KieselBlog

Flusskiesels Notizen

2022-01-10 Montag

Am Wochenende ordentlich ausgeruht und die Batterien zumindest teilweise wieder aufgeladen. Die Nacht von Sonntag auf Montag war erstaunlich gut.

Gegen fünf Uhr aufgestanden, mich jedoch vor dem Homeoffice noch für ein Stündchen hingelegt.

Übrigens habe ich meinen E-Book-Reader reaktiviert und das Buch „INITIUS" drauf geladen.

Nach einer kurzen Videokonferenz musste ich mich beeilen, um rechtzeitig zu meinem Termin beim Hausarzt zu kommen. Die Sonne schien und die Gehwege waren glatt.

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Die Untersuchung hat nichts ergeben. Morgen früh muss ich noch einmal hin, um Blut und Pipi abzugeben.

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Im Homeoffice nur das Nötigste gearbeitet. Auch wenn es mir besser geht, habe ich immer wieder mit Erschöpfungszuständen zu kämpfen.

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Meine neue Jacke ist angekommen! Es handelt sich um eine Art Parka und gefällt mir ausnehmend gut. Ich fühle mich in der Jacke, als hätte ich den Pelz gewechselt. Zusammen mit der neuen Tasche und dem Remarkable 2 kann das neue Jahr gerne kommen!

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Beim Lieblings-Barista haben sie gerade keinen selbstgemachten Eistee sondern nur so eine süße Arizona-Plärren. Brrr...

Die Menschen flanieren durch die Stadt und genießen die Wintersonne.

In meinem Inneren steigt die Unruhe knisternd an. Gerne wäre ich jetzt weit weg und könnte über grüne Hügel laufen.

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Ich freue mich jetzt schon (15 Uhr) auf mein Bett.

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Es ist wundervoll kalt draußen. Zusammen mit meiner neuen dicken Joppe denke ich, das Frühjahr dann doch überstehen zu können.

Hoffnung keimt.

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Ich gehe aus der heutigen Gruppenitzung stabilisiert raus und breche spontan mit meinem Vorhaben, die Gastronomie weiträumig zu meiden. Ich besuche nämlich das „Ostende" , um eine Portion Pide zu erhaschen.

Gedanken und Gefühle fließen.

Am Nebentisch planen junge Menschen ein großes Event, Sie sind sehr engagiert und konzentriert.

Die/der/das Pide schmeckt mal wieder echt gut und ich fühle innere Wärme , aber auch den Drang, nach draußen in die Kälte zu gehen.

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Später werde ich gebeten, wegen Corona-Abstand den Tisch zu wechseln. Ich füge mich natürlich und gründe sofort einen Vertriebenenverband.

Am Nebentisch entsteht eine Diskussion über Scotch und ich möchte spontan meine OP-Maske essen.

Ich glaube, so langsam muss ich nach Hause.

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Ich laufe in meiner neuen Jacke durch Neudorf. Die Luft ist sphärisch. Ein paar Aliens radeln vorbei. Daheim lege ich ein paar Flaschen Bier vom Balkon zum Aufwärmen in den Kühlschrank.

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Abends zwischen Buchseiten und Zeilen zur Ruhe gekommen.