KieselBlog

Flusskiesels Notizen

18.02.2020: Fettlose Belohnung

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

PENIS!!

PENIS!!

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Der Schlaf wurde zwar noch immer häufig unterbrochen, langsam geht es aber besser. Aufgestanden um 3:55 Uhr (ja, Sie lesen richtig!) nach einigen unangenehmen Träumen: Mir träumte, ich müsste auf eine weite Reise gehen und am Bahnhof (ich wartete auf die S-Bahn zum nächsten größeren Bahnhof) fiel mir auf, dass ich ja nur einen ganz leichten Rucksack dabei hatte und überhaupt keine Wechselwäsche und so. Als ich schon in Panik nach Hause laufen wollte, fiel mir auf, dass ich ja schon einen vollpackten, großen Rucksack dabei, aber am Bahnsteig fast vergessen hatte. Jetzt nur noch schnell die Isomatte dort reinpacken! Dabei fielen alle möglichen Wäschestücke aus dem großen Rucksack und da kam auch schon die S-Bahn! Immerhin half mir ein netter Passant, die Dinge in die Bahn zu befördern.

Später fuhr mir noch ein Rocker mit seiner Limousine über die Wäsche, aber er hatte gerade einen kleinen Hundewelpen bekommen (einen Jack Russell) und da konnte ich ihm nicht böse sein.

Kurz vor dem Aufstehen träumte mir, ich wäre schon aufgestanden (um kurz vor vier -- stellen Sie sich das mal vor!) und musste feststellen, dass jemand den Verpackungsmüll in den Trockner gepackt hat. Ich bekam es mit der Angst zu tun: Spukte es etwa in meiner Wohnung? Ich begann sofort, laut zu Beten, konnte mich aber nicht mehr an das Vaterunser erinnern. Doch dann wurde ich abgelenkt, denn Wasser tropfte von der Decke: Wasserschaden!

Ab wieviel Uhr kann man den Vermieter eigentlich anrufen? Ist das schon ein Notfall?

Aufgewacht (diesmal wirklich) und aufgestanden.

Der Morgen

Über Nacht erging es dem Rücken besser. Das schwere Essen von gestern (fragen Sie nicht ...) rumpelt noch im Magen und ich will heute einen Schmalhans-Tag einlegen. Das Früstück fällt schon mal aus. Immerhin gibt es Kaffee und ich habe genügend Zeit, die Podcast-Episode von gestern hochzuladen usw.


Das Frühstück auszulassen hat bei mir kalte Finger zur Folge. Das Gehirn ist wohl mal wieder zu sehr darauf geeicht, sich mit frischem Futter versorgen zu lassen, anstatt auch mal die Reserven anzugreifen. Sonst geht es aber ganz gut. Heißhunger bleibt aus und für mittags habe ich ja Brötchen mit. Plan: Ein Brötchen zu Mittag essen und eines kurz vor (dem heute frühen) Feierabend, um Heißhungerattacken vermeiden.

Viel Wasser.


Letztens riet mir Freund O. folgendes: Wenn ich daran gewöhnt bin, mich mit gewissen ungesunden Dingen zu belohnen (z.B. Zucker oder fettigem Essen), dann solle ich doch versuchen, stattdessen andere, (physisch oder psychisch) gesündere Belohnungen zu etablieren. Ich halte das für eine gute und werde mich ab jetzt mit Schnaps ... NUR EIN SCHERZ!!

Noch einmal etwas zu Kudos

Mir ist noch keine elegante Lösung eingefallen, wie ich den Workflow Feedreader -> Leseliste -> Blog hinkriege und gleichzeitig die URL der verweisenden Seite (meist eines Blogs) mitschleifen kann. Die verweisende URL ins Beschreibungsfeld bei Instapaper einzutragen ist mir zu umständlich.

