Flusskiesels Notizen

23.01.2020: Verschlafene Haufen

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher

Foto des Tages

Willkommen im Pott!

Willkommen im Pott

Tagesgeplätscher

Nachklapp

Am Abend mit dem Thronfolger im König Haus essen gewesen und mir seine Erlebnisse aus dem Praktikum berichten lassen. Danach haben wir ausgiebig über Bismarck diskutiert. Ich bin sehr glücklich, dass ich einen Sohn habe, mit dem ich ausgiebig über Bismarck diskutieren kann.


Der Kopfhörer von Urbanista ist endlich da und ich habe ihn gleich ausprobiert. Ich komme mit den Ohrpömpeln ganz gut zurecht und die Bedienung ist auch einfach und funktional. Es handelt sich um einen Bluetooth-Kopfhörer mit einem Verbindungskabel, dass man sich in den Nacken legt.

Die Nacht

Die Nacht war weitgehend schlaflos. Ein ganz bestimmter Gedanke beschäftigt mich sehr und ich finde es schade, dass ich ihn hier nicht teilen kann.

Der Morgen

Den Morgen verschlafen. Um zehn Uhr wach geworden und mit der Arbeit Kontakt aufgenommen. Schnell unter die Dusche gehüpft und mich auf den Weg nach Düsseldorf gemacht.

Der Tag

Ich war fast den gesamten Arbeitstag damit beschäftigt, einen riesigen Haufen Zeitschriftenumläufe zu bearbeiten. Irgendwann um fünf nach Hause, noch lecker bei Sawadi was gegessen. Auf dem Sofa Podcast gehört, sehr früh zu Bett.

18.01.2020 bis 22.01.2020: Gerne in Herne!

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört
  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Jack Sparrows Stolz

Jack Sparrows Stolz

Tagesgeplätscher

18.01.2020

Lars ist mich besuchen gekommen und wir haben einen schönen Tag verbracht. Zwar sind wir nicht weit über meine Küche und den Finkenkrug hinweg gekommen, aber die Hauptsache haben eh die guten Gespräche ausgemacht.

Das Lied des Abends: The Dead South - In Hell I'll Be In Good Company

19.01.2020

Wir haben uns am Vortag ganz schön einen auf die Lampe gegossen und sind erst gegen Mittag aufgestanden. Ein kurzer Spaziergang durch die Stadt und dann zum Bahnhof, den Besuch zum Zug bringen. Beschwingt nach Hause und dann zum Ausnüchtern auf das Sofa. Das Sofa kaum verlassen. Mit Vikings angefangen. Wenn man von den historischen Ungenauigkeiten in Sachen Bekleidung usw. mal absieht, ist die Serie optisch zumindest schön einfangen (Drachenboot, Fjorde usw.). Ich finde den Kunstgriff, die Wikingerzeit auf die Lebenszeit eines einzigen Menschen zusammenschnurren zu lassen, eigentlich ganz geschickt.

20.01.2020

Zeitig aufgestanden und nach Herne gefahren, weil ich hier auf der Fortbildungsakademie des Landes NRW auf der ehemaligen Zeche Mont Cenis eine dreitägige Fortbildung in Sachen Trainer (also Leuten was beibringen) mache. Ich war schon länger nicht mehr hier, finde mich aber noch immer ganz gut zurecht. Der erste Fortbildungstag ist intensiv und ich schreibe viel in mein Notizbuch. Schon jetzt können meine Kollegin (die ebenfalls dabei ist) und ich für künftige Projekte Honig saugen. Besonders interessant ist neben dem fachlichen Wissenstransfer natürlich auch, Leute aus anderen Behörden des Landes kennen zu lernen. :-)

Leider hat die kleine Kellerkneipe Black Mäxx geschlossen. Dort haben sich die Lehrgangsteilnehmer am Abend immer gerne auf ein Getränk versammelt. Auch gibt es in Herne Sodingen nicht so viele Möglichkeiten mehr, wo man mal nett was Trinken gehen kann. Allerdings hat das Personal der Kantine in derselben eine kleine Theke aufgebaut und nun kann man dort den Tag ausklingen lassen -- was wir auch gemütlich getan haben. Es ging allerdings nicht allzu lange, denn alle waren müde. Gegen 22:30 Uhr im Bett gewesen.

