KieselBlog

Flusskiesels Notizen

2022-01-03 Dienstag

Nach einem recht erquickenden Nachtschlaf bin ich um viertel vor fünf recht dynamisch aufgestanden. Mir träumte, mich würde eine Tigermücke in die linke Handfläche stechen, was sehr schmerzhaft war. Ich versuchte, die Mücke zu zerdrücken , jedoch stach sie dadurch nur noch mehr.

Da kamen viele kleine Frösche und retteten mich.

Nach dem Anziehen und der üblichen Medikamenteneinnahme machte ich einen frühmorgendlichen Spaziergang durch menschenleere, nasse Straßen.

Die ersten 3.000 Schnitte hatte ich dadurch schon mal auf der Uhr.

Zum Frühstück Spiegeleier auf Brot, dazu Kaffee.

Der Nachtschlaf schien doch nicht so gut Gewesen zu sein, denn mir fielen plötzlich die Augen zu. Ich döste noch eine Stunde im Sessel, bevor ich mich frierend ins Homeoffice setzte.

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Den restlichen Vormittag plätschert Regen auf Duisburg hinab. Es war also doch sehr gut, dass ich schon früh morgens meine Runde gedreht habe.

In der Mittagspause hatte der Regen so weit nachgelassen, dass ich zum Haushaltswarendiscounter laufen konnte. Als ich wieder vor dem PC saß, war die Anzahl meiner Schritte schon auf über 7.000 angewachsen.

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Später kamen traurige, melancholische Gedanken über gebrochene Herzen auf. Sehr gefühlige Stimmung, jedoch habe ich auch den Eindruck, momentan stark mit der Welt verbunden zu sein.

Die Wunderschöne ist mir so fern wie nie und das ist wohl auch gut so.

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Meine private Todo-Liste füllt und füllt sich und ich kämpfe gegen das Gefühl an, mein Leben nicht auf die Reihe zu bekommen.

Immerhin ist das Bett mit frisch gewaschener Wäsche bezogen!

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Im Laufe des Tages stieg die innere Unruhe immer weiter an. Leider habe ich diese Unruhe mit Dynamik verwechselt und versuchte instinktiv, diese mit Aktivität und Ablenkung (z.B. dem dauerhaften Hören von Podcasts) zu bekämpfen.

Ein Einkauf im Edeka überforderte mich total: Viel zu viele Waren, viel zu große Auswahl, viel zu viele Menschen.

Das war furchtbar!

Abends war ich dann vollkommen erledigt und anstatt ins Bett zu gehen, wollte ich mir etwas Gutes tun und mir was kochen. Dabei war ich total hektisch, aber der Schnitzelpfannenauflauf ist trotzdem gut gelungen.

Überflüssig zu erwähnen, dass ich viel zu viel gegessen habe.