Gelesen, gehört und geguckt

20.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute
  • Wenn Weisse Afrika retten wollen | NZZ
    Weiße Jugendliche aus dem reichen Westen reisen zwecks Selbstfindung und ,,Gutes tun'' nach Afrika und füttern damit nur eine doch recht anrüchig erscheinende Industrie. Das Engagement stößt dabei auch vor Ort nicht nur auf hysterische Gegenliebe.

    (Zitat) Gewisse Angebote seien zudem grundsätzlich zu hinterfragen, sagt Gurzeler. Zum Beispiel entspreche die Kinderbetreuung durch Volontäre kaum einem Bedürfnis der Entwicklungszusammenarbeit. Für diese Aktivität gebe es am Einsatzort qualifizierte Einheimische. «In der Schweiz würden wir eine Person aus einem anderen Land ohne spezifische Qualifikationen auch nicht für ein paar Wochen in einer Kita einsetzen.» (/Zitat)

  • Indien: Die Reichen und Gutausgebildeten verlassen das sinkende Schiff

    (Zitat) Die Folgen der apokalyptisch anmutenden Umweltzerstörungen haben ebenfalls verstärkt die Armen zu tragen: 70 Prozent alles Oberflächen Wassers (Seen, Flüsse, Kanäle) in Indien sind verseucht. 21 indischen Städten soll im nächsten Jahr das Grundwasser ausgehen. Seit diesem Jahr liegen nicht mehr 14 der meist verschmutzten Orte der Erde in Indien, sondern sogar 15. Für das Jahr 2017 wurde angegeben, dass 1,24 Millionen Inder an den Folgen von Luftverschmutzungen gestorben sind.


Mittwoch, 18.09.2019

19.09.2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Die Nacht

Ich hätte abends nicht noch zwei Rollmöpse essen sollen: Die ganze Nacht habe ich mich unter schweren, selbst für mein Niveau verrückten Träumen gewälzt. Einmal bot mir der Teufel höchstselbst das Du an, einmal wurde mir fast unter der Nase ein Fahrrad weggestohlen.

Der Morgen

Physiotherapie. Heute will ich mal versuchen, einen Spaziergang in den Stadtpark zu machen. Da es dort viele Sitzgelegenheiten gibt, kann ich auch immer wieder Pausen machen.

Nachmittag und Abend

Die ,,Wanderung'' war sehr schön. Zum Ende hin habe ich mich etwas übernommen, aber ich konnte dann mit der Straßenbahn nach Hause fahren.

Kieselfunk

Wanderlust 1

Kieselfunk

Wanderlust 2

Kieselfunk

Wanderlust 3

Heute bin ich dankbar für:

Den Stadtwald


Gelesen, gehört und geguckt

19.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Dienstag, 17.09.2019

18.09.2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Die Nacht

Recht gut geschlafen. Mir träumte von zwei unterschiedlichen bayerischen Dörfern (Ober-Niederplöten und Unter-Niederplöten). Während Unter-Niederplöten ein ganz normales, natürliches bayerisches Dorf war, hatten die Einwohner von Ober-Niederplöten ihr Habitat in eine eine künstliche Touristenhölle verwandelt: Sämtliche Pflanzen waren aus Plastik (dafür aber wunderschön) und die Bewohnerinnen und Bewohner trugen nur Pseudo-Tracht und waren schön operiert. Die Szenerie war ein bisschen so wie im vierten Teil der ,,Piefke-Saga''.

Der Morgen

Küche, Kaffee. Vorsichtiges Schmieden von Plänen für den Tag. Bin erleichtert: Keine Termine!

Schreiben

Gestern einen unerwarteten Anruf von J. bekommen. Er kommt mich am Donnerstag mal besuchen und wir werden über das Schreiben quatschen. Darauf freue ich mich schon, obwohl ich ja selber in der letzten Zeit nicht am Roman weiter gearbeitet habe. Mir fehlen die Routinen, aus denen mich der Bandscheibenvorfall rausgekegelt hat. Aber vielleicht wird es ja bei mir wie bei Isabella von den Donnerhallen:

(Zitat) Und langsam, sehr langsam, fast zu langsam, kommt die Lust am Erzählen wieder. Wer weiß, was der Herbst für Geschichten von den Bäumen schüttelt. (/Zitat)

Der Abend

Auf Netflix ,,Wonder Woman'' geguckt und fand den Film gelungen.

Kieselfunk

Geheimwaffe 2

Heute bin ich dankbar für:

Grafschafter Goldsaft in der Squeeze-Flasche.