Übrigens ist die Verpflegung hier noch immer so gut wie bei meinem letzten Besuch hier!

21.01.2020

In der Nacht unruhig geschlafen. Waren wohl ein bisschen viele Eindrücke für mich, aber ein paar Stunden kamen doch zusammen und ich bin um halb sieben am Morgen aufgestanden. Nach der Körperpflege blieb bis zum Frühstück um acht Uhr noch genügend Zeit, diesen Blogeintrag bis hier auf Stand zu bringen. :-)


Der Tag war wie erwartet recht anstrengend, aber auch sehr erhellend. Ich denke darüber nach, ob meine Kollegin und ich uns nicht mal zwecks Nacharbeiten der Fortbildung zusammensetzen sollten. Wir können die Inhalte für die kommenden Projekte gut gebrauchen und wie wir heute Abend erfahren haben, sind wir möglicherweise um einen Arbeitsauftrag reicher geworden.


Nach Feierabend haben wir wieder gut (ich in meinem Fall zu gut) zu Abend gegessen und noch zwei Stündchen in der Kantine gesessen. Die Zeit ging schnell rum und gegen 21 Uhr sind wir in unsere Zimmer aufgebrochen. Ich habe dann noch gebloggt und gelesen.


Die Fortbildungsakademie ist so eine Art gigantisches Gewächshaus aus Glas und Holz mit Gebäuden in Leichtbaufweise darunter. Was irgendwie fluffig-südeuropäisch wirkt mit der Plaza und den Palmen, das rächt sich, wenn es kalt wird. Oder heiß. Oder kalt. In letzterem Fall kackt nämlich die Fernwärmeversorgung der Stadt ab und die lernwilligen Landesbediensteten frieren. Es werden Heizlüfter verteilt, solange die Sicherungen reichen.

22.01.2020

Die Nacht war besser als die vorherige. Ich bin zwar ständig wieder aufgewacht, aber habe insgesamt mehr schlafen können als in der Nacht zuvor. Von Fortbildungsveranstaltungen geträumt, aber ohne wirklichen Zusammenhang. Um halb sieben Uhr aufgestanden, geduscht und schon mal den Rucksack gepackt.


In die Vorfreude auf das eigene Zuhause und das eigene Bett mischen sich Erschöpfung und so etwas wie Wehmut. Es war bisher eine intensive, aber auch schöne und lehrreiche Zeit hier. Man lebt hier während einer Fortbildung nicht nur bildhaft unter einer Käseglocke, sondern ist von der restlichen Welt abgekoppelt: Theroetisch müsste man das Glasdach kein einziges Mal verlassen und ist die meiste Zeit mit den Veranstaltungen oder der Seminargruppe beschäftigt.

Ein bisschen erinnert mich das an die Präsenzphasen in Wildau, wobei diese Zeiten damals noch anstrengender waren als das hier. Ich bin gespannt, wie lange sich heute die letzte Stunde für mich zieht. Das Gefühl kenne ich ja gut.


Das Ziehen der letzten Stunde war weniger schlimm als erwartet. Tatsächlich empfand ich die Verabschiedung ein bisschen wehmütig, aber ich bin ja auch ein sentimentalier Waschlappen. ;-)

Am späten Nachmittag war ich zu Hause, habe erst einmal die Wohnung eingeheizt und den Podcast-Feed umgebogen. Wer also den Kieselfunk abonnieren möchte, der rufe bitte http://podcast.flusskiesel.de auf und freue sich!

