen: Mit dem guten Schal ist eine Schiebermütze ein verliergefährdeter Gegenstand zuviel. So leb denn wohl, liebe Mütze!

Das Buch

Letztens habe ich mich übrigens vertan: Statt Feuertaufe lese ich gerade von Sapkowski das Buch ,,Zeit des Sturms'', ein relativ junges Buch des Autors. Ich freue mich schon auf das Weiterlesen!

Republik-Monatsabo

Nach dem augenöffnenden Interview mit Nils Melzer über die Folter an Julian Assange und nachdem ich dort gerne immer wieder Artikel lese, gönne ich mir und vor allen Dingen Republik.ch ein Monatsabo.

Das will ich wenigstens ein paar Monate laufen lassen, um dieses Online-Magazin zu unterstützen.

Bludit-Update

Gestern auf die aktuelle Version von Bludit geupdatet. Dazu muss man die neue Version einfach nur drüberbügeln. Der Schreck war groß: Das Backend ist weg!

Bis mir dann auffiel, dass ich auch die .htaccess überschrieben hatte. Also einfach die Version aus dem Backup hochgeladen und alles läuft problemlos.

Verantwortung

In Zeiten der Pandemie sollten sich die Menschen auf ihre eigene Verantwortung besinnen. Sie sollten meiner Meinung nach u.a. folgende Dinge beachten:

  • Habe ich genügend Vorräte für ein paar Tage zu Hause, damit ich im Krankheitsfall nicht auch noch Einkaufen muss?
  • Habe ich ein paar fiebersenkende Medikamente da?
  • Habe ich ein Fieberthermometer?
  • Regelmäßig gründlich die Hände waschen ist kein Allheilmittel, senkt aber das Infektionsrisiko! Ausserdem schützt man anderen, falls man selber infiziert ist.
  • Sich nicht ins Gesicht fassen, vor allen Dingen, wenn man sich ,,draußen'' aufhält!
  • Bei Krankheit zu Hause bleiben! Man steckt sonst nur seine Arbeitskolleginnen und -kollegen oder die Kunden an!
  • Hände waschen nicht vergessen!
  • Wenn es geht, Abstand zu anderen Leuten halten!
  • In die Armbeuge husten!
  • Unnötige Menschenansammlungen und Veranstaltungen vermeiden!
  • Erwähnte ich schon das Händewaschen?

Leider denken die meisten Menschen ja immer nur an sich, aber vielleicht kann so eine Pandemie sie mal aufrütteln.

Auch Politik und Verwaltung können lernen: Ein ehemaliger Chef von mir ist ein großer Fan von ,,Just in Time''-Lieferung. Dinge werden doch ganz einfach immer und überall zum nächsten Tag geliefert! Denkste!

Es sollten für zukünftige (und vielleicht noch gefährlichere) Pandemien eine gewisse Menge Schutzkleidung und Desinfektionsmittel vorrätig sein. Auch wenn man dazu wieder Lageristen einstellen muss.


Die Schulungsveranstaltung ist gut gelaufen. Die Kollegin und ich waren erst ziemlich nervös, sind dann aber gut reingekommen. Es gab auch über unsere gemeinsame Vorgesetzte Lob, das uns sehr gefreut hat.

Nach dem Feierabend noch ein Buch in die FH Düsseldorf zurückgebracht und mit der S1 nach Duisburg gefahren. Den Abend total platt auf dem Sofa verbracht.

Gedankensalat

Liebe in Zeiten der Schweinepest.


Es geht ganz schnell von fröhlichem Tanzen im weißen Kleid auf der Blumenwiese zu ängstlichem Verkriechen unter den nächsten Stein.


Wenn ich als Kind von draußen ins Haus kam, wurde ich jedes Mal von meinen Eltern ermahnt, ich solle mir die Hände waschen. Das war nervig und irgendwann als großer Bursche habe ich das trotzig sein gelassen. Nun muss ich mich selber dazu zwingen, mir die Hände gründlich zu waschen.

Das ist noch nerviger.

Gelesen, geguckt und gehört

Türkei will Nato-Unterstützung für ihre Syrien-Invasion | Standard

Die Türkei hat ein Problem mit ihrer neuen Luftabwehr aus russischer Produktion: Die will nämlich keine russischen Flugzeuge abschießen. (Via Fefe).


Terrorabwehrzentrum im Einsatz gegen satirisch verfremdete Plakate | Telepolis

(Zitat) Auch das Berliner Verfahren wurde eingestellt, nachdem der Anwalt des Angeklagten den Schaden beziffern wollte, der durch Adbusting-Aktionen entstanden ist. Wenn ein Plakat ausgetauscht aber am Ort zurückgelassen wurde, kann er höchstens im Centbereich beziffert werden. (/Zitat)


Ehemaliger Google-Entwickler warnt: „Wir sind auf dem direkten Weg ins digitale Mittelalter“ | Tagesspiegel

Nix Neues erst einmal: Apps und Dienste fressen die Aufmerksamkeit der Menschen und kotzen Extremismus und Menschenfeindlichkeit aus und daran wird sich erst einmal nichts ändern.