Gelesen, gehört und geguckt

18.09.2019 - Lesezeit: 2 Minuten
  • Als Frau am Strand - Ein ganz normaler Albtraum | Bohemian Browser Ballett
    :-)

  • Die Wahrheit: Motormoloch voller Mörder | taz
    Ich erinnere mich noch, wie ich vor vielen Jahren mal zu einem dienstlichen Termin in Stuttgart versucht habe, den Dienstort vom Hauptbahnhof aus zu Fuß zu erreichen und wie das fast nicht möglich war. Vor nicht allzu langer Zeit dann noch so ein Erlebnis: Als ich den stuttgarter Hauptbahnof verließ, wurde ich fast überfahren, obwohl ich auf dem schmalen Trottoir stand. In Stuttgart gilt der Fußgänger nichts und der Autofahrer alles.
    Via Caasn

  • Der Wahnsinn lacht | Lügenland

    (Zitat) Mit kleinem Lächeln stehen sie da
    am Mittelmeer und winken
    und schauen barbequend zu,
    wenn andere ertrinken. (/Zitat)

  • Wir müssen versuchen, die Autofahrer zu verstehen | Ruhrbarone

    (Zitat) Das Auto ist Aushängeschild der Gehaltsklasse, es ist die einzige legitime Weise zu sagen: Ich habe ein Jahregehalt von XY. Ganze Berufsentscheidungen hängen an der Frage, was für ein Dienstwagen in welcher Laufbahn zu welchem Zeitpunkt üblich ist. (/Zitat)

  • Der zweite Weltkrieg: Eine Brücke zu weit oder Stalins deutscher Sieg | Ruhrbarone

    (Zitat) Darin bestanden ihre „Leistungen“. Arnheim ist trefflich geeignet, ein Schlaglicht auf jene Aussage des Herrn Gauland zu werfen, der im Jahre 2017 meinte “Wenn die Franzosen zu Recht stolz auf ihren Kaiser sind und die Briten auf Nelson und Churchill, haben wir das Recht, stolz zu sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“ Die heutigen Deutschen also könnten genauso stolz auf die Leistungen der Wehrmacht sein, wie die Briten auf Winston Churchill, den Retter Europas? Es ist die Behauptung eines Verdrängers. Leistung wird sich nie von dem „Wofür“ trennen lassen. (/Zitat)


Montag, 16.09.2019

17.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Die Nacht

Schlecht geschlafen. Rückenzwischen, Gedankenzwicken.

Der Morgen

Zum Landgericht. Zweiter Verhandlungstag. Urteil gefällt. Ich hoffe, für mich ist das in der nächsten Zeit der letzte Fall -- das lange Sitzen ist schlecht für den Rücken.

Orthopäde

Am Nachmittag dann endlich der Termin beim Orthopäden. Er freut sich: ,,Ein Klassiker!'' und meint, das müsse nicht operiert werden. Physiotherapie reicht da völlig aus. Ich solle die jetzige Physiotherapie erst einmal zuende machen und mich dann noch mal melden.
Ich bin beruhigt nach Hause gefahren.

Der Abend

Am Abend habe ich die erste Staffel von ,,Der Dunkle Kristall -- Ära des Widerstands'' zuende gesehen (es gibt Hoffnung auf eine zweite Staffel und dann noch ,,Kong -- Skull Island'' und dann habe ich die Äuglein für den Tag geschlossen.

Heute bin ich dankbar für:

Mein Bett.


Sonntag, 15.09.2019

17.09.2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Die Nacht

Gegen 22 Uhr im Bett gewesen, um drei Uhr morgens aufgewacht. Fröhlich liegen geblieben, wieder eingeschlafen.

Der Morgen

Als die Morgensonne mein Schlafzimmer bunt anmalte und ich ein Glücksgefühl spürte, erst dann habe ich bemerkt, dass ich die letzten zwei Tage überhaupt nicht gut drauf gewesen war. Nun bin ich froh über die Sonne, froh über den Sonntag, froh über die frische und klare Luft.

Der Nachmittag

Mit vielen Liegepausen (Rücken!) ein paar Dinge im Haushalt erledigt. Auch habe ich versucht, mein IKEA-Sofa (NYHAMN - der leider billig produzierte Nachfolger des legendären BEDINNGE) zu flicken. Die Endkappen für die Latten im Lattenrost sind nämlich derart dünn, dass sie leicht einreißen, wenn sich ein dicker Mann auf das Sofa setzt: Die Latte springt heraus und fällt zu Boden. Da sich nun weniger Latten das Gewicht teilen müssen, reißt die nächste Endkappe ein usw.

Ich habe die kaputten Endkappen mit Panzerband geflickt und bisher scheint es zu halten. Allerdings ist das nur ein Provisorium, bis das Budget für einen etwas stabileren Ersatz gefüllt ist.

Kieselfunk

Geheimwaffe

Heute bin ich dankbar für:

Sonne


Gelesen, gehört und geguckt

14.09.2019 - Lesezeit: ~1 Minute