Gedankensalat

Butterschaf

Gelesen, geguckt und gehört

Lesetipp: Bert Hubert über Huawei und 5G | Fefe

Die Zitate reichen eigentlich schon völlig aus ...


Auf der Suche nach Identität: Da fehlt was in der Bundeswehr | Augen geradeaus

Leseempfehlung.


Bismarck, eine Karriere – der «eiserne Kanzler» wird in Deutschland immer noch zu wenig kritisch gesehen | NZZ


Gabriel Matzneff: Vanessa Springora bringt Missstände ans Licht | NZZ

Erst in den achtziger Jahren gab es bei den französischen Intellektuellen ein Umdenken in Sachen Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch durch Erwachsene. Das erinnert mich an einen Fernsehbericht, den ich vor längerer Zeit mal über die ähnlich unsägliche Frühzeit der Grünen berichtet wurde, welche der Stimmung um Gabriel Matzneff ähnelte: Es gab einige Pädophile, die im Schutz der neuen Bewegung und dem neuen Denken die ,,sexuelle Befreiung'' von Kindern forderten und doch nur ihre eigenen Bedürnisse befriedigen wollen. Eine Frau, die schon damals vor den Pädophilen gewarnt hatte, wurde mundtot gemacht. Sie meinte in dem Beitrag sinngemäß: ,,Das änderte sich erst, als die meisten Grünen selber Kinder bekamen.''

Man muss den Grünen aber wirklich zugute halten, dass sie diese Zeit gewissenhaft aufgearbeitet haben. Das linksliberale Milieu in Frankreich hat diesen Prozess wohl noch vor sich.


Bis zum nächsten „Wow-Effekt“ | Telepolis

Vergleicht man die Zahlen mit denen der Schweiz, dann sind die Milliarden für die Deutsche Bahn nur ein süsses Nichts.


"Trümmerfrauen"-Studie - Wer Deutschland wirklich vom Schutt befreite | Deutschlandfunk

(Zitat) Wie Frauengeschichtsschreibung einerseits und rentenpolitische Debatte andererseits dem Mythos wieder auf die Sprünge helfen, zählt zu den aufschlussreichsten Passagen des Buches. Unter der Regierung Kohl wurde das Babyjahr eingeführt, seitdem wird Frauen das erste Lebensjahr eines Kindes auf die Rente angerechnet. Frauen, die vor 1921 geboren waren, sollten von der Regelung ausgenommen werden. Dagegen regte sich Widerstand. Der Seniorenschutzbund „Graue Panther“ prägte das Bild: Wir, die älteren Frauen, sind doch die, die Deutschland wieder aufgebaut haben, und machten sich den Begriff der Trümmerfrau dafür zu eigen. Sie dehnten Bild und Image der Trümmerfrau auf eine ganze Generation aus. (/Zitat)

Kieselfunk

Akademiecast 1

Ich bin auf Fortbildung in Herne.

Akademiecast 2

Der zweite Tag in Herne

Neuer Feed

Die Feedadresse hat sich geändert.

Willkommen

Willkommen im neuen Podcast-Feed!

17.01.2020: Permanenter Freitag

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gedankensalat
  4. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

Für die Kommunikation mit ganz oben

Für die Kommunikation mit ganz oben

Tagesgeplätscher

Der Morgen

Die Träume waren überraschend erotisiert bis hin zum Pornographischen. Traumdetails erspare ich den Lesefröschlein. Am Morgen dann trotz einer relativ schlafreichen Nacht gerädert aufgewacht. Die Woche hat mich dann wohl ein bisschen zu sehr gefordert. Was soll's! Heute noch mal eine Runde Home-Office (was wesentlich stressärmer ist) und dann ist Wochenende! Doch vorher eine Runde Physiotherapie und ein Kaffee und dann noch ein Kaffee.

xtranews

Eigentlich mag ich das Blog/Newsportal xtranews recht gerne. Den leider 2019 verstorbenen Gründer Thomas Rodenbücher habe sogar mal kurz persönlich kennen gelernt und als engagierten und freundlichen Menschen empfunden. xtranews berichtet aus Duisburg und Umgebung, bringt News aus dem Rathaus und ist recht meinungsfreudig.

