24.03.2020: Kalte, klare Luft!

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Streets of Haarlem

Streets of Haarlem Was bin ich froh, dass ich vor der Corona-Krise noch in den Niederlanden war!

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Relativ gut geschlafen. Ich bin zwar immer wieder wach geworden und musste mal für kleine Leichtschläfer, bin aber immer wieder gut zurück in Morpheus' Arme gekommen. Träume nur in kleinen Splittern erinnerlich.

Der Morgen

Obwohl ich schon viel früher wach war (so um drei Uhr), bin ich erst um halb sechs aufgestanden. Die Erschöpfung und auch die Tablette vom Abend vorher saßen mir noch in den Knochen. Trotzdem ganz gut aus dem Bett gekommen. Die Tasche gepackt und um kurz nach sechs Uhr los gegangen. Auf den Straßen Duisburgs war wenig los, es war aber nicht wirklich ausgestorben. Der Himmel war strahlend blau und es waren nahezu keine Kondensstreifen zu sehen. Glücklich den RE1 um zwanzig nach sechs bekommen. Der Zug war relativ leer, die Fahrt angenehm.

Befindlichkeit

An meiner Stimmung während der Fahrt konnte ich erkennen, dass es mit der Psyche wieder bergauf ging und ich war voller Hoffnung, dies auch über den Tag halten zu können.

Und ewig grüßt das Klopapier

Gestern habe ich eine Nachricht von jemandem erhalten, der in einem Heim für Kinder und Jugendliche arbeitet. Denen geht zur Zeit das Klopapier aus und sie bekommen nirgendwo neues, weil die Hamsterdeutschen alles wegkaufen.

Das ärgert mich sehr.

Auf der Arbeit

Auf der Arbeit war ich erstaunlich motiviert. Der verbesserte Schlaf brachte Energie. Das fühlt sich gut an. Durch das geöffnete Fenster strömt frische, kalte Luft in die Bibliothek.

Blogroll

Mir ist aufgefallen, dass ich ja gar keine Blogroll hier habe. Mal schauen, ob ich dazu komme, das in den nächsten Tagen mal zu ändern.

Der Abend

Mit dem Thronfolger die Objektorientierung angegangen. Beim Erzeugen eines Objekts selber wieder an meinem Lieblingsfehler verzeifelt (versucht, mit einer statischen Methode eine nicht-statische Klasse anzusprechen). Viel gesucht und geflucht und dann eine Lösung gefunden, die eigentlich keine Lösung ist: Natürlich kann ich auch meine Klasse statisch machen -- aber wie kann ich eine Instanz einer nicht-statischen Klasse erzeugen, wenn mein Programm in einer statischen Main abläuft? Ich habe mal wieder das Gefühl, dass Java es sich selber unnötig kompliziert macht.

Die Nacht

Die Java-Sache ging mir nicht mehr aus dem Kopf und ich konnte nicht Einschlafen. Auch hatte ich aus Frust vor dem Schlafengehen noch Banenenmilch und getrunken und etwas gegessen und dann kamen auch noch wieder die Ängste und die bösen Gedanken hoch. Irgendwann habe ich mir dann die Java-Lehrbücher geholt und habe darin gesucht und die (siehe oben) Nicht-Lösung gefunden. An einen geregelten Schlaf war nicht zu denken -- ich glaube, ich muss in das Thema mal

Gedankensalat

Einen Vorteil hat es schon, wenn ich ganz alleine in der Bibliothek bin: Ich kann die Heizung runter drehen und so viel Lüfte wie ich will. :-)

Außerdem kann ich in der Bibliothek laut Singen.

Gelesen, geguckt und gehört

Besuch – ist der weiter erlaubt? | law blog

(Zitat) Allerdings hat die Landesregierung richtig gehandelt, wenn sie keine Regelungen trifft, die letztlich nicht überprüfbar sind. Schwer vorstellbar nämlich, dass Ordnungsämter oder die Polizei sich Zutritt zu Wohnungen verschaffen, um dort Kontrollen vorzunehmen. Überdies sollte man auch keine Möglichkeiten eröffnen, auf welche die „Blockwarte“ unter unseren Mitbürgern nach Jahrzehnten erzwungener Inaktivität nur warten. (/Zitat)


Die drei dümmsten Sätze zur Pandemie -- eine schöne Sammlung!

Via Christian


Das Blog von Richard Gleim (verstorben 2019) habe ich immer gerne gelesen. Beim Lesen dieses Interview-Spazierganges mit ihm an der Düssel kommen Blogerinnerungen auf.

Kieselfunk

52 Hamster-Dickpics

Link zur Episode

Asoziale Hamsterkäufer und ein kleines Lied.