01.07.2019 - Arschgranaten+ auf dem Mond

01.07.2019 - Lesezeit: 5 Minuten

Die Nacht

Zu spät im Bett gewesen (Oblivion! Ich muss doch die Zitternden Inseln vor den Mächten der Ordnung bewahren -- das klappt doch schon so gut mit meiner Wohnung!) und wegen der Hitze unruhig geschlafen.

Der Morgen

Leichte Abkühlung. Fenster aufgerissen in der Hoffnung, die Wärme etwas nach draußen ablassen zu können. Dusche fühlte sich an wie ein Jungbrunnen.
Ich lese einen Telepolis-Artikel über Kondensstreifen und im Überschrift befindet sich das Buzzword ,,Chemtrails'', obwohl es in den Artikel überhaupt nicht um Verschwörungstheorien geht. Zur Strafe gibt es keinen Link. ;-)

Maatahabeit

Ich möchte jeden Tag über dieses Thema schreiben, damit Ihr Euch gernau so auf die Abgabe freut wie ich ...
Ein (äußerst fleißiges) Korrekturlesefröschlein (Danke, H.!!) hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Fußnotenzählung in jeden Kapitel neu anfängt. Das liegt an der von mir genutzten Dokumentklasse scrbook. Lustigerweise wird einem empfohlen, einfach eine andere Dokumentklasse zu nutzen -- erst einmal können vor Lachen, wenn man die ganze Zeit seine Arbeit in einer KOMA-Dokumentklasse geschrieben hat und die Arbeit so umfangreich ist, dass man auf eine doppelseitige Formatierung angewiesen ist!
Doch eine erneute Googleei brachte dann Abhilfe.

Nachtrag

Fehler gefunden! Ich hatte mal irgendwann ein \newpage vor das erste Inhaltskapitel gesetzt und das hat alles weitere weitergeschoben, sodass die Kapitelanfänge auf geraden Seiten (also links) waren. Das \newpage ist entfernt und nun ist alles in Butter!
Juchuuu!

Arschgranate

Wieder eine Idee für eine eigene Zeitschrift!
Titel: Arschgranate
Besonderheit: Es gibt zusätzlich Online Artikel hinter der Paywall. Name dafür: ,,Arschgranate+''

Der Nachmittag

Müde, Kopfweh, Fußweh. Fehler in Maatahabait gefunden. Mögliche Lösung durch \clearpage wohl gefunden (oder ist es \cleardoublepage? Die Wunder nehmen kein Ende!). Zeitig nach Hause eilen, um sich an den Laptop zu schwingen. Nur noch wenige Tage, dann ist es hoffentlich endlich vorbei.

Kieselfunk:

Brauhaus am Dreieck
Abend mit Eis

Gelesen, geguckt und gehört

1. Brief auf Bocholter Friedhof belastet Priester | WDR

Das Bistum hatte ihm demnach Beratung durch einen Therapeuten empfohlen. Ob er der Empfehlung gefolgt sei, sei nicht bekannt, hieß es. Laut einer Bistums-Sprecherin blieb er trotz des Urteils im Amt.

Bis vor nicht allzu langer Zeit konnte man dafür belangt werden, wenn man das eigene WLAN unverschlüsselt ausgestrahlt und jemand darüber dann illegale Downloads gemacht hat. Das nennt man Störerhaftung.
Warum gibt es keine ,,Störerhaftung'' für Vorgesetzte, wenn sie von Straftaten (!) von Untergebenen erfahren? Warum wurde der Mann nicht entlassen?
Wann geht endlich mal ein Bischof wegen seiner Mitschuld in ein Gefängnis?

2. #freeRackete -- oder soll man es lassen? | Ruhrbarone

Dieser Artikel der Ruhrbarone fordert nichts weiter als Menschlichkeit.

3. BBC und Bellingcat wollen dritten Mann im Skripal-Fall ausgemacht haben | Telepolis

Diese Spiongeschichte ist, wie wir sagen, keine 5 Kopeken wert.

Dann wissen wir ja endlich, wieviel ein Menschenleben in Russland wert ist. Ob das auch für das Leben des russischen Präsidenten und das Leben seiner Familienmitglieder gilt?

4. Nach dem Crash ist vor dem Crash | Telepolis

Natürlich ist es nicht politischer Idealismus mit dem Ziel, eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen, der den momentanen Hype um Bitcoin und andere Kryptowährungen antreibt. Vielmehr ist es der gleiche Ausruf, der in genau dem Jahr, in dem Marx und Engels das Kommen des Kommunismus ankündigten, aus San Francisco erscholl: "Gold! Gold! Gold from the American River!"

Beim einleitenden ,,Ein Gespest geht um ...'' musste ich zwar erst einmal herzhaft gähnen, dieser schöne Absatz gefällt mir aber dann doch sehr. Auch sonst sticht der Artikel durch manch unterhaltsame sprachliche Volte hervor. Inhaltlich bietet er -- zumindest mir -- nichts Neues, liest sich aber doch ganz gut.

5. Auf den Mond | Stadtnarr

Ein Gedicht von Wowo.

Drei Dinge, für die ich heute dankbar bin:

  1. Markdown,
  2. Markdown-Editoren für Chrome OS,
  3. iA Writer (Markdown-Editor für Windows).