Ein Haar in der Suppe finde ich jedoch und es ist lang und irgendwie eklig: Im RSS-Feed tauchen immer wieder Artikel auf, die eigentlich Werbung für Glücksspielangebote und vor allen Dingen Online-Casinos sind. Hier mal eine Übersicht. So etwas fühlt sich für mich ein bisschen unseriös an.

In Zukunft werde ich die Seite wohl ab und an im Browser besuchen. Die Seite ist nämlich schön und übersichtlich gestaltet und hält sich auch mit Werbung sehr zurück.

Gedankensalat

In den Schlagzeilen taucht immer wieder die Wortfolge ,,Gorilla erschossen'' auf. Gorilla erschossen! Wäre ein guter Titel einen Punkrocksong.

GORILLA ERSCHOSSEN!!!


Gelesen, geguckt und gehört

Nicht nur auf Augen geradeaus!: Rettet die Links

Thomas Wiegold weißt auf die Möglichkeit hin, via archive.org Permalinks zu erzeugen und zu verwenden. Das muss ich mal ausprobieren und werde die Funktionalität vielleicht auch nutzen. Den Link auf den Blogeintrag von Augen geradeaus habe ich dann auch schon mal gleich archiviert. ;-)

Natürlich macht man sich da von archive.org abhängig, aber wenn viele oder sehr viele Leute diesen Dienst nutzen, gibt ihm das vielleicht eine gewisse Stabilität, denn im Falle einer Finanzierungslücke oder so wird sich ggfs. Geld sammeln lassen usw.

16.1.2020 – Selbstgefälligkeit

Christian hat aus Versehen in Twitter reingeguckt und ich bin froh, dass ich inzwischen einen Bogen um solche ,,sozialen Netzwerke'' mache. Damit geht es mir wesentlich besser als vorher.

16.01.2020: Langer Tag

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört

Foto des Tages

Beschienen

Beschienen

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Aufgrund der totalen Erschöpfung relativ gut geschlafen. Erst klappte es mit dem Einschlafen nicht ganz so gut, denn der Nachbar über mir hat laute, quietschende Geräusche gemacht. Ich tippe auf ein Rudergerät.

Mir träumte, wir würden noch zusammen in Meiderich wohnen und von unserem großen Balkon aus hatten wir gute Sicht auf den Landschaftspark Duisburg Nord. An einem Freitag mussten wir leider feststellen, dass der Park voller Menschen war, weil die AfD ihr Jahrestreffen dort veranstaltet hat. In Sichtweite von unserem Balkon war eine gigantische Bühne aufgebaut. Eine aggressive Stimmung herrschte. Dummerweise waren unser Balkon und unsere Wohnung voll von dicken, nervigen Kindern, die wir wegen seltsamer verwandtschaftlicher Beziehungen nicht wegschicken konnten. Die Prinzenmutter und ich wollten fliehen -- am besten ins Sauerland. Dummerweise wollte die Prinzenmutter unbedingt am Samstag zu einem Antiquar im Ruhrgebiet, weil der dort tolle Zeichnungen in Bücher machte. In meiner Masterarbeit sollte er sich auch verewigen.

Später dann ging ich mal kurz nach unten und fotografierte Hitler, wie er auf der Bühne eine Rede hielt. Wieder oben in der Wohnung, waren die dicken, nervigen Kinder verschwunden und die Eltern der Prinzenmutter zu Besuch. Ihre Mutter war ganz entsetzt über die AfD und wollte mit mir darüber diskutieren und dann habe ich sie angeschrien, was sie sehr erschreckt hat. Ich lief aus dem Raum, drehte aber dann sofort um und entschuldigte mich.

All das waren die Nazis schuld.

