KieselBlog

Flusskiesels Notizen

2020-11-29 Sonntag

Nacht

Am Samstagabend habe ich im Bett liegend (keine Sorge — ich war züchtig beschlafanzugt!) noch an meiner Thunderbird-Installation unter Crostini geschraubt, denn es gab weiterhin Verbindungsprobleme und zwar nicht nur beim Versand, sondern auch beim Upload von E-Mails in diverse Ordner auf dem Server. Gegen zwölf Uhr nachts (!) musste ich dann doch abbrechen und habe die Linux-Installation erst mal gelöscht und werde mich ein andermal weiter damit beschäftigen.

Mir träumte, ich wäre irgendwo mit anderen Leuten und da lagen so Hochglanzmagazine herum und es hieß, meine große Jugendliebe habe dort mit großen farbigen Bilder inseriert. Viel zu aufgeregt lief ich zum Stapel, um eines der Hefte zu ergattern. Ich blätterte hastig darin, bis ich die Fotos fand und sie waren wirklich schön und geschmackvoll.

Morgen

Um kurz vor neun stand ich auf und die Muskeln und Gelenke knirschten. In den letzten zwei Tagen habe ich jeden Abend über 10.000 Schritte am Stück gemacht. Für die Bewegungswunder unter meinen Lesefröschlein: Das ist für einen 150-Kilo-Menschen wirklich viel! Ich beschloss, an diesem Sonntag keine große Runde zu drehen und höchstens einen kleinen Spaziergang zu machen.

A propos 150 kg: Heute war ich mit 149,2 kg endlich mal unter der ,,magischen Grenze'', welche ich unterschreiten muss, damit ich in der Klinik aufgenommen werden kann. Natürlich muss ich wegen der Referenzwaage in der Klinik und wegen meiner zum Teil sehr hohen Gewichtsschwankungen (in der Regel sicherlich Wasser) noch einen gewissen Puffer haben, aber es fühlt sich gut an, das erste Etappenziel erreicht zu haben.

* * *

Nach dem obligatorischen Wiegen und der Einnahme meiner Medikamente saß ich dann erstmal wieder fröhlich mit Kaffee und Chromebook in der Küche.

* * *

\ In meinem Feedreader habe ich das Theme ,,origene'' ausprobiert (da ich mir nicht viel aus Design mache, beachte ich Themes normalerweise nicht so) und bin total begeistert, weil es so schön klar, aufgeräumt ist und auch auf kleineren Displays gut funktioniert! Voller Dankbarkeit habe ich dem Entwickler eine Dankes-E-Mail geschrieben.

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Als im Radio WDR2 die ganze Zeit über 50 Jahre Tatort schwadroniert wird, schalte ich das Gerät aus.

Geständnis

Zum Frühstück etwas Buttermilch (Danke an Christian für den Tipp!). Ich habe sie leicht gesüßt.

In diesem Zusammenhang muss ich jedoch hier ein Geständnis machen. Ich habe lange überlegt, ob ich mich hier in der Sache öffentlich outen sollte, aber ich denke, ich sollte ehrlich mich Euch sein. Sicherlich wird das viele von Euch schockieren und vielleicht könnt Ihr nie wieder mein Blog lesen, aber die Wahrheit muss nach Jahren des Versteckens und der Lügen hier einfach mal raus. Mir zittern die Hände während sie _es _in die Tastatur tippen:

Ich benutze Süßstoff.

Uff! Jetzt ist es raus! Ihr wisst bescheid! Ich tue diese schreckliche Untat, ich begehe dieses scheußliche Verbrechen gegen mich und die Umwelt, denn ich süße meine Speisen und Getränke gelegentlich mit Produkten, die zum großen Teil aus Chemie bestehen! In einigen Süßstoffen ist angeblich sogar Atom drin!

Ich bin mir der Gefahren bewusst: Nach dem Konsum von selbst winzigen Mengen Süßstoff verdreifacht sich innert Tagen das Körpergewicht und wer nicht dem ,,schnellen Süßstoff-Tod'' erliegt (hier Archivmaterial über den ersten Menschen, der jemals Süßstoff zu sich genommen hat — nichts für schwache Nerven!), der wird langsam aber sicher verkümmern und vergehen.

Doch ich kann nicht anders als mich dem Schlankheits- und Schönheitsideal der _Industrie _zu beugen, dass ein BMI von 42 ,,irgendwie nicht gut ist'' und welches mich mit Fat Shaming dazu bringt, mich zu den Maßen eines Magermodels herunter zu hungern.

Jedes Mal, wenn ich mir ein paar Spritzer dieses Dicken-Heroins in meinen Quark rühre, fühle ich mich, als würde ich in einem Sportwagen sitzend auf eine Klippe zurasen.

Ich bin verloren!

Lifehacks

Es gibt Silikondeckel für große Joghurt- bzw. Buttermilchbecher, damit man nicht so unwürdig die Alufolie wieder um den Rand klappen muss:

Silikondeckel für Joghurtbecher

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Wenn man auf den Seiten des Deutschlandfunks einen interessanten Beitrag (z.B. über die ,,Rattenlinie'') findet und den über einen Dienst wie podmash in seinen Podcatcher holen möchte, dann kann man einfach den Webplayer starten (,,Beitrag hören'') und schon erscheint rechts oben im Widget des Players ein Download-Link!

