KieselBlog

Flusskiesels Notizen

2022-05-04 Mittwoch

Gut geschlafen. Die Träume waren eher unangenehm voller gehackter und peinlicher Porno-Smartphones. Auch spielte eine Art Laserpointer eine Rolle, mit dem man Menschen zerschneiden konnte. Bei einem Ideen-Casting zu einer neuen Serie bei Netflix schlug ich vor, dass auch ein sehr großer, schlanker Mann darin vorkommen solle.

Leicht gerädert aufgestanden. Der gestrige lange Arbeitstag mit dem darauf folgenden Kinobesuch war dann doch ein bisschen zu anstrengend gewesen, weswegen sich der Wecker von sechs auf sieben vorstellte.

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Die Welt draußen ist hell, klar und frisch.

Die Bahn ist voller Schüler, den RR X erreiche ich ohne Hast.

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Leider muss ich heute an einer Mammutvideo schalte teilnehmen. Bei der Ankündigung „Wir machen keine Pause" dreht sich mein Gehirn im Schädel schmerzhaft um die eigene Achse.

Nach der Schalte brummt und rast der Kopf. Der Geist sucht hirnwindungsringend noch Ablenkung.

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Die achtsame Ratio schaltet sich ein und mahnt zur Ruhe. Ich schreibe diese Zeilen und schaue aus dem Fenster.

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Ich braue durch den Tag und mache gegen 19 Uhr Feierabend. Um weiter in Bewegung zu bleiben, gehe ich zu Fuß zum Bahnhof.

Eine Dame kommt mir entgegen. Sie lächelt, während sie ihr Gesicht in den Schein der untergehenden Sonne recht.

Es gibt viele neue Sticker auf dem Weg. Ich muss mal aufs Klo und ich kehre in „mico's BAR" ein. Eine Dartspielgemeinschaft ist zugange. Gemütlich hier! Ich will hier aber nicht versacken.

War ich nicht schon mal hier?

Lange vor Corona?

Die Thekenfrau schreibt meinen Vornamen auf den Bierzettel. Warum? Damit ich ihn beim Bezahlen noch weiß?

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Gedacht dem Falle, man würde aus allen verstaubten Schnapsflaschen in allen Kneipen der Welt die Reste zusammen kippen:

Wie lange wäre man dann besoffen?

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Einfach mal sein ganzes Leben ausdrucken!

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Kaum hast Du den bösen Endgegner besiegt, ist plötzlich alles voller Elbenkacke!

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Nachts Sodbrennen.