Morgenstund hat Kaffee im Mund

Wegen notwendiger Abbrausung der sterblichen Hülle bin ich heute schon um kurz nach 4 Uhr aufgestanden. Es lohnt sich dann auch das Kochen einer kleinen Kanne Kaffee und endlich habe ich mal wieder etwas Zeit für mein Morgenritual (Chromebook und Kaffee). Irgendwie habe ich noch nicht ganz den Dreh für mich raus mit der geänderten Anfangszeit (zur Erinnerung: Seit diesem Jahr kann ich schon um 6:30 Uhr auf der Arbeit anfangen und das verschafft mir ,,nach hinten raus'' mehr Zeit).

Büro

Wegen des aktuellen Patch-Days ist das Softwarecenter voll mit Updates. Allerdings hängen die bei meinem Dienst-Laptop mal wieder fest, das Netz knirscht wegen der vielen Downloads. So gerne ich mit meinem Laptop ja arbeite, erinnere ich mich gerne an die Zeiten zurück, wo in meiner früheren Dienststelle alles mit Thin Clients organisiert wurde. Da waren die Updates nach einer Neuanmeldung ganz einfach da.

Spät Feierabend

Bis kurz vor 19 Uhr im Büro geblieben, weil ich ein paar Tage abwesend sein werde und einige Dinge eben nur im Büro (an einem speziellen PC) möglich sind. Ich war erstaunlich fit und motiviert und ich wäre sogar noch länger geblieben, aber plötzlich waren die Aufgaben erledigt und ich bin heim gefahren.

Der Abend

Ein bisschen zu lange Podcast gehört, Toast gegessen, ausgeruht.

Gedankensalat

Böhmisches Deppenlager

Gelesen, geguckt und gehört

Warum Kaffee so teuer geworden ist | tagesspiegel.de

Die gute Nachricht: Die Produzenten schwenken langsam auf qualitativ hochwertigere und daher teurere Sorten und Anbaumethoden um.


„Habe ich Angst? Ja, aber nicht um mich“ | tagesspiegel.de

Pianist Igor Levit über Moral und Menschsein und Rassismus.


Der Tweet des Jahres kommt von der russischen Botschaft | Fefe

:-)

15.01.2020: Post offen

  1. Foto des Tages
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  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Vorsicht Glas!

Vorsicht Glas!

Tagesgeplätscher

Die Nacht und der Morgen

Ich würde dem Schlaf in dieser Nacht eine 3- oder eine 4+ geben. Ich denke, mein Fehler war es, noch kurz vor dem Schlafengehen zu Duschen. Das macht mich wohl wach (obwohl ich gleichzeitig schön müde und erschöpft war). Trotzdem habe ich das Beste aus der ,,Ruhezeit'' gemacht.

Am Morgen dann etwas länger liegen geblieben und aus Zeitgründen ausnahmsweise mal die Straßenbahn zur Dienststelle genommen. Die Stimmung ist gut, der gestrige Poulardenabend klingt noch nach.

Gedrängter Tag

Auf der Arbeit war noch immer viel los und wir sind alle rotiert. Zeitig (16 Uhr) Feierabend gemacht und in Duisburg zur Hauptpost gehetzt, um eine umgeleitete Lieferung abzuholen. Die Hauptpost schließt übrigens um 18 Uhr, was ich sehr ärgerlich finde. Obwohl die Schlange der Wartenden bis auf den Parkplatz reichte, hat es dann doch noch geklappt. Die Postbediensteten haben auch wohl einfach den Laden länger geöffnet gehalten, was ich sehr, sehr toll finde.

Mit meiner Lieferung (Schutzkappen für Bleistifte) bin ich dann zügig zu Fuß nach Hause, was ein gutes Stück ist (obwohl ich heute morgen in Düsseldorf die Straßenbahn nahm anstatt zu Fuß zu gehen, bin ich auf 17.000 Schritte gekommen!). Daheim schnell ein paar Toasts in den Mund geschoben und dann klingelte schon Kumpel J., weil wir die letzten zwei Episoden der ersten Staffel von ,,The Witcher'' gucken wollten. Ich war total drüber und habe während des Guckens dauern albernd gekichert.