Für alle anderen gibt es natürlich auch noch das tolle Audio-Archiv des Deutschlandfunks!

Der Rest des Tages

Abwechselnd die Bude aufgeräumt und am PC gesessen um irgendwelchen Kram zu erledigen. Alles ganz entspannt. Einen großen Salat für morgen gemacht und mir auf die unwürdigste aller vorstellbaren Arten den linken Daumen gequetscht.

Abends Husten, Schnupfen und leichtes Halsweh. Sonstiges Wohlbefinden gut: Kein Geschmacksverlust, kein Fieber. Ich tickerte mit der Leiterin und mit der Vorgesetzten und sie stellten klar, dass ich am nächsten Tag auf jeden Fall zu Hause bleiben sollte. Ich kann ja auch von hier aus gut arbeiten. Eigentlich alles in Butter, eigentlich alles in Ordnung — und doch stieg in mir die Angst, dass ,,es mich erwischt'' habe.

Ich lenkte mich mit der Demoversion von ,,Carrier Command: Gaea Mission'' aus dem Jahr 2012 ab, einem Spiel, desse Vorgänger von 1988 ich seinerzeit sehr intensiv gespielt habe. Man steuert ein vollautomatischer Flugzeugträgerlandungskriegsschiff und muss in einem Archipel von Inseln gegen sein Gegenstück kämpfen. Dazu erobert man mit Hilfe von bis zu vier ,,Walrus''-Amphibienpanzern die Inseln, während man mit ebenfalls bis zu vier ,,Manta''-Flugzeugen Luftunterstützung dazu gibt, bzw. den Träger beschützt. Die eroberten Inseln können dann unterschiedlich besetzt werden. Ressourcen (Treibstoff für Träger und die Fahrzeuge), die Produktion von Nachschub (Munition, Ausrüstung und Ersatz für verlorene Panzer und Flugzeuge) sowie deren Transport sind wichtige Spielelemente: Wenn man nicht aufpasste, wurde man vom Gegner von seinen eigenen Nachschublinien abgeschnitten und dümpelte fürderhin mit leeren Tank auf dem Ozean herum. Umgekehrt konnte man auch geschickt den feindlichen Träger einkreisen und ihn dann überlegen angreifen und zerstören. Cool war es, neben den kleineren Fahrzeugen auch das große Schiff zu steuern, dass mit einer Laserkanone, einem Lenkraketenwerfer und allerlei Drohnen ausgestattet war (merke: Das Spiel ist von 1988!). Die Kritiken für das Remake sind zwar nicht sonderlich gut, aber ich will dem Spiel vielleicht doch eine Chance geben. Bei 4,99 € macht man sicherlich nichts falsch.

Gegen halb elf müde und aufgekratzt zu Bett.

Aus dem Internet

Gelesen

Die andere Seite

,,Merke: Etwas, über das Fritze Merz sich ernsthaft Sorgen macht, kann unmöglich völlig schlecht sein.''

Bilderflut

Zugvögel sammeln sich

Zugvögel sammeln sich

2020-11-28 Samstag

Die Nacht

Eigentlich hätte ich ganz gut geschlafen nach der spontanen ,,Wanderung'' am Freitagabend, aber die Jungs in der Wohnung über mir haben lieber gefeiert und haben sich dabei singend und lachend über den Fußboden rollen lassen. Zumindest dem Klang nach. Zwischenzeitlich drangen die Geräusche in meine Träume ein und mir träumte, eine Jugendgang würde in meine Wohnung einbrechen, während ich im Bett lag. Erst versteckte ich mich unter meine Bettdecke, aber das vergrößerte meine Angst nur noch. Als zwang ich mich, meine Augen zu öffnen und hinzusehen. Als die fiesen Burschen in die Diele eindrangen, feuerte ich mit einem absurd großen Sturmgewehr auf sie. Eine oder zwei Geschosse zerfetzten den Türrahmen des Schlafzimmers.

Mir träumte auch, ich wäre mit anderen Leuten auf einem großen Feld mit einem Bücherflohmarkt und einem großen Happening: Viele Frauen, teilweise in bunten Kostümen und teilweise nackt, rannten auf einen Acker. Rauchschwaden hingen in der Luft. Die Szene erinnerte ein wenig an die Schlacht von Pearl Harbor. Ein alter Kamerad lief ebenfalls auf den Acker und wollte sich unter die Damen mischen, wurde aber furchtbar verprügelt. Wir anderen lachten und versuchten, nicht weiter zu stören, denn immerhin waren wir in den Niederlanden und damit in einem fremden, exotischen Land!

