12.03.2020: No Hamlet, no cry!

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher

Foto des Tages

Pferd divers

Pferd divers

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Sehr unruhig geschlafen. Die vielen Eindrücke der letzten Tage machen mir zu schaffen und wollen verarbeitet werden. Viele wirre Träume. Zum Beispiel träumte mir, dass ich zu Besuch in einem fernen Lande sei. Der Gastgeber und seine Frau führten mich auf die Partymeile des Städtchens und dort trafen wir auch auf seine queeren Freunde. Sie waren bunt und schrill und lustig und es fuhren immer zwei von Ihnen auf einem Traktor herum.

Nach einem kleinen Plausch gingen wir drei in ein mexikanisches Restaurant. Man servierte uns geschnittenes Obst und Brot mit Wurst. Als ich bestellen wollte (ich wusste nicht was, denn es schien keine Speisekarte zu geben), sagte eine der Kellnerinnen, ich solle doch mehr Geflügel essen und dabei schaute sie kritisch auf meinen dicken Bauch. Die Bestellung von mir sollte aber eine andere, jüngere Kellnerin aufnehmen. Sie war wohl noch recht neu und sie war schlank und dunkel und hübsch. Als ich etwas von ,,Geflügel'' stammelte, regte sie sich wunderbar auf und lief weg.

Ich war sofort von ihr hingerissen.

Der Morgen

Heute länger liegen geblieben. Dem Herrgott sei gedankt für die Gleitzeit!

Die Arbeit

Meine mehrtägige Abwesenheit hat eine gewisse Stapelbildung verursacht. Seitdem nämlich eine Kollegin langfristig erkrankt ist, bin ich der einzige, der eine bestimmte Aufgabe erledigen kann. Dummerweise ist das eine Aufgabe mit einem gewissen Papiervolumen. Die für die Erledigung des Krams verfügbare Zeit schnurrt laut schnurrend zusammen. Immerhin ist morgen Heimscheissertag und dann klopft schon das Wochenende an der Tür.

Planänderungen

Eigentlich war Freund O. bei mir für einen Besuch angemeldet, aber seine Frau hatte Kontakt mit einer Person, die Kontakt mit einer Person hatte, die mit Corona infiziert ist. O. will in der nächsten Zeit Kontakte vermeiden und ich finde das vernünftig. Wir werden am Samstag einfach mal wieder länger telefonieren und uns einen neuen Termin suchen.

Das Theater

Hektisch Feierabend gemacht und nach Bochum gefahren. In einer netten Kneipe neben dem Schauspielhaus mit A. getroffen. Als wir dann rüber zum Schauspielhaus gingen, wunderten wir uns, dass es dort so dunkel war und im Foyer fing uns eine Mitarbeiterin des Theaters ab. Die Aufführung fiel wegen Corona aus und wir haben unser Eintrittsgeld wieder bekommen.

Damit sind wir dann wieder in diese nette Kneipe neben dem Schauspielhaus gegangen und haben es auf den Kopf gehauen (und noch etwas mehr).

Der Tagesabschluss

Viel zu spät nach Hause. Dort einen Brief vom Familiengericht vorgefunden: Das LBV hat noch immer nicht die notwendigen Informationen übermittelt. Die Scheidung wird sich also noch weiter hinziehen.

Frustriert ins Bett.

Gelesen, geguckt und gehört

Der Schlüssel | Kiezschreiber Schöne Geschichte!