Flusskiesels Notizen

26.02.2020: Am Aschermittwoch ist alles vorüber

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Herzlichen Glückwunsch

Herzlichen Glückwunsch

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Schlecht und unruhig geschlafen. Mir träumte, ich sähe eine alte Reportage aus den sechziger oder siebziger Jahre. Dort besuchte eine junge Reporterin eine Veranstaltung, in der propagiert wurde, man solle Bananen durch ein Nasenloch essen und nicht durch den Mund. Sie machte das auch vor und man sah Kinder, wie sie die neue Art des Bananenverzehr übten. Ein alter Politiker in einem schwarzen Anzug hielt eine Rede und darin gab er zu Bedenken, dass in Deutschland jedes Jahr über hundert Menschen beim klassischen Bananenessen erstickten.

Auch träumte mir, ich sei ein Dämon in einer Familie von Dämonen. Wir lebten in einem großen Haus am Rande des Dorfplatzes. Eine Gruppe von Menschen kam zu uns. Die größten von ihnen reichten uns gerade bis zur Brust, die meisten nur bis zur Hüfte. Die Menschen wollten irgendetwas von uns und einer von ihnen -- ein junger Mann -- war frech und wollte unseren Anführer schubsen. Ich war wütend wegen dieser Unbotmäßigkeit und packte seinen kleinen Kopf und drückte in so fest, bis er schrie. Seine Manieren besserten sich darauf ein wenig, aber er schaute noch immer trotzig.

Später planten wir einen Angriff: Mit gigantischen Flugtieren würden wir am Himmel erscheinen und einen wahren Bombenregen auf die Zielwelt regnen lassen. Danach würden Soldaten regnen und der Bodenangriff würde beginnen.

Ich konnte es kaum erwarten.

Der Morgen

Um kurz nach vier aufgestanden. Irgendwie hektisch gewesen, weil ich die beiden Träume der letzten Nacht noch unbedingt aufschreiben wollte. Irgendwie fehlt wieder Zeit.

Der Tag

Auf der Arbeit Stress: Die Veranstaltung für morgen wollte geplant werden, zum Glück ging das mit der lieben Kollegin recht gut und ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam das Haus rocken werden. Leider gibt es bei einer Ausschreibung vergaberechtliche Unsicherheit und da ich mich in der Sache eher technisch betägt habe, aber trotzdem der Dienstälteste zur Zeit bin, bin ich ganz schön ins Schwimmen geraten. Wird aber schon schief gehen!

Der Hosenkauf

Nach der Arbeit zum Lieblingsklamottenverkäufer mit Übergrößenabteilung: Meine Buchsen sind mir zu groß und zu weit und sie rutschen. Dummerweise falle ich (bei den Hosengrößen) aus den Übergrößen raus und die normalen Größen haben wieder ein ganz anderes System. Eine frrrrrreundliche Verkäuferin mit rrrrrussischem Akzent half mir weiter und ich konnte zwei Hosen mitnehmen.

Der Abend

Im Biomarkt noch etwas alkoholfreies Bier gekauft, Haushaltsdienste erledigt. Dann geduscht und gelesen. Der Witcher-Band geht ganz gut.

Gelesen, geguckt und gehört

So giftig war die echte "Paläo-Diät" | derStandard.at

Ich habe noch nie verstanden, wie man an so etwas wie die ,,Paläo-Diät'' glauben kann. Die Ernährungsgewohnheiten sind ja im Ganzen doch nur lückenhaft bekannt und wer findet eine Lebensweise erstrebendswert, bei dem die Leute maximal 30 Jahre alt werden?


Zu wenig Wasser: Lage in Talsperren angespannt | NDR.de - Nachrichten - Niedersachsen - Studio Braunschweig

Auch wenn das Wetter uns nervt und momentan die Flüsse gut gefüllt sind: Es regnet einfach zu wenig. Hier mal die Lage im Harz.


Umwelt: Das Jahr ohne Winter | Spektrum der Wissenschaft

Das macht Sorge. Via


äger des verlorenen Bitcoinschatzes | Heise
Teil 1, Teil 2

Wenn Leute ihre Bitcoin-Schlüssel verlieren ...