Mit dem Taxi fuhren wir zum Bahnhof, nur um festzustellen, dass wir den Zug knapp verpasst hatten. Hungrig gingen wir in den kleinen Supermarkt des Bahnhofs und stellten fest, dass hier neben kleinen Snacks auch ein ordentliches Büffet angeboten wurde. Mit vollen Tellern suchten wir uns einen Platz. Das war überhaupt nicht so leicht, das Ladenrestaurant war gut besucht. Ich gab meinen Teller ab, denn ich musste noch in den angeschlossenen Elektronikmarkt. Dort wollte ich für einen Bekannten zum Geburtstag eine Leinwand für seinen Beamer kaufen. Auch hier waren viele Kunden unterwegs, doch direkt am Eingang begrüßten mich zwei ältere Verkäufer, die garantiert Brüder waren. Sie führten mich erst zu den Socken, weil sie mich irgendwie falsch verstanden hatten. Dann klärte sich die Angelegenheit auf, wir lachten alle zusammen und dann trugen die Herren eine Leinwand zur Kasse. Leider hatte ich vergessen, nach dem Preis zu fragen und fürchtete einen viel zu hohen Preis (was kosten Leinwände überhaupt so?). Wieder draußen ging ich zu den anderen, die unter großen Schirmen saßen. Trotz der Schirme hatte der Regen die Rattansitze komplett durchnässt. Also wieder nichts mit im Sitzen essen!

Der Morgen

Aufgestanden um Viertel vor sieben. Starker Muskelkater in den Beinen und schmerzende Sprunggelenke, eine Folge davon, dass ich gestern fast das gesamte Tagespensum an Bewegung an einem Stück absolviert hatte. Das Gewicht stagnierte exakt auf 150,1 kg — immerhin hatte ich nach der kleinen Pizza nicht wieder zugenommen.

Während des morgendlichen Bloggens wurde es draußen langsam hell und man konnte den Raureif auf den Dächern sehen. Der Winter ist da!

Raureif

Putztag

Natürlich habe ich viel zu spät mit dem Putzen begonnen, aber trotzdem ging es einigermaßen voran. Unterbrochen wurde das Schwingen von Lappen und Aufnehmer, das Versprühen von Haushaltsreiniger und Zitronenduft nur von gelegentlichen Tänzen zu schöner Musik und einem Telefongespräch mit den Eltern. Der Samstag fühlt sich an wie ein Sonntag und hoffentlich fahre ich morgen nicht aus Versehen nach Düsseldorf!

Linuxgedöns

Beim weiteren Testen von Thunderbird unter Crostini auf meinem neuen Chromebook fiel mir auf, dass der Versand von E-Mails über den SMTP-Server von Google extrem langsam war — genauer gesagt: Das Anmelden dauerte ewig und ich es dauerte mindestens 5 Minuten, bis eine Handvoll E-Mails nach und nach abgearbeitet wurden. Ich habe in den Einstellungen dann mal von SSL/TLS auf STARTTSL umgeschaltet und mit einem Mal flutschen die E-Mails nur so raus.

Das muss ich mir mal näher ansehen.

Linux auf dem Chromebook

Gedanken

Aufschrift ist das Gegenteil von Zuschrift.

Befindlichkeit

Seit einer Woche gut gelaunt und frisch und wach. Das muss man ja auch mal erwähnen.

Beim abendlichen Spaziergang dann an Stellen voller Erinnerungen vorbeigekommen: Hier hat mal ein Freund gewohnt, dort war doch dieser nette, kleine Kiosk und dort hinten bei dem Imbiss haben wir doch nach dem Tanzen so gerne Döner geholt. Wellen von Melancholie schwappen an mich heran. Ich lasse sie schwappen. Ich akzeptiere sie und lasse den Schmerz und die Trauer zu. Ich bin alleine. Ich bin mit mir alleine.

Abendgestaltung

Zurück in meiner Wohnung war ich erst einmal ziemlich erschöpft und viele meiner Gelenke schmerzten. Ich habe mich erst mal in der Küche auf einen Stuhl gesetzt, eine Schmerztablette genommen und mich ausgeruht. Nach einer warmen Dusche ging es mir schon besser. Da das neue Chromebook ja lüfterlos ist, habe ich mal das Bloggen im Bett ausprobiert. Es geht nicht sonderlich gut, da sich dazu auf dem Bauch liegen und ein Hohlkreuz machen muss.

Morgen probiere ich das Bloggen auf dem Sofa aus! ;-)

Gelesen

Ruhe wegen Störung

Man muss sich die Urlaube halt schon selber stricken, und sei es nur am Zeichentisch.

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Dieser Leserbrief an Fefe sagt eigentlich alles über unsere derzeitige Medienlandschaft

Geguckt

Maradonas Jahrhunderttor | Via

Gehört

Ein Nachruf auf Karl Dall vom Bayerischen Rundfunk (MP3-Direktlink)

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Bleached - Hard to Kill (MP3-Direktlink)

* * *

Monatsrückblick November mit Mathias Tretter (MP3-Direktlink

Bilderflut

Nachschub Chilisauce

Nachschub Chilisauce

Für die eigenen Fehler gerade stehen ... ein gutes Gefühl!

Für die eigenen Fehler gerade stehen ... ein gutes Gefühl!

Wie geht es Dir?

Wie geht es Dir?

