02.07.2019 - Wale in der Wüste

Die Nacht

Gut eingeschlafen, dann immer wieder wach gewesen. Zum Klo gegangen. Eibecherkleine Pfützen gepinkelt. Wieder geträumt, ich sei ein Zauberer. Die Lektüre von INRIMI und das Spielen von Oblivion zeigen Wirkung. Noch ein bisschen im Bett liegen geblieben, spät um Viertel vor Fünf aufgestanden.

Der Wüstentraum

Mir träumte, eine junge Frau irrte durch die Wüste. Die kam lädiert und durstig in einer kleinen Stadt an. Es war Markttag, doch hier lebten zu ihrer Verwunderung keine Menschen, sondern auf zwei Beinen gehende Tiere. Sie trugen Kaftan und alle hatten einen Turban auf dem Kopf. Doch nicht nur die junge Frau war wie gebannt von diesem exotischen Anblick, sie selber wurde mit großen Augen angestarrt. Die junge Frau sank auf die Knie und nach einer kleinen Weile gab ihr jemand eine Schale mit Wasser, welche sie eilig leerte.
Ein Wolfsmann in feiner Kleidung sagte zu seinem Gefolgsmann: ,,Geh und hole den Zauberer.''
Ich saß in einer Schänke und trank warmen, sauren Wein, als ein Wolfsmann eintrat. Er baute sich vor mir auf.
,,Meister!'' sprach er mich ehrfürchtig an ,,Mein Herr schickt mich. Da ist eine Menschenfrau auf dem Marktplatz. Ihr werdet gebraucht.''

Befindlichkeit

Die Welt ist ganz klar und kantig. Strukturen fühlen sich überdeutlich an. Das Licht dringt überall hin und nichts ist verborgen. Die Zeit bis zur Abgabe von Maatahabait dehnt sich und in diese Lücke dringt die Realität unaufhaltsam vor. Ich laufe durch die Stadt und muss Lachen.
Noch drei Tage und der Rest von heute.

Der Abend

Am Fazit von Maatahabait geschrieben. Ausserdem schon mal die bzw. das Anschreiben für das Versenden von Maatahabait vorbereitet. Evtl. verschicke ich sie auch in drei Umschlägen. Vielleicht passen aber auch alle drei Exemplare in einen großen Umschlag.
Ich möchte auf alles vorbereitet sein.
Wegen der nervösen Zustände Pipamperon genommen.

Kieselfunk: Fabelle

Gelesen, geguckt und gehört

1. NRW bekommt die Batterieforschung, Bayern einen Denkzettel | Landtagsblog

Riecht das nicht alles schwer nach Klientelpolitik? Ja, das tut es. Und wer Karliczeks Beteuerung glaubt, sie habe sich bis zuletzt aus der Vergabediskussion rausgehalten, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann. Trotzdem, liebe Freunde in Bayern, ich sage nur: Ja, und? So fühlt sich das eben an, wenn man zusehen muss, wie Bundesminister auch Politik für ihr Bundesland machen.

2. Wenn ein Terroranschlag nicht aufgeklärt werden soll | Telepolis

Werde ich noch zum Verschwörungstheoretiker?

3. Chaotische Zustände im deutschen Stromnetz | FAZ

Klingt gruselig.
Ist das ein Argument für oder gegen eine Dezentralisierung des Stromnetzes? In einem dezentralen Stromnetz würde nur ein gewisser Teil im Notfall abrauchen statt eines nationalen Blackouts -- jetzt konnten aber die Nachbarländer helfen. Ich empfinde es gerade als sehr misslich, dass ich so wenig von der ganzen Materie verstehe.
Mich würden mal wirklich die Ursachen für die Probleme interessieren.
Notiz an mich: Strom sparen!

4. Japan will den Walfang kommerzialisieren | NZZ

Das Thema ,,Walfang'' hatten wir ja hier letztens schon. Der verlinkte Artikel beinhaltet einen interessanten Twist: Will die japanische Regierung durch den kommerziellen Walfang quasi durch die Hintertür aus dem Walfang aussteigen ohne das Gesicht zu verlieren?
Es spricht vieles dafür: Alleine kann der kommerzielle Walfang nicht existieren und man würde eh nur sehr, sehr wenige Wale innerhalb der japanischen Gewässer (und nicht wie ,,zu Forschungszwecken'' in der Antarktis und dem Westpazifik). Außerdem mögen die Japaner das Walfleisch eh nicht mehr.

5. Funny van Dannen: Elementar | rbb Kultur

Ach, wie schön!

Drei Dinge, für die ich heute dankbar bin:

  1. Auphonic,
  2. den RRX,
  3. meine Phantasie.