Gegen 21 Uhr ins Bett.

Gelesen, geguckt und gehört

Ozeane werden immer wärmer | tagesschau.de

Erwähnte ich bereits, dass wir am Arsch sind? (Via Fefe)


Bunker aus der Saddam-Zeit retteten amerikanischen Soldaten das Leben | NZZ

Man kann die Einschlagskrater sehen. 500 kg Sprengstoff pro Rakete. Meine Güte!


Ex-Googler: "Kampf für Menschenrechte kostete meine Google-Karriere" | Heise.de

Ein neues (Mega-)Projekt für mich: Mich langfristig von Google lösen. Wird allerdings ganz schön kompliziert ...


Kieselfunk

Hetzcast
  • Poularde
  • Schlaf

Bahnsteigcast

Gute Laune am Morgen -- zumindest für mich.

14.01.2020: Meide die Poularde!

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  5. Kieselfunk

Foto des Tages

Im Stahlwald

Im Stahlwald

Tagesgeplätscher

Die Nacht

Die Nacht war auch ohne medikamentöse Unterstützung leidlich gut. Träume waren da, aber nicht erinnerlich. Mich wundert, warum ich gegen zwei oder drei Uhr wach werde und eigentlich schon aufstehen könnte. Bin ich zu früh (21:30 Uhr) ins Bett gegangen? Ich werde heute mal etwas länger aufbleiben.

Vorfreude

Am Samstag bekomme ich Besuch von einem Freund und da freue ich mich schon drauf. Ich plane, einen Tisch beim besten Thailänder diesseits der oortschen Wolke zu reservieren. Der Besuch lebt nämlich weitgehend vegetarisch.

Neues vom Podcast

Ich habe mich jetzt mehr oder weniger dazu entschieden, einfach in der nächsten Zeit auf die neue, selbst gehostete Plattform umzusteigen und die alten Folgen und den alten Feed einfach in Huffduffer stehen zu lassen. Sollte Huffduffer mal irgendwann abgeschaltet werden, so liegen die Sounddateien ja eh auf meinem eigenen Webserver und sie sind (zumindest in den allermeisten Fällen) im Blog verlinkt. Außerdem ist mein Podcast ja auch nicht gerade ein Füllrohr der Weisheiten und sollten die alten Folgen mal verschwinden, ist das nicht schlimm. Vielleicht sogar auch ganz gut, da es ja viel um Persönliches geht.

Befindlichkeit

Heute fühle ich mich irgendwie kletschig. ,,Kletschkopp'' hätte man mich früher genannt. Die Wäsche am Morgen war wohl nicht genug. Nun muss ich da durch und alle anderen Menschen mit mir. Aber vielleicht stelle ich mich auch einfach nur zu sehr an.

Besuch in der ULB Düsseldorf

Es mag altmodisch erscheinen, aber der Besuch in einer großen Bibliothek ist für mich noch immer etwas wundervolles. Trotz der vielen Menschen (jungen Menschen!) ist es sehr ruhig. Nur die Klimaanlage summt. Papier raschelt. Tastaturen klappen verhalten. Einer hustet leise. Niemand flüstert. Die Bücher stehen in Reih und Glied wie stille Soldaten. Sie alle sind randvoll mit Geschichte.

Das Fleisch ist schwach, aber zart

Nach einem dienstlichen Termin am sehr späten Nachmittag habe ich gesündigt, o Pater! Ich ging in die ,,Poularde'' und aß eine Poularde! Es muss irgendeinen Zusammenhang mit dem Namen geben, aber ich komme noch nicht drauf! Pater! Der Teufel ist schuld! Aber lecker war's ...