Katze

Katze

Entschuldigen Sie bitte, ich bin hier kleben geblieben :(

Entschuldigen Sie bitte, ich bin hier kleben geblieben :(

Durchs Dach

Durchs Dach

Kunst im Innenhafen

Kunst im Innenhafen

Dein Ego würde mit Maske besser aussehen

Dein Ego würde mit Maske besser aussehen

From Duisburg with love

From Duisburg with love

Freitag, 27.11.2020

Die Nacht

Ich schlief gut und das war erfreulich bei der gestrigen Erschöpfung. Die Träume waren bunt und nicht unangenehm, aber kaum erinnerlich. Es scheint bei mir einen gewissen Zusammenhang zwischen der Qualität des Schlafes und der Traumerinnerung zu geben: Je besser ich schlafe, desto schlechter kann ich mich an meine Träume erinnern. Vielleicht war ich aber auch zu kaputt am Abend zuvor.

Mir träumte irgendwas Fantasy-artig (wie so häufig) und ich habe das Gefühl, dass auch mal wieder so etwas wie eine Handlung dabei war. Fetzen von einer Wohnung mit Terrasse kamen vor und ich bekam Besuch und ich frittierte Hähnchenteile. Später gab es Bier und ganz viele Leute kamen dazu. Jemand brachte eine große Kiste ,,Cola-Schwämme'' mit. Das waren Schwämme, die in Cola getaucht wurden für den Geschmack. Ich ging in einen kleinen orientalischen Imbiss in einem Einkaufszentrum und holte mir nach und nach leckere Gebäckstücke — erst salzig, dann süß. Zum Schluss wollte ich noch etwas von so kleinen, runden und knusprigen Teilchen haben. Der Inhaber hinter der Theke stellte mir die Schüssel vor die Nase und meinte, ich solle erst einmal probieren. Das tat ich und das kleine Teilchen war köstlich und das sagte ich auch. Da freute sich der Mann sichtlich und meinte, pro Stück würde er 50 Cent nehmen. Ich legte die Münze (die ich bereits in der Hand gehabt hatte) auf die Theke und verlangte nach einem weiteren Teilchen. Der Inhaber freute mich so sehr, dass er mir die gesamte Schüssel schenkte. Fröhlich ging ich damit zu einem Stehtisch. Zu mir gesellten sich ein paar junge Mädchen, die auch probieren wollten, aber sie plemperten die ganze Zeit mit Apfelsaftschorle herum.

iPhone

Seit gestern bin ich wieder ein iPhone-User! Allerdings nur dienstlich, denn meine geschätzte Vorgesetzte hat meinen langen und hartnäckigen Widerstand gegen ein Diensthandy in einer schwachen Sekunde rund um meine Beförderung durchbrochen und nun bekam ich es vor der Veranstaltung ausgehändigt. Es handelt sich um ein iPhone SE und ich fremdele ein wenig mit der Oberfläche, was allerdings daran liegt, dass ich ja ein ziemliches Gewohnheitstier bin und nun schon viele, viele Jahre Android nutze (mit dem Nova Launcher).

Wie schwer ich von Gewohnheiten lassen kann, sei mit dieser kleinen Anekdote beschrieben: Zu Beginn der Corona-Krise wurde die Dienstgebäude in der Kantine umgestaltet und die Tablettwagen für das gebrauchte Geschirr wanderten von einem Punkt in der Nähe des Ausgangs an eine andere Stelle. Ich wurde buchstäblich monatelang nach jedem Essen von Kantinenpersonal und Kollegen zurückgepfiffen, weil ich mit dem Tablett in der Hand zum Ausgang strebte.

Ich denke aber trotzdem, das ich mit dem Gerät zurechtkommen, auch wenn ich noch eine ganze Zeit auf den nicht existenten ,,Zurück''-Knopf neben dem Home Button tippen werde. Das iPhone SE ist schön handlich (mein Minitabletsmartphone Samsung Note 10+ ist gefühlt doppelt so groß) und es werden sehr fein E-Mails, Kalendereinträge, Todos und sogar Notizen mit ,,meinem'' Outlook synchronisiert.

Von uns wird übrigens nicht verlangt, außerhalb der Dienstzeit erreichbar zu sein und ich überlege, ob ich nicht einfach zum Arbeitsbeginn der Präsenztage mein privates Handy auf die mobile Dienstnummer umleiten, dieses dann einschließen und nur noch mit dem iPhone in der Bibliothek herumlaufen sollte. Das erscheint praktisch zu sein, denn ich könnte mir so schnell Dinge und Aufgaben direkt elektronisch notieren anstatt den Umweg über einen Notizblock zu nehmen (mein schlechtes Gedächtnis ist legendär).

Es bleibt spannend!

Blogformatierungsgedöns

In der letzten Zeit blogge ich doch wieder mehr (sowohl was die Regelmäßigkeit als auch die Länge der Einträge angeht) und ich möchte thematisch zusammenhängende Absätze gerne auch zusammenfassen und so führe ich mal testweise wieder Zwischenüberschriften ein. Die haben für potentielle Lesefröschlein den Vorteil, dass die Einträge nicht so zerfasert sind und sich Sätze, die sich z.B. mit meiner Arbeit befassen, nicht über den gesamten Eintrag verteilt sich. Mir machen sie es leichter, im Text zu navigieren.

Schreiben tue ich die Einträge übrigens Google Docs und lasse sie dann vom Docs-Addon ,,Docs to Markdown'' derart umwandeln, dass ich sie ins Blog kopieren kann.

