KieselBlog

Flusskiesels Notizen

2022-06-12 Sonntag - Selbsthass am Toilettenrand

Ich wache früh auf und stehe schon um halb sieben in der Küche und koche Kaffee. So früh stehe ich sonntags selten auf!

In der Nacht träumte mir, dass ich in ein großes Ministerium ginge. Dort war in der Bibliothek mein Arbeitsplatz. Ein Handwerker kam vorbei und fragte nach, wo er sich denn mal eben umziehen könne. Ich überließ ihm mein Büro und setzte mich an einen Platz mitten in der Bibliothek. Dort hüpften Frösche herum, welche ich begeistert fotografierte.

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Wieder herrscht in mir eine Mischung aus Nervosität und Müdigkeit. Ob es wohl hilft, die Todo-Liste für heute abzuarbeiten??

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Stellt Euch mal vor, man müsste für Windräder ganze Landschaften umgraben, Menschen enteignen und jahrhundertealte Häuser abreißen.

Dann wäre was los!

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Ich habe die E-Petition beim Deutschen Bundestag für das dauerhafte Angebot eines 9-Euro-Tickets mitgezeichnet.

Begründung: Das wäre ein erster Schritt zum fahrscheinlosen Nahverkehr. Außerdem hat die Einführung des 9-Euro-Tickets bisher schon auf die Politik Druck ausgeübt, den ÖPNV zu verbessern.

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Endlich habe ich es geschafft, das Bad zu putzen! Ich bin nass geschwitzt und glücklich.

Am Nachmittag gerate ich in einen Strudel von Selbsthass und Selbstverletzung, fange mich dann aber wieder. „Therapiegeschenk" nennt man so etwas.

Ich backe mir eine türkische Pizza zum Abendessen auf. Auf dem Balkon höre ich eine Folge ,,Verbrechen der Vergangenheit''

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Das Wetter ist schön: Blauer Himmel, ein angenehm kühler Wind weht.

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Ich lebe am Toilettenrand der Gesellschaft.

(Natürlich nicht wirklich: Mir gefällt nur die Formulierung).

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Bettunlust.

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Müde, müde. Früh zu Bett.