5G – die Fragen, die Fakten | Republik

Kompakt und informativ

Kieselfunk

34 Corona-Angst

Link zur Episode

Ich mache mir langsam ernsthaft Sorgen wegen des Corno-Virus und aggressive Stimmungen machen mich immer total fertig.

23.02.2020 bis 25.02.2020: Karneval in Kölle

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Weißt Du noch?

Weißt Du noch?

Tagesgeplätscher

23.02.2020

Mittags nach Köln gefahren und meinen besten Freund Flöte besucht. Dieser hatte am Abend einen Auftritt auf der Wandersitzung und ich habe ihn zum Auftrittsort begleitet. Während er sich vorbereitet hat, bin ich die Zülpicher Straße entlang gelaufen: Essen bei Gyros bei Spyros und dann ein paar Kölsch im Sülzer Wirtshaus. Das Wetter war bescheiden, die Sitzung war großartig mit Liebe und Herzblut auf die Bühne gebracht. Das Kölsch lief in Strömen und ich lag erst so gegen halb vier im Gästebett.

24.02.2020

Gut geschlafen und lange mit der Gastgeberin am Frühstückstisch gequatscht. Am frühen Nachmittag zum Bahnhof in Ehrenfeld gelaufen. Der Zug hatte leider eine halbe Stunde Verspätung und hat durchgehend geklebt (Karneval!). Die Rückfahrt verlief ohne größere Zwischenfälle.

Daheim geduscht, Essen vom Lieferdienst (chinesisch), den Film Suicide Squad (der weniger schlecht ist als behauptet, obwohl es tatsächlich viel zu viele Charaktere in ihm gibt) und zwei Folgen ,,Vikings''. Ein gemütlicher Abend, würde ich sagen.

25.02.2020
Der Morgen

Lange geschlafen. Mir träumte, ich müsse in eine seltsame Schule gehen, wo überall Konserven gestapelt sind. Ich geriet in Streit mit meinem Sitznachbarn, der mich und alles um mich herum beleidigte. Als er dann noch meinte, meine Hände würden stinken, sagte ich ihm, seine Hände hingegen würden kleben. Beim gemeinsamen Händewaschen haben wir uns wieder vertragen.

Aufgestanden um neun Uhr. Zum Glück habe ich den heutigen Veilchendienstag noch frei zum Aufräumen und Ausruhen. Die Feierei in den letzten Tagen war doch ganz schön anstrengend.


Katzenjammer. Für mich ist Katzenjammer nach einer Feier nicht körperlich wie ein Kater, sondern mehr eine Form von Wehmut: Die Zeit war intensiv, ist aber jetzt leider vorbei und ich muss mit der Stille um mich herum und auch in mir drin klarkommen. Es gibt schlimmere Gefühle und Karneval hat Spaß gemacht. Habe ja ein paar Jahre ausgesetzt.

Der Tag

Gewurschtelt, geputzt, eingekauft, Leergut weggebracht, Akku-Staubsauger sauber gebracht, Kram in den Keller geschafft, Papierkram erledigt und mich geärgert, dass ich ständig das Gefühl habe, etwas erledigt zu haben. Unruhe. Liegt sicher am Alkohol der letzten Zeit: Der Körper (oder besser: Das Hirn) ist daran gewöhnt, ständig sediert zu werden und geht dagegen an. Fällt die Droge weg, ist der Unruhezustand natürlich stärker. Übrigens ist es sehr, sehr kontraproduktiv, wenn man zu Depressionen neigt und dann Alkohol trinkt. Aber so schlecht geht es mir dann auch nicht und sobald die Waschmaschine durch ist, gehe ich in den herrlichen Sonnenschein und suche mir etwas Feines zu Essen.

Plan für den Resttag: Spazieren gehen, Lesen. Vielleicht einen Podcast aufnehmen.