Vielleicht integriere ich demnächst auch wieder die Leseliste in die Blogposts.

Linux auf dem Chromebook

Ein Thread auf Reddit brachte mich dazu, es noch einmal mit Linux auf dem neuen Chromebook zu probieren. Die Einstellungsmöglichkeiten dazu waren nämlich da, nur die Installation hatte bisher nicht funktionieren wollen. Ich schaute nach und: Tadaa! Crostini war installiert! Ich startete die Konsole und war so froh über den schwarzen Bildschirm mit dem blinkenden Cursor, dass man wohl meiner Profession (das zweite Studium!) angehören muss, um meine Freude zu verstehen. Thunderbird war rappelschnell installiert und eingerichtet. Auf dem ja recht schmalbrüstigen Chromebook geriert sich mein Lieblingsmailclient zwar ein wenig behäbig, aber alles funktioniert prima. Endlich kann ich unterwegs offline E-Mails lesen und beantworten!

Homeofficetag und Feierabend

Arbeit war wieder reichlich vorhanden und es wurde nicht langweilig. Leider habe ich nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte.

Am späten Nachmittag telefonierte ich noch etwas hektisch mit einem alten Freund und dann kam mich auch schon der Thronfolger besuchen. Wir bestellten Pizza. Ich traute mich, mir eine kleine Pizza zu bestellen, denn ich denke, nach der anstrengenden Woche hatte ich mir diesen Luxus verdient. Die Pizza beim Lieblingspizzaboten war wieder sehr gut, nur aß ich viel zu schnell. Immerhin hatte ich den Lerneffekt, dass mich eine ,,kleine'' Pizza genauso satt macht wie eine ,,große'' — nur, dass ich danach nicht vollkommen vollgefressen bin. Gemeinsam schauten wir ein paar Folgen Gotham. Wie viele Staffeln diese Serie wohl hat (ja, ich weiß: Ich könnte nachschauen, aber so ist der Zauber irgendwie größer …)? Es ist auf jeden Fall eine schöne Tradition und die Charaktere haben sich nach und nach immer weiter verändert. Hoffentlich bleibt mein Lieblingscharakter Alfred Pennyworth so nett und sympathisch wie eh und je …

Miniwanderung

Da ich am Abend homeofficebedingt nur ca. 3.000 Schritte auf der Uhr hatte, bin ich gemeinsam mit dem Thronfolger aufgebrochen und habe eine sehr große Runde durch Neudorf und Duissern gedreht. Zwischendurch habe ich dabei mit meinem Vater telefoniert, Podcasts gehört und kurz die Kumpels beim Homekneiping via Videokonferenz besucht. Am Ende war ich bei 16.500 Schritten und gegen 22 Uhr fiel ich vollkommen erschöpft ins Bett.

Donnerstag, 26.11.2020

Nach dem Zubettgehen Durchfall bekommen. Die Gemüsepfanne war wohl doch ein wenig zu stark gewürzt gewesen. Die ekligen Details verbergen sich hier im Blog natürlich schamhaft hinter dem Duschvorhang der Rücksichtnahme. Nur soviel sei geschrieben: Es war nicht so schlimm.

Die Träume waren reichhaltig, bunt und wirr. Es fehlte jede Erzählstruktur und es kamen hauptsächlich Emotionen darin vor. Die vorherrschenden Emotionen waren angenehmer Natur. Ich kann mich nur an Bruchstücke erinnern an einen jungen Mann, der seine Brüder treffen wollte und an eine Entität, die sich für alle überraschend für immer zur Ruhe setzte. Ein Haus kam darin vor, in deren großen Halle der Mieter Bananenbäume pflanzte. Durch die Keller liefen Gruppen von singenden Naturvölkern und kleinwüchsige Karate-Chinesen wollten in einer Minibar Schutzgeld erpressen, erwiesen sich dann aber doch als eigentlich ganz nett.

Ich stand um kurz vor fünf Uhr auf und beschloss, mir eine ruhige Stunde bis zum Losgehen zu gönnen. Wegen des Veranstaltungstermines (wir moderieren eine Art Kennenlernrunde für Nutzerinnen und Nutzer eines bestimmten Kollaborationstools) war ich doch recht aufgeregt.

Trotz meiner erneuten Ernährungsdisziplin (ich habe definitiv deutlich weniger Kalorien zu mir genommen als ich verbraucht habe) und trotz des Durchfalls war ich heute 200 Gramm schwerer als gestern, jedoch ist es nicht ungewöhnlich, dass mein Körper bei so etwas Wasser einlagert.

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Wir dürfen die Sache auf keinen Fall auf die kalte Schulter nehmen!

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Gestern hat mir mein Sohn erzählt, dass seine Schule eine ganz eigene Art des Wechselunterrichts praktiziert, weil sowieso immer die eine Hälfte der Stufe in Quarantäne ist und die andere Hälfte in der Schule.

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Das neue Chromebook macht nach wie vor Freude: Der Tabletmodus ,,funktioniert'' für mich für das Lesen von Artikel sehr gut, da das Gerät ja wie bereits erwähnt, relativ leicht ist. Für längere Arbeiten ist es allerdings weniger gut geeignet als das größere Chromebook von Lenovo. Für ,,richtiges'' Arbeiten bevorzuge ich eh Maus, eine ,,echte'' Tastatur sowie einen externen Monitor.

