25.03.2020: Durchseuchung im Gruppenchat

  1. Fotos
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Fotos

Rewe on tracks

Rewe on tracks

Tagesgeplätscher

Die Nacht und der Morgen

Die Nacht war, wie bereits gestern erwähnt, mehr oder weniger schlaflos. In den frühen Morgenstunden dann doch hier und da etwas Schlaf zusammengeklaubt. Morgens habe ich dann den Wecker ausgeschaltet und bin sofort wieder eingeschlafen. Das Ergebnis: Erst um Viertel vor neun in der Bibliothek, obwohl ich sie um acht Uhr hätte aufschließen müssen. Immerhin ist coronabedingt momentan so wenig los, dass das sicher keiner gemerkt hat.

Der Arbeitstag

Man merkt, dass ich die Leute so langsam ins Homeoffice reinwuseln, denn die Anzahl der Anfragen steigt. Auch haben wir unsere Leserinnen und Leser mal auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, dass man sich auch gerne temporär aus Zeitschriftenumläufe streichen lassen kann. Wir tragen die Abewesenheit dann in unser System ein und die Leute tauchen in dieser Zeit nicht auf den Umlaufzetteln auf. Ist die Abwesenheit rum, werden sie bei neuen Heften automatisch wieder an ihren Platz gesetzt.

Das kam ganz gut an und natürlich mussten wir hier und da ein wenig beraten und erklären.

Der Gruppenchat in unserem Voice-over-IP-Client entwickelt sich immer mehr zum nützlichen Kommunikatinskanal zwischen den Indianern in der Prärie (also: Vor Ort. Also: Ich) und denen im Tipi (Homeoffice).

Mittags gab es in der Kantine Bami Goreng mit Nudeln und Salat und es war gut. Ich gönnte mir ein Stück Käsekuchen zum Nachtisch.

Am Nachmittag hin und her gehüpft und irgendwann wurde der Parkplatz leerer und die Sonne wanderte und es wurde dunkler in der Bibliothek, bis dann die Reinigungskraft mit dem kräftigen osteuropäischen Akzent (,,Akzent'' ist dabei eine höfliche Untertreibung, denn ich verstehe kaum ein Wort von ihr) erst einmal -- Hauruck! -- das Licht einschaltete und sich an ihre Arbeit machte.

Der Abend

Relativ lange gearbeitet. Die Rückfahrt verlief recht angenehm und zügig. Daheim schnell die Eltern in der alten Heimat angerufen, danach die Prinzenmutter und den Thronfolger. Fischröllchen gemampft, geduscht.

Die Java-Nachhilfe verlief ganz gut: Dem Thronfolger scheinen die Java-Klassen nun ein Begriff zu sein und bis zur Vererbung ist es da nur ein kleiner Schritt. Heute soll er mit seinen Aufgaben schon mal anfangen und heute Abend kann ich ihm dann noch ein paar Fragen beantworten, falls er welche hat (ja, er hat sicher welche).

Gegen halb elf ins Bett.

Gedankensalat

Das Internet wird erdrosselt und alle haben Angst wie weiland Ende 1999.

Ich denke an meinen vollen Bücherschrank und an Kerzen.

Gelesen, geguckt und gehört

Diese Fotos von leeren Straßen und Plätzen sind wirklich beeindruckend.

Via

Kieselfunk

53 Kameraplanänderungen für alte Punkfotografen

Link zur Episode

Das neue Smartphone wird geschoben und stattdessen eine Kompaktkamera bestellt. Ich erinnere an Robert Gleim (Link in den Show Notes).

Interviewspaziergang mit Robert ,,ar/gee'' Gleim (gest. 2019): https://duessel-flaneur.de/mit-richard-gleim-an-der-duessel