Durch eine hervorragende Laufleistung (ca. 22.000 Schritte. Aua.) bin ich aber immer noch im Kaloriendefizit, auch wenn ich das kaum glauben mag.

Der Abend

Extrem gut gelaunt in Man-lebt-nur-einmal-Stimmung mit der S1 nach Hause gefahren. Dort noch etwas aufgeräumt und die Brötchen für morgen geschmiert. Lebhafte, fröhliche Musik gehört.

Gedankensalat

Die Windows-Rechtschreibprüfung macht aus ,,Hoody'' das Wort ,,Holde''. Mich freut das.


In der Kantine gibt es Grünkohl ,,bürgerlich''. Welche anderen Sorten es wohl noch gibt? Grünkohl ,,proletarisch'' oder gar ,,von Stand''?


Wenn die dicke Köchin mir mal Zuwinken würde, dann wäre das ein Gruß aus der Küche.


Beim Barbier über Gott nachgedacht. Wenn einem ein fremder Mensch mit einem extrem scharfen Messer am Hals herumfuhrwerkt, dann ist man gut beraten, sich mit seiner eigenen Endlichkeit zu befassen.


Kann man Samenspenden von der Steuer absetzen?


Gelesen, geguckt und gehört

[13.1.2020 – Fußball? | hmbl](13.1.2020 – Fußball? https://hmbl.blog/13-1-2020-fussball/)

Christian zur einer Serie über den BVB. Leider nur bei Amazon Dingdong.

(/Zitat) Außerdem erzählt Kloppo, wie er nach der Meisterfeier volltrunken auf einem LKW auf einem Baubetriebshof aufgewacht ist und alleine das ist es wert. (Zitat)


Niederländische Damen-Werft gewinnt Ausschreibung für neues Mehrzweckkampfschiff 180 | Augen geradeaus

Ich verlinke den Artikel hier nur wegen der Überschrift. Beim Lesen dieser hatte ich eine Schiffswerft vor Augen, in der nur Frauen in lange, wallenden Abendkleidern Kriegsschiffe zusammenlöten.


Wo Deutschland rast | ZEIT Online

(Zitat) Es gibt jedoch einige Autobahnabschnitte, die geradezu Rennstrecken sind. Beispielsweise die A8 zwischen Augsburg und dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen. Dort passieren die schnellsten zehn Prozent der Pkw die Anschlussstelle Burgau mit 204 Stundenkilometern. Aber auch das ist nur ein Durchschnittswert. Einige müssen dort also noch sehr viel schneller unterwegs sein. (/Zitat)

Die meisten Deutschen wollen ein Tempolimit, fahren aber gleichzeitig schneller als erlaubt.


Australia’s fires have pumped out more emissions than 100 nations combined | Technology Review

Wir sind dann wohl am Arsch. (via Fefe)


Meide die Popkultur | Peter Licht

Dem ist nichts hinzuzufügen.


Kieselfunk

Weihnachtsbäume am Straßenrand
  • Morgenroutine hat sich geändert
  • Schlafrhythmus
  • Podcastumstellung

13.01.2020: Gedrängte Moral

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Gelesen, geguckt und gehört
  4. Kieselfunk

Foto des Tages

Federn gelassen

Federn gelassen

Tagesgeplätscher

Im Zug

Ein moralisches Dilemma: Stell Dir vor, Du steigst in den Zug in die erste Klasse ein und Du siehst einen Menschen, der nicht so aussieht, als ob er ein Ticket für die erste Klasse hat. Du weißt, dass gerade in diesem Zug (dem RRX) häufig Leute ohne entsprechendes Ticket in der ersten Klasse landen, weil man das nicht auf Anhieb erkennt (es gibt wenige Schilder, sie sind recht klein usw.). Der Mensch kennt sich auch nicht gut aus, denn er fragt Dich vorher in gebrochenem Deutsch, ob dieser Zug nach Dingenskirchen fährt.