Heute folgt der Praxistest ,,Acer Chromebook Spin 311 im Rucksack''. :-)

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Wartet mal ab, bis das alles rauskommt! Ihr werdet Euch wundern, was dann alles rauskommt!

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Es ist frisch und kalt geworden. Gleichzeitig reißen ,,die'' hier die Mülheimer Straße der Länge nach auf. Ein Zufall? Wer steckt dahinter? Sind es wieder ,,interessierte Kreise''?

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Wie an jedem Bürotag vor Ort Hektik. Die Zeit verrinnt förmlich.

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Unnützes Wissen: Das französische Wort ,,Havresac'' für ,,Rucksack'' oder ,,Tornister'' ist ein Lehnwort aus dem Deutschen. Dahinter verbirgt sich der Hafersack, in dem die leichten deutschen Reiter der frühen Neuzeit, die ,,Reitres'', während der Hugenottenkriege ihre Beute ,,versackt'' haben.

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Durchsage aus dem Maschinenraum: Es kann sein, dass hier demnächst mal wieder die eine oder andere Überschrift auftaucht. Ich finde es gerade mal wieder schöner, wenn die Einträge strukturierter sind.

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Die Veranstaltung hat ganz gut geklappt. Nach einer Stunde waren wir durch und danach natürlich komplett im Eimer. Allerdings habe ich trotzdem bis halb acht am frühen Abend gearbeitet, da ich ja einige Dinge nur im Büro / in der Bibliothek selber erledigen kann. Nach Feierabend eisern zu Fuß gegangen.

Daheim dann den Rest Gemüsepfanne und ein alkoholfreies Bier (Traugott Simon 0,0% — nicht sonderlich gut). Aufgaben sortiert und gegen 22:30 Uhr ins Bett.

Leseliste

Along Russia’s ‘Road of Bones,’ Relics of Suffering and Despair | Via


Äthiopien: Weg frei für den Bürgerkrieg


Fleischindustrie: "Überhang von einer Million Schweinen" bis Weihnachten

  • Wie so ein ,,Überhang'' wohl aussieht? Ich stelle mir eine Steilküste aus dicken, runden, rosa Leibern vor auf die man ängstlich nach oben starrt...
  • Wer jetzt aber ,,Überhangmandat'' sagt, geht sich sofort den Mund waschen!
  • Wem die ganzen Ferkel leidtun, der soll doch mal selber welche bei sich aufnehmen!!!!!11elf

Möglicherweise gibt es mit dem Lockdown weniger Selbstmorde als ohne | Via

Mittwoch, 25.11.2020

25.11.2020

Mittwoch

Wegen des Bauchgrimmens wollte der Schlaf erst nicht kommen. Irgendwann wollte ich mich darüber ärgern, bemerkte dann aber, dass ich wohl doch zwischendurch eingeschlummert sein musste. Das Ziehen und Gluckern im Unterleib ließ irgendwann nach. Die Träume der Nacht waren nicht mehr erinnerlich, lauerten aber gefühlt irgendwo im Hinterkopf. Ab drei Uhr morgens mehr oder weniger wach. Da es für ein Aufstehen viel zu früh war, habe ich noch ,,herumgedusselt''. Um halb fünf aufgestanden. Über die Auswirkungen des gestrigen Abendessen auf meine Verdauung legt sich dezent der Mantel des Schweigens.

Während der Kaffee durch den Filter lief und im Radio fröhlich die ARD-Popnacht trällerte, begann ich mit der Einrichtung des neuen Chromebooks. Das meiste lief automatisiert durch, es gab mehrere ChromeOS-Updates in Folge. Eigentlich musste ich nur den KeePass-Schlüssel via USB-Stick auf das Gerät einrichten und mir so meine Passwörter zugänglich machen.

Ein erster Eindruck vom Gerät: Das Acer Chromebook Spin 311 ist wirklich sehr leicht und handlich, auch wenn es nicht wirklich viel kleiner ist als mein altes Lenovo Thinkpad 13 Chromebook, so ist es doch wesentlich weniger klobig. Die Tastatur ist (wie das ganze Gerät) flach und im ersten Eindruck (diese Zeilen entstehen darauf) ist die Qualität hinreichend, der Druckpunkt der Tasten ganz ok. Hier gewinnt das — allerdings auch deutlich dickere — Thinkpad. Das Display hat ja bekanntermaßen einen ziemlich breiten Rand (damit will Acer wohl auch Energie sparen), was mich allerdings nicht stört. Das Bild ist sehr scharf, gerade im Vergleich mit dem Thinkpad (welches allerdings auch schon wesentlich älter ist).

Obwohl das ganze Teil aus Plastik ist, macht es einen wertigen Eindruck. Die Hülle könnte man auf den ersten Blick für eine aus Aluminium halten. Schnittstellen gibt es wenig (z.B. nur einen USB-C- und einen USB-A-Port), aber auch dies ist dem schmalen Design geschuldet.