Eine vielleicht ein bisschen unelegante, aber praktikable Möglichkeit wäre, leselustige Links zusammen mit dem Quellenlink in meiner Shaarli-Installation zu speichern, den RSS-Feed dieser Installation im Feedreader zu abonnieren und die Artikel dann entweder im Feedreader zu lesen oder rüber nach Instapaper zu schieben. Dann ist der Quellenlink auf jeden Fall gesichert.

Ich teste das mal aus.

Der Abend

Um 17 Uhr sollte der Lattenrost geliefert werden, um 16:15 Uhr war ich zu Hause und um 16:45 Uhr klingelte der Lattenrost an der Tür. Schneller als die Schlafpolizei erlaubt! Das Teil passt in den Rahmen und die Matratze passt auf den Lattenrost und nun federt es sehr lustig, wenn ich mich auf dem Bett bewege. Auf dem alten Rollrost war das anders, aber das hier soll besser für den armen Rücken sein.


Einkäufe gemacht, Krimskram wie Wäsche zusammenlegen erledigt. Total platt unter die Dusche. Im Bett noch eine halbe Stunde mit Freude gelesen.

Gelesen, geguckt und gehört

Wiedervereinigung: Lasst die Party ausfallen! | Jana Hensel

Wurde schon reichlich durchs Netz gereicht und sei hier der Vollständigkeit halber auch noch erwähnt. Es sei an dieser Stelle auch noch auf den ZEIT-Podcast ,,Alles gesagt?'' mit Jana Hensel verwiesen. Via Vorspeisenplatte


Leicht war das nicht… | Smillas Blog

Ein ganz gewöhnliches menschliches Schicksal. Bewegend.


Atommacht auf Umwegen? | Telepolis

Deutsche Politiker und Publizisten ärgern sich darüber, dass die Franzosen ihnen keinen Zugriff auf ihre Atomwaffen gewähren. WTF!? Wer glaubt, dass ausgerechnet Frankreich andere Länder in ihre wichtigsten und gefährlichsten Waffen hineinregieren lässt? Interessant auch die Bestrebungen, eine ,,deutsche Bombe'' zu bauen. Vielleicht könnte man die ja mit einer Reichen- und Politikersteuer finanzieren. Gerade diese Kreise scheinen ja ziemlich geil auf eine Nuklearbewaffnung Deutschlands zu sein.


Karlos wohnte damals bei den Vögeln | Studio Glumm

(Zitat) Einige Regale trugen noch die original roten Apotheken-Schildchen aus den 50erjahren, wie Herb. Millefol oder Leucoplast, Penicill. und Absinth. Im bekifften Kopf versuchten Karlos und ich immer wieder, die Bücher passend zu den Emaille-Schildchen einzuordnen. So standen die Romane von Paul Bowles unter Absinth, und Klaus Manns Kracher April, nutzlos vertan unter Phlox-Subulata - was immer das bedeuten mochte. Nur beim Schildchen Asthmapulver. war klar, welcher Schriftsteller dort einzuordnen war, Proust. Aber Karlos hatte kein Buch von Proust. (/Zitat)


Trinkgeld Januar, Ergebnisbericht | Maximilian Buddenbohm

(Zitat) Ich habe mir einen Liegestuhl gesucht, mir ein Hörbuch über Meditation angehört und danach eine geschlagene halbe Stunde lang das ganze vor Spaß und Freude nur so brüllende und bebende Freizeitbad souverän veratmet, ich mache ja keine halben Sachen. Dann habe ich eine Stunde so in die Gegend geguckt und ab und zu auch zu dem Mann neben mir, auf dessen Brust das gut lesbare Tattoo "Lieb mich oder hass mich" prangte, es drängte mich so fürchterlich, ihm zu sagen: "Ich kenne Sie doch gar nicht!"Aber ich habe mich dann natürlich zusammengerissen. (/Zitat)


Sind Mitarbeiter fähig oder willig? | scilogs

Via Kaltmamsell