KieselBlog

Flusskiesels Notizen

13.10.2020

Mir träumte, ich wäre mit Freunden unterwegs. Wir zogen an meinem Elternhaus los und hatten Bollerwagen und ähnliche Gefährt dabei. Nach hundert Metern hielten wir an und aßen Käsekuchen, den ich gebacken hatte.

Es ging nach Köln oder nach Emmerich. In Köln wohnte mein Therapeut neben dem Dom und hieß uns willkommen. Später waren wir unterwegs und als wir wieder zurück zu seiner Wohnung kamen, war die in Emmerich oder in Wesel. Es lag sehr hoher Schnee und Anwohner demonstrierten gegen ein geplantes Groß-Bordell in ihrer Stadt. Wir unterhielten uns mit ihnen und teilten ihre Sorge, denn auch in unserer kleinen Mittelstadt gab es einen Bordelltourismus aus der nächsten Großstadt. Immerhin glaubte die Leute uns, dass wir keine solchen Bordelltouristen waren.

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Aufgestanden um sieben Uhr. Um neun Uhr ist nämlich der erste Termin bei einer möglichen neuen Therapeutin. Ich bin natürlich aufgeregt. Zum Glück ist noch genügend Zeit für einen Kaffee in der Küche.

Das Draußen ist noch furchtbar dunkel.

Das Radio in der Küche nervt ganz furchtbar, da es immer wieder leise und dann laut wird. Der Empfang scheint hier schlecht zu sein. Das kommt davon, wenn man ein Haus aus den Resten einer außerirdischen Zivilisation baut!

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Das Gespräch mit der Therapeuting verlief ganz gut und ich habe ein gutes Gefühl. Wahrscheinlich werde ich aber eher einen Klinikaufenthalt versuchen und danach in die Gruppe einsteigen.

Nach der Therapie fuhr ich nach Düsseldorf auf die Arbeit. Dort haben wir uns damit beschäftigt, wie wir den Tag der Bibliotheken am 24.10. trotz Corona irgendwie begehen oder wenigstens auf uns aufmerksam machen wollen. Danach war der Arbeitstag schnell zuende.

Müde nach Hause. Auf dem Heimweg begann der linke Fuß wieder einmal, vor Schmerzen zu pochen.

Ich hörte die Fake-Busters-Episode über die Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 und die O-Töne von den Anschlägen trieben mir die Tränen in die Augen.

Zum Abendbrot zwei belegte Brötchen und dann habe ich noch ein Stündchen ,,The Witcher 3'' gespielt, bevor es ins Bett ging.