Der Abend

Den ,,Narrenturm'' zuende gelesen und bevor ich mit dem zweiten Band beginne, schiebe ich noch ,,Die Feuertaufe'' dazwischen. Das ist das einzige Gerat-von-Riva-Buch, welches ich noch nicht kenne. Bin gut reingekommen und das Lesen macht wie gewohnt Spaß. Ich finde die beschriebene Welt aber ein bisschen blutleer gegenüber dem Schlesien zur Zeit der Hussitenkriege.

Gelesen, geguckt und gehört

Streams of Consciousness | UARR

Über den Verzicht auf ,,soziale Netzwerke''. Ich kann dem nur Beipflichten: Diese Netzwerke sind Empörungsmaschinen und haben keinen guten Einfluss auf mich. Seitdem ich auf Twitter und Co. verzichte, geht es mir besser.

Kieselfunk

33 Wandersitzung

Link zur Episode

Ich war bei der Wandersitzung in Köln und es war schön.

22.02.2020: Weit gelaufen, lange gesessen

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Ladestation

Ladestation

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Meine Güte! Mein Schlaf hat sich seit dem Kauf des Lattenrostes und auch durch das neue, härtere Kissen sehr verändert. Ich schlafe viel, viel besser und tiefer! Träume waren da, sind aber wieder gegangen.

Der Morgen

Um zehn Uhr aufgestanden. Kaffee, Eier, Brötchen, Blog, Feeds. Der Plan für heute ist, mal inne Stadt zu gehen und Besorgungen zu machen.

Der Tag

Sehr viel gelaufen und wieder ein paar Ecken meiner Stadt entdeckt, die ich noch nicht kannte. Im [König Wirtshaus im Innenhafen]() eingekehrt und lecker gegessen. Den Abend auf dem Sofa und in der Küche mit Podcasts verbracht.

Gelesen, geguckt und gehört

21.2.2020 – (kein) Krachertag, (keine) Kracherklasse | In jawls humble opinion

Christian über eine denkwürdige Karnevalsparty.


Konzentriert, verliebt und hingerissen | Buddenbohm & Söhne

Herr Buddenbohm berichtet über drei Begegnungen und diese Begegnungen sind sehr schön und er berichtet auch sehr schön darüber.

Kieselfunk

32 Guter Schlaf

Link zur Episode

Dank des neuen Lattenrostes kann ich erstaunlich gut pennen. Ich war Karneval feiern und äußere mich kryptisch über die weiteren Pläne für diese Session.

21.02.2020: Barbarossa und der Löwe

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

Menschen in den Fenstern

Menschen in den Fenstern

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Tief und fest geschlafen. Sicher lag es auch an den Karnevalsbieren und dem anstrengenden Tag, aber der neue Lattenrost in Verbindung mit der guten Matratze macht auch einen Gutteil des effizienten Schlummers aus.

Zitat des Tages

Ich habe einen Kurs im Schnelllesen mitgemacht und bin nun in der Lage, "Krieg und Frieden" in zwanzig Minuten durchzulesen. Es handelt von Russland.

Der Tag

Die Arbeit war anfangs zäh, wurde dann aber flotter. Da die Kantine über Karneval geschlossen hat, haben wir uns eine Pizza bestellt und gemeinsam gefuttert. War lecker und nett.

Mit dem Erstellen einer Bildergalerie im Intranet gekämpft (Fotos der Altweiberparty). Das Galerieprogramm, welches wir nutzen, ist ein ziemlicher Rotz. Letztendlich habe ich es aber doch hingekriegt.

Der Abend

Feierabend um 16 Uhr. Heimfahrt in einem engen RE. Schmantig gefühlt. Daheim die Flaschenpost bestellt und ein bisschen Podcast gehört. Der Thronfolger kam vorbei und wir haben Chicken Wings gegessen und weiter ,,Die Deutschen'' geguckt. Es ging diesmal um Barbarossa und den Löwen.

Gelesen, geguckt und gehört

Hyyyyyyyyperfokus! | Constantin Seibt

Folge 2 der ADHS-Kolumne von Constantin Seibt.