Man merkt deutlich, dass der lüfterlose, besonders sparsame Octa-Core-Prozessor gerade beim Starten von Android-Apps ein bisschen behäbig ist, aber die lange Laufzeit und das geringe Gewicht wollen ja auch erkauft sein.

Leider hat das Spin 311 noch (?) keine Linux-Unterstützung, weswegen ich weiterhin auf den geliebten Thunderbird verzichten muss.

Auch wenn ich es ja noch nicht lange nutze, denke ich, dass das Spin 311 mir als Mobilgerät im Rucksack, Zug und auf der Parkbank (Jepp!) ganz gute Dienste leisten wird.

Mit der ,,Convertible''-Funktionalität habe ich noch nicht viel herumgespielt, aber auch als Tablet fühlt es sich schon mal ganz gut an. Beim Halten hilft auch der dicke Rand (Wurstfinger!).

Ein wenig seltsam fühle ich mich dem Chromebook gegenüber und es fühlt sich seltsam an, seltsame Gefühle für ein technisches Gerät zu haben, dass einem eine ganze Zeit ziemlich treue Dienste geleistet und auch noch leisten kann. Dann schaue ich auf meine ganz unironisch an der Wand hängende Urkunde, laut der ich ja Bibliotheksinformatiker bin und entschließe mich, dass das Thinkpad zukünftig mein Küchenrechner wird.

* * *

Im Radio höre ich vom neuen Trend des ,,Glühweinwanderns''. Das scheint so abzulaufen, wie es klingt: Man wandert von Bude zu Bude, welche schön weit auseinander liegen. Klingt fast so, als könnte mir das auch gefallen, obwohl ich Glühwein eigentlich sonderlich mag.

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Mir ist beim letzten Videokonferenzmarathon endlich aufgefallen, warum solche Besprechungen für mich so anstrengend sind: Man hat ständig das Gefühl, von allen anderen angestarrt zu werden!

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Ab halb sieben an den Rechner für die Arbeit. Eine halbe Stunde später ertönt Lärm auf der Straße, denn die Entsorgungsbetrieben holen das Altpapier ab. Das nennt sich bei uns in Duisburg ,,Altpapierbündelsammlung'' und ist ein echt guter Service. Ich freue mich bei den Geräuschen von draußen, denn ich habe es gestern Abend seit längerem (hüstel) geschafft, mein Altpapier gebündelt (sic!) nach draußen zu stellen.

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Gestern habe ich übrigens nicht nur das neue Gadget, sondern auch ein Paket von meinem Lieblingsklamottenversand für Dicke aus der Packstation gezogen. Dabei ist auch ein Schlawannzuch Pyjama, der nach einer Wäsche heute Abend hoffentlich einsatzbereit ist.

Keine Sorge — es wird hier keine Fotos geben. ;-)

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Am Dienst-PC viel an unserer schönen, kleinen Adventsaktion ,,gebastelt'' (Intranet). Ich muss dabei am uralten, verstockten CMS auf der Arbeit vorbei programmieren und das ist anstrengend. Immerhin verging der Arbeitstag wie im Fluge.

In der Mittagspause habe ich mich beim Einkauf im örtlichen Edeka sehr über die vielen Menschen gewundert. Der gesamte große Parkplatz war voller Autos. Haben die Menschen Angst vor den verschärften Regelungen und decken sich mit Lebensmitteln und Klopapier ein?

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Nach Feierabend gab es eine Gemüsepfanne aus Zwiebeln, Zucchini, Möhren und Pilzen. Dazu eine kalorienarme Soße aus Wasser, Milch und Fitline-,,Frischkäse''.

Abends ein Spaziergang und Telefongespräche.

Sehr müde zu Bett.

Bildersturm
Guten Morgen!

Guten Morgen!

Acer Chromebook Spin 311 und Lenovo Chromebook Thinkpad 13

Acer Chromebook Spin 311 und Lenovo Chromebook Thinkpad 13

Open Your Heart Marie

Open Your Heart Marie

Dienstag, 24.11.2020

24.11.2020

Dienstag

Erst wollte der Nachtschlaf nicht so kommen, dann war er aber da. Mir träumte, es wäre Weihnachten und wir (die ehemalige Gattin, ein gewisse ,,Gröming'' und ich) zogen uns schöne Klamotten an. Unter den Klängen fröhlicher Musik hüpften wir das Treppenhaus bei meinen Eltern auf und ab — so wollte es der Weihnachtsbrauch!

Im Keller räumte ich dann erst einmal eine große Mülltüte mit Bierdosen weg und fand dabei das Buch, dass meine Mutter gerade las zusammen mit einer angebrochenen Tafel Schokolade. Die Schokolade war teilweise geschmolzen, so dass ich mit einem Lappen die Flecken aufwischte. Da kam mein Vater von draußen herein und die hübsche Frau von Gröming betrat den Keller. Sie trug ein Brautkleid und weinte. Vergeblich versuchte sie, ihre Schwiegereltern anzurufen, denn sie wollte wissen, ob sie trotz der Trennung von ihrem Mann, noch weiter bei ihnen arbeiten dürfe..

Eine verfahrene Situation!

