KieselBlog

Flusskiesels Notizen

04.01.2020: Ein guter Tag

04.01.2020: Ein guter Tag

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Morgengemütlichkeit

Bild Titel


Tagesgeplätscher

Die Nacht war ein wenig besser als die Nächte zuvor. Trotzdem hatte ich Probleme, gegen sieben Uhr morgens aufzustehen. Ich hatte viele wirre Träume in der Nacht.

In einem Traum war ich mit Freunden in Irland in einem Pub und dort war es sehr schön. Man trank ein malziges, süffiges Bier mit dem Namen ,,Sharn Burn'' und ich sogar zwischendurch Cider. Der Cider wurde aus der Flasche in ein Glas gegossen und dann noch in einem seltsamen Gerät nachbehandelt. Die Stimmung im Pub war großartig, bis auf die kleine, dunkelhaarige junge Frau, die mich bezichtigte, ihr nachzustellen. Später stellte sich heraus, dass sich in mich verknallt war und nur meine Aufmerksamkeit wollte.


Am Morgen habe ich festgestellt, dass sich die Stimmung langsam hebt. Der ruhige Abend mit dem Buch sowie der verbesserte Schlaf hatten wohl eine stimmungaufhellende Wirkung auf mein Wohlbefinden.

Was auch stimmungsaufhellend wirkt, ist die Aussicht, dass ich in der nächsten Zeit Freundesbesuch bekomme und das tut immer gut.


Ich gehöre ja zu den Leuten, denen offensichtliche Sachen immer erst spät auffallen. Zum Beispiel sitze ich heute morgen mal nicht in der Küche vor dem Chromebook sondern im Wohnzimmer am Schreibtisch im Bürostuhl vor einem richtigen Monitor und freue mich darüber, dass das besser für meinen geschundenen Rücken ist.


Kurze Nachricht aus der Grammatikabteilung: Ich merke, wie sehr es mich nervt, dass ich beim Beschreiben einer aktuellen Situation den Text so tagebuchmäßig in die Vergangenheitsform pressen muss. Ich werde ab jetzt einfach die für den Schreibmoment passende Form wählen -- also immer vom Zeitpunkt des Verfassens aus gesehen.


Draußen will es überhaupt nicht hell werden und dabei ist es schon halb neun. Dichte, dunkle Wolken ziehen schnell vorüber. Vielleicht sollte ich mir wirklich mal eine Tageslichtlampe besorgen! Immerhin werden ab jetzt die Tage heller.


10:39 Uhr Ich habe es heute tatsächlich geschafft, etwas weiter an meinem Roman zu schreiben. Es kamem allerdings nur zwei kleine Absätze dabei heraus. Immerhin habe ich als Prokrastinationsprofi nun auch das passende Programm zu schreiben gefunden: TeXstudio lässt sich prima konfigurieren und bietet eine gute Oberfläche zum Schreiben! Vielleicht schaffe ich ja später am Tag noch ein paar Zeilen ...


Den Tag über dann noch fröhlich ein paar Dinge erledigt und abends glücklich am Rechner versumpft.

Es war ein guter Tag!


Gedankensalat

  • Gefühlte Getränke
  • Fühlmittel
  • Fühlsysteme

Solidarität mit künstlicher Intelligenz!


Gelesen, geguckt und gehört

Der Speiseplan von morgen | Telepolis

(Zitat) Eins der Hauptargumente für die Eingriffe ins genetische Gefüge der Landwirtschaft sind die demnächst auf dem Planeten erwarteten Bevölkerungszahlen - für 2050 etwa wird mit fast zehn Milliarden Erdenbürgern gerechnet. Um deren Versorgung sicherzustellen, müssen die Ernteerträge erhöht werden. Gleichzeitig geht die weltweit verfügbare Fläche an bestellbarem Land zurück. Ein weiteres Argument: konventionelle Züchtung dauert einfach zu lange. (/Zitat)

Aber auch:

(Zitat) Dass diese Besorgnis jedoch nicht weit hergeholt ist, zeigen Beispiele wie das vom "StarLink"-Mais, einer Sorte von Aventis CropScience, der mit nachgerüstetem Bacillus thuringiensis-(Bt)-Toxin ihr eigenes Insektizid mitgegeben wurde. In den USA nur als Tierfutter zugelassen, tauchte der Mais dennoch zu verschiedenen Lebensmitteln verarbeitet auf - mit unbeabsichtigten, stark allergenen Reaktionen bei einer Reihe von Verbrauchern. 300 Produkte mussten in der Folge zurückgerufen werden. (/Zitat)


Früher war sogar das Warten schöner | NZZ

Ein schöner Essay über das Warten. Leider habe ich für das Warten keine Zeit, die Tage sind angefüllt, ausgefüllt, voll mit Dingen.


Spiel mit der Polizei: Wenn Hilfswachmänner in Uniform durch die Strassen ziehen | NZZ

Der feuchte Traum eines jeden Blockwartes: Mit einer Uniform andere Leute drangsalieren!


Kieselfunk

Samstag
  • Schlaf
  • Schreiben
  • MarkDown
  • Kolorierte Schwarz-weiß-Filme
  • Datschenlauben