An der Frontlinie in Lugansk | Telepolis

Ich finde es gut, wenn jemand mal vor Ort recherchiert und dieser furchtbare Krieg nicht in Vergessenheit gerät.

20.02.2020: Wieverfastelovend auf dem Turm

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

Frühlingsblauer Fernsehturm

Frühlingsblauer Fernsehturm

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Erstaunlich tief geschlafen. Der Schlaf wollte überhaupt nicht weichen. Träume nicht erinnerlich.

Der Morgen

Heute hat die Kantine zu und ich mit Kollegen beim ,,Stadtbäcker'' frühstücken. Der Stadtbäcker ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine städtische Einrichtung wie die Stadtbücherei oder die Stadtwerke, sondern eine Kette hier in Düsseldorf (und vielleicht auch anderswo).

Der stramme Max war kalt, aber hinreichend. Der Kaffee lecker.

Schlagzeilen

Ich habe mir mal die App WDR aktuell installiert, um ein bisschen besser über die Nachrichtenlage im Land informiert zu werden. Nun blinken immer mal wieder Eilmeldungen auf dem Zauberhandy auf.

Auf der einen Seite ist das eigentlich nicht, was ich will: Weniger Zeit mit dem Zauberhandy verbringen.

Auf der anderen Seite ist das Zauberhandy eh die meiste Zeit im Flugmodus und dann kommen ja keine Push-Meldungen an.

Ich werde mal kritisch beobachten, was das so mit mir macht.

Alaaf und Helau!

Die Arbeit war heute nur recht kurz, weil hier im Rheinland ab dem frühen Vormittag die Post abgeht. Zumindest teilweise. Meine Wenigkeit ist schon um 10 Uhr zum Altweiberfrühstück mit anschließender Party gegangen, welches meine Dienststelle zusammen mit dem Verkehrsministerium feiert.

Die Feier war echt wunderbar und lustig. Die Kolleginnen und Kollegen haben ein riesiges Büffett aufgefahren und Getränke waren reichlich vorhanden und im Eintrittspreis inbegriffen. Wir haben viel gelacht und viele witzige Kostüme gesehen. Sogar Freddie Mercury war da! :-)

Nach der Feier gegen 18:30 Uhr sind Freund Th. und ich noch spontan auf den Rheinturm gefahren. Was für ein Ausblick! Das sonst so beeindruckende Stadttor wirkte auf einmal winzig klein. Leider hat es geregnet und wegen der nassen Scheiben konnte man kein gutes Foto machen. Wenn ich mal ein Zauberhandy mit besserer Kamera habe, hole ich das nach.

Auf Wegbiere o.ä. haben Th. und ich verzichtet und das war eine weise Entscheidung. Gegen 22 Uhr war ich im Bett.

Gelesen, geguckt und gehört

Schweiz: Mega-Plan für landesweites Tunnelnetz für Güterverkehr | BR24

Das hört sich so irre an, das ist schon irgendwie genial.


Der Lööli im Dorf | Republik

Auf der einen Seite ein kauziges Original, auf der anderen Seite eine Belastung für das gesamte Dorf. So sind ,,Originale'' nun leider mitunter. Wir sollten sie trotzdem achten


We speak in English | law blog

:-)

19.02.2020: Traumparty Partytraum

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Trauben

Trauben

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Die erste Nacht auf dem neuen Lattenrost war recht gut. Nur Schultern und Nacken sind etwas verspannt, dass kann aber auch am neuen Kissen liegen. Dem Rücken geht es ziemlich gut.

Mir träumte, ich wäre auf einer Geburtstagsparty von einem Typen namens Christian. Sie fand in einem großen Haus statt (dem Haus seiner Eltern?) und war recht gediegen. Christians (noch junger) Vater lief ständig hinter ihm her und wollte mit ihm zusammen Bier trinken. Meine Eltern waren auch da und auch die Prinzenmutter. Sie stellte ihren neuen Freund vor, einen dünnen Mann mit Fistelstimme. Er wollte Werbung für seine neu gegründete Firma machen, da bin ich einfach gegangen.


