KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Kurz über das Bloggen mit der Schreibmaschine

Nun habe ich den dritten Eintrag geschrieben (er erscheint diesen Abend) und bisher macht es mir sehr viel Spaß. Mit der schweren mechanischen Tastatur komme ich immer besser zurecht, allerdings nervt es, dass die Sonderzeichen nicht dort sind, wo ich es gewohnt bin (ich schreibe blind mit zehn Fingern).

Bisher scanne ich die Seiten mit einem alten Dokumentenscanner ein und lasse über das PDF noch eine Schrifterkennung laufen. Das PDF kommt dann ins Archiv, während ich einen Export als jpg ins Blog hochlade. Da beim Export die Qualität des ohnehin nicht besonders guten Schriftbildes leidet, werde ich wohl damit anfangen, das Ursprungs-PDF separat hochzuladen und zu verlinken. Mal schauen, wie lange ich Lust auf diese Extra-Arbeit habe. ;-)

Was mir am Schreibmaschineschreiben so gut gefällt, ist dass die Maschine stumm und geduldig in der Wohnung steht und ich jederzeit (außer in der Nacht wegen des Lärms beim Tippen) darauf loschreiben kann, ohne extra ein Device zu starten oder hochzufahren. Auch gibt es beim Schreiben keine Ablenkungen durch das Internet.

Nur das Farband der alten Silver-Reed 500 ist nicht mehr das Beste und ich habe mir ein paar neue Bänder bestellt. Hoffentlich sind die bald da.

Einerseits habe ich ein wenig die Sorge, dass ich mir mit dieser Spielerei auch noch die letzten Leser hier vergraule -- aber auf der anderen Seite sind meine Lesefröschlein ja Kummer gewohnt. ;-)