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Aufgestanden um halb fünf und zum ersten Mal seit langem ganz früh Kaffee gekocht. Ich fühlte mich wach und munter. Den Kaffee füllte ich in meine neue Thermoskanne, um den Rest auf der Arbeit austrinken zu können.

Eine gute Nachricht: Das neue Chromebook ist heute morgen in aller Frühe in Dorsten angekommen und soll noch immer angeblich heute an die Packstation zugestellt werden!

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Heute ist der zweite Masken-Kontrolltag in NRW und hoffentlich werde ich mal so richtig durchkontrolliert!

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Der junge Mann, der immer im Nebentunnel des Duisburger Hauptbahnhofs Gitarre spielt und bettelt, war heute morgen nicht da. Ich hoffe, ihm ist nichts zugestoßen! Vielleicht war ich aber auch einfach zu früh und er fängt seine Schicht immer erst später an. Dagegen spricht leider, dass der junge Mann im Tunnel auch zu schlafen schien.

Ich werde die Augen offen halten, auch wenn das natürlich nichts bringt.

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Heute habe ich ein neues Verb erfunden! Es lautet ,,Rambulieren'' und ich finde es sehr gelungen, denn es klingt sowohl gebildet als auch volksnah.

Leider fehlt mir noch eine Bedeutung dieses Begriffes.

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Selbst wenn ich morgens — so wie heute — richtig viel Zeit habe, weil ich früh aufgestanden bin, so sitzt mir die ganze Zeit ein Teufelchen im Nacken, dass mir zuflüstert: ,,Du musst los! Du kommst sonst zu spät! Geh' los! Geh' schon! Dann hast Du es hinter Dir!''

Selbst wenn ich gemütlich beim Kaffee in der Küche sitze und ich mir vornehme, um zwanzig nach fünf aufzustehen, den Rest meines Krams einzupacken, die Schuhe anzuziehen usw., damit ich um fünf Uhr fünfundzwanzig losgehen kann, schiele ich beim Lesen der Feeds jede Minute nervös auf die Uhr: ,,Muss ich los? Muss ich los?'' — und das, obwohl es auch nichts ausmachen würde, wenn ich einfach einen Zug später nehmen würde. Ich kann es nicht ändern, das Teufelchen ist noch immer da, auch nach so vielen Jahren (Jahrzehnten!) des Pendelns mit dem Zug. Vielleicht hilft es, wenn ich mir den Handywecker stelle? Meist beruhigen mich solche technischen Hilfsmittel ja ein wenig...

* * *

Nachklapp zu gestern: Was für eine Aufregung! Ab Mittag war der Vodafone-Mobilfunk in Deutschlank großflächig gestört und die Endgeräte meldeten ,,SIM-Karte nicht registriert'' oder ähnlich. Man war mal für ein paar Stunden auf die Wirklichkeit zurückgeworfen, wobei das eine oder andere WLAN über die Runden half. Für Pendler ist ein Netzzugang wegen der DB-Apps außerordentlich wichtig.

* * *

Den Arbeitstag mit zwei Besprechungen (Video), einer kurzen Veranstaltungsvorbereitung (wobei eine liebe Kollegin das meiste vorbereitet hat), etwas körperlicher Betätigung zwischen den Bücherregalen und einer HTML-Bastelei verbracht.

Feierabend gegen viertel vor sieben Feierabend gemacht und durch ein ganz schön kaltes Düsseldorf zum Bahnhof gelaufen. Die Erschöpfung war groß, aber auch die Aufregung: Das Chromebook solle in der Packstation liegen, hieß es!

* * *

Tippfehler des Tages: Packsatan.

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Hurra! Hurra! Das neue Chromebook ist da! Leider hatte ich nicht viel Zeit, es auszuprobieren und einzurichten, da es schon recht spät war.

Ich bekam einen Schreck, als nach dem ersten Einschalten kein Batteriesymbol zu sehen war. Eine kurze Google-Suche bestätigte einen defekten Akku. Ein Batteriecheck via Crosh meldete: ,,No Battery found''!

Musste ich das neue Teil etwa zurückschicken?

Ich schaltete das Chromebook mal aus, zog den Netzstecker, steckte ihn wieder ein und nach einem Neustart war auch das Batteriesymbol wieder da.

Uff!

* * *

Nachdem ich den Tag über nur zwei Mehrkornbrötchen (die eckigen ,,Landbrötchen'' vom Aldi) mit Hähnchenbrust sowie ein paar Möhren gegessen hatte, überkam mich doch ein ziemlicher Hunger. Ich aß zum Abendbrot erst eine Dose Wachtelbohnen und weil ich nicht achtsam war, danach noch Bismarckheringe und Pastrami. Auch wenn ich mein Kalorienbudget eingehalten habe (mit einem Rest von fast 300 kcal!), bekam ich von der ungewöhnlichen Kombination Bauchweh. Ich hätte nicht von Podcasts abgelenkt Essen sollen.

Noch mit Mama telefoniert und dann gegen halb zehn mit Bauchgrimmen ins Bett.

Bildersturm
Reflexion

Reflexion

Hase

Hase

Carl Straat

Carl Straat

Love in the air

Love in the air

Medienhafen

Medienhafen

Passt nicht

Passt nicht

Die Augen links

Die Augen links