Aufgestanden gegen zehn nach vier. Kaffee gekocht.

Draußen ist es wieder windig und der Regen plätschert an die Scheibe. Da möchte man doch lieber den ganzen Morgen in der Küche bleiben, aber man muss ja doch gleich raus. Leider finde ich meinen großen Regenschirm nicht und werde dann nachher den Regenjacke anziehen müssen. Vielleicht ist es aber doch nur ein Schauer.


Kalt und nass ist der Weg zum Duisburger Hauptbahnhof. In Düsseldorf werde ich wohl die Straßenbahn nehmen müssen, sonst hole ich mir nur einen weg.

Befindlichkeiten

Zufällig mein altes Twitter-Archiv (2016 - 2018) gefunden und hineingeschaut. Fühlt sich komisch an.

Techniktagebuch

Ein neues Techniktagebuch ist erschienen und man kann sich das PDF für umme, die E-Pub-Version für 2,99 € herunterladen. Alleine das Inhaltsverzeichnis ist über 100 Seiten lang! Wow!

Der Abend

Ganz schön müde und kaputt am Abend. Mit dem Chromebook etwas auf dem Sofa herumgelümmet, doch dann rief die Pflicht, bzw. die Spülmaschine.

Gedankensalat

Fast jeden Morgen gehe ich an jemandem vorbei, der (wie es Joint Venture seinerzeit mal so schön ausgedrückt hat) ,,fremd und süßlich duftet'' -- der also gerade kifft. Die Leute sehen meist nicht so aus, als würden sie gerade von einer Party kommen und nur einen durchziehen, um wieder runter zu kommen. Nein: Sie sehen so aus, als wären sie gerade auf dem Weg zur Schule, Uni oder zur Arbeit. Bekifft zur Arbeit? Wie soll da der Tag nur werden?


Und dann ganz plötzlich die Lust, auf Reisen zu gehen. Mit dem Zug durch das Land zu fahren, den Feldern und Wäldern zusehen und dabei Schreiben, Schreiben, Schreiben!

Gelesen, geguckt und gehört

Sturmfluten und viel Windenergie | Telepolis

(Zitat) Neben Gefahren und Problemen für den Fähr-, Zug- und Straßenverkehr bringen die starken Winde und Stürme auch reiche Ernte für die Windenergie mit sich. Fast die Hälfte des deutschen Stromverbrauchs wurde im Februar bisher mit Windstrom gedeckt, wie die Daten des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme zeigen. Zeitweise waren es in den letzten Tagen sogar fast 80 Prozent. (/Zitat)


«Ich fotografierte es so, wie ich mich daran erinnern wollte. Nicht, wie es war» | Republik

(Zitat) Ein Grossteil der Welt erwartet immer noch, dass unsere Fotografie entweder politisch oder modisch exotisch ist. Wenn ein amerikanischer Fotograf eine Arbeit über seine Mutter oder seine Jugend macht, so wird es anerkannt als eine individuelle, persönliche Erfahrung. Unsere Fotografie dagegen wird als Erstes als südafrikanisch oder afrikanisch kontextualisiert. (/Zitat)


Das Klima und die Kühe | Republik

(Zitat) Müssten die Bachs also ihre Kühe aufgeben und neue Geschäfts­bereiche suchen? Nein, sagt Bosshard. «Es sind meist nicht Kleinbetriebe, die die Probleme verursachen. Das Problem sind die Höfe, die stark expandieren, zu grosse Ställe bauen und jetzt auf Gedeih und Verderb ihre grosse Viehherde mit zugekauftem Futter über die Runden bringen müssen.» (/Zitat)

Tja, es sind mal wieder große Firmen und Betriebe, welche die Probleme verursachen.


Im Stuhl vereint | schwesterfraudoktor

Sehr informativ. Via Vorspeisenplatte.


Wer war schuld am Gesellschaftskollaps auf der Osterinsel? | derStandard.at

Es sieht wohl so aus, als hätte sich die Kultur auf der Osterinsel doch nicht selber zerstört.