Die Frage lautet: Sollte man diesen Menschen freundlich darauf hinweisen, dass er in der ersten Klasse sitzt? Oder diskriminiert man ihn damit, weil man ihm dieses Ticket dem Anschein nach (!) nicht zutraut? Wirkt das nicht so, als ob man ihn in der ersten Klasse nicht haben will?

Lässt man diese Person aber nicht andererseits offen ins Messer laufen, wenn man nichts sagt? Natürlich ist jeder für sich selber verantwortlich, aber ein bisschen Rücksichtnahme und Freundlichkeit ist doch nicht verkehrt.

Die Person hat sich übrigens von selbst nach einem Rundumblick in die zweite Klasse gesetzt.


Befindlichkeit. Gedrängter Tag, Schadetag. Gegen eine volle Aufgabenliste hilft nur Schieben, Schieben, Schieben!


Herumspielerei am Podcast-Generator. Er hat auch ein FTP-Upload-Tool, welches den Medien-Ordner nach neuen MP3-Dateien überwacht und auf Wunsch daraus neue Einträge macht. Das gefällt mir, kann ich so nämlich auch Auphonic dazu bringen, einfach in diesen Ordner die umgewandelten Podcast-Dateien abzulegen und ich benötige so nicht den Umweg über Download und erneuten Upload.


Zum Feierabend schnell nach Hause in einem verspäteten, überfüllten Zug. Dort dann flugs die Spülmaschine ausgeräumt und das Salz nachgefüllt. Solche Sachen eben. Später dann kam der Thronfolger zum Java-Üben vorbei. Es ist anstrengend für uns beide, aber wir machen Fortschritte.


Nach dem Üben wollte noch das Essen für den nächsten Tag vorbereitet, abgewogen und eingetragen werden. Da mir der Brotbelag ausgegangen ist, gibt es morgen einen Salat aus Kidneybohnen, Thunfisch, Zwiebeln und Jalapenos.

Kurz vor dem Schlafengehen (21:30 Uhr) blieben immerhin noch ungefähr 20 Minuten zum Schreiben, aber wenigstens war ich wieder am Text.


Gelesen, geguckt und gehört

Wiliam Cohn | Durch die Gegend

Ein schönes Gespräch über München, Wien, Musik und andere Dinge


Aufgepasst, Ihr Umweltsäue! | Heiko Werning

Auch wenn die ,,Oma Umweltsau''-Debatte schon wieder verrauscht ist, ist dieser Artikel lesenwert, da er die Kritik(en) an dieser Satire schön zerlegt.


Kieselfunk

Gedrängter Morgen

Logo-Update
  • Logo selbst erstellen
  • Alter Feed / Neuer Feed?
  • Ausgefüllte Tage

12.07.2019: Die dreckige Wäsche von Köngismund

  1. Foto des Tages
  2. Tagesgeplätscher
  3. Kieselfunk

Foto des Tages

Friedhofskapelle

Friedhofskapelle

Tagesgeplätscher

Nach dem Schritt- und Erlebnisreichen Tag in Dortmund habe ich gut bis zehn Uhr morgens geschlafen. Kaffee, Frühstück und dann ab an den Laptop, um die Blogeinträge der letzten Tage nachzureichen. Zwischendurch den gigantischen Berg an Schmutzwäsche angegriffen, der im Schlafzimmer lauert.


Nachmittags habe ich gemeinsam mit meinem Kumpel J. die fünfte Episode der achten Staffel von Game of Thrones gesehen und kann bestätigen, dass das, was alle an dieser Episode bemängeln (der plötzliche Gesinnungswandel einer der zentralen Figuren), wirklich bescheuert ist. Man kann darüber spekulieren, warum die Drehbuchautoren bzw. ,,Showrunner'' das so hingebogen haben, aber eigentlich darf bei einer solchen gigantischen Produktion so etwas nicht passieren.

Kieselfunk

Bombenstimmung in Dortmund
  • Bergmann-Kiosk
  • Theater
  • Bombenentschärfung
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