04.03.2020: Langer Arbeitstag

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Schöner Tourname

Schöner Tourname

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Recht gut geschlafen, dank totaler Erschöpfung! Träume nur zum Bruchteil erinnerlich: Einmal wachte ich auf dachte mir, dass ich mir diesen Traum unbedingt fürs Blog merken müsse, doch dann war er wieder weg.

Mir träumte vom Urlaub am Fluss und obwohl es erst Frühling war, brannte die Sonne schon so, dass wir ins Wasser gingen. Aber es gab Streit und so verließ ich das Wasser, trat auf der vollen Wiese auf einen Köttel und ekelte mich.

Der Schwager hatte eine kleine Schwester, die sich als Pilz verkleidet hatte. Sie stolzierte herum und alle fanden es ,,niedlich'', doch in Wirklichkeit gruselten sich alle.

Der Morgen

Aufgestanden um kurz vor fünf. Die neue Strategie des relativ späten Weckers und des ,,spontanen'' Aufstehens hat auch heute gut funktioniert. Vielleicht ist meine natürliche Aufstehzeit ja eher um fünf als um vier Uhr. Warten wir mal die Zeitumstellung ab ...

Flugs meine Morgenverrichtungen erledigt und mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof gefahren, denn meine Fersen sind noch immer offen. Ich muss mir für meine geplante Reise unbedingt große Pflaster kaufen!

Die Arbeit

Der heutige Arbeitstag wird wohl wieder anstrengend und lang werden, aber dann habe ich ja zum Glück ein paar Tage frei.

An den Eingängen stehen so Blumentspritzdinger mit Desinfektionsmittel und Papiertücher zum Trockenwischen. Ich vertraue da lieber auch meiner eigenen Hände Arbeit. Allerdings saß ich heute schon am Rechner als mir einfiel, dass ich mir doch mal schnell die Hände waschen sollte. So richtig verinnerlicht habe ich das also noch nicht.

Bloggerei

Wenn ich auf der Arbeit nebenbei mal was für das Blog notieren möchte, dann nutze ich dazu meist meine Shaarli-Installation (mit Shaarli kann man nämlich nicht nur Links, sondern auch rudimentäre Notizen verwalten). Die Einträge bekommen als tag das jeweilige Tagesdatum und später am Abend oder am nächsten Morgen füge ich ich Einzelteile dann zusammen. Alternativ kann ich auch die Text-Datei in ein Google-Dokument umwandeln und sie im Browser vom Dienst-Laptop aus bearbeiten. Später lade ich dann das Google-Dokument auf dem Chromebook als Text-Datei herunter und kann es dann wie gewohnt weiter befüllen und speichern.

So langsam habe ich ein Set an technischen Möglichkeiten entwickelt und es macht mir Spaß.

Mittagspause

Da meine Fersen noch offen sind, verzichte ich auf das Laufen von weiten Strecken. Ich möchte, dass die Wunden halbwegs abheilen, bevor ich meine Reise antrete.

Also habe ich mir mein Chromebook geschnappt und bin zum Stadtbäcker auf einen Milchkaffee. Ist auch mal schön. Am Tisch nebenan unterhält sich ein männliches Trio (jung, mittelalt, alt) über Karrieren in der Ministerialverwaltung. Da stecke ich mir lieber meine Kopfhörer in die Ohren und schreibe irgendwas.

Die Menschen drücken sich vor der Verkaufstheke herum und die Fachverkäuferinnen rotieren wie ein Ventilator im Grab. Alte Damen stopfen sich Cremeschnitten in die faltigen Münder und gießen mit heißem Kaffee nach.

Die Welt erscheint perfekt.

Device-Trauer

Ich habe wohl irgendwie meinen Schrittzähler verloren. Ich warte noch mit der Bestellung eines neuen Gerätes, bis ich das alte nicht vielleicht doch zu Hause wiedergefunden habe.

Der Abend

Spät zu Hause gewesen und mit einem Freund über die geplante Reise telefoniert. Gemütlicher Abend mit Podcasts und ein paar letzten Twister-Pommes aus der Heißluftfritteuse.

Gedankensalat

Die Amerikaner haben gerade Vorwahlen. Das ist ganz schön anstrengend. Wir Deutsche kennen das, denn wir haben ja auch Vorwahlen. Ich zum Beispiel habe die 0203.

Gelesen, geguckt und gehört

Sinn und Unsinn von "Hamsterkäufen" | tagesschau.de

(Zitat) Falls jemand keine Unterstützung aus dem privaten Umfeld hat, sind die Gesundheitsämter beziehungsweise Kommunen zuständig. In der besonders von Corona betroffenen Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg beispielsweise hat sich ein Netz von ehrenamtlichen Helfern gebildet, die bei Bedarf infizierte Personen unterstützen. Auch das Deutsche Rote Kreuz habe angeboten, ein Fahrzeug und Personal für die Versorgung zur Verfügung zu stellen, sagt Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes Helmut Görtz im Gespräch mit tagesschau.de. "Bislang ist bei uns aber noch keine solche Anfrage eingegangen." (/Zitat)

Es ist doch schön, dass sich die Menschen gegenseitig helfen.

Kieselfunk

42 Lange auf der Arbeit

Link zur Episode

Ich suhle mich bescheiden in meiner Fähigkeit, lange im Büro zu bleiben. Ein kurzes Schlaf-Update. Ihr erfahrt, wo ich ungefähr arbeite.