Schriftsteller - Ror Wolf im Alter von 87 Jahren gestorben | Deutschlandfunk

:-(

Kieselfunk

30 Lattencast

Link zur Episode

Der neue Lattenrost ist da und das Aufnahmegerät wird beinahe nass.

31 Einkaufszettel

Link zur Episode

Karneval steht vor der Tür!

18.02.2020: Fettlose Belohnung

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

PENIS!!

PENIS!!

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Der Schlaf wurde zwar noch immer häufig unterbrochen, langsam geht es aber besser. Aufgestanden um 3:55 Uhr (ja, Sie lesen richtig!) nach einigen unangenehmen Träumen: Mir träumte, ich müsste auf eine weite Reise gehen und am Bahnhof (ich wartete auf die S-Bahn zum nächsten größeren Bahnhof) fiel mir auf, dass ich ja nur einen ganz leichten Rucksack dabei hatte und überhaupt keine Wechselwäsche und so. Als ich schon in Panik nach Hause laufen wollte, fiel mir auf, dass ich ja schon einen vollpackten, großen Rucksack dabei, aber am Bahnsteig fast vergessen hatte. Jetzt nur noch schnell die Isomatte dort reinpacken! Dabei fielen alle möglichen Wäschestücke aus dem großen Rucksack und da kam auch schon die S-Bahn! Immerhin half mir ein netter Passant, die Dinge in die Bahn zu befördern.

Später fuhr mir noch ein Rocker mit seiner Limousine über die Wäsche, aber er hatte gerade einen kleinen Hundewelpen bekommen (einen Jack Russell) und da konnte ich ihm nicht böse sein.

Kurz vor dem Aufstehen träumte mir, ich wäre schon aufgestanden (um kurz vor vier -- stellen Sie sich das mal vor!) und musste feststellen, dass jemand den Verpackungsmüll in den Trockner gepackt hat. Ich bekam es mit der Angst zu tun: Spukte es etwa in meiner Wohnung? Ich begann sofort, laut zu Beten, konnte mich aber nicht mehr an das Vaterunser erinnern. Doch dann wurde ich abgelenkt, denn Wasser tropfte von der Decke: Wasserschaden!

Ab wieviel Uhr kann man den Vermieter eigentlich anrufen? Ist das schon ein Notfall?

Aufgewacht (diesmal wirklich) und aufgestanden.

Der Morgen

Über Nacht erging es dem Rücken besser. Das schwere Essen von gestern (fragen Sie nicht ...) rumpelt noch im Magen und ich will heute einen Schmalhans-Tag einlegen. Das Früstück fällt schon mal aus. Immerhin gibt es Kaffee und ich habe genügend Zeit, die Podcast-Episode von gestern hochzuladen usw.


Das Frühstück auszulassen hat bei mir kalte Finger zur Folge. Das Gehirn ist wohl mal wieder zu sehr darauf geeicht, sich mit frischem Futter versorgen zu lassen, anstatt auch mal die Reserven anzugreifen. Sonst geht es aber ganz gut. Heißhunger bleibt aus und für mittags habe ich ja Brötchen mit. Plan: Ein Brötchen zu Mittag essen und eines kurz vor (dem heute frühen) Feierabend, um Heißhungerattacken vermeiden.

Viel Wasser.


Letztens riet mir Freund O. folgendes: Wenn ich daran gewöhnt bin, mich mit gewissen ungesunden Dingen zu belohnen (z.B. Zucker oder fettigem Essen), dann solle ich doch versuchen, stattdessen andere, (physisch oder psychisch) gesündere Belohnungen zu etablieren. Ich halte das für eine gute und werde mich ab jetzt mit Schnaps ... NUR EIN SCHERZ!!

Noch einmal etwas zu Kudos

Mir ist noch keine elegante Lösung eingefallen, wie ich den Workflow Feedreader -> Leseliste -> Blog hinkriege und gleichzeitig die URL der verweisenden Seite (meist eines Blogs) mitschleifen kann. Die verweisende URL ins Beschreibungsfeld bei Instapaper einzutragen ist mir zu umständlich.

Eine vielleicht ein bisschen unelegante, aber praktikable Möglichkeit wäre, leselustige Links zusammen mit dem Quellenlink in meiner Shaarli-Installation zu speichern, den RSS-Feed dieser Installation im Feedreader zu abonnieren und die Artikel dann entweder im Feedreader zu lesen oder rüber nach Instapaper zu schieben. Dann ist der Quellenlink auf jeden Fall gesichert.

Ich teste das mal aus.

Der Abend

Um 17 Uhr sollte der Lattenrost geliefert werden, um 16:15 Uhr war ich zu Hause und um 16:45 Uhr klingelte der Lattenrost an der Tür. Schneller als die Schlafpolizei erlaubt! Das Teil passt in den Rahmen und die Matratze passt auf den Lattenrost und nun federt es sehr lustig, wenn ich mich auf dem Bett bewege. Auf dem alten Rollrost war das anders, aber das hier soll besser für den armen Rücken sein.


Einkäufe gemacht, Krimskram wie Wäsche zusammenlegen erledigt. Total platt unter die Dusche. Im Bett noch eine halbe Stunde mit Freude gelesen.

Gelesen, geguckt und gehört

Wiedervereinigung: Lasst die Party ausfallen! | Jana Hensel

Wurde schon reichlich durchs Netz gereicht und sei hier der Vollständigkeit halber auch noch erwähnt. Es sei an dieser Stelle auch noch auf den ZEIT-Podcast ,,Alles gesagt?'' mit Jana Hensel verwiesen. Via Vorspeisenplatte


Leicht war das nicht… | Smillas Blog

Ein ganz gewöhnliches menschliches Schicksal. Bewegend.


Atommacht auf Umwegen? | Telepolis

Deutsche Politiker und Publizisten ärgern sich darüber, dass die Franzosen ihnen keinen Zugriff auf ihre Atomwaffen gewähren. WTF!? Wer glaubt, dass ausgerechnet Frankreich andere Länder in ihre wichtigsten und gefährlichsten Waffen hineinregieren lässt? Interessant auch die Bestrebungen, eine ,,deutsche Bombe'' zu bauen. Vielleicht könnte man die ja mit einer Reichen- und Politikersteuer finanzieren. Gerade diese Kreise scheinen ja ziemlich geil auf eine Nuklearbewaffnung Deutschlands zu sein.


Karlos wohnte damals bei den Vögeln | Studio Glumm

(Zitat) Einige Regale trugen noch die original roten Apotheken-Schildchen aus den 50erjahren, wie Herb. Millefol oder Leucoplast, Penicill. und Absinth. Im bekifften Kopf versuchten Karlos und ich immer wieder, die Bücher passend zu den Emaille-Schildchen einzuordnen. So standen die Romane von Paul Bowles unter Absinth, und Klaus Manns Kracher April, nutzlos vertan unter Phlox-Subulata - was immer das bedeuten mochte. Nur beim Schildchen Asthmapulver. war klar, welcher Schriftsteller dort einzuordnen war, Proust. Aber Karlos hatte kein Buch von Proust. (/Zitat)


Trinkgeld Januar, Ergebnisbericht | Maximilian Buddenbohm

(Zitat) Ich habe mir einen Liegestuhl gesucht, mir ein Hörbuch über Meditation angehört und danach eine geschlagene halbe Stunde lang das ganze vor Spaß und Freude nur so brüllende und bebende Freizeitbad souverän veratmet, ich mache ja keine halben Sachen. Dann habe ich eine Stunde so in die Gegend geguckt und ab und zu auch zu dem Mann neben mir, auf dessen Brust das gut lesbare Tattoo "Lieb mich oder hass mich" prangte, es drängte mich so fürchterlich, ihm zu sagen: "Ich kenne Sie doch gar nicht!"Aber ich habe mich dann natürlich zusammengerissen. (/Zitat)


Sind Mitarbeiter fähig oder willig? | scilogs

Via Kaltmamsell